In einem bayrischen Steinbruch machten Arbeiter einen Sensationsfund: Sie entdeckten einen Unterkieferknochen, der höchstwahrscheinlich mal dem Mastodonsaurus, einem fünf Meter langen Urzeit-Krokodil, gehörte.
Noch Jahrhunderte nach seiner Regierungszeit galt er als weise und gerecht. Seine Bestrafungspraxis formte das alte Babylon. Der Altorientalist Stefan Maul beantwortet Fragen zu Hammurapi und seiner Zeit.
Vor 22 Jahren stießen Raubgräber auf ein rätselhaftes Artefakt, das uns half, seine Welt neu zu erschließen. Eine Reise in die frühe Bronzezeit Europas.
Die neuen Virusvarianten sorgen für viele Fragen und einige Verwirrung. Wie sicher können sich Geimpfte fühlen? Können sie zu Überträgern werden? Mittlerweile gibt es viele Studien, die Auskunft liefern.
Bevor Netflix-Serien das historische Gedächtnis komplett verfälschen, lohnt ein Blick auf die Fundregion Kalkriese, wo die Varussschlacht wahrscheinlich stattgefunden hat. Neue Grabungen sorgen für Kontroversen.
In Kalkriese hat wohl eine der spektakulärsten Schlachten der Antike getobt. Ständig bringen Ausgrabungen neue Überraschungen ans Licht. Ein Interview mit dem Archäologen Salvatore Ortisi.
85 Jahre versteckte ein Arbeiter einen Schädel aus dem Mittleren Pleistozän. Wissenschaftler, die ihn jetzt untersuchen konnten, sagen, er könne uns helfen, die Entstehung des homo sapiens besser zu verstehen.
Krokodile wurden im alten Ägypten wie andere Tiere hoch verehrt. Sie wurden einbalsamiert und für die Ewigkeit konserviert. Trotzdem hätte man dort nicht als Panzerechse zu Welt kommen wollen.
Dekolonisierung als Nullsummenspiel: Dan-el Padilla Peralta ist als Revolutionär der Altertumswissenschaft berühmt geworden, aber er akzeptiert die Regeln eines Systems, das gelehrten Rang durch Kennzahlen ermittelt.
Ein Hobbykartograph fand in Schweden am Wochenende einen großen Bronzeschatz. Was verrät er über die Besitzer und seine Herstellungszeit? Gespräch mit der Prähistorikerin Jutta Kneisel.
Im italienischen Latium haben Forscher Überreste von neun Neandertalern entdeckt. Die Entdeckung könnte dabei helfen zu verstehen, warum die Höhlenmenschen ausgestorben sind.
Wenn Privatleute mit Metalldetektoren übers Feld spazieren, sind Archäologen nicht immer begeistert. In Dänemark haben sie sich arrangiert. Zu Besuch bei Amateuren, die den Wikingern nachspüren.
Seit Tausenden von Jahren nutzen Menschen Honig. Aus Afrika fehlten aber bisher eindeutige archäologische Beweise. Dank Forschern aus Frankfurt und Bristol hat sich das jetzt geändert.
Zuletzt häuften sich die Meldungen über älteste Brauereien und früheste Biere. Wie bewertet ein Brauwissenschaftler die Theorien der Archäologen? Interview mit dem Forschungsleiter in Weihenstephan.
Am Vesuv wurden im 18. Jahrhundert etwa tausend antike Buchrollen gefunden. Ihre Lektüre ist ein formidables Puzzle. Doch moderne Methoden entlocken ihnen immer mehr Informationen.
Am Strand in Wales hat ein Mädchen einen sensationellen Fund gemacht. Sie entdeckte den „besterhaltenen“ Fußabdruck eines Dinosauriers in Großbritannien.
Wie sah ein römischer Imbiss aus? Archäologen in Pompeji können das nun beantworten. Sie haben einen vollständig erhaltenen Imbissstand ausgegraben, der auch zeigt: Schon in der Antike schrieben Witzbolde an die Wände.
Das Senckenberg-Naturmuseum in Frankfurt nutzt den Lockdown. Es entsteht ein weiteres Kapitel des „Neuen Museums“. Und digital kann man auch weiterhin zu Besuch kommen.
Der Schlafmohn hat seinen Ursprung in Europa. Schon die Menschen der Jungsteinzeit nahmen die Samen in ihren Speiseplan auf und erkannten die schmerzstillende Wirkung des Milchsafts.
Was Archäologen in Höhlen so finden, lässt einen manchmal staunen: Stechapfel? Im Vergleich dazu sind Gewürze wie Kardamom und Zimt schon deutlich bekömmlicher.
In Pompeji ist es Wissenschaftler gelungen, mithilfe der Überreste zweier Opfer des berühmten Vulkanausbruchs deren Alltag und körperliche Eigenschaften zu bestimmen. Der Kulturminister spricht von einer „außergewöhnlichen Entdeckung“.
Nur etwas mehr als einen Meter unter einem Bürgersteig im Athener Zentrum wurde dieser Marmorkopf gefunden. Sein Fundort ist wohl kein Zufall. Das Alter konnte bisher nur grob geschätzt werden.
Der ArchäologeTonio Hölscher beschäftigt sich mit den dem Thema Schönes und Hässliches bei den Griechen. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum des Freundeskreis des Instituts für klassische Archäologie in Heidelberg.