Der Siebengebirgsvulkan ist längst für immer erloschen. Die von ihm geschaffene Landschaft vermag es dennoch, die Herzen derer zu entflammen, die ihrer ansichtig werden.
Estland lockt mit Mooren, Wäldern und wilder Schönheit, durch die noch immer Bären, Wölfe und Luchse streifen. Doch nicht alles ist so unberührt, wie es auf den ersten Blick scheint.
Zweihundertfünfzig Jahre ist das Bauernbad der Familie Aigner alt, das Letzte seiner Art in Osttirol. Und die Heilkraft seiner Calcium-Sulfat-Mineralquelle ist ungebrochen.
Melancholie statt Mordlust: Bei der Fahrt mit dem Venice Simplon-Orient-Express von Florenz nach Paris reist man zurück in die Belle Époque der europäischen Eisenbahnkultur – und will von der Moderne ganz schnell nichts mehr wissen.
Hoch oben auf dem Rennsteig können Reisende in einer Kirche übernachten. Anfangs war das Projekt umstritten – mittlerweile ist das Gotteshaus oft der Grund, in die Gegend um Neustadt zu kommen.
Wer reist, muss davon erzählen – und so erfanden die Wikinger ganz nebenbei Weltliteratur. Unterwegs im Westen Islands, in dem die besten Geschichten spielen und die mutigsten Frauen zu Hause sind.
Das isländische Fischerdorf Siglufjörður war arm und reich und wieder arm, das Leben war mühselig und zugleich dekadent. Als die Heringe ausblieben, zogen die Menschen fort und der Ort zerfiel – bis der Unternehmer Róbert Guðfinnsson ein Vermögen investierte.
Island hat sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt – vor allem wegen seiner Natur und weniger wegen der Hauptstadt Reykjavík. Dabei ist auch sie einen Trip wert.
Statt unabhängiger Bergbahnen kontrollieren zunehmend börsennotierte Konzerne den Wintersportmarkt. Stirbt damit die Vielfalt, oder sichert der Einstieg der Konzerne den Fortbestand der Branche in Zeiten des Klimawandels?
Um einen Sandhaufen an der Elbe herum entwickelte Alfred Nobel den Sprengstoff, der ihn reich und berühmt machen sollte. Heute gibt es von seinem Imperium kaum noch eine Spur.
Kaum ein internationaler Tourist verirrt sich zurzeit nach Kapstadt, obwohl Hauptsaison ist. Das spürt auch die Spitzengastronomie – und beginnt, neue Wege zu gehen.
Viele Flüge sind in der Corona-Krise gestrichen. Tausende Urlauber sind daher auf das Rückholprogramm der Bundesregierung angewiesen. Noch sollen sich mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden, davon rund ein Viertel in nur einem Land.
Deutsche Reisende wollen jetzt schnell nach Hause. Aber wie? Diese Frage stellen sich gerade viele, die in aller Welt festsitzen. Zum Beispiel in Südafrika.
Wuhan verbinden viele nur mit dem Ausbruch des Coronavirus. Dabei ist die alte Handelsstadt eigentlich die Stadt der Frühstücksnudeln, der Seen, der Studenten – und die Wiege des chinesischen Punk.
Prognosen haben in Zeiten der Pandemie die Halbwertzeit eines Soufflés. Wir wagen trotzdem einen Blick in die Zukunft der Luftfahrt, die wohl viele Jahre brauchen wird, um den Schock von Corona zu überwinden.
Seit einer Woche öffnet sich Prag wieder, doch nichts wird sein wie zuvor. Wie sehr Corona die Stadt verwandelt hat, konnten wir zwischen den beiden Lockdowns erfahren: Jetzt begreift sie, was es bedeutet, einer der schönsten Orte der Erde zu sein.
Phantastische Tierwesen, und wo sie wirklich zu finden sind: In den Regenwäldern Borneos verstecken sich die schönsten Erfindungen der Natur. Eine Expedition in eine bedrohte Welt.
Archaisch, aber nicht hinter dem Mond: Die Ngada auf der indonesischen Insel Flores hüten ihre Traditionen, halten am Matriarchat fest und sorgen dafür, dass es ihre Toten schön bequem haben.
Gibt es diese einsamen Trauminseln noch, auf denen man allein mit der Natur ist und es doch an nichts fehlt? Eine Reise nach Bawah, zu den indonesischen Anambasinseln
Seit hundert Jahren gilt der Merlot als Synonym für den Weinbau im Tessin. Doch jetzt wollen sich junge Winzer nicht mehr auf seine Qualitäten allein verlassen.
Mein alter Davoser Schlitten, Luxus für alle und die Pandemie als Glücksfall – Notizen einer Schlittenfahrt im Albulatal. Nein – eines Schlittelplauschs!