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Der Schriftsteller Philip Roth 2010 in New York

Wettstreit der Biographen : Die Gegenleben des Philip Roth

Er wünschte sich eine Biographie, die nicht nur seine Sexualität beschreibt. Drei Jahre nach Philip Roths Tod sind zwei erschienen. Erfüllen sie den Wunsch?

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

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Bietet den Lesern eine andere als die meist erwartete Art von Linkheit an: Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknechts neues Buch : Wo bleibt das neue Wir-Gefühl?

Auf zur Großabrechnung: In ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ attackiert Sahra Wagenknecht die linksliberale Wohlstandsschicht und fordert mehr Solidarität mit dem eigenen Land.
In Benno Gammerls „Anders Fühlen“ offenbaren Berichte Wege aus der Stigmatisierung.

Geschichte der Homosexualität : Politik mit emotionalen Mitteln

Warum die komplexe Geschichte queeren Lebens in Deutschland wenig mit den gängigen Emanzipationserzählungen von Scham und Selbstbefreiung zu tun hat: Benno Gammerl legt eine Geschichte der Homosexualität in der Bundesrepublik vor.
Eine Gruppe von Männern vor der Jünger-Gedenkstätte in Wilflingen

Jünger, Strauß und die Frauen : Im Wirtshaus

Für einen neuen Band hat der Schriftsteller Botho Strauß einen alten Text über Ernst Jünger umgearbeitet und fährt das ganze Arsenal der Misogynie auf.
Die Flammen werden an manchen Orten immer häufiger wüten: Feuer im kalifornischen Santa Paula im November 2019.

„Die Natur der Zukunft“ : Die Zeitbomben ticken schon

Ein nuanciertes Bild der neuen Ökologie: Bernhard Kegel schildert, wie sich der Klimawandel auf die Natur auswirkt. Seine wichtigste Botschaft betrifft aber nicht Tiere und Pflanzen, sondern den Menschen.
Leben zwischen Stein und Körper: Michelangelos „Bärtiger Sklave“ für das geplante Grabmal von Papst Julius II.

Kunst der Renaissance : Da zittert das Bild

Mehr als bloße Metaphorik: Frank Fehrenbach erkundet, wie sich die Künstler der italienischen Renaissance um den Eindruck der Lebendigkeit ihrer Werke bemühten.
Gerechtigkeit für den getöteten George Floyd: In Minneapolis demonstrieren die Menschen gegen weiße Polizeigewalt.

Blows „Black Power Manifest“ : Auf in die Südstaaten!

Der amerikanische Journalist Charles Blow wirbt für die Massenwanderung von Afroamerikanern in die Südstaaten, wo sie die Politik verändern sollen. Sein Buch ist auch ein Dokument der Desillusioniertheit.
Eine US-amerikanische Flagge weht hinter einem Stacheldrahtzaun im Wind. (Symbolbild)

Streit um Häftlings-Gedichte : Poetik und Verbrechen

Die Zeitschrift „Poetry“ – eine der ältesten Publikationen für Lyrik in den Vereinigten Staaten – ist in eine unangenehme Kontroverse verstrickt. Verhilft das Magazin Kriminellen zu Aufmerksamkeit und Prestige?
Erich Fried im Jahr 1986

„Der Dichter und der Neonazi“ : Im schlimmsten Feind den Menschen sehen

Zeugnis einer bizarren Freundschaft: In Briefen diskutierten der linke jüdische Lyriker Erich Fried und der fanatische Neonazi Michael Kühnen in ernsthaftem Ton darüber, ob Frieds Großmutter tatsächlich in Auschwitz ermordet wurde.

Frankfurter Anthologie : Wolf Biermann: „Heimweh“

Gegen die Welt kann man nicht anrennen, aber man kann gegen sie ansingen: Lyrische Bilanz von einem, der es sein Leben lang tat und damit sogar einiges erreicht hat.
Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas: Dieser Slogan gilt nicht für Robert Swartwoods Roman, in dem das Spielerparadies zum Ausgangspunkt einer Gewaltkaskade wird.

Krimi von Robert Swartwood : Töten tut sie eher so nebenbei

Pulp Fiction: Robert Swartwoods Thriller-Heldin Holly Lin ist eine hartgesottene Kampfmaschine. In ihrem erstem Auftritt prügelt und schießt sie sich wie in einem Actionfilm durch Las Vegas und Paris.