https://www.faz.net/-i2y

Die Botanik-Kolumne

Draußen ist das neue Drinnen: Im Reich der Flora finden wir Erstaunliches, ob auf dem Balkon, im Garten oder auf Streifzügen durch die Natur, sogar auf der Fensterbank – es wird nie langweilig. Unsere Autorinnen und Autoren berichten im Wechsel von ihren Entdeckungen.

Seite 1 / 10

  • Ab in die Botanik : Dosenbier und Diamanten

    Unsere Autorin schwelgt in der Flora von Mallorca, und stößt aufs neue Superfood, die Früchte des Johannisbrotbaums. Was das mit Diamanten und der Bibel zu tun hat, beschreibt sie hier.
  • Die Mauersegler ließen dieses Jahr länger auf sich warten. Ihr durchschnittliches Tempo beträgt je nach Jahreszeit 6,4 bis 11,5 Meter pro Sekunde, es wurden aber auch schon 28 Meter pro Sekunde gemessen.

    Ab in die Botanik : Das Sommergefühl kommt mit Verspätung

    Erst lassen die Mauersegler auf sich warten, dann blüht der Flieder spät – und ist noch nicht einmal ein Exot. Aber sowohl Zugvögel als auch Blütenbüsche machen jetzt Hoffnung auf eine richtig tolle Jahreszeit.
  • Ab in die Botanik : Zum Schmuck des Königreichs

    Die wahrscheinlich erste Naturschutzverordnung der Geschichte galt im Jahr 1745 einem Baum auf Sizilien. Die Kastanie steht noch immer und produziert noch immer Früchte.
  • Bauern haben einige pfiffigere Methoden die Erdbeeren vor Regen und Kälte zu schützen.

    Ab in die Botanik : Halten Erdbeeren die Kälte aus?

    Im April war es so kalt wie seit 40 Jahren nicht mehr. Hat das den Erdbeeren geschadet? Gerade jetzt sind wir doch mental auf die Erdbeersaison angewiesen, ist Essen die einzige Freizeitbeschäftigung. Womöglich kann die Sorte „Korona“ helfen.
  • Über den Geschmack von Bärlauch-Pesto lässt sich streiten.Aber nicht über die richtige Bestimmung: Vorsicht, es besteht Verwechslungsgefahr - zu den giftigen Blättern von Herbstzeitlose oder Maiglöckchen!

    Ab in die Botanik : Jetzt beginnt die Zeit der Maiglöckchen

    Bärlauch wird überschätzt. Und der Hype um das Wildgemüse ist nicht ganz ungefährlich, wenn man sich nicht auskennt. Denn eine Verwechslung kann zu einer Vergiftung führen.
  • Ab in die Botanik : Ein Humanist unter Palmen

    Antonio Pigafetta überlebte Magellans Weltumseglung und schrieb unterwegs eifrig mit. An der Flora der bereisten Weltgegenden interessierte ihn allerdings nur, was dem Menschen diente.
  • Ab in die Botanik : Ist Rindenmulch der ideale Deckmantel?

    Zu dicke Schichten Mulch nehmen dem Leben im Boden die Luft. Und deshalb sollte man statt Rindenschnipseln besser zu Alternativen greifen. Hier einige Vorschläge.
  • Noch jemand einen Erkältungstee?

    Ab in die Botanik : Können Pflanzen an Corona erkranken?

    Unsere Autorin leidet unter Erkältungsviren und auch der Topfpflanze geht es nicht gut. Mehltau und Blattläuse kennt jeder, doch wie steht es um Virusinfektionen in der Pflanzenwelt? Tatsächlich können die für die Gewächse sogar von Vorteil sein.
  • Ab in die Botanik : Dürre Zeiten

    Das moderne Leben ist unbeständig, das Wetter sowieso, und glücklicherweise kann man sich auf Trockenblumen verlassen – ein Strauß mit Eukalyptus und Pampasgras hält ewig. Doch das heißt nicht, dass er besonders nachhaltig ist.
  • Ab in die Botanik : Die Letzte Ihrer Art

    Auf der Hawaii-Insel Maui wurde eine neue Pflanzenart entdeckt. Es gibt aber offenbar nur ein einziges Exemplar davon.
  • Eschenholz ist stabil und zugleich elastisch, deshalb bei Schlittenbauern beliebt. Es wird mit Dampf in Form gebracht, damit wir flott über Schnee und Eis gleiten.

    Ab in die Botanik : Dank Esche: Ski und Rodel gut

    Uns plagt Corona, aber Europas Eschen leiden unter einem Pilz. Und so wird eine Schlittenfahrt durchaus zu einer Tour der Solidarität.
  • Den Frühling sucht man derzeit noch mit der Lupe.

    Ab in die Botanik : Frühling, erwache!

    Der Frühling lässt auf sich warten, wie auch andere Freuden im Lockdown. Wenn die Frühblüher im Garten erfrieren, stellt sich die Frage: Wann ist es warm genug, um mit der Gartenarbeit zu beginnen?
  • Die Rezepte meiner ostpreußischen Großmutter gingen verloren, doch an Kapern fehlt es mir nie.

    Ab in die Botanik : Gekaperte Knospen

    Seit mehr als 9000 Jahren nutzt der Mensch Kapern. Aber sie dienten nicht nur eingelegt zum Würzen, sondern oft auch als Medizin.
  • Ab in die Botanik : Die Pflanzen des Homer

    Was blüht denn da, auf der Wiese, wo Zeus und Hera es treiben? Die Identifizierung der etwa sechzig in den homerischen Epen namentlich erwähnten Pflanzen hatte schon etliche Gelehrte beschäftigt.
  • Ab in die Botanik : Gedüngte Wüste

    In der chilenischen Atacama düngte man früh mit Guano, fossilem Vogelkot. Aber auch auf das „weiße Gold“ hatten nicht alle gleichermaßen Zugriff.
  • Ab in die Botanik : Frostschutz im Garten

    Anfang Februar konnte man erleben, wie bitterkalt es in Deutschland werden kann. Eine Tatsache, die gerne von Hobbygärtnern verdrängt wird. Unter den Minustemperaturen haben ihre Schützlinge gelitten, exotische Bananenstauden wie heimische Obstbäume. Was ist zu tun bei Frostschäden?
  • Bananenpflanzen sind tatsächlich keine Palmen, sondern riesige Stauden.

    Ab in die Botanik : Gelb ist die Hoffnung

    Der ewige Lockdown macht alle ganz Banane im Kopf. Was liegt da näher, als sich an deren Ursprung zu begeben, und wenn auch nur in Gedanken: Auszeit auf einer Bananenplantage.
  • Ab in die Botanik : Ein Kraut für Könige

    Das Gewächs mag es warm und hell, verträgt keinen Frost und wurde schon von den Alten Ägyptern kultiviert. Karl der Große soll Basilikum in Europa populär gemacht haben. Und es gibt noch einiges mehr zu berichten über das königliche Kraut.
  • Ab in die Botanik : Asche zu Asche

    Asche ist wahrscheinlich der älteste Dünger der Welt. Ganze Ökosysteme sind darauf angewiesen, was Brände hinterlassen. Doch Gartenexperten haben Bedenken, mit Verbrennungsrückständen die Böden anzureichern. Der Grund sind Schwermetalle.
  • Der Drachenbaum ist ein Symbol der Kanaren.

    Ab in die Botanik : Im Pflanzenparadies Teneriffa

    Im Lockdown wurde Urlaub auf Teneriffa plötzlich cool – dabei wissen Botaniker, Hippies und Humboldt die Insel schon lange zu schätzen. Den Insel hat eine einzigartige Pflanzenwelt zu bieten.