Wie wäre es, wenn die Mauer auf einmal wieder stünde? Der Fotograf Alexander Kupsch hat Fotos alter Grenzanlagen mit aktuellen Drohnen-Aufnahmen aus Berlin collagiert. Entstanden sind Bilder, die einen fast vergessenen Schmerz in die Gegenwart holen.
Sie mögen fortgeschrittenen Alters sein, aber hören möchten sie davon nichts. Die Mitglieder der Cheerleader-Gruppe „Japan Pom Pom“ sind zwischen 60 und 89 Jahre alt und quicklebendig. Der Fotograf Kim Kyung-Hoon hat die Tänzerinnen besucht.
China versucht durch Aufforstung die Ausbreitung der Wüste Gobi zu stoppen. Baum für Baum stemmen sich Bauern der Verwüstung entgegen. Fotograf Carlos Garcia Rawlins hat sie besucht.
Leere Straßen, geschlossene Geschäfte, verwaiste Spielplätze: Was auf viele gespenstisch wirkt, kann andere inspirieren. Unser Fotograf Frank Röth zeigt, wie der öffentliche Raum während der Corona-Krise aussieht.
Der Klimawandel macht sich mit Überflutungen und Hitzewellen schon jetzt bemerkbar – und zeigt, dass wir die Veränderungen künftig noch mehr an Leib und Seele spüren werden.
Die Olympischen Sommerspiele finden in Tokio statt. Für alle, die noch nie dort waren und momentan auch leider nicht hinreisen können, haben wir Ansichten aus Japans kontrastreicher Hauptstadt zusammengestellt.
Die Hafenstadt Ofunato liegt umgeben von Wasser im Norden Japans. Viele der 35.000 Einwohner arbeiten auf dem Wasser. Der Fotograf Edgar Su hat die örtlichen Fischer mit seiner Kamera begleitet.
Harald Löschner und Robert Carrera lieben beide den Wald. Das hat sie zu erbitterten Gegnern gemacht. Der eine will die Menschen ins Herz des Taunus-Walds führen – der andere will sie von dort fernhalten.
Nach der Flut müssen die Winzer an der Ahr nicht nur Schutt aufräumen und Tote betrauern. Sondern auch ihren Wein retten. Er ist für alle zu einer Art Lebensversicherung geworden.
Die Taliban stehen vor Kabul. Viele Einwohner der afghanischen Hauptstadt sind verzweifelt und fragen sich, ob sie fliehen sollen. Ein paar junge Frauen wollen kämpfen.
Es ist eine Geschichte von transkulturellen Verflechtungen: Das Museum Ludwig in Köln zeigt mit der Ausstellung „Vor Ort“ eine Fotogeschichte der Migration am Beispiel der eigenen Stadt.
Erst gab es Visitenkarten, dann kam die Postkarte, und heute gehen Milliarden Bilder täglich um die Welt: Eine Ausstellung im Fotografiezentrum c/o Berlin zeigt, wie das Senden von Bildgrüßen vom Rinnsal zur Flut wurde.
Vor zehn Jahren wurde der jüngste Staat der Welt geboren: Südsudan. Der Jubel über die Unabhängigkeit wich bald Konflikten und einem verheerenden Bürgerkrieg. Bilder aus einem der ärmsten Länder der Welt.
Der Fotograf Marzio Toniolo hat im Coronajahr 2020 seinen dementen Großvater verloren. In dieser Fotoserie hat er die letzten gemeinsamen Monate mit ihm auf einfühlsame Weise dokumentiert.
Mit hartem Körpereinsatz verhilft der neun Jahre alte Tata seiner armen Familie zu einem Einkommen. In der Corona-Pandemie wartet er auf seinen nächsten Kampf. Ärzte kritisieren die Tradition des Kinderboxens.
Als einer der ersten Bundesstaaten der USA hat Mississippi angefangen, seine Gefangenen gegen Covid-19 zu impfen. Der Fotograf Spencer Platt hat Insassen der Justizvollzugsanstalt in Bolivar County dabei fotografisch begleitet.
Die vierte internationale Triennale der künstlerischen Fotografie und verwandter Medien in Frankfurt und Rhein-Main fragt nach der Gültigkeit aktueller Sinn- und Wertesysteme.
In Taiwan finden sich noch zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fotografin Ann Wang hat sich mit dem Militär-Experten Chen Kou Ming auf die Spurensuche einer vergangenen, aber visuell immer noch präsenten Welt begeben.
Die Pandemie hat fast alles verändert – auch im Profifußball. Unser Fotograf Lucas Bäuml hat in drei Stadien in der Region Eindrücke vom Fußball in Corona-Zeiten gesammelt.
Eine neue Bahnlinie verkürzt die Fahrzeit zwischen den kenianischen Städten Mombasa und Nairobi. Gebaut wurde sie von China. Viele Einheimische fühlen sich abgehängt. Der Fotograf Baz Ratner hat das Leben an den Schienen dokumentiert.
Sie bleiben minutenlang unter Wasser, sammeln Meeresfrüchte und sind häufig über siebzig Jahre alt. Die Haenyeo gelten als südkoreanische Attraktion. Nun bekommen sie Nachwuchs.
Bewegende Bilder von Protesten in Belarus, von einem innigen Wiedersehenskuss vor einem Istanbuler Gefängnis und von entschlossenen Nordkoreanern, denen die Flucht geglückt ist. Die 27. Edition des Buches von Reporter ohne Grenzen erscheint am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit.
Shade Ajayi hatte nie eine Schule betreten. Heute ist die Nigerianerin 50 Jahre alt – und froh, doch noch die Schulbank drücken zu können. Die Fotografin Temilade Adelaja war mit ihr im Klassenzimmer.
Eine innige Umarmung und einer der kompliziertesten Konflikte jüngerer Geschichte: Die besten Pressefotos des Jahres geben gleichermaßen Anlass zur Freude und Betrübnis.
Kyuta Kumagai ist zehn Jahre alt und mit 85 Kilo doppelt so schwer wie andere Kinder seines Alters. Der japanische Junge trainiert als Sumoringer und der Fotojournalist Kim Kyung-Hoon hat ihn in seinem Alltag begleitet.
Deutsche Haushalte haben während der Pandemie sechs Prozent mehr Müll produziert. Oftmals landet dieser in Gewässern rund um den Globus. Fotografen haben die weltweite Verschmutzung von Flüssen und Seen aus der Luft dokumentiert.
Brasilien verzeichnet immer höhere Infektions- und Sterbezahlen während der Pandemie. Im Regenwald von Manaus kämpft eine Krankenschwester ehrenamtlich gegen das Coronavirus. Der Fotograf Bruno Kelly hat sie auf ihren Visiten begleitet.
Daniel Stier fotografiert die vielen Facetten der Großstadt. Aus seinen fragmentarischen und präzisen Bildern ist ein Fotobuch im Eigenverlag entstanden.
Sakae Kato lebt in der verlassenen Gegend rund um das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sich um hinterbliebene Tiere in der kontaminierten Zone zu kümmern. Der Fotograf Kim Kyung-Hoon hat ihn dabei begleitet.
Quizfrage: Gab es jemals F.A.Z.-Fernsehen, und zwar vor dem Internetzeitalter? Gab es, wenn auch nicht für lange. Einblicke in den Alltag der Redaktion, in den noch gar nicht so fernen 1990er Jahren. Die Tageszeitung war das einzige Produkt. Alles andere war Tasten im Nebel.