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Römische Graffiti : Toll schrieben es die alten Römer

Lustmolche, Liebeskranke, Literaturkenner - im Mauerputz antiker Städte haben sich Mitteilungsbedürftige aller Art ausgetobt. Denn im Imperium Romanum blühte bis in die untersten Gesellschaftsschichten hinein eine Schriftkultur. So wurden Wände zu sozialen Medien.

Raubkunst : Die Dateien des Dr. Tsirogiannis

Ein griechischer Archäologe hat eine geheime Datenbank illegal ausgegrabener Antiquitäten aufgebaut, um die Netzwerke der Raubgräber und ihrer Hehler offenzulegen. Aber auch Händlern und Auktionshäusern lehrt er damit das Fürchten.

Entgleister Klimawandel : Die Kurven der globalen Krise

Die Nachrichten über die Erderwärmung wurden zuletzt immer schriller. Unsere Grafiken, die aus den jüngsten Forschungsstudien erzeugt wurden, bezeugen den beschleunigten Wandel im Eis, in den Böden und in den Ozeanen.
Da knistert es: Der Zunderschwamm – englisch: „Tinder“ – kann es ganz schön heiß werden lassen.

Zunderschwamm : Ötzi auf Tinder

Das Feuerzeug des Mannes liegt im Wald. Ein besonderer Pilz, der zur jungsteinzeitlichen Outdoor-Ausrüstung zählte.

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  • Detail eines Pferdemassengrabs, das 2010 bei Maastricht entdeckt wurde.
Es wurde vielleicht während einer der Belagerungen der Stadt 1632 und 1673 angelegt.

    Genetische Geschichte : Die Mischung macht es

    Die zur Vergangenheit arbeitenden Genetiker produzieren revolutionäres Wissen. In Heidelberg hielten sie ihr erstes Welttreffen ab. Wie steht es um die Zusammenarbeit mit Archäologen und Historikern?
  • Mit 41 Karat (8,2 Gramm) ist der Dresdner Stein der größte geschliffene grüne Diamant. Hier ist er ohne das Schmuckstück zu sehen, in das er gefasst ist.

    Diamantfarben : Farbiges Feuer

    Der Dresdener Grüne Diamant ist dem großen Raub entgangen. Wie aber kam er zu seiner Farbe? Und wie all die anderen bunten Klunker?
  • Der Adler war ein Symbol für die Sonne und dem Huitzilopochtli heilig, dem neben Tlaloc wichtigsten Gott der Azteken.

    Azteken : Im Reich der fünften Sonne

    In einem brackigen See im heutigen Mexiko lag vor 500 Jahren eine der damals größten und schönsten Städte der Welt: die Kapitale des Imperiums der Azteken. Neue Ausgrabungen fördern immer mehr Details über ihre rätselhafte Kultur zutage, der nun in Stuttgart eine große Ausstellung gewidmet ist.
  • Der 3,8 Millionen Jahre alte Schädel eines Australopithecus anamensis ist ungewöhnlich gut erhalten.

    Australopithecus anamensis : Urmenschen mit neuem Gesicht

    In Äthiopien wurde der komplette Schädel eines Vormenschen entdeckt. Er ist 3,8 Millionen Jahre alt und gehörte einer Australopithecus-Art. Doch wie passt der Fund in die Entwicklungsgeschichte der Hominiden?
  • Der Steinkreis von Castlerigg ist eines der größten Megalith-Bauwerke in England. Die 38 Steine sind bis zu drei Meter hoch und einige Tonnen schwer.

    Megalithkultur : Sie bauten für die Ewigkeit

    Die Megalithkultur war in Europa weit verbreitet. Doch wer waren diese Steinzeitmenschen, und woher kamen sie? Eine genetische Spurensuche in Irland, Schottland und Schweden.
  • Eins der Räuchergefäße: Cannbis-Becher aus Wacholderholz mit Steineinlage.

    Cannabis-Fund in Westchina : Zugekifft vor 2500 Jahren

    Ein Friedhof auf dreitausend Metern Höhe: Hier, im Pamirgebirge, könnte die Hanfzucht ihren Anfang genommen haben. Die Trauernden bekifften sich mit speziellem Cannabis.