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Leistungsschutzrecht : Google gibt der Presse ein paar Almosen

Um das Leistungsschutzrecht für die Presse wurde lange gekämpft. Inzwischen ist es da. Doch Facebook ignoriert es, Google zahlt Kleingeld. Die Verlage sehen alt aus. Und was macht das Bundeskartellamt?

Offener Brief von Ruangrupa : Die schlechtesten deutschen Sitten

Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.

Eine Stadt und ihre Zukunft : In Odessa

Hier hatte sich einst Puschkin unsterblich verliebt, und Sergej Eisenstein drehte „Panzerkreuzer Potemkin“. Putin hat Odessa als einzige Stadt in seiner Rede vom 9. Mai erwähnt. Eine Abendstimmung.

Elon Musk und Twitter : Wer Trump hofiert, ist dumm

Elon Musk findet es „moralisch falsch und einfach nur dumm“, dass Donald Trump auf Twitter gesperrt wurde. Wirklich dumm aber wäre, Trump zurückzuholen. Denn der ist eine Gefahr für die Demokratie.

Römerbüste in der Wüste : Austin, we have a problem!

Für eine Handvoll Dollar: Eine Frau erwarb für sehr wenig Geld einen unschätzbaren römischen Marmorkopf in einem Secondhand-Laden im texanischen Austin. Der aber stellte sich als Beutekunst aus der Alten Welt heraus.

Russische Propaganda : Fingierter Nazihintergrund

Auf deutschsprachigen Telegram-Kanälen dichtet die russische Propaganda Mitgliedern der Bundesregierung Nazi-Vorfahren an. Sie nimmt damit ein populäres Selbstbild der heutigen Deutschen auf, auf das sich auch Harald Welzer bei „Anne Will“ berief.

Russische Drohung : Elon Musk bleibt cool

Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, greift Elon Musk an, weil der mit seinem Starlink-Internet die Ukraine unterstützt. Musk reagiert mit einem Scherz. Das ist schon etwas anderes als die „German Angst“.

Royal Shakespeare Company : Wer darf Richard III. spielen?

Wer darf die böseste aller Shakespeare-Figuren spielen? Und wer darf es nicht? Warum nicht nur körperlich beeinträchtigte Menschen körperlich beeinträchtigte Figuren darstellen dürfen.

Russischer Kunstbetrug : Fakes für Waffen

Ein Kandinsky steht online zum Verkauf, um die russische Armee zu unterstützen? Das ist ein NFT-Lügenmärchen aus dem Ukrainekrieg mit bitterer Pointe.
Eine Lichtgestalt der Aufklärung: Moses Mendelssohn, porträtiert von Johann Christoph Frisch im Jahr 1783

Mendelssohn-Schau in Berlin : Der preußische Moses

Er war neben Friedrich dem Großen der meistporträtierte Preuße seiner Zeit: Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin ehrt den Philosophen Moses Mendelssohn.

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  • So kommt Leben zurück ins Dorf: Die Kegelbahn im sächsischen Wülknitz entstand 2019 nach Plänen von KO/OK Architektur. Nicht weit draußen an der Ausfallstraße, sondern ziemlich im Kern der kleinen Landgemeinde bei Meißen.

    Architektur auf dem Land : Die Marmelade muss zurück in den Kreppel

    Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt wird saniert und geht deshalb auf Wanderschaft. Die Ausstellung „Schön hier“ macht sich um die Rettung der Dörfer verdient, ausgerechnet im Hessenpark.
  • Ein Hauch Chipperfield: Das Museum von Tuñón Arquitectos

    Museumsneubau in Spanien : Das Gegenteil von Bilbao

    Eigenwillig in der Extremadura: die deutschstämmige Sammlerin Helga de Alvear hat sich ein Museum in Cáceres errichtet. Der mitten in der Stadt entstandene Bau setzt nicht auf Show, sondern dient der Kunst und der Stadt.
  • Sachsen, Meißen: Eine Mitarbeiterin in der Aufglasurmalerei der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen bemalt eine Zuckerdose.

    Porzellansammlung im Odenwald : Zerbrechliche Schönheiten

    Zeitreise durch Jahrhunderte: Im Schloss Erbach im Odenwald sind Meisterstücke der Porzellankunst zu sehen. Der Besuch der Ausstellung gleicht einer Zeitreise.
  • Schon das Zahnwerk ist abschreckend genug: No-Maske eines rachsüchtigen Geistes

    Samurai-Museum in Berlin : Schlachtenlärm und Shamisen

    Was wir heute unter japanischer Kunst verstehen, geht ästhetisch auf eine sehr bestimmte und alte Krieger- und Kulturkaste zurück: Am Sonntag eröffnet ein den Samurai gewidmetes Museum in Berlin.
  • Ikone des Brutalismus: die tschechische Botschaft in Berlin

    Tschechische Botschaft : Das Ufo von der Wilhelmstraße

    Radikaler Kubofuturismus: Eine Ausstellung im Tschechischen Kulturzentrum von Berlin widmet sich Erbauung und Rezeption der vor einem halben Jahrhundert errichteten Botschaft der ČSSR.
  • Kolonialmacht Niederlande : Terror und Gegenterror

    Schon wartet das nächste heiße Eisen: Das Rijksmuseum widmet dem indonesischen Unabhängigkeitskrieg gegen die niederländische Kolonialmacht eine Ausstellung.
  • Ein früheres Verhandlungsobjekt in den Ausgleichsgesprächen: Schloss Cecilienhof in Potsdam

    Preußen vor Gericht : Kein Ausgleich mit den Hohenzollern

    Das Haus Hohenzollern wollte seine Entschädigungs- und Rückgabeansprüche für enteignete Schlösser und Kunstschätze im Rahmen einer außergerichtlichen Lösung klären. Das haben Bund und Länder jetzt zurückgewiesen.
  • Soziales Gewebe: Lygia Papes „Divisor“ von 1968 wurde in Rios Museu de Arte Moderna 1990 erneut aufgeführt.

    Künstlerin Lygia Pape in NRW : Friss, was dich fressen will!

    Sie verwob Bäume und Kinder zu großer Kunst: Die Retrospektive von Lygia Pape ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zu sehen. Es ist die hierzulande erste monographische Schau der 1927 geborenen und 2004 gestorbenen Künstlerin.
  • Revolutionär und untypisch doppeldeutig für die Schau: Kasimier Malewitsch, „Rote Kavvalerie“, 1932

    Kunst und Propaganda : Heroisches Imperium

    Im spanischen Málaga zeigt das Petersburger Russische Museum glorreiche Historiengemälde von „Krieg und Frieden“. Wie kann das sein in Zeiten des Ukrainekriegs?