Wie man einen Präsidenten abwählt? Ganz gewiss nicht so, wie es der PEN bei seiner Tagung in Gotha angegangen ist. Ein Zwischenbericht, Dokumentation einer Groteske.
Nach jahrelangem Warten und unzähligen Gerüchten erscheint nun Uwe Tellkamps neuer Roman. In „Der Schlaf in den Uhren“ finden sich die Figuren aus „Der Turm“ in einer anderen Welt wieder, die ihnen aber unheimlich vertraut ist.
Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.
Zwischen Malerei, Installation und Pop: Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt die vielfältigen Künstlerbücher des legendären Verlags Walther König.
Zwischen Diplomatie und Weltgeschehen: In seinem Roman „Eine Liebe in Kairo“ beleuchtet Amir Hassan Cheheltan die ersten Jahre nach der Thronbesteigung des Schahs und dabei auch allerlei Unliebsamkeiten.
Herman Heijermans „Duczika“ erstmals auf Deutsch: Zu den vielen Krimis, die im Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelt sind, gesellt sich nun ein Roman, der weitab der Klischees liegt.
Erst durch Distanz kommt die Kunst zur Geltung, die Anteilnahme erzwingt: Der Bariton Christian Gerhaher hat ein „Lyrisches Tagebuch“ über Lieder von Franz Schubert bis Wolfgang Rihm geschrieben, das von immenser Reflexionsgabe zeugt.
Es war die größte literarische Sensation, die Frankreich erlebt hat: der Fund von tausenden seit 1944 verschollenen Manuskriptseiten von Céline. Nun erscheint als erstes Buch daraus der Roman „Guerre“ – Krieg.
Auferstehung von und bei Atlantis: Ein vergessenes, vor mehr als sechzig Jahren erschienenes Meisterwerk des Schweizer Schriftstellers Fritz Meyer wird neu erschlossen.
Mit dem jungen Görlitzer Schriftsteller Lukas Rietzschel sprechen Helene Bubrowski und Simon Strauß in der siebten Ausgabe der „Jungen Köpfe“ über die harte Unterscheidung in West und Ost in Deutschland.
Bestandteil des geschriebenen Deutschen mit besonderen Eigenschaften: Ein paar Hinweise und Anmerkungen zum richtigen Gebrauch des Bindestrichs. Ein Gastbeitrag.
Ein russischer Arzt und Schriftsteller auf der Flucht: „Wir hassen den Krieg, wir hassen den, der ihn entfesselt hat – und wollen raus aus Russland“. Ein Gastbeitrag.
Nicht witzig: Der Schriftsteller und Humorist Heinz Strunk meint, die deutsche Comedy-Szene sei weitgehend humorbefreit. Nur mit der „Titanic“ kann er etwas anfangen.
Als Thomas Mann seine Verteidigung der demokratischen Idee formulierte, war der langjährige Austausch mit dem tschechischen Politiker Edvard Beneš eine wichtige Inspiration.
„Der Tod und das Mädchen“ machte ihn weltberühmt: Der chilenische Schriftsteller Ariel Dorfman ist ein Gedankenwandler zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre.
Mag das Füllhorn auch versiegen, die Suche nach Glück ist auch angesichts widriger Umstände unausrottbar, wie dieses Gedicht über den Frühling und die Liebe zeigt.
Bleibe du frei wie eine luftige Blüte: Diese Verse geben ein lyrisches Zwiegespräch zweier Liebender wieder, denen die Drohungen des bevorstehenden Herbstes vor Augen stehen.
Gesampelte Geschichte: Saidiya Hartman hat ein faszinierendes Buch geschrieben über das Leben junger schwarzer Frauen in den amerikanischen Großstädten zwischen 1890 und 1935 – so aufsässig und experimentierfreudig wie die Figuren, die in ihm auftreten.
Auch nach der Schoah den Glauben nicht verlieren: Margarete Susman hat das 1946 mit ihrem Werk „Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes“ versucht. Jetzt erscheint es in einer neuen Ausgabe.
Die Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg setzt in „RCE“ ihre Trilogie über den real existierenden Horror fort und spielt dabei mit den Mitteln der Verschwörungserzählung. Ist das noch Literatur oder Empörungsjournalismus?
Unter welchen Umständen manche Kinder erwachsen werden müssen: Alina Bronsky erzählt in „Schallplattensommer“ von Maserati, ihrer Hoffnung auf Glück und Ruhe – und eine sehr verwickelte Familiengeschichte.
Der „Wushu der Luft und des Wassers“ rettet sie vor dem Tod: In seinem Jugendbuch „Shi Yu – Die Unbezwingbare“ erzählt Davide Morosinotto vom Leben einer chinesischen Piratin. Nach historischem Vorbild.