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David J. Gross (rechts), seine Frau Jacquelyn Savani und der australische Astrophysiker Brian Schmidt während der Übertragung der Cern-Pressekonferenz anlässlich der Entdeckung des Higgs-Teilchen in der Inselhalle in Lindau am Bodensee, am 4.Juli.2012.

David Gross zum Achtzigsten : Farblehre für Quarks

Er war der Natur der starken Kernkraft Anfang der siebziger Jahre auf die Schliche gekommen und konnte damit das seltsame Verhalten der Quarks erklären. Heute wird der Physik-Nobelpreisträger David J.Gross achtzig Jahre alt.

Schwebende Sensoren : Fliegende Teppiche heben ab

In einer Höhe von fünfzig Kilometern wird die Luft so dünn, dass dort kein Flugzeug mehr fliegen kann. Entsprechend dünn sind die Wetterdaten dieser Atmosphärenschicht. Amerikanische Forscher wollen nun mit schwebenden Sensoren die Mesosphäre erkunden. Doch wer sammelt die winzigen Sonden wieder ein?
Gisbert zu Putlitz vor dem Physikalischen Institut am Philosophenweg in  Heidelberg

Gisbert zu Putlitz wird 90 : Ritterlicher Physiker

Er entlockte Atomen und Kernen viele Geheimnisse, lenkte die Geschicke von Forschungseinrichtungen und war Rektor von zwei Hochschulen. Gisbert Gans Edler Freiherr zu Putlitz wird heute neunzig Jahre alt.
Der F.A.Z. Wissen Podcast mit Joachim Müller-Jung und Sibylle Anderl 41:35

F.A.Z. Wissen – der Podcast : Kann ich mich zweimal mit dem Virus anstecken?

Auch wer schon eine Sars-CoV-2 Infektion durchgemacht hat, muss mit einer Reinfektionen rechnen. Bei jungen Leuten sind sie nicht selten. Was heißt das für den Immunschutz mit den neuen Varianten – und nach einer Impfung ?
Dieses Teleskop des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen soll bald erste verschlüsselte Botschaften eines europäischen Quantensatelliten empfangen.

Quantenkryptographie : Schlechte Karten für Lauscher

Eine neue Ära für das Internet: In China werden abhörsichere Quantencodes bereits per Glasfaser und Satellit über große Distanzen verschickt. Nun zieht Europa nach und will ebenfalls seine kritische Infrastruktur besser schützen.

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  • Nicht nur zum Essen geeignet: Austern produzieren mit Perlmutt schimmernde Schmuckstücke.

    Perfekte Struktur von Perlmutt : Wie Fehler Schönheit kreieren

    Perlmutt verdankt seine Festigkeit und seinen Glanz einem regelmäßigen und einheitlichen Aufbau. Doch wie entsteht diese perfekte Ordnung? Forscher aus Dresden sind dieser Frage nachgegangen.
  • Daniel Shechtman 1985 vor seinem Elektronenmikroskop, mit dem er 1982 seine bahnbrechende Entdeckung machte. Im Hintergrund John Cahn und Denis Gratias (von links) vom National Institute of Standards and Technology (Nist).

    Dan Shechtman zum Achtzigsten : Gegen den Strom

    Seine Entdeckung der Quasi-Kristalle stieß auf erbitterten Widerstand, 2011 erhielt er dafür den Chemie-Nobelpreis. Heute wird der Materialforscher achtzig Jahre alt.
  • Die Zahl der Protonen des Atomkerns eines Elements und dessen chemische Eigenschaften sind die klassischen Ordnungskriterien für das klassische Periodensystem.

    Elemente anders ordnen : Konkurrenz für das Periodensystem

    Zwei russische Chemiker haben das Periodensystem der chemischen Elemente völlig umgekrempelt: Mit ihrem ungewöhnlichen Ordnungsschema ließen sich neue Materialien womöglich leichter aufspüren.
  • Die Daten der teichenphysikalischen Experimente am europäischen Forschungszentrum Cern bei Genf  werden im Rechenzentrum  auf unzähligen Magnetdatenbändern mit Hilfe von Robotern archiviert.

    Magnetbänder im Aufwind : Datenspeicher ohne Limit

    Magnetdatenbänder führen noch immer ein Nischendasein unter den Speichermedien. Das dürfte sich in Zeiten stetig wachsender digitaler Datenberge ändern. Denn die Speicherkapazität der Magnetbänder ist noch längst nicht ausgereizt.
  • Gründer synthetischer Kraftstoff wird in Flaschen abgefüllt. Der Treibstoff wird klimaneutral in einer Anlage am Karlsruher Institut für Technologie aus Kohlendioxid und Wasserstoff, gewonnen. Das Kohlendioxid entstammt der Luft. Der Wasserstoff wird mit Hilfe der Elektrolyse von Wasser hergestellt. Den Strom liefern Solarzellen.

    Synthetische Treibstoffe : Fliegen mit „grünem“ Kerosin

    Kohlendioxid klimaneutral in Kraftstoffe umzuwandeln, ist schwierig und teuer, aber nicht unmöglich. Wie man dank effizienter und günstiger Katalysatoren das Treibhausgas zur Herstellung von Kerosin noch besser nutzen kann, zeigen jetzt britische Forscher.
  • Der Quantensimulator „Jiuzhang“: Im Zentrum werden die Lichtpulse erzeugt, die einen Parcours aus unzähligen optischen Komponenten absolvieren müssen.

    Mächtiger Quantencomputer : Wenn Photonen rechnen

    Jetzt präsentieren auch chinesische Forscher einen Quantencomputer, der Rekorde bricht. Er berechnete eine für klassische Rechner unlösbare Aufgabe innerhalb von Minuten.
  • Der Inhalt der gelben Säcke wird zum größten Teil verbrannt.

    Kunststoff-Recycling : Viel zu schade für die Mülldeponie

    Leicht, robust und preiswert – Kunststoffe sind in vielerlei Hinsicht ideale Werkstoffe. Doch das Recycling gestaltet sich nach wie vor schwierig. Hoffnung machen neue Verfahren, die Plastikmüll effizient und günstig in wertvolle Chemikalien verwandeln können.
  • Die Sonne auf die Erde geholt: künstlerische Vereinigung der Stahlkuppel des Borexino-Detektors und unseres Heimatsterns

    Solare Kernfusion : Botschafter aus dem Zentrum der Sonne

    Wie erzeugt unsere Sonne ihre Energie? Die Borexino-Kollaboration hat anhand von Neutrinobeobachtungen neue Details des Brennstoffzyklus unseres Zentralgestirns nachgewiesen.
  • So schwer wie vier Millionen Sonnen: Das schwarze Loch Sagittarius A* im Herzen der Milchstraße

    Zum Physik-Nobelpreis 2020 : Wettlauf zum finsteren Herz der Milchstraße

    Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
  • Auch die Datensammler von Google benötigen für ihre Rechen- und Datenspeicherzentren immer größere Kühlanlagen wie hier in Oklahoma.

    Bewältigung der Klimakrise : Technik für eine kühlere Welt

    Der Klimawandel wird unser Leben verändern. Mit innovativen Konzepten, neuen Materialien sowie effizienten und schonenden Kühltechniken wollen Forscher den Herausforderungen begegnen.
  • Der Verlauf der Feldlinien des Stabmagneten lässt sich anhand der Orientierung der Metallpartikeln erkennen.

    Molekularer Magnet : Ein Permanentmagnet mit Aroma

    Ein neuartiger Dauermagnet auf Basis von Chrom und einer gängigen organischen Verbindung zeigt viele Vorteile: Er ist deutlich leichter als seine metallischen Pendants und bleibt auch noch bei Hitze magnetisch.
  • Robert Laughlin an der Stanford University

    Robert B. Laughlin wird 70 : Der Windstrom muss in den Wärmetank

    Die Erklärung eines kollektiven Quanteneffekts war Robert Betts Laughlins großer wissenschaftlicher Wurf. Nun will er mit Ingenieurskunst die Welt vor einem Blackout bewahren. Heute wird der Physiker und Nobelpreisträger siebzig Jahre alt.
  • Der eisengepanzerte Käfer (Phloeodes diabolicus) ist fast nicht zu knacken.

    Robuster Käfer : Ein fast unverwüstlicher Sechsbeiner

    Der diabolische eisengepanzerte Käfer besitzt einen ungewöhnlich stabilen Panzer. Sogar der stärksten Belastung hält er stand. Forscher sind dem Rätsel nachgegangen.
  • Kurzstreckenflug: Im Experiment wurde gemessen, wie lange ein Lichtquant braucht, um ein aus zwei Atomen bestehendes Wasserstoffmolekül zu durchqueren.

    Rekord im Labor : Physiker messen kürzeste Zeitspanne der Welt

    Nur wenige Billionstel einer Milliardstel Sekunde dauert es, bis Lichtteilchen ein Molekül mit zwei Atomen durchquert haben. Forscher aus Frankfurt, Berlin und Hamburg haben solch eine kurze Zeitspanne gemessen.
  • An der PTB in Braunschweig arbeitet man bereits an einem Ionenfallen-Quantencomputer. Der Einsatz (rechts oben) zeigt zwei einzelnen gespeicherte Ionen, mit denen Rechenoperationen durchgeführt wurden.

    Quantentechnologien : Wettlauf um den Quantencomputer Made in Germany

    An vielen Orten Deutschlands wird an leistungsfähigen Quantencomputern gearbeitet, zum Teil in Zusammenarbeit mit großen IT-Firmen. Nun will auch das Land Niedersachsen einen solchen Wunderrechner bauen. 400 Wissenschaftler sind an dem Projekt beteiligt.