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Separatistenprozess : Ende der Gewaltfreiheit?

Die Aktivisten sollen Gewaltakte zum Jahrestag der separatistischen Volksabstimmung in Spanien geplant haben. Bild: dpa

Im Oktober soll das erste Urteil des Obersten Gerichtshofs in Madrid im großen Separatistenprozess fallen. Am 1. Oktober jährt sich zum 2. Mal das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens.

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          In Katalonien hat der heiße Herbst begonnen. In der ersten Oktoberhälfte wird der Oberste Gerichtshof in Madrid im großen Separatistenprozess wohl sein Urteil fällen. Ein erster Stimmungstest wird der 1. Oktober sein. Dann jährt sich zum 2. Mal das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens, das die spanische Justiz für illegal erklärt hatte. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft sollte es dieses Mal nicht bei friedlichen Großdemonstrationen bleiben.

          Hans-Christian Rößler

          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          Ein Ermittlungsrichter ließ sieben separatistische Aktivisten ohne die Möglichkeit einer Kaution in Untersuchungshaft nehmen. Insgesamt neun Männer waren am Montag wegen des Verdachts festgenommen worden, sie hätten mit Sprengstoff für mögliche Anschläge am Jahrestag des Referendums oder nach der Urteilsverkündigung experimentiert. Zwei der Festgenommenen sollen diese Versuche gestanden haben, von denen es angeblich auch Videoaufnahmen gibt.

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