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„Humboldt und Bonpland am Orinoco” auf der 1799–1800 unternommenen Forschungsreise in Venezuela. Gemälde von Eduard Ender (1822–1883).

Gartenschule : Was die Gärtner Alexander von Humboldt verdanken

Der Humanist und Forschungsreisende Alexander von Humboldt nimmt in den Geschichtsbüchern als letzter Universalgelehrter eine Rolle der Superlative ein. Sein gewaltiges botanisches Erbe wird dabei jedoch allzu oft unterschätzt.
Eingerüstetes Gedenken: Die Statuen vor dem Abtransport

Statuenstreit in Berlin : Ein Verrat an der Geschichte

Diese Preußen müssen zurück in die Mitte Berlins: Die Denkmäler von Scharnhorst und Bülow, die seit 2002 gegenüber der Neuen Wache standen, gehören wieder an ihren alten Ort. Ein Gastbeitrag.

Englische Innenarchitektur : Tapetenwechsel

Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.

Terrasse des Humboldt-Forums : Die da oben, dem Himmel so nah

Es gibt einen Ort, an dem man vergessen kann, dass Berlin wieder ein Schloss hat: die Terrasse des Humboldt-Forums. Ihr Charme lässt Preußen-Idealisierung und architektonische Konzeptlosigkeit in weite Ferne rücken.

Neue Räume im Schloss Bellevue : Steinmeiers wahres Preußen

Frank-Walter Steinmeier hat vier Säle in seinem Amtssitz zur Erinnerung an die preußische Aufklärung umdekorieren lassen. Damit will der Bundespräsident daran erinnern, „was Preußen auch war und hätte sein können“. Das ist ihm beispielhaft gelungen.

Tier- und Naturrechte : Mutter Erde als Rechtsperson

Ökosysteme, Klima und Tiere benötigen umfassenden Schutz. Doch lässt sich die Natur nur retten, indem wir Tieren und Pflanzen Rechte verleihen? Die Forderung nach einem Klagerecht für die Natur hat einen blinden Fleck.

Internet der Dinge : Ganz allein

Früher war es so, dass manche Dinge einfach verschwanden. Verpasste Filme im Kino zum Beispiel. Aber heute? Eine Suche im Internet der Dinge.

Peinliches Interview im DLF : Geflutet

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz gibt bei der Hilfe für die Flutopfer im Ahrtal eine miserable Figur ab. Beim Interview im Deutschlandfunk scheint das leider nicht auf. Wir bitten um einen etwas kritischeren Ansatz.

Diversität in Kultur : Alles so schön bunt hier

Eine neue Studie bescheinigt der deutschen Kultur eine große Diversität. Auf den Gedanken, Vielfalt auch auf die Kunst zu beziehen, kommt niemand.

Rolling Stones : Ist „Brown Sugar“ ein rassistisches Lied?

Paul McCartney beleidigt die Rolling Stones, aber die haben andere Sorgen: Sie haben gerade den Hit „Brown Sugar“ aus ihrem Konzertrepertoire gestrichen. Ist dieser rassistisch, oder klagt er Rassismus an?

Intendantenwahl beim HR : Wen die Findungsrunde findet

Bei der Intendantenwahl im Hessischen Rundfunk stehen zwei Kandidaten zur Abstimmung. Die Frage ist, wie es auf diese beiden hinauslief. Wer vorher aussortiert wurde und warum.
Wo es monatelang schneit: Busfahren im winterlichen Nowosibirsk.

Literatur und Wetter : Die Deutschen und der Schnee

Kreuzfahrten an den Polarkreis und der Hype um Eisbär Knut: Hängt die Liebe der Deutschen zum reinen Weiß mit Reinlichkeitsfantasien zusammen? Der Autor hat in Sibirien nach Antworten darauf gesucht.
Kathedrale der Datenverarbeitung: Barcelonas Supercomputing Center befindet sich in einer ehemaligen Kirche.

Serverfarmen in der Stadt : Die Strom-Monster

Mit der rasanten Digitalisierung werden weltweit mehr Rechenzentren benötigt. Ein aktuell gebautes Data Center verbraucht so viel Strom wie ganz Frankfurt. Geht das gut? Fragen an den Architekten Karsten Spengler.
Der Dodo weiß: Der Anthropozentrismus ist unüberwindbar. Aber das heißt nicht, dass er nicht anpassungsfähig wäre.

Tier- und Naturrechte : Mutter Erde als Rechtsperson

Ökosysteme, Klima und Tiere benötigen umfassenden Schutz. Doch lässt sich die Natur nur retten, indem wir Tieren und Pflanzen Rechte verleihen? Die Forderung nach einem Klagerecht für die Natur hat einen blinden Fleck.

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  • Rassismus der Medien? : Wenn eine junge weiße Frau verschwindet

    Der Fall der ermordeten Gabby Petito beschäftigt die amerikanische Öffentlichkeit seit Wochen. Es geht dabei auch um die Frage, welchen Schicksalen die Medien Priorität verleihen.
  • Gerade für Politiker kann es nicht schaden, auf Vordenker zu hören, deren Impulse bis heute wertvoll für eine Debatte sind: Volker Wissing, Lars Klingbeil und Michael Kellner

    Ökoliberalismus : Die Freiheit nehm ich mir

    Ökoliberale Annäherung: Grüne und FDP können bei John Stuart Mill und Amartya Sen nicht nur einiges über Freiheit, sondern auch über nachhaltigen Fortschritt lernen. Eine Handreichung.
  • Auf seinen Algorithmus kommt es an: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

    Macht der Netzkonzerne : Können wir Facebook zerschlagen?

    Nach den Enthüllungen von Frances Haugen und dem Ausfall von Facebook fordern Politiker und Medien, den Konzern zu teilen. Die sinnvollsten Optionen, die Macht der Netzkonzerne zu begrenzen, werden aber seit langem ignoriert. Ein Gastbeitrag.
  • Screenshot des Instagram-Accounts des ägyptischen Sängers Reda Elbarahwy. Er lieferte sich einen Schlagabtausch mit seinem Kollegen Hassan Shakosh – für den beide Musiker bestraft wurden.

    Kunstfreiheit in Ägypten : Lieber nicht die Lippen bewegen

    Angeblich ist in Ägypten künstlerische Schaffensfreiheit garantiert. Doch wie stark Staatsrhetorik und Realität auseinanderklaffen, zeigt der Umgang mit den freizügigen Mahraganat-Sängern.
  • Sally Rooney im Jahr 2018 bei der Präsentation der deutschen Übersetzung ihres neuen Romans „Schöne Welt, wo bist du“.

    Sally Rooney unterstützt BDS : Zu Lasten ihrer Leser

    Sally Rooney verweigert ihrem israelischen Verlag die Übersetzungsrechte an ihrem neuen Buch. Die Autorin folgt der BDS-Bewegung und spricht von „Apartheid“.
  • Sarah-Lee Heinrich (rechts) war mit vierzehn mal peinlich. Das hat sie mit einem Großteil der Bevölkerung gemeinsam.

    Sarah-Lee Heinrich : Jugendsünden forever

    Die Angst vor den Chats von gestern: Warum wir unserer virtuellen Vergangenheit nicht mehr entkommen, und warum das ein Problem ist.
  • Kühe und Umwelt : Klimakiller Nummer eins?

    Das Image der Kuh ist miserabel. Sie gilt als Klimasünder, weil sie Unmengen an Methan in die Atmosphäre ausstößt. Aber so einfach ist es nicht. Besuch bei einem Landwirt, der den Ruf der Kuh aufpolieren möchte.
  • Ulrich Oevermann im April 2008 in Frankfurt am Main

    Zum Tod von Ulrich Oevermann : Von Vierjährigen die Wirklichkeit erfahren

    Wie es um die Bildung in Deutschland stand, war für ihn nicht aus Statistiken ablesbar, sondern daran, wie Eltern mit ihren Kindern reden. Ulrich Oevermann begründete mit der „objektiven Hermeneutik“ eine der wenigen eigenen Schulen der deutschen Soziologie. Jetzt ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
  •  Wotan Wilke Möhring im Gespräch mit  Joachim Steinhöfel

    #allesaufdentisch : Hat Youtube Videos zu Recht gelöscht?

    Zwei Videos der Gruppe #allesaufdentisch sind bei Youtube gelöscht worden. Warum genau, weiß der Netzkonzern nicht zu sagen. Die Initiatoren gehen juristisch gegen die Tilgung vor – und haben Erfolg.
  • Musik-Plattform Spotify : Gegen den Stream!

    Musik-Plattformen wie Spotify sorgen dafür, dass immer mehr Menschen dieselben Lieder hören. Dabei könnten Algorithmen helfen, den musikalischen Horizont zu erweitern. Eine Gebrauchsanleitung.
  • Gedenken in Babyn Jar : Holocaust mit Kugeln

    Beim Massaker von Babyn Jar ermordeten die Nazis am 29. und 30. September 1941 34.000 Juden. Der Opfer wurde nun gedacht. Das Massengrab will die Ukraine zur Gedenkstätte der Zukunft machen.
  • Die syrische Schriftstellerin Dima Al-Bitar Kalaji und die deutsche Schriftstellerin Annett Gröschner im Berliner Stasi-Museum

    Geschichte der Wahrnehmung : Wie riecht die Diktatur?

    Annett Gröschner und Dima Al-Bitar Kalaji sammeln Geschichten von Menschen, die in einer Diktatur leben oder gelebt haben. Dabei spielt der Geruchssinn eine große Rolle. Warum? Ein gemeinsamer Besuch im Stasi-Museum in Berlin.
  • Die Netzkonzerne ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich: Nutzerin mit gespiegeltem Whatsapp-Symbol.

    Medien im Internet : Journalismus ist draußen

    Klassische Medien spielen im Internet kaum noch eine Rolle, sagt der Medienwissenschaftler Martin Andree. Stimmt das? Und wenn ja, warum? Liegt es an der unbeschränkten Macht der Netzkonzerne?