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Autorin Jeanine Cummins

Roman „American Dirt“ : Weiße dürfen alles schreiben

Der kürzlich erschienene Roman „American Dirt“ löst eine grundlegende Diskussion aus: Dürfen nur Minderheiten über ihre Schicksale schreiben? Doch die Versäumnisse des amerikanischen Literaturbetriebs kommen in der Debatte zu kurz.

Jeden Monat aktuell : Krimi-Bestenliste

Für die Sonntagszeitung und den Sender Deutschlandradio Kultur wählt eine Experten-Jury an jedem ersten Sonntag im Monat die besten Kriminalromane und Thriller aus – ein repräsentativer Überblick.

Bücher-Podcast, Folge 6 : Irgendwann werde ich nur noch lesen

Wie schreibt man heute über Aale und Eichhörnchen? Welche Figur machen Frauen in Krimis von Frauen? Was ist von Bov Bjergs neuem Roman „Serpentinen“ zu halten? Antworten von Kai Spanke, Rose-Maria Gropp und Jan Wiele.

Langer Tag der Bücher : Fische und Kronen

Der Lange Tag der Bücher steht wieder an: Am Sonntag haben Frankfurts Verlage ein Date mit ihren Lesern. Es darf mit viel Zulauf gerechnet werden.

Proteste in Iran : Die Verwobenheit der Welt

Was wollen die Menschen in Iran? Und was geht das den Westen an? Als in Deutschland aufgewachsene Iranerin habe ich mir den westlichen Blick angeeignet. Darunter begehrt das eigene Selbst auf. Ein Gastbeitrag.
Wer liest hier wen? Amazons Reader Kindle im Einsatz

Amazon : Wie Leser vom Kindle ausspioniert werden

Neunzigtausend Zeilen und zwei falsche Fragen: Während sich Leser jetzt ein Bild davon machen können, wie sie von Amazons E-Reader ausgelesen werden, erleben Autoren, was es heißt, den Konzern zu kritisieren.
Schatzmeister im Wörtermeer: Generalredaktor Michael Hillen im Archiv des Thesaurus Linguae Latinae in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Thesaurus Linguae Latinae : Zehn Millionen Zettel und kein Ende

Wie lange noch rückt der Thesaurus Linguae Latinae dem Lateinischen zu Leibe? Der Gründer hatte 1894 angenommen, das Wörterbuch in zwanzig Jahren abzuschließen. Noch immer schwärmen die Redaktoren von ihrer Arbeit.
Für jedes Werk ein eigener Schreibtisch: Peter Urbans Arbeitszimmer im hessischen Weidmoos

Übersetzer-Nachlässe : Nomaden der Mehrsprachigkeit

Sprachkünstler erkennen einander: Die Geschichte des Übersetzens ist geprägt von Dialogen und Zusammenarbeit. Nachlässe wie der von Peter Urban geben wertvolle Einblicke in das Handwerk und die Menschen dahinter. Ein Gastbeitrag.
Freigesprochen: Autorin Asli Erdogan.

Türkisches Gericht : Asli Erdogan freigesprochen

Die Schriftstellerin, die in Deutschland im Exil lebt, wird von Terrorvorwürfen entlastet. Andere Angeklagte, darunter die Menschenrechtsanwältin Eren Keskin, werden noch gerichtlich verfolgt.

Frankfurter Anthologie : Tom Schulz: „Nysa“

Auf der Suche nach dem Zauberwort: Dieses Gedicht ruft die polnische Stadt Nysa auf, die früher Neiße hieß. Hier liegt Joseph von Eichendorff begraben, dessen Gedicht „Wünschelrute“ Tom Schulz fortschreibt.
Vor Waschbären wird gewarnt – auch wenn sie noch so niedlich gucken oder zu sonderbaren Romanfiguren werden.

Neuer Roman von Thomas Brussig : Sei fortan ein Waschbärwesen

Humor aus Bräsenfeld: „Die Verwandelten“ erzählt von zwei Teenagern, die versehentlich zu Waschbären werden – alles als große Satire verpackt. Doch was möchte uns Autor Thomas Brussig mit seiner Romanfarce sagen?