Katalonien bleibt unregierbar
Die Separatisten können sich als Sieger fühlen: Sie haben die absolute Mehrheit im Regionalparlament verteidigt. Doch gleichzeitig sind sie auch Verlierer – genau wie ganz Katalonien. Ein Kommentar.
Die Separatisten können sich als Sieger fühlen: Sie haben die absolute Mehrheit im Regionalparlament verteidigt. Doch gleichzeitig sind sie auch Verlierer – genau wie ganz Katalonien. Ein Kommentar.
Die katalanischen Separatisten haben sich behauptet. Doch wie geht es mit der Region jetzt weiter? Die wichtigsten Antworten im Überblick.
Mariano Rajoy bietet der künftigen Regionalregierung in Katalonien die Zusammenarbeit an. Das Angebot Puigdemonts zu einem Treffen lehnt er jedoch ab.
Im Parlament haben die Separatisten zwar weiterhin eine Mehrheit. Aber sie haben bei der Regierungsbildung mit einem anderen Handicap zu kämpfen.
Die Gegner der Unabhängigkeit sind zum ersten Mal die stärkste Kraft im katalanischen Parlament. Aber die Separatisten behaupten ihre absolute Mehrheit. Nicht nur deshalb steht der Region eine komplizierte Zeit bevor.
Bei der Regionalwahl in Katalonien hoffen die Anhänger von Oriol Junqueras, dass ihr Land doch noch unabhängig wird. Junqueras sitzt im Gefängnis – gewinnen will er die Wahlen trotzdem.
Spaniens Ministerpräsident eilt in Katalonien von einem Wahltermin zum nächsten. Doch von der Krise in der Region kann er bisher nicht profitieren.
Vor der Regionalwahl in Katalonien werben die Sozialisten damit, sie könnten Separatisten und Unabhängigkeitsgegner versöhnen. Ist eine Mehrheit unter ihrer Führung in Sicht?
Am Donnerstag wählt Katalonien ein neues Regionalparlament. Aber die Gesellschaft ist zerstrittener als je zuvor, auf beiden Seiten grassieren die Ressentiments.
In Girona wollen die meisten einfach nur weg von Spanien. Die liberale Ciudadanos-Partei hat hier einen schweren Stand. Deren Spitzenkandidatin kommt trotzdem und wirbt um Stimmen.
Das Auslieferungsverfahren gegen den abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten zieht sich hin. Doch der Wahlkampf in Katalonien hat längst begonnen – und die meisten bekannten Gesichter sitzen in Haft.
Im Interview mit einer belgischen Zeitung zeigt sich der entmachtete katalanische Präsident kompromissbereit. Währenddessen durchlebt Spanien die schwerste Krise seit den siebziger Jahren.
Während in Madrid gegen die abgesetzte katalanische Regionalregierung geklagt wird, bleibt es in Barcelona am ersten Arbeitstag nach der Aktivierung des Artikels 155 ruhig. Puigdemont und fünf seiner Minister sind unterdessen nach Brüssel gereist.
Hunderttausende demonstrieren dafür, dass Katalonien weiter zu Spanien gehört. Die Opposition hofft auf die Wahlen im Dezember.
Der heutige Tag ist im Streit zwischen Madrid und Barcelona an Dramatik kaum zu überbieten. Das katalanische Parlament stimmt für die Unabhängigkeit, der spanische Senat für die Zwangsverwaltung der Region. Chronik einer Eskalation.
Die Zentralregierung greift härter als erwartet durch, aus Protest gehen hunderttausende Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont bezeichnet Madrids Vorgehen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens als „schlimmste Attacke“ gegen die Region seit der Franco-Diktatur.
Ministerpräsident Rajoy will am Samstag den umstrittenen Artikel 155 aktivieren. Wenige Stunden zuvor erhält er Rückendeckung von König Felipe, der deutliche Worte spricht. Und auch von der EU.
Von der Minderheitsregierung zur gefühlten großen Koalition: Die Katalonien-Krise eint die Parteien in Madrid. Sie wollen die Wahl eines neuen Regionalparlaments in Katalonien.
Der katalanische Regierungschef Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy eine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Madrid will bis Donnerstag warten. Und dann?
Auf die halbe Unabhängigkeitserklärung der Katalanen reagiert Ministerpräsident Rajoy mit knappen Worten – und bereitet währenddessen Puigdemonts Entmachtung vor.
Mariano Rajoy hat auf die Rede des katalanischen Regionalpräsidenten reagiert – und den ersten Schritt zu einer Entmachtung Kataloniens eingeleitet. Ein politischer Gegner sagte Rajoy nun seine Unterstützung zu.
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
In Barcelona haben sich 350.000 Menschen an einer Kundgebung für die Einheit Spaniens beteiligt. Ministerpräsident Rajoy schließt derweil nicht aus, die katalanischen Regionalregierung abzusetzen.
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Der spanische König wendet sich an sein Volk und hielt der Regionalregierung Kataloniens vor, sie verhalte sich unverantwortlich – doch aus seiner Rede scheint vor allem Rajoy zu sprechen. Die Katalanen halten unterdessen unbeirrt an ihren Plänen fest.
Spanien steht vor einem turbulenten Sonntag. Was aus dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens wird, ist völlig unklar. Doch Madrid scheint die besseren Karten zu haben.
Die spanische Guardia Civil beschlagnahmt mehrere Millionen Wahlzettel für das geplante Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit. In Barcelona demonstrierten mehrere Tausend Menschen.
Vor dem geplanten Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit verhärten sich die Fronten. Die spanische Regierung beruft sich bei ihrem Protest gar auf die Verfassung.
Wenn Rajoy Staatshaushalt und Defizit in den Griff bekommen will, wird ihm das Sparen wohl nicht erspart bleiben. Aber jede noch so kleine Reform muss der Ministerpräsident hart erkämpfen.
Der spanische Ministerpräsident Rajoy hat das neue Kabinett seiner Minderheitsregierung präsentiert. Er hat darin kräftig umgeräumt.
Nach einer zehnmonatigen politischen Blockade hat Spanien wieder eine reguläre Regierung. Der konservative Politiker Mariano Rajoy erhielt am Samstagabend das Vertrauen der Mehrheit der Abgeordneten.
Das spanische Verfassungsgericht hat das Stierkampfverbot in der Region Katalonien als rechtswidrig verworfen. Das Urteil leitet neues Wasser auf die Mühlen der Sezessionisten.
Neun Monate lang blockierte Pedro Sánchez (PSOE) eine weitere Amtszeit des konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy - und entfachte damit einen parteiinternen Streit. Nun macht er den Weg frei.
Die Regionalwahlen in Galicien und im Baskenland stärken die Konservativen und Ministerpräsident Rajoy. Die Sozialisten erleiden ein doppeltes Debakel. Nun ist König Felipe VI. wieder am Zug.
Der amtierende spanische Ministerpräsident verfehlt im Parlament die absolute Mehrheit um als Regierungschef bestätigt zu werden. Ein neuer Anlauf ist schon geplant.
Die spanische Wirtschaft läuft derzeit. Konsum, Tourismus und die private Bauindustrie boomen. Wird es der Politik gelingen, die Atempause zu nutzen?