Alle Bilder abgehängt, die Türen sind zu: Im Frankfurter Städel werden Galerien und Kabinette umgestaltet. Von Herbst an sollen die Alten Meister in neuem Licht zu sehen sein. Ein Rundgang.
Der Offenbacher Illustrator Martin Stark hat sich für die Büchergilde Gutenberg an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ gemacht. Für seinen opulenten Bilderbogen ist er mit dem „European Design Award“ ausgezeichnet worden.
Zum 45. Mal ist beim Open-Air-Filmfest in Weiterstadt die Vielfalt Programm. 177 Filme in sieben Tagen werden gezeigt. Darunter sind eine animierte erfolglose Schildkröte und anspruchsvolle Dokumentarfilme.
Durch die Bewilligung der Windräder auf dem Taunuskamm verliert der südhessische Teilplan für erneuerbare Energien seine Grundlage. Der Schadensersatz an den Wiesbadener Energieversorger würde sich auf gut 34 Millionen Euro belaufen.
An den überzogenen Erwartungen der Politiker gemessen, ist es erstaunlich, wie gut sich GWW und GeWeGe bislang auf dem Wiesbadener Wohnungsmarkt schlagen. Doch am Himmel ziehen düstere Wolken auf.
Eine Wohnung zu finden kann mancherorts zur quasi unlösbaren Aufgabe werden. Auch im Rhein-Main-Gebiet wird es schwieriger, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Angebote für Mieter müssen attraktiver werden.
Das Kongresszentrum in Wiesbaden nimmt endlich wieder seinen normalen Betrieb auf. Gegen den Bundesparteitag der AfD wehren sich die Verantwortlichen, dennoch ist die rechtliche Lage klar.
Man könnte meinen, die Verkehrswende in Frankfurt sei in der Amtszeit des scheidenden Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling (SPD) vorangekommen. Doch sie wird noch ein zäher Prozess werden.
Auch nach der Krise wird der Einkaufsbummel wohl nicht mehr derselbe sein. Die Innenstadt muss sich neu erfinden. Ob und wie der City der Wandel gelingt, entscheidet über ihre Zukunft.
Nahe der Europäischen Zentralbank wird regelmäßig getanzt – an einem Ort, der eine Gedenkstätte ist. Das sagt viel darüber aus, wie schwach ausgeprägt die Erinnerungskultur in der Frankfurter Bevölkerung ist.
Der Frankfurter Theaterbesitzer Claus Helmer ist Optimist geblieben. Nun plant er die Wiedereröffnung seiner Häuser Die Komödie und Fritz Rémond Theater im Zoo. Er selbst will aber nicht auf der Bühne stehen.
Frankfurter mit Kraut: Auf ihrem neuen Album „Futur II“ verhandelt die Band Newmen die musikalischen Zukunftsvermutungen der Siebzigerjahre. Als Gast ist Wolfgang Flür, einst bei Kraftwerk, mit dabei.
Die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt das Werk von Man Ray in 130 Fotografien, Zeichnungen und Objekten. Der Künstler spielte besonders gern mit Objekten und blickt auf Traum und Wirklichkeit.
Gerade, als es für das Theater Alte Brücke so richtig gut lief, kam der Lockdown. Nun wollen Alexander Beck und Sabrina Faber durchstarten – nicht nur am Main.
Sein Friedberger Haus glich einer Galerie. Jetzt zeigt das Wetterau-Museum eine Auswahl der mehr als 200 Kunstwerke der Sammlung Fritz Usingers, ein Jahr nach seinem 125. Geburtstag.
Zehn Stunden Theater: Die Münchner Kammerspiele bieten „Dionysos Stadt“ im Sommerbau in Offenbach dar. Dass das Werk nochmals gezeigt wird, ist an sich schon etwas Besonderes.
Erstmals arbeiten das Rheingau Musik Festival und die Kronberg Academy zusammen. Die beiden Institutionen wollen fortan eng kooperieren. Den „Streichergipfel“ des Festivals bestreiten 14 Solisten der Akademie.
Michael Quast und die Frankfurter Volksbühne zeigen das Werk des Herrn Langenschwarz. Die Spur des in Rödelheim geborenen satirischen Dichters und Improvisators verliert sich 1867 in New York.
Widerrechtlich umgewidmete Urlaubstage und ein Treffen mit AfD-Chef Meuthen: Hans Joachim Mendig verlor 2019 seinen Posten als Chef der HessenFilm und Medien GmbH. Vor Gericht sagte nun Ministerin Dorn als Vorsitzende des Aufsichtsrats der Gesellschaft aus.
Die Arbeiten von Georg Friedrich Wolf haben etwas zu erzählen. Mit der Ausstellung „Die Erben des Prometheus“ will der Bildhauer seine mächtigen Skulpturen einem breiten Publikum vorstellen.
Bunte Wiese für Städter: In Frankfurt lockt das Festival Sommerwerft an den Main. Mit einem ausgefeilten Hygienekonzept soll ein unbeschwertes Kulturerlebnis möglich sein.
Seit einem Jahr steht Anna Schoeppe an der Spitze der hessischen Filmförderung. Nun sollen neue Strukturen und mehr Mittel für die Nachwuchsförderung und den Fachkräftemangel kommen.
Die Mainzer hoffen schon lange darauf, auf die UNESCO-Welterbestätte-Liste zu gelangen. Am Dienstag wird über die gemeinsame Bewerbung der drei Schum-Städte Mainz, Speyer und Worms entschieden.
Was gibt ein Bild von uns preis, wenn wir ein Selfie machen, ein Foto hochladen oder es weiterleiten? Wie prägt das Motiv Macht das Internet und die Architektur? Zwei Ausstellungen im Nassauischen Kunstverein zeigen es.
Der Jurist, Hobbykoch und Menschenkenner Alfred Biolek ist gestorben. Mit seiner Koch- und Talkshow „Alfredissimo!“ hat er Fernsehgeschichte geschrieben. Und gezeigt, dass auch Missratenes unterhaltsam sein kann.
Der Naumburger Meister, genialer Bildhauer des 13. Jahrhunderts, ist lange ein Unbekannter geblieben. Aber er hat eine Spur in Mainz hinterlassen. Sie wurde erst jetzt entdeckt.
Mit ihrem neuen Projekt „Mehrkulturwagen“ bringen Dorothée Arden und Michael Glebocki Musik und Geschichten in die Region. Für die Gestaltung des Anhängers handwerkliches Geschick, einige Eigenmittel und Enthusiasmus notwendig, um aus einem schnöden Anhänger den Mehrkulturwagen zu schaffen,
Während vielerorts in Hessen gelockert wird, gelten für Frankfurt aufgrund der hohen Inzidenz weiterhin die alten Corona-Regeln. Doch ein bisschen Kultur geht trotzdem – denn die Sommerwerft darf stattfinden.
Das Deutsche Filmmuseum führt Katastrophenfilme und Naturwissenschaft in einer Ausstellung zusammen. Kuratorin Stefanie Plappert und Senckenberg-Direktor Andreas Mulch über die Chancen von Wissensvermittlung durch den Film.
Seit 25 Jahren erscheinen die Karikaturen des Zeichnerduos Greser & Lenz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zum Jubiläum zeigt das Caricatura Museum eine bestechende Auswahl aus einem Vierteljahrhundert Witze für Deutschland.
Felicitas Brucker probt Kleists „Michael Kohlhaas“ im Frankfurter Schauspiel. Auch wenn das Werk von 1810 ist, setzt es sich doch bis in die Gegenwart fort.
Mit der Vergabe der wichtigsten deutschsprachigen Literaturauszeichnung an den österreichischen Schriftsteller setzt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung auf Qualität und Jugend zugleich.
Demo von Fridays for Future : Klimaschutz geht nur mit den Banken
Ein Kommentar von
Daniel Schleidt
Hessische Energiepolitik : Was den Grünen nicht passt
Ein Kommentar von
Ewald Hetrodt
Wiesbadener Wohnungsmarkt : Bauen, bauen und bauen
Ein Kommentar von
Oliver Bock
Wohnungsmarkt in Rhein-Main : Teure Träume
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Jochen Remmert
Bundesparteitag der AfD : Mit demokratischer Gelassenheit
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Oliver Bock
Verkehrswende in Frankfurt : Noch ein weiter Weg
Ein Kommentar von
Mechthild Harting
Masterplan für die Innenstadt : Ende der Einkaufsmeile
Ein Kommentar von
Oliver Bock
Tanztreff vor der Gedenkstätte : Übersehene Stätte der Erinnerung
Ein Kommentar von
Mechthild Harting
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