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Die Permafrostböden der Arktis tauen - und geben Mikroben und Viren aus der Vergangenheit frei.

Abtauender Permafrostboden : Erreger aus dem Eis

Bakterien und Viren finden sich zu Hunderten im auftauenden Boden der Arktis. Kommt die nächste Pandemie aus dem Eis? Forscher sind sich nicht ganz einig.
Kurzschnäuzige Seepferdchen wie dieses gingen schon früher in der Nordsee ins Netz von Meeresforschern.

Nach Seepferdchen-Funden : Neue Bewohner im Watt?

Seepferdchen-Funde an der deutschen Küste: Sind die Meeresbewohner Einwanderer? Das dürfte sich bald klären. Denn sie wären nicht die einzigen Exoten in der Nordsee.
Klimademonstranten in Ägypten.

Pariser Abkommen : Steht das 1,5-Grad-Ziel noch?

Ist Paris tot? In Scharm el-Scheich und unter Experten gibt es Streit um die zentrale Zahl des Abkommen. Manche wollen das 1,5-Grad-Ziel schon abhaken.
Bruchlandung im Labor: Werden die dünnen Muskeln in den Flughäuten lahmgelegt, ist zielstrebiges Fliegen eine Herausforderung.

Fledermäuse : Straffe Haut fliegt besser

Absturz mit Botox: Fledermäuse haben zarte Muskeln in ihren hauchdünnen Flügeln. Sie sorgen für eine hohe Spannkraft, die sich im Labor aber leicht ausschalten lässt, wie Experimente zeigen.

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  • Ein Grauwolf (Canis lupus) im Yellowstone-Nationalpark.

    Studie zu Wölfen : Aus Grau wird Schwarz

    Die Fellfarbe nordamerikanischer Wölfe verrät, dass sich ihr Rudel erfolgreich gegen einen Virus zur Wehr setzt. Wissenschaftler haben nun die biologischen Hintergründe verstanden.
  • Das Team des Senckenberg-Instituts bei der Arbeit in der Grube Messel. Vor 1971  hatte der Ölschiefer-Tagebau schon 55 Meter weggebaggert. Im Zentrum der Grube sind aber noch mehr als 90 Meter übrig.

    Paläontologie : Die kleinen Juwelen der Grube Messel

    Im versteinerten Schlamm eines einstigen Sees in Südhessen fand man schon weltberühmte Großfossilien. Aber auch die, für die man eine Lupe braucht, haben es zuweilen in sich. Ein Grabungsbesuch.
  • Drei Robben im Leipziger Zoo.

    Taktgefühl von Tieren : Rhythmische Robben

    Die Fähigkeit, rhythmische Strukturen zu erkennen, ist für den Menschen fundamental, um Sprache und Musik zu verstehen. Um diese Fähigkeit evolutionsbiologisch zu erklären, schauen Wissenschaftler auch ins Tierreich.
  • Sich um ein Baby zu kümmern ist Aufgabe der Mutter. Fällt sie aber aus, übernehmen auch Männchen diese Rolle.

    Verhaltensforschung : Die Macht der Alphaweibchen

    Über die Frage des Geschlechts und der verschiedenen Rollen wird derzeit viel diskutiert. Welche Unterschiede dabei Schimpansen und Bonobos machen, weiß der niederländische Primatologe und Autor Frans de Waal.
  • Die bunten Muster der Zebrafische beschreibt Nüsslein-Volhard in dem 2017 bei Matthes und Seitz erschienenen Buch „Schönheit der Tiere“.

    Essay der Nobelpreisträgerin : Schönheit lebt

    Wir finden Farben, Muster und Gesänge von Tieren schön, so wie wir Kunstwerke schön finden. Kunst ist vom Menschen für Menschen gemacht, aber was ist die Rolle der Schönheit im Tierreich? Gedanken einer Nobelpreisträgerin.
  • Die Körpergröße spielt in vielen Lebensbereichen eine wichtige Rolle.

    Wachstum : Wie Gene die Körpergröße beeinflussen

    Wer groß ist, verdient im Durchschnitt mehr Geld, hat bessere Karrierechancen und hat es bei der Partnerwahl oft einfacher. Forscher haben nun entschlüsselt, welche Gene für das Wachstum wichtig sind.
  • Wenn wir über das Gehirn reden, wird das Kleinhirn oft unterschlagen. (Symbolfoto)

    Neurologie : Das unterschätzte Kleinhirn

    Das Kleinhirn spielt Studiendaten zufolge auch bei der Verarbeitung emotionaler Gedächtnisinhalte eine Rolle. Das könnte zum Verständnis psychischer Erkrankungen beitragen.
  • Du bist was du isst: Hunde sind nicht zwangsläufig Fleischesser

    Evolution des Hundes : Es geht auch ohne Fleisch

    Der Hund frisst seit jeher, was sein Herrchen ihm zugesteht. Das zeigen neuntausend Jahre alte Knochenfunde aus Sibirien. Er schreckt auch vor ungewöhnlicher fleischloser Nahrung nicht zurück.
  • Schwungvolle Ganzkörperbewegungen können bei Orcas und anderen Walen das Kreislaufsystem theoretisch leicht aus dem Gleichgewicht bringen.

    Gefäßsystem : Wie Wale ihr Gehirn schützen

    Warum schwungvolle Schwimmbewegungen bei Walen nicht zu einem heftigen Anstieg des Blutdrucks führen, stellte Forscher lange vor ein Rätsel. Ein spezielles System von Blutgefäßen könnte die Erklärung bieten.
  • Der Frauenhaarfarn Adiantum macrophyllum ist bekannt für seine auffallend großen und rötlich gefärbten Blätter.

    Erbgut : Das genetische Geheimnis der widerstandsfähigen Farne

    Im Verlauf der Evolution haben Farne erstaunlich viel Erbmaterial angesammelt. Forscher entschlüsseln diese Informationen jetzt – und finden auch Bakterien als Quelle.