Klassenzimmer, Turnhalle oder Schulbibliothek: Betroffene beschreiben, wie Missbrauch an einem Ort hoher sozialer Kontrolle möglich werden konnte und wie ihnen Hilfe mitunter verwehrt wurde. Ein Gastbeitrag.
„Schule ist kein Platz zum Lernen, Schule ist Überleben.“ Das war am Ende der siebten Klasse das Fazit von Norman Wolf. 20 Jahre später hat der Butzbacher Autor ein Buch über seine Mobbing-Erfahrungen geschrieben.
Die Kultusministerkonferenz möchte, dass Kinder und Jugendliche nach dem Sommer zurückkehren in die Schulen und an die Unis. Damit das gelingt, müssten sich aber die Erwachsenen solidarisch zeigen, heißt es.
Mit Theater und gemeinsamer Buchlektüre will der „Deutschsommer“ Schülern bessere Sprachkenntnisse vermitteln. Zum Beispiel an einer Grundschule in Frankfurt.
In Bayern und Baden-Württemberg haben gerade die Schulferien begonnen, da ist für Schleswig-Holstein und andere schon Schluss. Wie die ersten Bundesländer den Neustart bei steigenden Infektionszahlen angehen wollen.
Zwei junge Männer, zwei Leben und zwei Perspektiven: Eine Doku zeigt, wie Schüler verschiedenen Alters mit der Pandemie umgehen. Und wie sie dabei einen Weg finden, dabeizubleiben.
Die Heraeus Bildungsstiftung hat ein neues Domizil in Hanau. Der Umzug ist ein Aufbruch in eine neue Zeit: In erster Linie hat die Stiftung die Organisation und die Lehrkräfte im Blick. Das ist in der hessischen Bildungslandschaft einzigartig.
Trotz der Schwierigkeiten, mit denen Schüler aufgrund von Corona zu kämpfen hatten, erreichten die hessischen Abiturienten den besten Notendurchschnitt seit der Einführung des Landesabiturs.
Schüler hängen im Klassenraum eine Regenbogen-Fahne auf, ein Lehrer nimmt sie ungefragt wieder ab. Über Pädagogen, rechtliche Grundlagen, Symbole und Toleranz.
Beim Islamunterricht an den Schulen und der Islamtheologie an den Hochschulen muss der Staat mit religiösen Repräsentanten kooperieren. Das heißt aber nicht, dass man Fundamentalisten hofieren muss – wie es oft geschieht.
Wie der Schulunterricht vor rund 100 Jahren aussah, erfahren Kinder im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte. Manches war gar nicht so schlecht, finden sie.
Was ist jetzt wichtig, um an den Schulen das Verlorene wettzumachen und die Kinder und Jugendlichen zu rüsten? Politik und Behörden arbeiten daran, hoffentlich auch in den nächsten sechs Wochen. Dabei sollten sie besonderen Wert auf Bildung und Gemeinschaft legen.
Wegen Corona konnten Schüler keine Erfahrungen in Betrieben sammeln. Die Schulen fangen das auf. Nicht jeder kann seiner Neigung folgen. Das bietet Chancen.
Die Isolation in der Corona-Pandemie hat negative Folgen für die Psyche von Heranwachsenden. An der Frankfurter Anna-Schmidt-Schule können sich Jugendliche jungen Beratern anvertrauen.
Im Pandemie-Winter zum Jahresbeginn 2021 gaben 61 Prozent der jungen Berufstätigen und Auszubildenden an, dass sich ihre psychische Gesundheit verschlechtert habe. Das besagt eine neue Jugend-Studie.
Ein Schulbetrieb ohne Distanzunterricht: Das könnte nach den großen Ferien gelingen. Zumindest fordern Hochtaunus-Politiker dies nach einem Modellversuch mit Luftfiltern in Klassenräumen.
Die Sommerferien müssten genutzt werden, um alle Schulen für die mögliche Wiederkehr des Wechselunterrichts fit zu machen, fordert der Verband. Als ein Beispiel nennt er die Ausstattung mit schnellem Internet.
Experten aus Medizin, Politik und Rechtswissenschaft haben ihre jeweils eigene Sicht auf die bisherige Corona-Politik hierzulande. Bei einer Diskussion ist auch von einem „Erstickungsnarrativ“ die Rede.
Ein Nachprüfungsantrag im Vergabeverfahren verzögert die Einführung eines einheitlichen Videosystem an Hessens Schulen. Ein unterlegener Bewerber hat sich an die zuständige Stelle gewandt.
In 29 hessischen Grundschulen sollen im kommenden Schuljahr die Klassen einer Jahrgangsstufe neu geordnet und damit größer werden. Eltern und Opposition fordern, darauf in Zeiten der Pandemie zu verzichten.
Die Schüler der Anna-Schmidt-Schule in Nieder-Erlenbach lassen einen Stratosphärenballon steigen. An Bord sind eine Kamera, zwei GPS-Sender und zwei selbstgebaute Experimente.
Ahlen versucht Kinder und Jugendliche von der Geburt an zu begleiten und dabei auch beide Eltern einzubeziehen. Der Ansatz könnte bald auch in anderen Bundesländern ausprobiert werden.
Das Schulprojekt „Meine Zeitung“, das von der F.A.Z. gemeinsam mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft organisiert wird, zeigt im Distanzunterricht besondere Stärken. Für die Lehrerin und ihre Schüler gab es viel Applaus.
Der Bayerische Landtag hat am Dienstagabend beschlossen, das Wahlpflichtfach „Islamischer Unterricht“ einzuführen. Doch Kritiker bemängeln, dass die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen dafür fehlen und ziehen vor den Verfassungsgerichtshof.
Kolumne „Nine to five“ : So weit die Füße tragen
Ein Kommentar von
Uwe Marx
1/