Lehrevaluationen sind ein Instrument der Fremdsteuerung an den Universitäten. Sie machen Bildung zum technokratischen Akt. Bessere Lehre bringt nur der direkte Dialog. Ein Gastbeitrag.
Sinti und Roma haben ihren ersten Studierendenverband gegründet. Damit wollen sie den Antiziganismus bekämpfen, der auch an deutschen Unis weit verbreitet ist.
Ausländische Studenten bringen mehr Erfolgshunger und Tatendrang mit als der verzärtelte deutsche Nachwuchs. Kommt Führungspersonal mit Ehrgeiz künftig vorwiegend aus Asien und Osteuropa? Ein Gastbeitrag.
Forscher aus Frankfurt und Russland haben neue Erkenntnisse zur Herkunft der Strauße gewonnen. Vorfahren der großen Laufvögel waren früher vermutlich auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet.
Ein Peptid, das Gefäße schützt, könnte sich auch zur Behandlung von Corona-Patienten eignen. Nun untersucht ein internationales Forscherteam den Wirkstoff genauer.
Die Kultusministerkonferenz möchte, dass Kinder und Jugendliche nach dem Sommer zurückkehren in die Schulen und an die Unis. Damit das gelingt, müssten sich aber die Erwachsenen solidarisch zeigen, heißt es.
Manche Patienten mit schwarzem Hautkrebs profitieren von einer Immuntherapie, andere nicht. Frankfurter Forscher haben womöglich einen Weg gefunden, den Behandlungserfolg vorherzusagen.
Auf Plattformen wie Instagram und Tiktok hat sich in der Pandemie eine Subkultur namens „Dark Academia“ gebildet. Sie romantisiert das Studieren. Doch dahinter steckt mehr als nur ein ästhetischer Trend.
Auch in Pandemie und Klimakrise können naturwissenschaftliche Erkenntnisse nicht zur alleinigen Handlungsmaxime werden. Die Politik muss zwangsläufig mehr im Blick haben. Ein Gastbeitrag.
Von der Alltagssprache weit entfernt: Juristische Rhetorik ist kompliziert, Studierende eignen sie sich im Laufe ihres Studiums mühselig an. Doch auch das freie Reden, im Zweifelsfall vor Nicht-Juristen, muss geübt werden.
Facebook und Google machen es vor: Große Verlage wollen über die Datenanalyse die Wissenschaft steuern. Sie greifen dabei tief in Grundrechte ein. Ein Gastbeitrag.
Die Präsenzlehre soll im Wintersemester wieder der Regelfall an den hessischen Hochschulen sein. Vor allem Seminare sowie künstlerische und praktische Kurse sollen wieder auf dem Campus stattfinden.
Eingewanderte Arten können einheimische Pflanzen und Tiere verdrängen und große wirtschaftliche Schäden verursachen. Wie groß die Kosten sind, hat ein Forscherteam ermittelt.
Frank Brenker hat eine Lieferung aus dem All bekommen: Der Frankfurter Geowissenschaftler analysiert Proben des Asteroiden Ryugu. Vielleicht verraten sie etwas über den Ursprung des Lebens.
Im Raum Heidelberg entsteht ein neuer Campus für Gesundheit und Medizintechnik. Davon soll auch die Wirtschaft in der Rhein-Neckar-Region profitieren – künstliche Organe oder Netzhäute könnten hier entstehen.
Zu seinem 50. Geburtstag zeigt sich die Studierendenförderung nicht von ihrer besten Seite: Die Sätze sind zu niedrig. Die Zahl derjenigen, die überhaupt Bafög bekommen ist stark gesunken. Wann gibt es endlich eine Reform?
Nach dem Willen der CDU-Politikerin soll unter anderem die Altersgrenze verändert und auch eine Zweitausbildung unterstützt werden. Bildungsbiografien liefen heute schließlich nicht mehr so einheitlich ab wie früher.
Lange wurden nur körperliche Leiden so bezeichnet, doch inzwischen gelten auch Stromnetze und Staaten als „vulnerabel“. Zur Karriere eines Schlagworts.
Flutkatastrophen wie jene in Rheinland-Pfalz richten nicht nur unmittelbar Schäden an. Sie können auch gefährliche Giftstoffe verteilen: Darauf weisen Frankfurter Umweltforscher hin.
Lässt sich eine mRNA-Impfung gegen Krebs mit einer Partikelstrahlen-Therapie kombinieren? Am GSI-Helmholtzzentrum in Darmstadt wird das erprobt. Der Weg bis zur klinischen Anwendung ist aber noch weit.
Datenschützer schlagen Alarm: Proctoring-Programme, die Täuschung bei Tests verhindern sollen, greifen massiv in die Privatsphäre der Prüfungsteilnehmer ein.
Große Naturwissenschaftler von Darwin bis Newton werden seit kurzem einer postkolonialen Kritik unterzogen. Auf wissenschaftliche Kriterien wird dabei wenig Rücksicht genommen.
Nicht erst seit Corona sind Seminare zur mentalen Gesundheit gefragt. Nun ist die Thematik auch an der TU Darmstadt präsent. Und viele Studenten lassen sich zeigen, wie man glücklicher wird.
Ohne Aussicht auf rationale Verständigung: Die Biomedizin und andere Naturwissenschaften geraten in den Strudel identitärer Ideologien, die ihre Erkenntnisgrundlage aushöhlen und sie mit Pauschalvorwürfen überziehen. Ein Gastbeitrag.
Morgens auf den Gleisen, mittags in den Hörsaal. In vielen Großstädten in Deutschland steuern mittlerweile Studierende Straßenbahnen. So manch einer möchte nach dem Studium gar nicht mehr raus aus der Fahrerkabine.
Kolumne „Nine to five“ : So weit die Füße tragen
Ein Kommentar von
Uwe Marx
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