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Heißes Pflaster: S.A. Cosby jagt seinen Helden über befestigte Straßen und unwegsame Holperpisten.

Krimi von S.A. Cosby : Mit Vollgas durch Virginia

Zwischen Hillbilly-Psychopathen und Meth-Süchtigen: S.A. Cosby schickt in seinem Thriller „Blacktop Wasteland“ einen Familienvater mit Benzin im Blut auf Raubtour.
Sergej Lebedew leuchtet die russische Geschichte kritisch aus, hier wird sie in Ehren gehalten: Gräber an der Kremlmauer.

Thriller über Nervengift : Totale Zersetzung

Sergej Lebedews Roman „Das perfekte Gift“ operiert mit dem Nervengift Nowitschok. Er führt ins Herz eines zutiefst entsolidarisierten Systems.
Dantes Verse

Dantes Verse : Skulpteur der Worte

Wenn es um Superlative geht, hat die Commedia etwas geradezu Klassisches zu bieten: den Vergleich mit der griechischen Bildhauerkunst.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

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Dantes Verse

Dantes Verse : Hölle aus Vulkan und Eis

Warum wird es bei Dante in der Hölle eigentlich immer kälter? Die Commedia gleicht viel mehr der nordischen Unterwelt als den gängigen Vorstellungen vom Höllenfeuer.
Das Feuilleton als Leidenschaftsapparat: Karl Korn (rechts) am 27. Februar 1961.

Adorno, Beckett, Korn : Eine Séance im Hause Unseld

Am 27. Februar 1961 trug Theodor W. Adorno in Frankfurt seinen „Versuch, das 'Endspiel' zu verstehen“ vor, in Anwesenheit von Samuel Beckett. Vom geselligen Nachspiel hat sich ein Foto erhalten.
Er hatte nicht die irdischen Zustände ständig im Blick: Friedrich Dürrenmatt 1980 in seinem Wohnhaus

Buch über Friedrich Dürrenmatt : Süchtig vom Herumschnüffeln

Rache ist ewig: Wendy Law-Yone erzählt von ihrer Begeisterung als burmesische Schriftstellerin für Friedrich Dürrenmatt. Das Buch ist ein Lehrstück darüber, wie Literatur die Welt erschließen kann.
Ludwig Börne, 1833 gemalt von Moritz Daniel Oppenheim

Ransmayrs Börnepreis-Rede : Nachrichten von einem tapferen Mann

Was freies Wort bedeutet, hat niemand so gut gewusst wie Ludwig Börne. Den nach ihm benannten Preis hat in diesem Jahr Christoph Ransmayr bekommen und dazu diese fulminante Dankesrede gehalten.

Macht des Patriarchats : Schluss mit der Unterwerfung!

Es braucht eine Revision der gängigen Geschlechternormen: Manon Garcia erläutert, warum sogar emanzipierte Frauen oft vom männlichen Blick abhängig sind. Als Gewährsperson ist Simone de Beauvoir dabei stets an ihrer Seite.
Armin Laschet als Bartleby?

Der Absagen-Laschet : Ich würde lieber nicht

Armin Laschet sagt lauter Medien-Auftritte ab und erinnert darin an eine literarische Figur. An Bartleby aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung. Der sagt: „Ich möchte lieber nicht“.
Diesen Briefumschlag bekam das Deutsche Literaturarchiv Marbach geschenkt. Sein Inhalt war einst brisant.

Ein Brief von Kafka : Liebesgrüße von Dr. F.

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat den Umschlag eines Kafka-Briefs geschenkt bekommen. Darin befand sich einst ein denkbar heikles Schreiben.
Dantes Verse

Dantes Verse : Das Zwinkern der Gnade

Die Commedia gilt als Buch der ständigen Verdammnis, weil vor allem das Inferno die Leser beeindruckt, doch das wird Dante nicht gerecht. Es gibt bei ihm wunderbare Momente der Erlösung.
Dantes Verse

Dantes Verse : Dieses Clair-obscur-Objekt der Begierde

Was wäre gestillte Begierde? Nicht mehr dieselbe. Das wusste schon Dante und entfaltete deshalb ein literarisches Spiel des sich entziehenden Objekts des Begehrens.
Dantes Verse

Dantes Verse : Aber, aber, Herr Dante!

Ein kleines Wort ist im Italienischen ganz groß: „ma“, zu Deutsch „aber“. In der Commedia ist es besonders auffällig. Dante lässt das „ma“ sogar in den Schlussversen auftauchen.
Flackernde Intelligenz, grollendes Temperament: Karl Heinz Bohrer 2013 in Darmstadt

Habermas über Bohrer : Literatur und Leben als Lebensthema

In Frankfurt, der damals wohl intellektuell beweglichsten Stadt Deutschlands, fand Karl Heinz Bohrer sein Thema. Vom Literaturkritiker wurde er zum Literaturtheoretiker, dessen Überzeugung, Kunst und Leben seien unvereinbar, auch Konsequenzen für sein Leben haben musste.
Kronprinz Wilhelm von Preußen mit Hermann Göring am 2. Februar 1933 beim Begräbnis von SA-Sturmführer Maikowski und Wachtmeister Zauritz, die bei Demonstrationen anlässlich der Machtergreifung Hitlers drei Tage zuvor erschossen worden waren.

Hohenzollern und Hitler : Die braune Blume der Monarchie

Lothar Machtan verheißt neue Einsichten in das Verhältnis der Hohenzollern zu den Nazis. Kronprinz Wilhelms Anbiederung an Hitler käme dem „Verkauf seiner Königsseele“ gleich.

Plädoyer fürs Nichtstun : Ein Ich auf Wanderschaft

Nichts wie raus aus der spätkapitalistischen Einöde: Jenny Odell plädiert für mehr Widerstand gegen die Aufmerksamkeitsökonomie. Denn digitale Zerstreuung und permanente Selbstoptimierung gefährden unser politisches Bewusstsein.
Alles eine Frage der Phantasie: Die deutsche Kinderbuchwelt ist mit Autoren und Illustratoren derzeit geradezu gesegnet.

Bücher für den Sommer : Wie kommt die Welt ins Kinderbuch?

Zwischen Pädagogik und Leselust: Während Bücher für junge Leser auf dem Markt überaus erfolgreich sind, wird darüber gestritten, wie sie unsere Gegenwart vermitteln sollen.
Ausspannen statt Wellenreiten: Auch ein ereignisloser Tag am Meer kann ein guter Tag sein.

Zwei Bücher über das Meer : Der Harpunier hat Haut aus Bier

Übungen in Entdramatisierung: Ein altes und ein neues Buch beschreiben, was passiert, wenn nichts passiert. Über Peter Seebergs „Am Meer“ und Jürgen Hosemanns „Das Meer am 31. August“.