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Die Kunsthalle Baden-Baden zeigt, wie Kunst zum tosenden Gewässer wird.

Wenn Natur politisch wird : Die Macht des Wildbachs

Gespaltenes Verhältnis zur Mutter Natur: Baden-Baden zeigt, was alte Landschaftsbilder mit Naturkatastrophen, Amazon-Drohnen und der Restitutionsdebatte verbindet. Aus tosenden Gewässern wird Kunst.

Filmfestival in Locarno : Kippmoment

Erst nass, dann polternd: In Locarno schwebt beim diesjährigen Filmfestival die Melancholie mit dem schlechten Wetter davon, dann kommen die Überraschungen.

Mode fürs Weltall : Was trägt man auf dem Mond?

Aus der fürs Jahr 2024 avisierten Mondlandung der Amerikaner wird nichts. Die Raumanzüge werden nicht fertig. Sie sollten, auch modisch, überarbeitet werden.

Ungarn : Sind Volksmärchen politisch gefällig?

Ein Kulturfunktionär in der Vojvodina lehnt Ödön von Horvaths Stück „Kasimir und Karoline“ ab und wünscht sich mehr Märchen auf der Bühne. Eine gute Idee?

Stolperstein-App : Geschichtsmoralische Grundversorgung durch den WDR

Ist die Erinnerungspolitik in Deutschland ein Projekt quasi priesterlicher Meinungskontrolle? Diese Polemik ist überzogen, aber mit der Stolperstein-App des WDR kündigt sich ein Formwandel der Geschichtskultur an.

Instagram und die Kreativszene : Bling und Bilder

„Wir sind keine Foto-Sharing-App mehr“: Nachdem Instagram jüngst angekündigt hatte, massiv auf Videoinhalte zu setzen, bekommen Fotografen und Künstler kalte Füße.

Der Absagen-Laschet : Ich würde lieber nicht

Armin Laschet sagt lauter Medien-Auftritte ab und erinnert darin an eine literarische Figur. An Bartleby aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung. Der sagt: „Ich möchte lieber nicht“.

Überwachung mit Wearables : Ich weiß, was du tust

Um Kinder und Tiere im Griff zu behalten, selbst wenn sie nicht in physischer Reichweite sind, gibt es immer mehr technische Möglichkeiten. Wo führt dieses Ausspionieren noch hin?

Messis Vereinswechsel : Alle haben ein bisschen geschlafen

Oft wirkt der Ausnahmefußballer Lionel Messi der Wirklichkeit entrückt. Aber sein offenbar ungewollter Vereinswechsel trägt Züge einer kollektiven Siesta.
Blick auf Jena, dessen Innenstadt mit den geplanten Türmen auf dem Eichplatz, dem Forschungscampus von Zeiss und den Neubauten der Schiller-Universität vor tiefgreifenden Veränderungen steht.

Neubauten in Jena : Eine Skyline für die Lichtstadt

Das Bild von Jena wandelt sich. Die Bürger werden in die Planungen einbezogen und befürworten den Bau von Türmen. Damit könnte die Stadt zum Vorbild werden.
 Modell eines  Kofferradios, 1951, aus dem Institut für industrielle Gestaltung, entworfen von Albert Krause

Geschichte des Designs : Die Tassen im Schrank der DDR

Er suchte die ideale, also menschenfreundliche und brauchbare Form der Dinge: Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie der Designer Mart Stam am Geschmack von Walter Ulbricht scheiterte.

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  • Als hätte man einen bullenwilden Börsenbär auf dem Recyclinghof des Kunstbetriebs losgelassen: Mark Sabb schafft mit seinem Kollektiv Felt Zine  Kryptobilder wie „Bear Land“ (2019) und wirkt als NFT-Galerist.

    Digitale Kunst NFT : Spekulations-Hype oder artistische Avantgarde?

    Seit sie für Millionen die Besitzer wechselt, wirft Digitalkunst als „Non-Fungible Token“ Fragen auf. Nun ergründen die ersten Museen das Phänomen aus der Blockchain – und geben Antworten.
  • Die Mimikry doch besser der Natur überlassen: Robert Voit fand auf vier Kontinenten dürftig kaschierte Überwachungs- und Handymasten wie diesen in Flagstaff, Arizona.

    Ausstellung in Karlsruhe : Die Ästh-Ethik der Pflanzenwelt

    Warum gerade allenthalben Ausstellungen zum Verhältnis von Mensch und Natur wie Pilze aus dem Boden sprießen – und die in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die klügste von ihnen ist.
  • Kunst der Zusammenstellung: Das Multiple „Indestructible Object“ (1923/65) besteht aus einem Metronom, einer Heftklammer und einem Foto.

    Man Ray-Schau in Aschaffenburg : Magie der Dinge

    Die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt das Werk von Man Ray in 130 Fotografien, Zeichnungen und Objekten. Der Künstler spielte besonders gern mit Objekten und blickt auf Traum und Wirklichkeit.
  • Die ersten Ausgrabungen von Çatalhöyük sind kunstvoll überdacht – sie sind eine der wichtigsten Überreste von neolithischen Siedlungen.

    Spur der Steine : In einer Stadt ohne Türen

    Auf der zentralanatolischen Hochebene gab es vor fast zehntausend Jahren eine Siedlung auf einem Hügel. Heute weiß man: Es sind Überreste einer neolithischen Niederlassung.
  • Unter den Wogen muss die Freiheit wohl grenzenlos sein:  Der Webteppich „Polynésie le ciel“ von Henri Matisse, 1964

    Ausstellung zu Kunst und Meer : Zwei Drittel der Welt als Reich der Fantasie

    Sehnsucht nach dem Nass: Die Ausstellung „La Mer imaginaire“ der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles zeigt, wie sich die Kunst vom Meer inspirieren lässt. Als Besucher taucht man ein in einen der größten Lebensräume der Welt.
  • Die Ausstellung von Benjamin Katz „Entdeckungen“ ist noch bis zum 3. Oktober in Herford zu sehen.

    Fotograf Benjamin Katz : Die andere Seite

    In seiner Bilderschau im Museum Marta Herford zeigt Benjamin Katz einmal keine Künstler, sondern Kunst am Straßenrand.
  • August und Elisabeth Macke : Die Frau und der Expressionismus

    Theorie der Sphärentrennung, Praxis der Lichtmischung: Das Landesmuseum in Münster zeigt August Macke und macht das Verdienst seiner Ehefrau Elisabeth um sein Werk sichtbar.
  • Eike Schmidt, Direktor der Uffizien

    Uffizien-Direktor im Gespräch : „Gymnasiallehrer rümpfen die Nasen“

    Florenz braucht sein kunstinteressiertes Publikum, fürchtet aber die Überfüllung der Stadt. Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien, über visionäre Projekte, Ketchup auf Sandstein und seine Lieblinge im Museum.
  • Der Förderturm der Zeche Zollverein. Die Stadt Essen will ein erweiterbares Grundstück auf dem Gelände für das geplante Bundesinstitut für Fotografie zur Verfügung stellen.

    Archiv der Erinnerung : Wohin bloß mit all den Bildern?

    Essen oder Düsseldorf? Der Streit um den Standort eines Bundesinstituts für Fotografie überlagert die Debatte, wozu es eigentlich geschaffen werden soll.
  • Ausstellung zu Kunstraub : Des einen Schatz war des anderen Beute

    Im Dreißigjährigen Krieg wechselten so viele Kunstschätze den Besitzer wie nie zuvor. Die Fürsten plünderten sich gegenseitig aus, bis sich der Schwerpunkt der Kultur von Südeuropa nach Norden verschoben hatte. Davon erzählt eine Ausstellung in Dresden.