Mit geöffneten Kneipen zum Sieg
Vor allem Madrids Gastwirte bejubeln Isabel Díaz Ayusos Öffnungspolitik während der Corona-Pandemie. Das könnte sich für die Regionalpräsidentin bei der Wahl am Dienstag auszahlen.
Vor allem Madrids Gastwirte bejubeln Isabel Díaz Ayusos Öffnungspolitik während der Corona-Pandemie. Das könnte sich für die Regionalpräsidentin bei der Wahl am Dienstag auszahlen.
Pablo Iglesias zieht sich aus der spanischen Regierung zurück. Der Podemos-Chef will bei der Regionalwahl in Madrid einen Sieg der „trumpistischen Rechten“ verhindern – und geht ein hohes persönliches Risiko ein.
Spaniens Mitte-Rechts-Parteien bekämpfen sich – zur Freude der rechtspopulistischen Vox-Partei. In Madrid hat Regionalpräsidentin Ayuso Neuwahlen ausgerufen. Es gehe um „Sozialismus oder Freiheit“, sagt sie.
Die katalanischen Wahlen haben in Madrid ein schweres politisches Nachbeben ausgelöst: Die rechtspopulistische Vox-Partei ist kaum noch aufzuhalten. Die konservative PP will sich mit einem Umzug aus ihrer Parteizentrale helfen.
Trotz des guten Abschneidens der Sozialisten dominieren die Befürworter der Unabhängigkeit bei den Regionalwahlen. In Barcelona werden sie voraussichtlich weiter die Regierung stellen. Dafür müssen sie sich aber erst zusammenraufen.
In Katalonien tun sich die Verfechter einer Unabhängigkeit immer schwerer, ihre Anhänger zu mobilisieren. Die Wahlbeteiligung am Sonntag könnte aus Furcht vor dem Virus auf unter 60 Prozent fallen.
In einem Stadtteil von Madrid hat die rechtspopulistische Vox-Partei versucht, ein Wandgemälde entfernen zu lassen, das große Frauen der Weltgeschichte zeigt. Gekämpft wird um Bilder und Symbolik der politischen Gegenwart.
Erstmals seit 2018 konnte Spaniens Parlament einen Haushalt verabschieden. Dies erkaufte die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez durch Gegengeschäften mit teils separatistischen Regionalparteien.
Übertreiben, Beschimpfen, Angreifen: Die Konservative Isabel Díaz Ayuso gilt als Spaniens weiblicher Trump. Sie ist damit zur ärgsten Widersacherin des sozialistischen Ministerpräsidenten Sánchez geworden.
Kirche, Opposition und Eltern ziehen in Spanien gegen die geplante Reform des Schulgesetzes auf die Straße. Sie sehen darin einen Angriff auf die nationale Identität. Am Sonntag sind in 30 Städten Proteste geplant.
Keine totale Ausgangssperre, aber ein nächtliches Ausgehverbot: Die spanische Regierung ruft abermals den Alarmzustand aus – bis weit ins nächste Jahr soll er bestehen.
Seit 2018 blockiert die oppositionelle Volkspartei in Spanien die Nachbesetzung des obersten Richtergremiums. Ministerpräsident Sánchez will deshalb das Berufungsverfahren ändern. Kritiker sehen die Unabhängigkeit der Justiz in Gefahr.
Die katalanischen Separatisten sind so zerstritten wie nie zuvor. Auf eine Feier zum Nationalfeiertag aber will niemand von ihnen verzichten – trotz der vielen Neuinfektionen.
Spaniens Ministerpräsident will endlich einen eigenen Haushaltsplan aufstellen. Aber sein Koalitionspartner Podemos will die Realitäten in der Corona-Krise nicht anerkennen. Wie lange kann sich Pedro Sánchez halten?
Die Vergangenheit will nicht vergehen. Diese Erfahrung macht auch Spanien.
Vollständige Bewegungsfreiheit in Spanien gibt es erst vom 21. Juni an. Die Regierung bittet das Parlament um Verlängerung des Alarmzustandes.
Im Parlament erhält die Regierung wieder nur eine knappe Mehrheit. Erst Ende Juni sollen schrittweise Lockerungen eine „neue Normalität“ erreichen, die auch eine Rückkehr der ausländischen Urlauber bringen wird.
Während im größten Teil Spaniens jetzt ein Stück Normalität zurückkehrt, steht Madrid und Barcelona eine Geduldsprobe bevor: Die Städte sind nach Ansicht des Gesundheitsministeriums noch nicht bereit für umfangreiche Lockerungen.
Viele spanische Provinzen erfüllen nicht die Voraussetzungen für Corona-Lockerungen. Deutsche Reiseveranstalter bieten dennoch schon bald wieder Pauschalurlaube in Spanien an. Das löst dort Irritationen aus.
Wie ein „Cäsar“ oder „absolutistischer Herrscher“ gebärde sich Spaniens Ministerpräsident, sagt die Opposition. Nur mit Mühe erringt Pedro Sánchez eine Mehrheit für eine Verlängerung des Alarmzustands. Der Konsens ist dahin.
Das Parlament verlängert die Ausgangsbeschränkungen, die bis in den Mai dauern könnten. Die Zahl der Infizierten und der Toten, schätzen Experten, könnte auch in Spanien weit höher sein als die offiziellen Zahlen vermuten lassen.
Schulen, Universitäten und Kitas bleiben in Spanien wegen des Coronavirus geschlossen. Vor allem in der Hauptstadt Madrid gibt es viele Infizierte. Die Krankenhäuser sind schon jetzt überlastet.
Endlich hat Spanien eine neue Regierung. Aber für wie lange? Die innenpolitischen Fliehkräfte sind fast unüberwindlich.
König Felipe VI. sprach in seiner Weihnachtsansprache von den „ernsten Sorgen“ der Spanier. Seine Liste endete mit „und natürlich Katalonien“. Dort empören sich die Separatisten.
Von einer Mehrheit ist der amtierende spanische Ministerpräsident weit entfernt. Im Auftrag von König Felipe soll Sánchez dennoch versuchen, eine Koalition zu bilden und weitet die Konsultationen auch auf die Vox-Partei aus.
Der Spielraum für einen vernünftigen Lösungsansatz für den Katalonien-Konflikt wird nach der Wahl noch kleiner – und die Unversöhnlichkeit nimmt zu. Da ist guter Rat teuer.
Die Sozialisten bleiben stärkste Kraft im spanischen Parlament, verlieren allerdings drei Mandate. Sieger der Wahl ist die rechtspopulistische Vox-Partei – und einen großen Verlierer gibt es auch noch. Was bedeutet das für die Regierungsbildung? Eine Analyse.
Sie sind abermals klarer Gewinner, doch eine erfolgreiche Regierungsbildung ist wieder nicht in Sicht: Spaniens Sozialisten erringen bei den Neuwahlen nur einen kleinen Sieg. Erfolgreich ist auch die Vox-Partei.
Vor der zweiten Parlamentswahl in diesem Jahr versucht der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, mit der Angst vor Rechtsextremisten und Separatisten zu punkten. Doch Demoskopen sagen den Rechten Gewinne voraus.
Ob in Madrid oder in Katalonien – die Moderaten seien in der Minderheit, sagt die Politologin Susanne Gratius im F.A.Z.-Interview. Das Erbe des Bürgerkriegs wirke nach. Davon profitiere besonders die rechte Machopartei Vox.
Die schweren Proteste in Katalonien mobilisieren vor der Wahl in Spanien viele rechte Wähler. Hinzu kommen viele Unentschlossene, um die die Parteien aber nur spärlich werben – dabei könnte am Ende jede Stimme entscheidend sein.
General Franco regierte sein Land fast vierzig Jahre mit eiserner Faust. Auch Jahrzehnte nach seinem Tod sind die tiefen Wunden in Spaniens Gesellschaft nicht ganz verheilt. Ein riesiges Mausoleum steht sinnbildlich dafür.
Im Oktober soll das erste Urteil des Obersten Gerichtshofs in Madrid im großen Separatistenprozess fallen. Am 1. Oktober jährt sich zum 2. Mal das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens.
Pedro Sánchez hat keine Mehrheit im Parlament. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird im November ein neues Parlament gewählt. Doch die politische Blockade könnte andauern.
In Spanien wird eine Neuwahl immer wahrscheinlicher – weil die Sozialisten die linksalternative Partei Podemos nicht in ihrer neuen Regierung haben wollen.
Spanien trauert um einen früheren Skistar: Blanca Fernandez Ochoa ist in den Bergen nahe Madrid tot aufgefunden worden. Sie gewann für Spanien die bislang letzte olympische Medaille im alpinen Skisport.