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Trajanssäule : Legionen in Marmor

Das Relief auf der Trajanssäule in Rom hat im 20. Jahrhundert unter der Großstadtluft gelitten. Zum Glück wurde es zuvor ringsum abgelichtet. Was ist darauf zu sehen?
Er allein? Nein, der junge Alexander hätte die Perser nicht besiegt, wenn ihm Seleukos, der General seiner Gardeinfanterie, nicht beigestanden hätte.

Pompejanisches Mosaik : Wenn der Stürmende den Fahrenden hält

Die Kopie eines verlorenen Denkmals gibt noch immer Rätsel auf: Das Alexandermosaik in Neapel sollte man eigentlich Seleukosmosaik nennen. Denn dem wehrlosen Alexander eilt General Seleukos tapfer per Fuß zu Hilfe.

Entgleister Klimawandel : Die Kurven der globalen Krise

Die Nachrichten über die Erderwärmung wurden zuletzt immer schriller. Unsere Grafiken, die aus den jüngsten Forschungsstudien erzeugt wurden, bezeugen den beschleunigten Wandel im Eis, in den Böden und in den Ozeanen.
Betagter Nachwuchs: Die Reste eines jungen Krokodils, das im Messeler Maarsee auf Jagd gegangen war.

Grube Messel : Wo einmal Müllwagen rollen sollten

48 Millionen Jahre zurück in die Zeit von kleinen Urpferden und großen Krokodilen: Die weltweit einmalige Fossilienfundstätte Messel hält jede Menge Überraschungen bereit – wie einen fossilen Joschka Fischer.

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  • Was vor 30.000 Jahren mit poliertem Gestein anfing, wurde im 19. Jahrhundert unter Strom gesetzt und erhält heute Design-Awards. Julia Ossko und Eugen Schulz setzten die Geschichte der Sexspielzeuge bildhaft in Szene.

    Die Geschichte der Sextoys : Komm, lass uns spielen

    Von Stein zu Silikon, vom Phallus zum Designobjekt – Sexspielzeuge sind (fast) so alt wie die Menschheit. Das Schmuddelimage war einmal, mittlerweile sind Dildos und andere Spielzeuge in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
  • Runenstein im schwedischen Karlevi

    Ursprung des Deutschen : Runen aus Karthago

    Sprachwissenschaftler streiten über den Ursprung des Deutschen. Haben afrikanische Händler ihre Sprache und Schrift an die Nordseeküste gebracht?
  • Nicht einmal einen Zentimeter misst der in Bernstein eingeschlossene Schädel des Urvogels. Seine Zähne im Schnabel sind kaum erkennbar.

    Miniatursaurier : Gefangen im Bernstein

    Ein Dinosaurier klein wie eine Bienenelfe und räuberisch wie ein Tyrannosaurus. Der Vogelahne, dessen Schädel im versteinerten Harz entdeckt wurde, ist ein schönes Beispiel für Miniaturisierung.
  • Ausrottung der Dinosaurier : Die Mutter der Katastrophen

    Das Massensterben der Dinosaurier und vieler anderer Arten vor 66 Millionen Jahren war sehr wahrscheinlich nicht hausgemacht. Neue Spuren führen weg von den großen Vulkanen – und hin zu einem einzelnen Ereignis.
  • Römische Graffiti : Toll schrieben es die alten Römer

    Lustmolche, Liebeskranke, Literaturkenner - im Mauerputz antiker Städte haben sich Mitteilungsbedürftige aller Art ausgetobt. Denn im Imperium Romanum blühte bis in die untersten Gesellschaftsschichten hinein eine Schriftkultur. So wurden Wände zu sozialen Medien.
  • Raubkunst : Die Dateien des Dr. Tsirogiannis

    Ein griechischer Archäologe hat eine geheime Datenbank illegal ausgegrabener Antiquitäten aufgebaut, um die Netzwerke der Raubgräber und ihrer Hehler offenzulegen. Aber auch Händlern und Auktionshäusern lehrt er damit das Fürchten.
  • Vorspann eines von der PLO gedrehten Films über deren Trainingslager in Kuweit, versehen mit einem Vermerk des israelischen Militärarchivs. Screenshot aus Rona Selas Film „Looted and Hidden Palestinian Archives in Israel“.

    Palästinensische Archive : Niemand vergreift sich an Heeresgut

    Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
  • Da knistert es: Der Zunderschwamm – englisch: „Tinder“ – kann es ganz schön heiß werden lassen.

    Zunderschwamm : Ötzi auf Tinder

    Das Feuerzeug des Mannes liegt im Wald. Ein besonderer Pilz, der zur jungsteinzeitlichen Outdoor-Ausrüstung zählte.
  • Detail eines Pferdemassengrabs, das 2010 bei Maastricht entdeckt wurde.
Es wurde vielleicht während einer der Belagerungen der Stadt 1632 und 1673 angelegt.

    Genetische Geschichte : Die Mischung macht es

    Die zur Vergangenheit arbeitenden Genetiker produzieren revolutionäres Wissen. In Heidelberg hielten sie ihr erstes Welttreffen ab. Wie steht es um die Zusammenarbeit mit Archäologen und Historikern?
  • Mit 41 Karat (8,2 Gramm) ist der Dresdner Stein der größte geschliffene grüne Diamant. Hier ist er ohne das Schmuckstück zu sehen, in das er gefasst ist.

    Diamantfarben : Farbiges Feuer

    Der Dresdener Grüne Diamant ist dem großen Raub entgangen. Wie aber kam er zu seiner Farbe? Und wie all die anderen bunten Klunker?
  • Neues von den Germanen (8) : Eine Kontinuität ist schon erkennbar

    Die Frage nach den Vorfahren der Germanen ist durch die NS-Ideologie kontaminiert worden. Sie bleibt aber spannend. Führt eine Spur von der Himmelsscheibe in Nebra zu den Germanen? Ein Gespräch mit Harald Meller.
  • Der Adler war ein Symbol für die Sonne und dem Huitzilopochtli heilig, dem neben Tlaloc wichtigsten Gott der Azteken.

    Azteken : Im Reich der fünften Sonne

    In einem brackigen See im heutigen Mexiko lag vor 500 Jahren eine der damals größten und schönsten Städte der Welt: die Kapitale des Imperiums der Azteken. Neue Ausgrabungen fördern immer mehr Details über ihre rätselhafte Kultur zutage, der nun in Stuttgart eine große Ausstellung gewidmet ist.
  • Hochrangige Frauenbestattung aus Kleinaitingen, „Gewerbegebiet Nord“. Der Kopfschmuck und der Bestattungsritus spiegeln die lokalen Traditionen wider, aber Isotopenwerte zeigen die fremde Herkunft. Diese Bestattung einer Frau ist eine der reichsten bekannten Bestattungen Süddeutschlands.

    Gen-Analysen der Bronzezeit : Uralte Spuren von Sklaverei in Südbayern?

    Hier Wohlstand, da bittere Armut – und das dauerhaft. Das riecht nach Sklaverei. So deuten Genforscher und Archäologen die Funde, die man in 4000 Jahre alten Gräbern am Lech gemacht hat. Ein schweres Los hatte wohl auch die Frau.
  • Der 3,8 Millionen Jahre alte Schädel eines Australopithecus anamensis ist ungewöhnlich gut erhalten.

    Australopithecus anamensis : Urmenschen mit neuem Gesicht

    In Äthiopien wurde der komplette Schädel eines Vormenschen entdeckt. Er ist 3,8 Millionen Jahre alt und gehörte einer Australopithecus-Art. Doch wie passt der Fund in die Entwicklungsgeschichte der Hominiden?
  • Aus solchen griechischen Trinkschalen becherten die frühen Kelten in Burgund Bier und Wein.

    Trinkfeste Kelten : Sie feierten wie die alten Griechen

    Bei den Gastmahlen der Kelten floss selbstgebrautes Bier, aber auch griechischer Wein in Strömen. Getrunken wurde aus antiken Gefäßen, wie Funde aus Burgund zeigen.
  • Der Steinkreis von Castlerigg ist eines der größten Megalith-Bauwerke in England. Die 38 Steine sind bis zu drei Meter hoch und einige Tonnen schwer.

    Megalithkultur : Sie bauten für die Ewigkeit

    Die Megalithkultur war in Europa weit verbreitet. Doch wer waren diese Steinzeitmenschen, und woher kamen sie? Eine genetische Spurensuche in Irland, Schottland und Schweden.
  • Eins der Räuchergefäße: Cannbis-Becher aus Wacholderholz mit Steineinlage.

    Cannabis-Fund in Westchina : Zugekifft vor 2500 Jahren

    Ein Friedhof auf dreitausend Metern Höhe: Hier, im Pamirgebirge, könnte die Hanfzucht ihren Anfang genommen haben. Die Trauernden bekifften sich mit speziellem Cannabis.