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Die Garten-Kolumne

Jörg Albrecht hasste es, wenn er als Kind den Rasen mähen musste. Inzwischen liebt er den Geruch von frisch geschnittenem Gras. Und fast alles, was sich im Garten tut. Ein Leben ohne wäre möglich, aber sinnlos.

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  • Die Rettung vor dem Skorbut: Kerguelenkohl wächst auch bei schlechtem Wetter im Indischen Ozean.

    Ab in die Botanik : Der Kohl des Tiefen Südens

    Auf den unwirtlichen Kerguelen im Indischen Ozean herrscht ganzjährig garstiges Wetter. Dementsprechend bescheiden kommen Flora und Fauna daher. Doch selbst unter diesen Bedingungen fanden Seeleute hier eine Rettung vor dem gefürchteten Skorbut.
  • Alleine im Turm hätte Rapunzel viel Zeit, um Feldsalat ordentlich zu putzen. Aber ein moderner Prinz geht dabei sicher gerne zur Hand.

    Ab in die Botanik : Rapunzel, das geheimnisvolle Kraut

    Knackige Blätter und ein nussiger Geschmack: Feldsalat ist die Rettung im Winter. Für alle die grüne Salate lieben, sich aber nicht langweilen wollen.
  • Ab in die Botanik : Achtung, überall ist es rot

    Ohne blinkenden Nippes im Vorgarten ist für manche Zeitgenossen einfach kein Weihnachten. Andere brauchen unbedingt das Rot einer überzüchteten Tropenpflanze.
  • Palmfett kommt auch in Spekulatius zum Einsatz.

    Ab in die Botanik : Spekulatius ist Überall

    Die Palmölgewinnung bedroht so viele Pflanzen- und Tierarten wie kein anderes Agrarprodukt. Doch käme das weltweit benötigte Öl aus anderen Pflanzen, wäre alles noch viel schlimmer
  • Eine Zimmertanne würde sich als Interior-Accessoire eignen, nur sollte es im Raum dann nicht zu warm werden.

    Ab in die Botanik : Der Wald im Wohnzimmer

    Alle Jahre wieder holen wir uns ein Stückchen Wald nach Hause. Dabei gibt es auch Koniferen, die sich als Innenraumbegrüngung fürs ganze Jahr eignen. Man muss nur bei den Zimmertemperaturen ein paar Abstriche machen.
  • Glühwein „to go“: Für die richtige Atmosphäre muss man in diesem Advent selbst sorgen, sollte sich dabei aber nicht unbedingt an amerikanischen Riten orientieren.

    Ab in die Botanik : Gaumenfreuden anderer Art

    Was Archäologen in Höhlen so finden, lässt einen manchmal staunen: Stechapfel? Im Vergleich dazu sind Gewürze wie Kardamom und Zimt schon deutlich bekömmlicher.
  • Manche Pflanzen frieren im Winter!

    Ab in die Botanik : Zeit zum Einpacken

    Der Klimawandel stellt die alten Gartenweisheiten auf den Kopf. Heute hat man mehr Zeit, seinen Garten winterfest zu machen.
  • Grün wird im Herbst knapp, und das hat Gründe, die aber immer noch nicht völlig verstanden sind.

    Ab in die Botanik : Die Farben des Novembers

    In den vergangenen Wochen konnte man sich an den bunten Baumkronen erfreuen. Doch warum färben sich Blätter im Herbst überhaupt rot und gelb? Dieses wissenschaftliche Rätsel ist bis heute nicht ganz gelöst. Dafür das eines anderen Farbspektakels der sonst düsteren Jahreszeit.
  • Ab in die Botanik : Wer Amsel und Meise beim Feiern stört

    Im Lockdown treffen sich die Menschen in ihren Gärten, zwischen Heizpilz und Feuerschale. Das mag die Verbreitung des Virus eindämmen, doch der Rasen und die tierischen Gartenbewohner freuen sich nicht unbedingt darüber.
  • Ab in die Botanik : Germania Silvis Horrida

    Zur Zeit der Römer war Germanien von düsteren Buchenwäldern bedeckt. Sie waren bereits damals eine irreversible Folge menschlichen Eingriffs in die Natur.
  • Kluge Tauben

    Ab in die Botanik : Vom Bordstein zur Skyline

    Jeden Winter aufs Neue fragt man sich, wie hält man es als Vogelfreund mit dem Füttern im Winter. Bei einem heimischen Vogel ist der Fall klar, wer Tauben füttert muss Strafe zahlen. Doch die Stadttaube erlebt höchstwahrscheinlich bald einen Imagewechsel – worüber der Naturschutzbund nicht begeistert ist.
  • Ab in die Botanik : Jetzt wird’s igelig

    Die Lebensräume der Igel schwinden. Felder werden in aufgeräumte Äcker für Monokulturen verwandelt und überall entstehen Straßen. Und in den Städten trifft man zunehmend auf Stein- und Schotterwüsten anstelle von grünen Gärten.
  • Ab in die Botanik : Der einsamste Baum

    Auf Campbell Island vor Neuseeland ist das Wetter so mies, dass es kein Baum aushält. Gar keiner? Doch! Einer trotzt der Witterung. Wie lebt es sich, als einziges Gehölz im Umkreis von hunderten von Kilometern?
  • Wellenformation: Wird das Pflaster viel zu nah an den Baum gelegt, heben die Wurzeln den Bodenbelag und bremsen so auch manchmal die Radfahrer aus.

    Ab in die Botanik : Was für eine Wurzelei

    Der Arm sah nicht gut aus, so grün, gelb, blauviolett schillernd. Aber einem Baum kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, dass seine Wurzeln mitunter schmerzhafte Unfälle verursachen.
  • Wer nach seinem Tod bestattet wird, wird mit seinen Stickstoff-Reserven prompt zum Dünger.

    Pflanzen in der Forensik : Kommisar Ambrosia

    Aus toten Körpern entweicht Stickstoff – und düngt damit die Pflanzen in der Umgebung. Das wollen sich Kriminalisten zu Nutze machen und suchen nach Auffälligkeiten in Wäldern und Wiesen, um unbekannte Gräber ausfindig zu machen.
  • Ab in die Botanik : Pflanzen und Sprachen

    Nirgends wachsen mehr Pflanzenarten als auf Neuguinea - und nirgends werden auf so engem Raum so viele Sprachen gesprochen. Beides hängt zusammen.
  • Es kommt immer auf die Perspektive an. Blühende Sonnenblumen auf einem Feld in Oberrad bei Frankfurt.

    Wachstum von Sonnenblumen : Wer ist die Größte im ganzen Land?

    Manche Sonnenblumen wachsen so hoch hinaus, dass sie die Häuser ihrer Besitzer überragen. Der Wettbewerb um die größte Pflanze ist eröffnet! Doch wie motiviert man die eigene Blume zu solchem Rekordwachstum?
  • Eine Mischung explosives Saatgut für die grüne Stadt gefällig?

    Ab in die Botanik : Grüne Bomben aus Ton, Samen und Erde

    Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? Sollen Städte grüner werden, sind auch ihre Bürgerinnen und Bürger gefragt.
  • Man weiß nicht, wer sich hier einquartieren wird - doch Honigbienen sind es sicher nicht.

    Ab in die Botanik : Hotel Beelifornia

    Diesen Sommer wollen alle die Bienen retten, gerne mit einem Insektenhotel. Doch mancher Halunke nutzt die neue Empfindsamkeit aus, bei den Nisthilfen aus dem Supermarkt ist Skepsis angeraten. Da greift man besser selbst zum Bohrer.