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Chip des Quantenannealers „Advantage“

Schlüsseltechnologie : Quantensprung in Jülich

Am Forschungszentrum Jülich steht seit heute ein kommerzieller Quantenrechner. Es ist ein Rechner der kanadischen Firma D-Wave mit 5000 Quantenbits. Die leistungsfähige Maschine soll vor allem komplexe Optimierungsaufgaben lösen.

Smarte Elektronik : Die Batterie zum Anziehen

Lithium-Ionen-Akkus können die unterschiedlichsten Formen haben. Eine Batterie hat die Gestalt einer 140 Meter langen Faser. Eingewebt in Textilien, könnte sie tragbare Elektronik mit Strom versorgen.
Solarzellen decken hierzulande mittlerweile etwa neun Prozent des Energiebedarfs (Stand 2020) – allerdings nur so lange, wie die Sonne scheint.

Solarer Langzeitspeicher : Sonne auf Abruf

Wie können Solarzellen die gesammelte Lichtenergie längerfristig speichern? Forschern aus China und Singapur gelingt das mit der Kombination von zwei Halbleitermaterialien.

Entdeckung des UV : Die ultraviolette Erleuchtung

Wie der tollkühne Experimentalphysiker Johann Wilhelm Ritter von dem Farbentheoretiker Johann Wolfgang von Goethe zur Entdeckung einer neuen unsichtbaren Strahlung angeregt wurde und anschließend eine bis heute rätselhafte Beobachtung machte.

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    Auch einen Durchbruch gibt es nur in kleinen Schritten: Der französische Augenarzt José-Alain Sahel verbindet bei der Behandlung Erblindeter Gentechnik und Elektronik. Was kann dieses Verfahren erreichen?
  • KI muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt, findet Helga Nowotny. (Symbolfoto)

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    Helga Nowotny ist Falling-Walls-Kuratoriumsmitglied und Gründerin des Europäischen Forschungsrats. Im Interview spricht sie über die Macht der Intelligenz, Big Data und verrät, warum Fridays for Future sie hoffnungsvoll stimmt.
  • Dwarfs Causeway: Kristallsäulen aus Germanium und Silicium, etwa einen halben Mikrometer dick. Die Aufnahme entstand unter einem Elektronenmikroskop und ist daher im Original ohne Farbe.

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    Klassische Lithium-Ionen-Akkus sind noch längst nicht ausgereizt. Mit besseren und günstigeren Materialien lassen sich viele Eigenschaften verbessern. Doch vor allem muss man in das Innere der Energiespeicher blicken.
  • Künstlerische Darstellung von zwei Quantenbits, die miteinander verschränkt sind.

    Quanteninternet : Vorauseilender Erfindergeist

    Quantencomputer sind ja schon fast ein alter Hut: Echte Quanten-Entrepreneure denken schon weiter an das Quanteninternet. Und setzen dabei „Quanten“ vor jedes zweite Wort.
  • Physik-Nobelpreisträger Theodor Hänsch in einem Labor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik

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  • Das moderne Gamma-Spektrometer in Remlingen Semmenstedt ist öffentlich zugänglich.

    Atommülllager Asse II : Bürger sollen Radioaktivität selbst messen

    Das Atommülllager Asse II muss bald geräumt werden. An einer öffentlich zugänglichen Messestelle können Bürger lernen, Radioaktivität von Umweltproben aus der Umgebung selbst zu messen und zu interpretieren.
  • Selfie von Benjamin List und seiner Frau Sabine List in einem Amsterdamer Restaurant, kurz nachdem sie die Nachricht vom Nobelpreis erhalten haben.

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    Mit dem Schicksal im Bunde: Der neue Chemie-Nobelpreisträger aus Deutschland ist Nachfahre berühmter Forscher, Katastrophen-Überlebender und ein unangepasster Vordenker seines Fachs. Der neue Musterknabe der deutschen Forschung.
  • Alles, was viele Bestandteile hat, ruft nach Statistik, wenn es verstanden werden will: Ein NASA-Computermodell des Weltklimas

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    Wie kann man anhand vereinfachter Modelle etwas so Schwieriges wie das Erdklima vorhersagen? Der diesjährige Physik-Nobelpreis illustriert das — und leistet so einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlichen Zukunftsdebatten.