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Kurz vor der Eröffnung: Eine Mitarbeiterin ist auf der Frankfurter Buchmesse mit Aufbauarbeiten beschäftigt.

73. Frankfurter Buchmesse : Das Buch als Anker der Gesellschaft

Nun wieder mit Präsenz, Publikum und 3G-Regel: Mit immerhin 2000 Ausstellern aus 80 Ländern öffnet die 73. Frankfurter Buchmesse ihre Pforten, Gastland ist in diesem Jahr Kanada. Wie schon 2017 sorgen Stände von Verlagen der Neuen Rechten für Aufregung.

Literaturbeilage der F.A.Z. : Die wichtigsten Sachbücher

Mögliche Enden des Universums, Formen der Empfindlichkeit, der Anti-Rassismus-Kampf und die Entstehung von Bewusstsein: Die wichtigsten Sachbücher dieses Herbsts, besprochen in der Literaturbeilage der F.A.Z.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.
So bunt wie die Poesie: Szene aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“, London 2004

Literarisches Leben : Die unreine Poesie

Kunterbunt ist die Sprache, und als Dichter kann man ihr nur in Demut begegnen. Schriftsteller Ralph Dutlis Dankesrede beim Deutschen Sprachpreis ist eine Hommage an die Poesie.
Antje Rávik Strubel, Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2021, am Montagabend in Frankfurt

Deutscher Buchpreis 2021 : Die abgeklärte Kämpferin

Exzellente Wahl: Antje Rávik Strubel erhält für ihren Roman „Blaue Frau“ den Deutschen Buchpreis. Aus ihren Dankesworten war eine große Sicherheit zu spüren, diesen Preis verdient zu haben: als Lohn für eine Kampfansage.

Autorin Tsitsi Dangarembga : Die Erzählerin vom Aufbruch Simbabwes

Sie vertraut auf die Mittel des bürgerlichen europäischen Romans: Wie ich die Literatur der Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga in einem Überlandbus nach Masvingo entdeckt habe. Ein Gastbeitrag.

Literatur und Wetter : Die Deutschen und der Schnee

Kreuzfahrten an den Polarkreis und der Hype um Eisbär Knut: Hängt die Liebe der Deutschen zum reinen Weiß mit Reinlichkeitsfantasien zusammen? Der Autor hat in Sibirien nach Antworten darauf gesucht.
War sich nicht dafür zu schade, eine Preis-Konkurrentin ihres Lebensgefährten niederzumachen: Camille Laurens

Frankreichs Literaturszene : Sittenverfall einer bösen Bande

Der französische Literaturpreis Prix Goncourt ist hochbegehrt. Im Kampf um die Auszeichnung ist der Schriftstellerin Camille Laurens jedes miese Mittel recht. Die Zeitung Le Monde macht dabei mit.
Einsamer Spitzenreiter, wenn es um Übersetzungen geht: „Der kleine Prinz“.

Literatur-Übersetzungen : Weltweiter Prinz

Eine Studie untersucht, welche Bücher in den meisten Fremdsprachen verbreitet worden sind. Und wirft methodische Fragen auf.
Dschihad: Bin Ladin „empfiehlt“ die Anschläge vom 11. September zur Nachahmung.

Islamistischer Terror : Das Doppelgesicht des Islamismus

Seit dem 11. September 2001 erschüttert der islamistische Terror die Welt. Analyse und Antwort der westlichen Politik greifen zu kurz, sagen die Experten Sandra Kostner und Elham Manea.
Autorin und Grünen-Pressesprecherin Nicola Kabel.

Nicola Kabel im Gespräch : Gegen Windräder und den Vater kämpfen

Sie ist Pressesprecherin des Bundesvorstands der Grünen. Und sie hat einen Roman geschrieben. In „Kleine Freiheit“ geht es um eine Vater-Tochter-Beziehung: Er ist ein Altachtundsechziger, sie nähert sich Rechtspopulisten an. Ein Gespräch mit Nicola Kabel über Politik und Literatur.
 „Ich war wie nicht von dieser Welt, aber auch von keiner anderen“: Kafka auf einer Scherzaufnahme aus dem Prater, 1913.

Kafkas Welt-Sicht : Überall ist nicht geheizt

An kaum einem anderen Begriff arbeitete sich Franz Kafka literarisch so systematisch ab wie an dem der „Welt“. Sie wurde ihm immer rätselhafter, je weniger er sich ihr gewachsen fand.
Sally Rooney im Jahr 2018 bei der Präsentation der deutschen Übersetzung ihres neuen Romans „Schöne Welt, wo bist du“.

Sally Rooney unterstützt BDS : Zu Lasten ihrer Leser

Sally Rooney verweigert ihrem israelischen Verlag die Übersetzungsrechte an ihrem neuen Buch. Die Autorin folgt der BDS-Bewegung und spricht von „Apartheid“.

Frankfurter Anthologie : Ulla Hahn: „Ohne Gepäck“

Heimat ist in der mobilisierten Gesellschaft unstet geworden – so flüchtig, wie die Zärtlichkeit, die wir empfinden, wenn sie in unseren Erinnerungen an uns vorüberzieht.
Perfekter Rückzugsort für alternde Männer, die sich überall verlassen fühlen, nicht nur in der Einöde: Farm am Red Rock Pass in Montana

Roman von Norbert Gstrein : Ein Kind im Winter

Virtuos greift Nobert Gstrein einige seiner alten Themen und literarischen Verfahren auf, variiert sie und entwickelt sie weiter: „Der zweite Jakob“ ist ein fulminanter Roman über einen Mann auf der Flucht vor der eigenen Lebensgeschichte.
Naht Rettung in Helsinki? Dorthin jedenfalls flieht die Protagonistin in Antje Rávik Strubels „Blaue Frau“, schwer traumatisiert.

Roman von Antje Rávik Strubel : Der Fall ins Bodenlose

Männermacht löst weibliche Ohnmacht aus: Antje Rávik Strubels neuer Roman „Blaue Frau“ erzählt von sexualisierter Gewalt und ihren Folgen – nicht nur als individuelle Leidensgeschichte, sondern als strukturelles gesellschaftliches Problem.