Dieser Hypothese sollte nicht weiter nachgegangen werden: Welche Rolle spielten Labore in Wuhan bei der Ausbreitung der Pandemie? Laut dem Leiter der früheren WHO-Mission wollte China diese Frage aus einem Bericht heraushalten.
Die diplomatischen Spannungen zwischen Russland und Großbritannien weiten sich aus. Moskau verlängerte das Visum einer BBC-Journalistin nicht und wirft den Briten vor, russische Journalisten in ihrem Land zu verfolgen.
Ghaznis Gouverneur überließ seine Stadt kampflos den Taliban. Die Regierung entließ ihn: Sie hat nun keine Verbindung nach Süden mehr. Doch dort haben ohnehin wieder die Taliban das Sagen – und machen Geld mit Opium.
Wegen der dramatischen Entwicklung verlegt Washington Truppen an den Flughafen von Kabul. Daraus spricht Panik. Erinnerungen an Saigon 1975 werden wach.
Ohne Rücksicht auf Verluste haben Union und SPD eine Reform des Wahlrechts durchgesetzt. Den Bundestag verkleinern werden sie damit nicht. Aber sie setzen die Legitimität des Wahlsystems aufs Spiel.
Panik in Washington: Wenigstens das eigene Personal soll Afghanistan sicher verlassen können, bevor die Islamisten auch Kabul kontrollieren. Die Vietnam-Vergleiche muss Amerikas Präsident aushalten.
Der Rückzug aus Afghanistan ist für den Westen eine Demütigung – und für die internationale Politik eine Zäsur. Anders als Donald Trump wird Joe Biden von niemandem gezähmt.
Polens Opposition hat sich verkalkuliert. Die Koalition ist zwar zerbrochen, aber das Mediengesetz wurde gebilligt. PiS-Chef Kaczynski könnte sich aber auch verkalkuliert haben. Amerika ist verärgert.
Es herrscht Ratlosigkeit, ob und wie verhindert werden kann, dass die Taliban eine radikalislamische Herrschaft errichten. Man sollte Vorkehrungen treffen.
Sollen die Bürger wegen des Klimawandels ihre Gewohnheiten ändern? In Wahlkampfzeiten werden da selbst die Grünen schweigsam. Bestes Beispiel: Der Umgang mit Autofahrern.
Am Dienstag wollte Bundesinnenminister Seehofer von einer Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistan noch nichts wissen. Am Mittwoch hat er so entschieden.
3000 Soldaten sollen verhindern, dass sich in Kabul wiederholt, was 1979 in Teheran passierte: ein Angriff auf die Botschaft und die Geiselnahme amerikanischer Diplomaten. Die Republikaner machen Biden schwere Vorwürfe.
In Mexiko soll auf neutralem Grund ein Ausweg aus der langen Krise Venezuelas gefunden werden. Machthaber Nicolás Maduro will die Sanktionen loswerden – aber was bietet er?
Einst galt Israel als „Impf-Weltmeister“, nun stuft das Robert Koch-Institut das Land als Hochrisikogebiet ein. Auch die Türkei gilt nun als solches. Urlauber müssen Quarantäne-Bestimmungen bei ihrer Rückreise beachten.
Matteo Salvini habe mit der Sperrung italienischer Häfen für Migranten die Regierungslinie vertreten, befindet ein Gericht. Ein Verfahren gegen ihn wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch wird eingestellt.
Nach der Einnahme von Kandahar durch die Taliban sind die NATO-Staaten zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Sie alle wollen ihr Personal schnellstmöglich aus dem Land holen, Dänemark und Norwegen schlossen bereits ihre Botschaften.
1973 verließen die Amerikaner nach jahrelangem Krieg Vietnam – zwei Jahre später fiel Saigon. Die damalige Lage erinnert fatal an die aktuelle Situation in Afghanistan.
In Amerika schrumpft die als weiß gezählte Bevölkerung. Nachdem die Daten der jüngsten Volkszählung vorliegen, werden nun wieder viele Kongresswahl-Distrikte neu zugeschnitten. Wem gelingt es, davon zu profitieren?
Panik in Washington: Wenigstens das eigene Personal soll Afghanistan sicher verlassen können, bevor die Islamisten auch Kabul kontrollieren. Die Vietnam-Vergleiche muss Amerikas Präsident aushalten.
Der Rückzug aus Afghanistan ist für den Westen eine Demütigung – und für die internationale Politik eine Zäsur. Anders als Donald Trump wird Joe Biden von niemandem gezähmt.
Die militant-islamistischen Taliban setzen ihre Gebietsgewinne in Afghanistan fort. In Kandahar befreien sie die Insassen eines Gefängnisses und erbeuten dann nach eigenen Angaben unzählige Waffen und Munition.
Polens Opposition hat sich verkalkuliert. Die Koalition ist zwar zerbrochen, aber das Mediengesetz wurde gebilligt. PiS-Chef Kaczynski könnte sich aber auch verkalkuliert haben. Amerika ist verärgert.
Die Abiturnoten sind in Großbritannien besser als vor der Pandemie. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Schulen. Die Opposition lastet das der Regierung an.
In der Türkei wächst die fremdenfeindliche Stimmung gegenüber syrischen Flüchtlingen. In Ankara haben Jugendliche erstmals in zwei Stadtvierteln Häuser und Geschäfte von Syrern angegriffen.
Während die Taliban weiter auf Kabul vorrücken, hat der türkische Präsident angekündigt, mit den Aufständischen zu sprechen. Bundesaußenminister Heiko Maas droht derweil mit der Einstellung deutscher Hilfen für Afghanistan.
Jalaluddin Shinwari war stellvertretender Justizminister zur Zeit der Taliban-Herrschaft. Für die heutige Regierung im Kabuler Präsidentenpalast hat er nicht viel übrig – und mit dem Vormarsch der Islamisten verbindet er Hoffnung.
Für Päpste gelten eigene Maßstäbe. Deshalb wird es auch nicht als pietätlos empfunden, dass einige in der katholischen Kirche darüber nachdenken, wie zu verfahren wäre, wenn ein Papst nicht mehr Herr seiner selbst wäre.
Mit strengen Lockdowns und Grenzschließungen hat Australien das Coronavirus lange eindämmen können. Doch eine niedrige Impfquote und die Delta-Variante drohen diesen Erfolg zunichte zu machen.
Mit der Unterstützung zusätzlicher Soldaten wollen die USA ihr Botschaftspersonal aus Afghanistan weitgehend abziehen. Derweil rücken die Taliban weiter vor und nehmen unter anderem die drittgrößte Stadt des Landes ein.
Die Dänen gehörten in der Pandemie erst auch zum „Team Vorsicht“. Nun aber lassen sie sich trotz hoher Inzidenzen nicht von ihrem Öffnungsplan abbringen.
Buschbrände, Dürren, Überschwemmungen: Australien bekommt die Folgen der globalen Erwärmung deutlich zu spüren. Aber die Regierung in Canberra ficht das nicht an. Sie setzt weiter auf Kohle.
In Italien gilt seit einer Woche vielerorts eine Impfpasspflicht. Die erste Bilanz der Gastronomen fällt ernüchternd aus. Und was passiert, wenn jemand einen falschen Impfpass vorzeigt?
Mit Andrew Cuomos Rücktritt muss sich auch Amerikas Präsident Biden befassen. Schon die erste Nachfrage bringt ihn in Verlegenheit. Der New Yorker Gouverneur habe „verdammt gute Arbeit“ geleistet, sagt er.
Vormarsch der Taliban : Und wann stoßen sie auf Kabul vor?
Ein Kommentar von
Klaus-Dieter Frankenberger
Reform des Wahlrechts : Ein schwarzer Tag für die Demokratie
Ein Kommentar von
Daniel Deckers
Nach sechzig Jahren : Wie unsichtbare Mauern noch immer Ost und West trennen
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Stefan Locke
Kandahar und Herat gefallen : Biden hat Afghanistan den Taliban ausgeliefert
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Klaus-Dieter Frankenberger
Hypothek für die CDU : Was für Laschet spricht
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Daniel Deckers
Bidens Rückzug : Welt ohne Weltpolizist
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Majid Sattar, Washington
Polens Mediengesetz : Kaczynski auf Geisterfahrt
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Peter Sturm
Sind die Taliban zu stoppen? : Auf den schlimmsten Fall vorbereiten
Ein Kommentar von
Klaus-Dieter Frankenberger
Wahlkampf und Klimaschutz : Bloß nicht den Wähler verprellen
Ein Kommentar von
Eckart Lohse, Berlin
Abschiebestopp : Attraktiver für Afghanen
Ein Kommentar von
Rainer Hermann
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