Interview zur Wahl in Spanien :
„Irgendein Wunder muss geschehen“

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Anhänger von Vox auf der Abschlusskundgebung der Partei in Madrid
Anhänger von Vox auf der Abschlusskundgebung der Partei in MadridAP

Ob in Madrid oder in Katalonien – die Moderaten seien in der Minderheit, sagt die Politologin Susanne Gratius im F.A.Z.-Interview. Das Erbe des Bürgerkriegs wirke nach. Davon profitiere besonders die rechte Machopartei Vox.

Frau Professor Gratius, wie groß ist die Motivation der Spanier, am Sonntag zum vierten Mal in vier Jahren ein neues Parlament zu wählen?

Es herrscht eine gewisse Politikmüdigkeit. Das Land befindet sich ja seit Jahren im permanenten Wahlkampf. Das Image der Parteien ist dadurch beschädigt, die Spitzenpolitiker werden relativ schlecht bewertet, egal, aus welchem Lager sie kommen. Spanien braucht jetzt endlich eine funktionsfähige Regierung.

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