Gespaltenes Verhältnis zur Mutter Natur: Baden-Baden zeigt, was alte Landschaftsbilder mit Naturkatastrophen, Amazon-Drohnen und der Restitutionsdebatte verbindet. Aus tosenden Gewässern wird Kunst.
Der weltweit bekannte Street-Art-Künstler Banksy hat über Instagram die Echtheit seiner Werke an der Nordseeküste Englands bestätigt. Er stellte dafür ein Video mit dem Titel „A Great British Spraycation“ online.
Eine Ausstellung in Rouen würdigt zu Flauberts zweihundertstem Geburtstag dessen Karthago-Roman „Salammbô“: eine Inspirationsquelle für zahllose Künstler.
Erst nass, dann polternd: In Locarno schwebt beim diesjährigen Filmfestival die Melancholie mit dem schlechten Wetter davon, dann kommen die Überraschungen.
Aus der fürs Jahr 2024 avisierten Mondlandung der Amerikaner wird nichts. Die Raumanzüge werden nicht fertig. Sie sollten, auch modisch, überarbeitet werden.
Ein Kulturfunktionär in der Vojvodina lehnt Ödön von Horvaths Stück „Kasimir und Karoline“ ab und wünscht sich mehr Märchen auf der Bühne. Eine gute Idee?
Ist die Erinnerungspolitik in Deutschland ein Projekt quasi priesterlicher Meinungskontrolle? Diese Polemik ist überzogen, aber mit der Stolperstein-App des WDR kündigt sich ein Formwandel der Geschichtskultur an.
„Wir sind keine Foto-Sharing-App mehr“: Nachdem Instagram jüngst angekündigt hatte, massiv auf Videoinhalte zu setzen, bekommen Fotografen und Künstler kalte Füße.
Armin Laschet sagt lauter Medien-Auftritte ab und erinnert darin an eine literarische Figur. An Bartleby aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung. Der sagt: „Ich möchte lieber nicht“.
Um Kinder und Tiere im Griff zu behalten, selbst wenn sie nicht in physischer Reichweite sind, gibt es immer mehr technische Möglichkeiten. Wo führt dieses Ausspionieren noch hin?
Oft wirkt der Ausnahmefußballer Lionel Messi der Wirklichkeit entrückt. Aber sein offenbar ungewollter Vereinswechsel trägt Züge einer kollektiven Siesta.
Das Bild von Jena wandelt sich. Die Bürger werden in die Planungen einbezogen und befürworten den Bau von Türmen. Damit könnte die Stadt zum Vorbild werden.
Er suchte die ideale, also menschenfreundliche und brauchbare Form der Dinge: Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie der Designer Mart Stam am Geschmack von Walter Ulbricht scheiterte.
Erfolgmodell Songyang: Kommen die besten Ideen für ein Leben jenseits der Städte aus China? Wie ein ganzheitliches Architekturmodell Chinas Dörfer aufwerten soll.
Seit sie für Millionen die Besitzer wechselt, wirft Digitalkunst als „Non-Fungible Token“ Fragen auf. Nun ergründen die ersten Museen das Phänomen aus der Blockchain – und geben Antworten.
Wer nur Bahnhof versteht, sobald es um NFT geht, ist nicht allein, doch schon wenige Schlüsselbegriffe helfen, die Technologie halbwegs zu durchschauen.
Keine Schnapsidee: Während Brüssel den bayerischen Bärwurz gerade unter EU-Herkunftsschutz genommen hat, zeigt München eine Ausstellung zu dem berauschenden Getränk.
Warum gerade allenthalben Ausstellungen zum Verhältnis von Mensch und Natur wie Pilze aus dem Boden sprießen – und die in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die klügste von ihnen ist.
Die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt das Werk von Man Ray in 130 Fotografien, Zeichnungen und Objekten. Der Künstler spielte besonders gern mit Objekten und blickt auf Traum und Wirklichkeit.
Auf der zentralanatolischen Hochebene gab es vor fast zehntausend Jahren eine Siedlung auf einem Hügel. Heute weiß man: Es sind Überreste einer neolithischen Niederlassung.
Sehnsucht nach dem Nass: Die Ausstellung „La Mer imaginaire“ der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles zeigt, wie sich die Kunst vom Meer inspirieren lässt. Als Besucher taucht man ein in einen der größten Lebensräume der Welt.
Theorie der Sphärentrennung, Praxis der Lichtmischung: Das Landesmuseum in Münster zeigt August Macke und macht das Verdienst seiner Ehefrau Elisabeth um sein Werk sichtbar.
Florenz braucht sein kunstinteressiertes Publikum, fürchtet aber die Überfüllung der Stadt. Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien, über visionäre Projekte, Ketchup auf Sandstein und seine Lieblinge im Museum.
Essen oder Düsseldorf? Der Streit um den Standort eines Bundesinstituts für Fotografie überlagert die Debatte, wozu es eigentlich geschaffen werden soll.
Im Dreißigjährigen Krieg wechselten so viele Kunstschätze den Besitzer wie nie zuvor. Die Fürsten plünderten sich gegenseitig aus, bis sich der Schwerpunkt der Kultur von Südeuropa nach Norden verschoben hatte. Davon erzählt eine Ausstellung in Dresden.
Es ist eine Geschichte von transkulturellen Verflechtungen: Das Museum Ludwig in Köln zeigt mit der Ausstellung „Vor Ort“ eine Fotogeschichte der Migration am Beispiel der eigenen Stadt.
Später Kriegsheimkehrer: Die Kunsthalle Bremen bekommt Dürers viel zitiertes „Großes Pferd“ aus Kanada zurück. Der berühmte Kupferstich gibt bis heute Rätsel auf.
Nach 14 Jahren als Senatsbaudirektorin von Berlin tritt Regula Lüscher in den Ruhestand. Sie verteidigt das Museum des 20. Jahrhunderts, das Hochhaus-Leitbild und die Europa-City. Und nimmt für sich in Anspruch, die Macht der Investoren eingeschränkt zu haben.
Seit Jahren tobt der Streit darum, ob Stonehenge untertunnelt werden darf. Die Regierung ist dafür. Ein Gericht hat den Plan, unter dem steinzeitlichen Monument eine Straße zu bauen, nun als ungesetzlich bezeichnet.
Filmfestival in Locarno : Kippmoment
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Elena Witzeck
Mode fürs Weltall : Was trägt man auf dem Mond?
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Claudius Seidl
Jugendliche auf Instagram : Damit sie nicht zu Zirkusäffchen werden
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Fridtjof Küchemann
Ungarn : Sind Volksmärchen politisch gefällig?
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Tilman Spreckelsen
Stolperstein-App : Geschichtsmoralische Grundversorgung durch den WDR
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Patrick Bahners
Instagram und die Kreativszene : Bling und Bilder
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Axel Weidemann
Der Absagen-Laschet : Ich würde lieber nicht
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Julia Encke
Überwachung mit Wearables : Ich weiß, was du tust
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Melanie Mühl
Messis Vereinswechsel : Alle haben ein bisschen geschlafen
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