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Antje Rávik Strubel, Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2021, am Montagabend in Frankfurt

Deutscher Buchpreis 2021 : Die abgeklärte Kämpferin

Exzellente Wahl: Antje Rávik Strubel erhält für ihren Roman „Blaue Frau“ den Deutschen Buchpreis. Aus ihren Dankesworten war eine große Sicherheit zu spüren, diesen Preis verdient zu haben: als Lohn für eine Kampfansage.

Roman von Antje Rávik Strubel : Der Fall ins Bodenlose

Männermacht löst weibliche Ohnmacht aus: Antje Rávik Strubels neuer Roman „Blaue Frau“ erzählt von sexualisierter Gewalt und ihren Folgen – nicht nur als individuelle Leidensgeschichte, sondern als strukturelles gesellschaftliches Problem.
Sieht sich nicht als Familienromanautor: Jonathan Franzen.

Buchmessen-Klatsch : Franzen und der Familienroman

„Es freut mich, ein Publikum zu haben“, sagt Jonathan auf Deutsch zu seinen Zuhörern. Abermals auf Distanz aus Kalifornien. Und der äußert in Ironie gekleidete Selbstzweifel.

Umbau in Hanau : Zur lebendigen Innenstadt gewandelt

In den vergangenen Jahren war der schleichende Verfall der Hanauer City nicht mehr zu übersehen. Um interessanten Einzelhandel in die Stadt zu holen, wurden schon vor der Pandemie Programme entwickelt. Doch der Stadtumbau hat auch Schattenseiten.

Buchmessen-Klatsch : Franzen und der Familienroman

„Es freut mich, ein Publikum zu haben“, sagt Jonathan auf Deutsch zu seinen Zuhörern. Abermals auf Distanz aus Kalifornien. Und der äußert in Ironie gekleidete Selbstzweifel.

Letzter Flug einer MD-11 : Ende einer Luftfahrt-Ära

Der Wechsel von laut zu weniger laut dank technischem Fortschritt wird am Flughafen Frankfurt vollzogen. Mit dem letzten Flug einer MD-11 geht eine Ära der Fliegerei zu Ende.

Politischer Handlungsbedarf : Preisschub ohne Transparenz

Im Rheingau-Taunus werden die Bürger für die Entsorgung ihres Mülls tief in die Tasche greifen müssen. Doch es ist nicht ersichtlich, woher der exorbitante Anstieg kommt.

Rüsselsheimer Aufgeregtheiten : Warum bei Opel keine Ruhe einkehrt

Führen ist auch eine Frage des Stils. Regelmäßig Beschäftigte von Opel zu brüskieren, kann nicht klug sein. Außer, jemand plant einen radikalen Abbau. Genau diese Angst scheint bei dem Autobauer umzugehen.

Verkehrswende : Kommunen allein schaffen es nicht

Alle zukunftsfähigen Verkehrsformen hängen wesentlich vom schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Das aber können Städte wie Offenbach nicht alleine leisten. Die gewaltige Bringschuld liegt bei Bund und Land.

Frankfurts Abfallschwemme : Das Miteinander und der Müll

Frankfurter Parks und Plätze versinken seit eineinhalb Jahren sprichwörtlich im Müll. Manche sind für mehr Müllbehältnisse, andere für ein härteres Vorgehen. Nötig ist eine Verhaltensänderung.

Corona-Politik : In der Zwischenwelt

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit 60 in einem Niemandsland zwischen Alarmstimmung und Entwarnung. Erst im Rückblick wird sich zeigen, ob in dieser Zwischenphase der Corona-Pandemie die Wegmarken richtig gesetzt wurden.
Kunst, Wissenschaft, Lebewesen, Tüftelei: Thomas Feuersteins installative Grünalgenanlage namens „Hydra“ (2021)

Ausstellung über Pflanzen : Geheimes Leben im Dunkeln

„Die Intelligenz der Pflanzen“, eine Ausstellung im Frankfurter Kunstverein, setzt sich mit unserer Umwelt auseinander. Auf drei Etagen werden jene Teile der Pflanzen gezeigt, die der Mensch ansonsten kaum wahrnimmt.
Hoffnungsvoll: Jung Eun Séverine Kim vor wenigen Tagen zwischen den Flügeln im Frankfurter C. Bechstein Centrum

Koreanische Pianistin : Das Klavier als bester Freund

Die Kandidaten für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis stellen sich bald vor. Die Koreanerin Jung Eun Séverine Kim ist eine der Nominierten – und ist für ihren großen Traum nach Deutschland ausgewandert.
Hollywood-Glanz: Oliver Stone erhält den B3-Preis für sein Lebenswerk.

Filmfestival B3 in Frankfurt : Das System schläft nie

Kamingespräch mit Hollywood-Regisseur Oliver Stone und Masterclass mit Doris Dörrie: Die B3 „Biennale des bewegten Bildes“ fragt nach der Identität und bietet dem Nachwuchs eine Bühne.

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  • Tony Lakatos hört auf, aber zu hören wird er wohl weiter sein – im Jazzkeller.

    Saxophonist Tony Lakatos : Einer, der die Wände wackeln lässt

    Unprätentiös, selbstkritisch, genial: Der Saxophonist Tony Lakatos verlässt nach fast dreißig Jahren die hr-Bigband. Er wird von allen Seiten stets gelobt - und widersetzt sich doch jeder Anbetung.
  • Die Schauspielerin Verena Wengler, im Rémond Theater im Frankfurter Zoo.

    Fritz Rémond Theater : Verena Wengler spielt „Gott“

    Verena Wengler gehört zu den treuen Stützen des Fritz Rémond Theaters in Frankfurt. Jetzt spielt sie die Anwältin in „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Und gibt Einblicke in ihr Leben abseits der Bühne.
  • Frankfurter Fotografie Forum : Im Auge des Betrachters

    Die Schau „My Mind’s Eye“ im Fotografie Forum zeigt das vielschichtige Werk des amerikanischen Fotografen Peter Fink. Der Künstler entdeckte die Kamera erst spät. Dann wurde sie aber zu seinem ständigen Begleiter.
  • Paula Modersohn-Becker : „Lauter Aha-Erlebnisse“

    Ein radikales Werk, sagt Kuratorin Ingrid Pfeiffer: Paula Modersohn-Becker ist eine Gesamtschau in der Schirn in Frankfurt gewidmet. Bei vielen Bildern sieht man der Künstlerin regelrecht beim Suchen zu.
  • Packen es an: Das neue Leitungs-Duo Gianluca Caso und Britta Zimmermann sind eingefleischte „Unterhäusler“.

    Spielzeit 2022 in Planung : Mainzer Unterhaus führt sich selbst

    Die Mainzer „Unterhäusler“ Britta Zimmermann und Gianluca Caso verantworten vorläufig Programmgestaltung und Betrieb. Dank 2-G-Konzept dürfen sich viele Kleinkunstbegeisterte auf die Spielzeit 2022 freuen.
  • Ratlos: Michael Quast macht sich als Theo Gross auf die Suche nach der Lösung eines bis heute ungeklärten Mordfalls.

    Mordfall Rosemarie Nitribitt : Tod im Homeoffice

    Die Volksbühne löst den Mordfall der Edelkurtisane Rosemarie Nitribitt in einer gelungenen Persiflage auf die feine Frankfurter Gesellschaft. Eine besondere Rolle spielen dabei Nitribitts Pudel und ein Auto.
  • Max-Liebermann-Ausstellung : Entdeckung des Lichts

    Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt Max Liebermann und seine europäischen Vorbilder. Direkte Vergleiche mit ihnen machen deutlich, dass Liebermann seinen eigenen Stil fand.
  • Fast eine Spielart der „Madama Butterfly“: Soojin Moon als Mimì in Puccins „La Bohème“

    „La Bohème“ in Darmstadt : Die Aufsteiger und die Untote

    Wolfgang Nägele deutet am Staatstheater in Darmstadt Puccinis „La Bohème“ neu – mit einigen Brüchen und Denkanstößen für den Zuschauer. Die Inszenierung mutet zuweilen wie eine Traumwelt an.
  • Rembrandt im Städel : Ein großes Maß an Ich

    Einfach mal vergleichen: Was konnte er, das andere nicht konnten? Das Frankfurter Städel zeigt den Aufstieg Rembrandts und fragt nach den Gründen.
  • Stars in Frankfurt : Ein Bembel für Rocky

    Was macht einen Star zum Star? Die Ausstellung „Abgelichtet!“ im Institut für Stadtgeschichte geht der Frage auf den Grund. Sie würdigt Persönlichkeiten von Copperfield bis Grzimek und von Kilius bis Setlur.
  • LED-Technik und  Wandfarben in Blau- und Grautönen unterstreichen die neue Wirkung der Alten Meister.

    Städel Museum Frankfurt : Alte Meister in neuer Frische

    Das Frankfurter Städel Museum hat seine Alten Meister neu gehängt und um einige Neuerwerbungen ergänzt. In frisch renovierten Räumen präsentieren sich die Werke in neuem Glanz.