https://www.faz.net/-gzk
In Originalgröße ein Millionenwert: Jeff Koons vermarktet seine Skulpturen als tausendfach produzierte Miniaturen lukrativ.

Koons-Werk geklaut : Massengut wird Diebesgut

Jeff Koons ist ein Meister der Vermarktung. Ein Ladendiebstahl wie in einer Frankfurter Galerie hilft dem amerikanischen Künstler da durchaus weiter. Auch wenn das Diebesgut schnell an Wert verliert.
Frankfurter Poetikdozentin: Die Goethe-Universität stellt insgesamt drei Vorträge von Monika Rinck ins Netz.

Poetikvorlesung : An der Schwelle

„Nachhaltigkeit und Vergeudung“ behandelt der zweite von drei Vorträgen, die die Goethe-Universität in diesen Wochen als Videoaufzeichnungen ins Netz stellt. Monika Rinck stellt die Frage: Wie spricht die Gegenwartslyrik über die Zukunft?
Fünfziger-Jahre-Architektur: Das Instituto Cervantes residiert im ehemaligen Amerika-Haus an der Staufenstraße.

Instituto Cervantes Frankfurt : Tango verboten

Das Instituto Cervantes kämpft mit den Folgen der Corona-Pandemie. Die Zahl der Sprachschüler sinkt stetig. Die Kultur wandert ins Netz.

Koons-Werk geklaut : Massengut wird Diebesgut

Jeff Koons ist ein Meister der Vermarktung. Ein Ladendiebstahl wie in einer Frankfurter Galerie hilft dem amerikanischen Künstler da durchaus weiter. Auch wenn das Diebesgut schnell an Wert verliert.

Nach Urteil in letzter Instanz : Gefährliche These des BUND zu A-49-Ausbau

Dass Baurecht keine Baupflicht sei, wie der BUND mit Blick auf den Lückenschluss der A49 behauptet, gehört in die Kategorie populistisch bis irreführend. Baurecht ist bei solchen Vorhaben am Ende eines langen Ringens auch Baupflicht.

Nidda und Büdingen : Die wohnortnahe Ausbildung bleibt

Die allgemeinbildenden Schulen im Wetteraukreis bekommen im Gegensatz zu den Berufsschulen immer mehr Zulauf. Eine Fusion der Berufsschulen in Nidda und Büdingen erhält die wohnortnahe Ausbildung.

Unternehmen aus Rhein-Main : Das Dax-Dilemma

Bei der Dax-Erweiterung ist kein Unternehmen aus der Region als Kandidat in Sicht. Das ist besorgniserregend für eine Region, die sich zukunftsfähig aufstellen muss.

Tourismus in Hessen : Ein gemeinsames Ziel

Die Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 bietet große Chancen für die Region. Elf Städte und Gemeinden aus der östlichen Wetterau und dem südlichen Vogelsberg können zeigen, was in ihnen steckt.

Gut durch die Krise kommen : Der Segen des Wachstums

Das Wachstum der Rhein-Main-Region in den zurückliegenden Jahren federt den Konjunktureinbruch in beachtlicher Weise ab. Und das ist gut so: Nur eine erfolgreiche Wirtschaft hat das Kapital, um in Umweltschutz zu investieren.

Märchen für Erwachsene : Weltenflucht à la Tucholsky

Weltenflucht scheint in Mode zu sein, ist aber längst kein neues Phänomen. Tucholskys „Träumereien an preußischen Kaminen“ ist komisch, surreal und bissig. Vor 100 Jahren sind seine Märchen für Erwachsene als Buch erschienen.

Geplante Impfzentren : Die Chance auf einen normalen Sommer

Alle wollen möglichst bald ihr Leben „vor Corona“ zurück. Die Chancen darauf werden umso größer, je mehr Menschen zu einer Impfung bereit sind.

Staatstheater Darmstadt : Aladdin als Weihnachts-Zauber

Das Staatstheater Darmstadt hat ein Weihnachtsmärchen versprochen und mit der Premiere von Aladdin hält es sein Versprechen. Sollte sich jemand vor dem machtgierigen Magier fürchten, ist für besonderen Theaterzauber gesorgt.

Möglichkeit zur Reflektion : Hiobs Jahr

Im Jahr 2020 sind besonders viele von einer Hiobsbotschaft getroffen worden. Auch wenn es schwer fällt, sollte man versuchen, es wie Hiob zu machen: Seine eigene Kraft erkennen, damit das große Ganze gut bleibt.
Vom Main nach St. Gallen: Anya Schutzbach wechselt vom Büchermachen als Verlegerin auf die Seite der Literaturvermittler.

Verlegerin Anya Schutzbach : Im Dienst der guten Sache

Die ehemalige Weissbooks-Verlegerin Anya Schutzbach baut in der Schweiz ein Literaturhaus auf. Es ist nach einer Heiligen benannt – und soll in einem alten Hotel untergebracht werden.
Der Künstler und sein Werk: Leon Löwentraut vor dem von ihm gestalteten „Global Gate“.

Seecontainer mit Mission : Ein Kunstwerk für Start und Landung

Es ist ein Kunstwerk, das tagtäglich Zehntausende Autofahrer von der A 5 und Passagiere vom Flugzeug aus sehen werden: Leon Löwentraut hat auf dem Frankfurter Flughafen Container in Anlehnung ans Brandenburger Tor gestapelt.

Gault&Millau : 19 Punkte fürs „Lafleur“

Erfreuliche Nachrichten für die Frankfurter Restaurant-Szene: Das „Lafleur“ ist nach den Kriterien des Gourmetführers Gault&Millau in den Kreis der allerbesten Restaurants aufgestiegen. Auch ein weiteres Lokal darf sich freuen.

Seite 1/52

  • Tucholskys „Träumereien an preußischen Kaminen“  ist vor 100 Jahren erschienen (Symbolbild).

    Märchen für Erwachsene : Weltenflucht à la Tucholsky

    Weltenflucht scheint in Mode zu sein, ist aber längst kein neues Phänomen. Tucholskys „Träumereien an preußischen Kaminen“ ist komisch, surreal und bissig. Vor 100 Jahren sind seine Märchen für Erwachsene als Buch erschienen.
  • Im Archiv der Goethe-Uni Frankfurt: Die Sammlung von Kinderbüchern Walter Benjamins

    Historische Kinderbuchsammlung : Benjamins Bilderbücher

    Seit knapp 40 Jahren besitzt das Institut für Jugendbuchforschung an der Frankfurter Universität die historische Kinderbuchsammlung von Walter Benjamin. Nun wird der Schatz des Philosophen Stück für Stück aufgearbeitet und restauriert.
  • Hat ein Weihnachtsmärchen versprochen: das Staatstheater Darmstadt

    Staatstheater Darmstadt : Aladdin als Weihnachts-Zauber

    Das Staatstheater Darmstadt hat ein Weihnachtsmärchen versprochen und mit der Premiere von Aladdin hält es sein Versprechen. Sollte sich jemand vor dem machtgierigen Magier fürchten, ist für besonderen Theaterzauber gesorgt.
  • Nicht aufgeben: die Jugendlichen des Theaterprojekts „Beshir im Blätterland“ mit dem Regieteam Ute Bansemir und Hadi El-Harake (vorne Mitte)

    Theaterperipherie Frankfurt : Auf Netflix gibt es keine Flucht

    „Beshir im Blätterland“ erzählt die Geschichten von Beshir und von vielen Jugendlichen, die trotz Corona monatelang daran gearbeitet haben. Darin arbeiten sie ihre Migrationsgeschichten auf. Nun ist das Stück als Livestream zu sehen.
  • Das nennt man „Crossover-Utopie“: Der amerikanische „Convaircar“ von 1948 funktionierte einwandfrei, ging aber mangels Nachfrage nie in Serie.

    Museum für Kommunikation : Zukunftshoffnungen des Homo sapiens

    Die Schau „Back to Future“ im Museum für Kommunikation erzählt von vergangener Zukunft. Vorerst nur online sind technische Visionen früherer Zeiten in vier großen Themengebieten dargestellt.
  • Fläche, Raum, Perspektive: Blick in die Ausstellung

    Darmstädter Galerie : Folien, Faserplatten, Furniere

    Nicole Nickel und Friedemann Grieshaber stellen in der Galerie Netuschil in Darmstadt aus. Beide Künstler gehen von architektonischen Grundformen aus, die Vielschichtigkeit der Werke dennoch unterscheidet sich grundlegend.
  • Sie stapeln sich: Immer weniger Kunden kaufen ihre Bücher im Einzelhandel.

    Buchhandel in der Krise : Beschenken

    Auch der Buchhandel leidet unter der Corona-Pandemie. Die Tage vor Weihnachten bieten gute Gelegenheit, um Freunden und der Branche eine Freude zu bereiten. Also ran ans Beschenken.
  • Klement Tockner tritt am 1. Januar 2021 das Amts des Generaldirektors der Senckenberg-Gesellschaft an.

    Senckenbergs neue Spitze : Für ein Museum von Weltformat

    Klement Tockner stellt sich als Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung vor und plädiert für mehr Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft.
  • Vorne die Gambe, hinten das Cello: Renate Mundi in ihrer Wohnung an der Zehnmorgenstraße

    Gambistin aus Frankfurt : Wie der Augenblick klingt

    Renate Mundi ist die erste Musikerin, die die „Zwölf Fantasien für Gambe solo“ von Georg Friedrich Telemann eingespielt hat. Die gefragte Barock-Cellistin ist von dem feinen Bau des Instruments fasziniert.
  • Florian Schroeder vor vier Jahren in der Show „Mensch Gottschalk“

    Kabarett gegen Hass : Florian Schroeder erhält Deutschen Kleinkunstpreis

    Er hat den Querdenkern kabarettistisch den Begriff der Meinungsfreiheit erklärt, bezog sich dabei auf den Denker Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Jetzt bekommt Florian Schroeder den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett.
  • Forced Entertainment : Theater kann Leben retten

    Die Performergruppe Forced Entertainment versucht, trotz aller Widrigkeiten weiter Kunst zu machen – mit den Mitteln, die eben gerade zur Verfügung stehen. Mit „Tabletop Shakespeare At Home“ unterhält sie Zuschauer in aller Welt.
  • Stillstand, Literaturland: Foto-Assoziation zu F. W. Bernstein

    Fotowettbewerb : Stille herrschet allerorten

    Der Fotowettbewerb „Literaturland Hessen“ der F.A.Z., des hr2-kultur und des Photokontor Kittel wird alle zwei Jahre gemeinsam veranstaltet. Wichtig ist der Bezug zwischen Bild und Literatur. Dabei darf gerne um die Ecke gedacht werden. Jeder hat die Möglichkeit, sein Werk bis Ende November einzureichen.
  • Die Ferne kommt vorbei: Susa Templin, L.A. Highway, Collageanaloge Fotografie (1996) bei Anita Beckers

    Frankfurter Galerien : Paris liegt jetzt im Ostend

    Wichtige Messen sind wegen Corona Fehlanzeige. Frankfurter Galerien üben sich deshalb im Improvisieren. Und das muss nicht schlecht sein.
  • Ständiges Streitthema: Politiker diskutieren gern über die Zukunft der Städtischen Bühnen.

    Frankfurter Theater-Anlage : Vom Aussterben bedroht

    Denkmalschützer fordern den Erhalt der Theater-Doppelanlage am Frankfurter Willy-Brandt-Platz. Sie haben das Gebäude nun auf eine „Rote Liste“ gesetzt und dem Magistrat einen Brief geschrieben.
  • Zwei wundervolle Typen: Emily Skeggs und Kyle Gallner in „Dinner in America“ von Adam Carter Rehmeier

    Filmfestival Exground : Hoffen auf Dezember

    Statt hybrid ganz digital – vorerst: Das 33. Filmfestival Exground beginnt nicht im Wiesbadener Kino Caligari, sondern im Internet. Die Hoffnung auf ein analoges Festival im Dezember bleibt.
  • Theater bleiben geschlossen: Bereits zum zweiten Mal müssen Spielstätten geschlossen bleiben.

    Theater in Frankfurt : Kunst politisch denken

    Nach dem Festival „Theater der Welt“ hat Frankfurt nun auch den Zuschlag für das Festival „Politik im Freien Theater“ bekommen. Gerade die freischaffenden Theatermacher sind jetzt jedoch von der Pandemie betroffen.
  • Ideenschmiede: Levent Kunt in seinem Atelier im Atelierhaus „basis“ in Frankfurt.

    Künstler Leven Kunt : Dabeisein wäre fein

    Die lokale Bevölkerung darf bei seinen Aktionen mitmachen: Levent Kunt setzt bei seiner Kunst auf Partizipation. In Zeiten der Pandemie ist das eine Herausforderung.