Altmeisterin Brigitte Fassbaender inszeniert Benjamins Brittens Oper „A Midsummer Night’s Dream“ ideenreich und atmosphärisch dicht im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Dem Zuschauer bietet sich ein Raum der Fantasie.
„Warum hat es so lange gedauert?“ ist eine brutale Frage angesichts all der Mittäter im Nationalsozialismus. Drei Filmemacherinnen haben für „Fritz Bauers Erbe“ Prozesse gegen hochbetagte KZ-Aufseher, als auch deren Opfer begleitet.
Wie man zu Techno tanzt: Die Frankfurter Choreographin Paula Rosolen bringt mit „16 Bit“ eine Hommage an die frühe Techno-Kultur auf die Bühne des Frankfurter Mousonturms.
Susanne Pfeffer, Direktorin des MMK in Frankfurt, will mit den Mitarbeitern Lösungen suchen. Das Ende ist das nicht: Das Bild vom Genie an der Spitze, das mit Mimosen arbeiten muss, ist von gestern. Vor allem die Kulturpolitik muss sich davon verabschieden.
Eine gute Busanbindung ist für das Offenbacher Caritas-Altenzentrum extrem wichtig. Sie garantiert den Bewohnern selbstbestimmte Mobilität. Stadt und Caritas haben nun gemeinsam eine Lösung gefunden.
In der Wahrnehmung vieler Menschen haben die Grünen in Bund und Ländern immer auf der richtigen Seite gestanden. Eine objektive Fehlleistung in Hessen bleibt folgenlos.
Wie sich der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann angesichts der Anklage der Staatsanwaltschaft verhält, missfällt fast allen Fraktionen im Römer. Doch noch geht es um Parteitaktik. Im Grunde ist man sich aber einig.
Die hessischen Ermittlungsbehörden verzeichnen viele Erfolge im Kampf gegen kriminelle Banden, die Geldautomaten sprengen. Zum Glück: Denn von den hoch spezialisierten Organisationen geht große Gefahr für Unbeteiligte aus.
Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt wird saniert und geht deshalb auf Wanderschaft. Die Ausstellung „Schön hier“ macht sich um die Rettung der Dörfer verdient, ausgerechnet im Hessenpark.
Der Trompeter Till Brönner ist nicht nur Deutschlands bekanntester Jazzmusiker, sondern auch ein engagierter Hochschullehrer. Ein Gespräch über die Anforderungen an junge Musiker und die heutige Jazzszene.
Sie möchten ihre Fans von der Notwendigkeit überzeugen, sich für die Natur einzusetzen: In der Frankfurter Festhalle stellt die norwegische Band a-ha Stücke des neuen Albums „True North“ vor, spielt aber auch alte Hits.
Bis der Atem stockt: Das English Theatre Frankfurt zeigt Christopher Demos-Browns beklemmend aktuelle, Fragen von Rassismus und Polizeigewalt berührende Tragödie „American Son“ in einer vorzüglichen Inszenierung.
Die Fallhöhe von Wagners „Lohengrin“ wird am Staatstheater Darmstadt in der originellen und handwerklich perfekten Neuinszenierung von Andrea Moses deutlich. Hervorragend disponiert ist der Chor.
Eine Chance, sich auszuprobieren: Mit „Atmen“ sind fünf junge Künstler aus Offenbach und Frankfurt Teil des Festivals der jungen Talente. Spielraum ist das Offene Haus der Kulturen auf dem Campus Bockenheim.
Zum zehnten Mal bringt das „Festival der jungen Talente“ den künstlerischen Nachwuchs der Region in interdisziplinären Projekten zusammen. Was dabei entsteht, kann man im Kunstverein sehen.
Südkoreanischer Pop ist nicht nur Musik, sondern ein kompletter Lifestyle. In Rhein-Main hat sich eine äußerst aktive Szene entwickelt, die sich jetzt beim „KPop.Flex“-Festival im Frankfurter Stadion trifft.
„M“ heißt Joseph Roths Mendel in der Bühnenfassung von Johanna Wehner. M wie Matthias Redlhammer, der ihn am Schauspiel Frankfurt spielt. Dabei begann sein Berufsweg nicht als Schauspieler, sondern als „Gartenbauhilfsarbeiter“.
Die Oper Frankfurt bietet in der kommenden Spielzeit ein Programm in gewohntem Umfang und spart dennoch eine Million Euro ein: Mehrere verschobene Produktionen werden nun nachgeholt. Aber der Chef mahnt.
Seit „Sommerhaus, später“ gilt Judith Hermann als Stimme ihrer Generation. Jetzt kann die Berliner Autorin endlich ihre zweimal verschobene Frankfurter Poetikdozentur antreten.
Die Schriftstellerin Irmgard Keun ist lange vergessen gewesen. Ihr Roman „Nach Mitternacht“ steht nun im Mittelpunkt von „Frankfurt liest ein Buch“ - mit einer ganzen Reihe spannender Veranstaltungen.
Menschenopfer, entfesseltes Neujahrsfest, Orpheus-Mythos, Untergangsvisionen: Um nicht weniger geht es in Jörg Widmanns Oper „Babylon“ nach dem Libretto des Philosophen Peter Sloterdijk.
Kann man sich besser und vielsagender ausdrücken, als übers Nachdenken „Grübel“ zu sagen? Und bei Sorgen „Seufz“? Die Verbform ohne Personalendung ist nach der Übersetzerin der Comics Erika Fuchs benannt worden.
Uwe Eric Laufenberg inszeniert am Hessischen Staatstheater Tschechows „Drei Schwestern“ und verlegt das Stück zum Teil in einen Bunker. Die Kriegsassoziationen sind ein bizarrer Fehlgriff.
Mea Culpa allein reicht für die Zeitenwende nicht: gefordert sind Aufklärung, Nachdenken und ein anderes Handeln. Die Frankfurter Römerberggespräche widmen sich dem Ukraine-Krieg.
Diese Tournee war überfällig - nicht nur aus politischen, sondern auch aus musikalischen Gründen. Das Sinfonieorchester Kiew begeistert bei seinem Gastspiel in Wiesbaden.
Das Frankfurter Theater Grüne Soße hat geschafft, was viele Unternehmen nicht hinkriegen: Den Generationenwechsel. Nun kann das Kinder-und Jugendtheater den Vierzigsten gelassen feiern, wie Detlef Köhler im Interview sagt.
Soll man Kunst machen oder kämpfen? Sechs ukrainische Schauspieler sind seit langem in Wiesbaden tätig. Nun reisen nur die Frauen zurück aus Kiew, um in Performances vom Krieg zu erzählen.
Krise am MMK in Frankfurt : Der Leidensdruck war groß
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Eva-Maria Magel
Busnetz-Anschluss bleibt : Konflikt professionell gelöst
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Jochen Remmert, Offenbach
Hessens Energiepolitik : Außenpolitik in Wiesbaden
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Ewald Hetrodt
Neuer Chef : Blitzartiger Wechsel an der Opel-Spitze
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Thorsten Winter
Rücktrittsforderung im Römer : Eigentlich nicht weit auseinander
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Bernhard Biener
Geldautomaten-Sprenger : Den Banden beikommen
Ein Kommentar von
Anna-Sophia Lang
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