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Martha Nussbaum in der römischen Accademia Nazionale dei Lincei, wo sie Ende November den Balzan-Preis entgegennahm.

Martha Nussbaums Tierethik : Wozu wir fähig sind

Gibt es das gute Leben aus dem Katalog? Ja, wenn die Liste der förderungswürdigen Bestrebungen ständig mit den Funden der Verhaltensforschung abgeglichen wird. Im Gespräch gibt die neue Balzan-Preisträgerin Martha Nussbaum einen ersten Einblick in ihr Buch über Tierethik.
Blickdurchlässig in alle Richtungen: die russisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale, gesehen aus dem neuen Akademiebau

Kunstakademie in Jerusalem : Freier Blick in die Konfliktzone

Das japanische Architekturbüro Sanaa hat die neue Kunstakademie in Jerusalem entworfen. Ihre Gestaltung als vielschichtiger gläserner Pavillon ist die gebaute Hoffnung, die Konflikte in der Stadt aushalten zu können.

Altarstreit in Naumburg : Steine im Rollen

Falsche Argumente, falsche Sichtweisen: Aber die internationale Denkmalschutzbehörde Icomos droht mit dem Entzug des Welterbetitels für den Naumburger Dom.

Fußball-WM : Stinkstiefel

Die Fußballer von 1982 gelten als die hässlichen Deutschen. Ein Dokumentarfilm animiert zum Umdenken: So verkehrt waren die Spieler gar nicht.

Alles außer Fußball : Das Traumfinale des Denksports

Die Fußball-WM in Qatar ist für die Deutschen vorbei. Da verlegen wir uns auf die WM des Denksports. Bei der tritt Slavoj Žižek gegen Werner Herzog an. Wer da wohl gewinnt?

Ehre den Japanern : Sayonara gaijin

Oh, was waren die Deutschen schlecht gegen Japan! Und erst die Spanier! Wer so jammert, der hat nicht verstanden, wie gut die Japaner bei dieser Fußball-WM bislang sind.

Alles außer Fußball : Am Rio de la Plata

Uruguay ist eine große Fußballnation. Doch sie lebt von der Erinnerung an vergangene, glanzvolle Zeiten. Mit denen könnte es vorbei sein. Dann bleibt nur der Blick aufs Meer.

Reform der Preußenstiftung : Dieses Konzept ist eine Luftnummer

Am Montag will der Stiftungsrat der Preußenstiftung ein Eckpunktepapier zur Neuaufstellung der wichtigsten deutschen Kulturinstitution machen. Das Papier macht aus der groß angekündigten Reform ein Reförmchen.

Ruangrupa an der Spitze : Machtfrage

Jedes Jahr kürt die Zeitschrift „ArtReview“ die einflussreichsten Persönlichkeiten der Kunstwelt. Diesmal an der Spitze: Ruangrupa. Nach all den Skandalen und Peinlichkeiten um die Documenta.

Alles außer Fußball : Es ist Zeit für Stéphanie

Die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart wird das Spiel Costa Rica gegen Deutschland pfeifen. Das solle nichts Besonderes sein, sagt sie. Und doch ist es das.
Die Öffentlich-rechtlichen sagen, sie formulierten „diskriminierungsfrei“. Doch das genau ist die Frage.

Sprachkritik an ARD und ZDF : Gendersender

Rund 350 Sprach- und Literaturwissenschaftler haben einen Aufruf unterzeichnet, der die Gendersprache im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisiert. Auf eine inhaltliche Einlassung der Anstalten warten wir bis heute. Ein Gastbeitrag.

Joachim Lambek zum Hundertsten : Was nur Sprache sieht

Wer die Wörter in einem Gedicht abzählt, versteht es damit noch lange nicht, aber der Denker Joachim Lambek fand tiefe Beziehungen zwischen Mathematik und Linguistik.

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  • Als Orte mutmaßlicher Fälle von Cancel Culture gelten oft amerikanische Universitäten. Hier zu sehen ist der Campus der Yale University.

    Cancel Culture : Das laute Schweigen

    Wovon die Rede ist und wovon nicht mehr: Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert den Cancel-Culture-Diskurs als Kampf um Aufmerksamkeit.
  • Die WHO schätzt, dass die Erderwärmung momentan mehr als 150.000 Tote pro Jahr fordert: Ein Löschflugzeug fliegt einen Einsatz über einer Brandregion bei Lakeport in Kalifornien, aufgenommen 2018.

    Die Folgen unserer Lebensweise : Was würde Han Solo sagen?

    Nachhaltigkeit hat ein ernsthaftes PR-Problem: Jakob Thomä rechnet vor, wie viele Menschen durch den Klimawandel, unseren Abfall, unsoziale Arbeitsbedingungen und anonymen Onlinekonsum ums Leben kommen.
  • Der amerikanische Autor und Präsident Pen America kam für den Kongress nach Berlin: Ayad Akhtar

    Erster PEN-Kongress in Berlin : Lametta in Kreuzberg

    Weiblich, migrantisch, jung: Der neue PEN Berlin lädt zur Diskussion und erklärt die Meinungsfreiheit zur Hauptdarstellerin dieser ersten öffentlichen Werkstatt.
  • Was würdest Du filmen? In „Silvered Water. Syria Self-Portrait“ ist die Gewalt des Assad-Regimes allgegenwärtig.

    Iran und das Assad-Regime : Zu sehen ist eine Diktatur

    Sind die syrischen Proteste vor dem Krieg mit den aktuellen in Iran vergleichbar? Die beiden Regime sind eng miteinander verknüpft. Noch ein Grund, weiterhin genau hinzuschauen.
  • Ein Hoch auf die gute Nachbarschaft: Deutsche und schweizerische Passagierschiffe bei einer Sternfahrt auf dem Bodensee vor zwei Jahren

    Schweizer Neutralität : Das Gold der Russen

    Ist die Schweiz eine Insel der Glückseligen? Vor der Bundesratswahl liegen zwischen Deutschland und den Eidgenossen die Nerven blank.
  • Die Werke von Philip Guston – hier „Ride“ von 1969 – sind trotz ihrer kritischen Befassung mit dem Ku-Klux-Klan inzwischen so umstritten,  dass Ausstellungen ausgesetzt werden.

    Identitätspolitik : Die Gedanken sind nicht mehr frei

    Die Diskursverbote bestimmten in Amerika nicht mehr nur die Verlage und Hollywood, das gesamte Bildungswesen ist davon durchdrungen: Warum eine solche Identitätspolitik ein Ausverkauf der Phantasie ist. Ein Gastbeitrag des Pen America-Präsidenten.
  • Yasmina Reza in Berlin

    Yasmina Reza in Berlin : Literatur hat keine eindeutige Botschaft

    Die französische Schriftstellerin Yasmina Reza nahm in Berlin einen Preis entgegen – und erklärte, warum sie so wenig wie möglich als öffentliche Person wahrgenommen werden will.
  • Abgesetzt: Szene aus Wajdi Mouawads Stück „Die Vögel“ am Münchner Metropoltheater

    Muslimisch-jüdische Kolumne : Romeo und Julia aus dem Nahen Osten

    Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.
  • Das Prunkstück der Preußenstiftung: Die Museumsinsel in Berlin

    Reform der Preußenstiftung : Dieses Konzept ist eine Luftnummer

    Am Montag will der Stiftungsrat der Preußenstiftung ein Eckpunktepapier zur Neuaufstellung der wichtigsten deutschen Kulturinstitution machen. Das Papier macht aus der groß angekündigten Reform ein Reförmchen.
  • Kriminelle Familie? Beim Arbeitsessen von Präsident Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen George W. Bush macht der vorbestrafte Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin (rechts stehend), Gründer der Wagner-Privatarmee und einer Internet-Trollfabrik, die Honneurs.

    Putins Kriegsmotive : Ein Krimineller im Politiker-Kostüm

    Was ist, wenn etwas ganz anderes dahintersteckt? Ein französisches Magazin will den wahren Hintergründen für Putins Ukrainekrieg auf die Spur gekommen sein.