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 Die Biontech-Gründer haben noch viel vor: Uğur Şahin und seine Frau Özlem Türeci wollen die Krebstherapie verbessern und sich für eine gerechtere Medizin einsetzen.

Biontech-Gründer im Interview : „Dem Krebs die Stirn bieten“

Ihr mRNA-Impfstoff hat Özlem Türeci und Uğur Şahin berühmt gemacht. Die Biontech-Gründer haben aber noch viel größere Ziele. Im Interview sprechen sie über einem Krebsimpfstoff – und die Vorstellung einer postpandemischen Welt.
Die richtige Ernährung begünstigt ein gesundes Leben.

Faktencheck : Wie man einer Krebserkrankung vorbeugen kann

Hilft Stillen gegen Brustkrebs? Ist Rauchen wirklich so schlimm? Und welche Rolle spielt die Ernährung? Wir haben nachgefragt, was wirklich wichtig ist in Sachen Krebsprävention.
Bluttest im Krebs-Prüfzentrum eines Klinikums.

Bluttest für Krebstherapien : Immunabwehr in der Erfolgsspur

Impfstoffe im Einsatz gegen Krebs: Fortschritte sind inzwischen unverkennbar, doch nicht alle können davon profitieren. Ein Bluttest aus Tübingen soll die Erfolgsaussichten verbessern.
Im neu eingerichteten Werk in Marburg prüft ein Mitarbeiter von Biontech die Impfstoffproduktion.

Gesundheitsforschung : Es knirscht noch im Gebälk

Trotz mRNA-Impfstoffen, Gen-Schere und Big Data: Die Fortschritte durch Gesundheitsforschung sind noch längst keine Selbstläufer.

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  • Bild einer menschlichen Immunzelle

    Checkpoint-Therapie : Befreite Abwehr

    Entscheidung am Checkpoint: Wie der Schutzschirm, den ein Tumor um sich herum aufbaut, gezielt ausgeschaltet wird, um das Immunsystem scharf zu machen.
  • Wo Schatten fällt, muss irgendwo auch Licht sein.

    Die Psyche und das Immunsystem : Können wir uns gesund denken?

    Die Psyche hat einen gewaltigen Einfluss auf das Immunsystem. Ob Meditation oder ein gesunder Lebensstil – es gibt viele Dinge, die Krebspatienten im Kampf gegen die Krankheit guttun können.
  • Eine Blutprobe steht vor einem Patienten im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg.

    Formen der Immuntherapie : Eine Pipeline mit viel Variation

    Die Immuntherapie steigert bei vielen Krebspatienten die Überlebenschancen. Die Hürden für die Entwicklung neuer Präparate sind aber groß. Kombinationen bieten da viele Chancen. Ein Überblick.
  • Entwaffnete Erreger im Dienst der Krebsmedizin: Humane Herpesviren unter dem Elektronenmikroskop.

    Viren gegen Krebs : Angriff im Darknet des Immunsystems

    Viren haben einen schlechten Ruf. Doch in der Bekämpfung von Krebszellen könnten sie Teil der Lösung sein. Problem: Die Viren müssen am Immunsystem vorbeigeschleust werden. Wie kann das gelingen?
  • Vier T-Zellen attackieren eine Tumorzelle (grün eingefärbt). Die Immunzellen erkennen Moleküle – Tumorantigene – auf der Oberfläche und sorgen dafür, dass die Krebszelle durchlöchert wird.

    Therapie aus dem Labor : Die Designer-Killerzellen

    Immunzellen werden im Labor maßgeschneidert, damit sie gezielt Tumore erkennen und abtöten. Gegen Leukämie und Lymphome zeigen die CAR-Zelltherapien gute Erfolge – doch es gibt andere Herausforderungen.
  • Auch Immunzellen können entarten: Bösartige B-Zell-Vorläufer eines Leukämiepatienten bei fünfhundertfacher Vergrößerung.

    Wundermittel mRNA : Impfstoffe als Krebstherapie

    Eine alte Idee mit gewaltigem Aufschwung und guten Nobelpreis-Chancen: Wie die mRNA-Technik nicht nur die Pandemie, sondern auch die Tumormedizin verändert.
  • Eine fast dreitausendfach vergrößerte und nachträglich eingefärbte Tumorzelle, die  von  vier  zytotoxischen T-Zellen attackiert wird

    Boom der Design-Antikörper : Tumor im Würgegriff

    Antikörper sind die zielgerichteten Waffen des Immunsystems im Kampf gegen Viren – und immer mehr auch in der Krebsmedizin. Dabei hilft es, dass sich die Naturmoleküle künstlich hochrüsten lassen und die Waffensysteme vernetzen können.
  • Nicht nur in seiner Rolle als Obelix: Schauspieler Gerard Depardieu hat einen mächtigen Bauch

    Risiko versteckter Speck : Was die Körperwaage uns verheimlicht

    Der Bauch muss weg? Dann heißt es genau hinsehen. Der Body-Mass-Index wird nämlich überschätzt, auch von Ärzten. Die Medizinforschung hat inzwischen ein klares Bild davon, wo am Körper – und wie – die Gewichte purzeln müssen.
  • Wo die Twin Towers standen, blieb nur noch Schutt und Rauch zurück. In diesen giftigen Dämpfen arbeiteten Rettungskräfte monatelang - meist ohne Atemschutz.

    9/11 : Die kranken Helden vom 11. September

    Monatelang kämpften sich Rettungskräfte nach dem 11. September durch den Schutt, der vom World Trade Center übrig geblieben war. Das hat viele krank gemacht – der Staub war giftig, Tausende leiden an Krebs oder Lungenerkrankungen. Doch die kranken Helden wurden lange ignoriert.
  • Mikroskopisch kleine Nadeln dringen schräg in die Haut ein und gehen dabei nicht über die mittlere Hautschicht – die Lederhaut oder Dermis – hinaus.

    Revolution in Labormedizin? : Wie eine Drainage auf der Haut

    Kündigt sich da eine Revolution der Labordiagnostik an? Mit feinsten Kanälen lässt sich von außen die reichhaltige Flüssigkeit zwischen den Zellen absaugen. Das könnte auch für die Krebsmedizin von Bedeutung sein
  • Aus Sorge vor Krebs die Eierstöcke entfernen lassen? Ärzte warnen.

    Risiko Eierstockkrebs : „Die Zahlen finde ich besorgniserregend“

    Viele Frauen lassen sich unnötigerweise ihre Eierstöcke entfernen, weil sie Angst vor Krebs haben. Dabei stützen sie sich auf umstrittene Gentests und Ultraschall. Ärzte warnen vor den Folgen des Eingriffs.
  • Die entarteten Zellen organisieren ein Netzwerk, das sich bis in den hintersten Winkel des Gehirns ausbreitet. Keine Operation und keine Chemotherapie kommt dagegen an.

    Hirntumore : Krankes Denken

    Das Glioblastom gehört zu den tödlichsten aller Hirntumore. Nichts half bislang gegen diese Art von Krebs. Denn offenbar funktioniert er wie das Gehirn selbst.
  • Umstrittene Ernährungsstudie : Die Schlacht ums rote Fleisch

    Immer mal wieder wird versucht, die offiziellen Ernährungsempfehlungen zu diskreditieren. Zuletzt durch ein selbsternanntes Konsortium. Fazit: Schwer verdaulich!