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F.A.Z. Wissen – der Podcast : Wissenschaftler unter Beschuss

Selten standen Forscher so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie während der Pandemie. Für viele hatte das Hass und Drohungen zur Folge. Was heißt das für die Wissenschaftskommunikation?
In seinem Testament, das er am 27. November 1895 in Paris unterzeichnete, legte Alfred Nobel fest, wie sein Vermögen künftigen Preisen dienen soll.

Medizin-Nobelpreis : Triumph der Sinne

Die Enttäuschung, dass die mRNA-Impfstoffe in diesem Jahr niemandem einen Nobelpreis eingebracht haben, stellt die tatsächlichen Gewinner zu unrecht in den Schatten.
In Deutschland werden Einreisende, anders als in Griechenland, je nach Einschätzung ihrer Heimatländer durch das RKI unterschiedlich behandelt.

KI in der Pandemie : Wenn Künstliche Intelligenz die Grenzen kontrolliert

In Griechenland wurden Reisende nicht pauschal auf der Grundlage ihrer Einreiseländer Covid-Tests unterzogen, sondern in Echtzeit von KI hinsichtlich ihres Infektionsrisiko beurteilt – mit Erfolg, wie eine aktuelle Studie nahelegt.

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  • Zuckerkristalle im polarisierten Licht unter dem Mikroskop. Wie  der Zucker an RNAs dockt, ist  noch rätselhaft.

    Gezuckerte RNA : Süße Überraschung auf dem Lebensmolekül

    Die RNA hat viele wichtige Funktionen in unserem Körper und wird seit kurzem auch als Corona-Impfstoff genutzt. Doch das Lebensmolekül ist längst noch nicht lückenlos durchschaut. Sind zuckerhaltige RNA-Moleküle als Signalstoffe für das Immunsystem unterwegs?
  • Die Substanz Capsaicin in Chilischoten hinterlässt einen starken Schmerz in Form eines heißen Brennens im Mund.

    Nobelpreis für Physiologie : Hitze, Druck und danach der Schmerz

    Zwei Gen-Sinnesforscher erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Sie haben die Rezeptoren für Druck und Temperaturempfinden identifiziert und dafür gesorgt, dass wir heute wissen, wie diese Reize in elektrische Signale übersetzt werden.
  • Ausgezeichnet: Bringen beide Nobelpreise für Literatur den Frankfurter Verlagen internationalen Ruhm?

    Medizin-Nobelpreis : Der größte Schmerz ist nicht von langer Dauer

    Der Medizin-Nobelpreis 2021 geht nicht an die Erfinder der Corona-Impfstoff, sondern an zwei Sinnesforscher. Das tut weh. Einerseits. Andererseits ist noch nicht aller Tage Abend. Denn wer fühlen kann, muss nicht gleich zweifeln.
  • Nur das Proteinspektrum macht ihr noch keiner nach: eine rechtmäßige Erzeugerin im Nektarlager.

    Honigfälschung : Klebrige Geschäfte

    Um Honig tobt ein Rüstungswettlauf zwischen kriminellen Panschern und Lebensmittelchemikern. Noch haben die Fälscher die Nase vorn.
  • Was ist nun besser: Alle Einkäufe selbst mit dem Rad zu machen, oder sich Obst und Gemüse aus der Nähe direkt nach Hause liefern zu lassen?

    Ab in die Botanik : Fürs grüne Gewissen

    Regional ist das neue Zauberwort für Konsumenten, die jetzt Gemüsekisten bei Bauern in der Nähe bestellen und alte Getreidesorten ausprobieren.
  • Während der Pandemie zurückgedrängt, jetzt wieder  zunehmend für Atemwegserkrankungen bei Kindern  verantwortlich: Das Respiratorische Synzytial-Virus  (RSV), hier in animierter Darstellung

    Atemwegsleiden : Die verspätete Infektionswelle

    Statt im Winter erkranken Babys jetzt an Atemwegsinfektionen durch das RS-Virus. Fachgesellschaften sind alarmiert und empfehlen Risikokindern eine vorgezogene Prophylaxe.
  • Lücken im Gesundheitssystem werden auch im Corona-Alltag sichtbar.

    Gesundheitswesen renovieren : Wenn Politik ins Vakuum flüchtet

    Infektionen, klinische Forschung, Überregulierung: Hier leistet sich Deutschland tödliche Lücken. Kaum irgendwo zeigt sich der Renovierungsbedarf stärker als in der Gesundheitspolitik.
  • Katalin Karikó und Drew Weissman schufen mit ihrer Forschung wichtige Grundlagen für die heute erfolgreichen Covid-19-Impfstoffe.

    Lasker Award : Und plötzlich regnet es Preise

    Als Impfstoff wurde mRNA in der Corona-Pandemie zum Star. Katalin Karikó und Drew Weissman lieferten wichtige Grundlagen und erhalten dafür jetzt eine Auszeichnung nach der anderen: auch einen der renommierten Lasker Awards.
  • Autos, LKWs und Lieferfahrzeuge fahren auf dem Kaiserdamm in Berlin stadteinwärts.

    Folgen für die Gesundheit : WHO empfiehlt massive Senkung der Luftschadstoffe

    Millionen Menschen mehr als bislang angenommen atmen gesundheitsschädliche Luft ein. Deshalb sollten die Grenzwerte für Luftschadstoffe praktisch überall deutlich reduziert werden, fordert die Weltgesundheitsorganisation. Was sagen Fachleute dazu?
  •  Vom Medikamentenlager direkt zum Patienten, wann ist das möglich – und wann sinnvoll?

    Kostspielige Beratung : Sind Apotheken noch zeitgemäß?

    Ist das große Netzwerk für die Versorgung von Patienten noch zeitgemäß oder ein zu kostspieliges, mittelalterliches Relikt? Gesundheitsökonomen sehen Reformbedarf.
  • Eine fast dreitausendfach vergrößerte und nachträglich eingefärbte Tumorzelle, die  von  vier  zytotoxischen T-Zellen attackiert wird

    Boom der Design-Antikörper : Tumor im Würgegriff

    Antikörper sind die zielgerichteten Waffen des Immunsystems im Kampf gegen Viren – und immer mehr auch in der Krebsmedizin. Dabei hilft es, dass sich die Naturmoleküle künstlich hochrüsten lassen und die Waffensysteme vernetzen können.
  • Ebola war für die Krankenschwestern  in der Demokratischen Republik Kongo, wie hier Pauline Katsongo, ein strenger  Lehrmeister. Auf Covid-19 konnten sie schnell reagieren, aber es fehlt ihnen unter anderem an Schutzkleidung.

    Der Globale Fonds : Und was ist mit Aids?

    Der Jahresbericht des Globalen Fonds: Covid-19 hält die Welt in Atem – und behindert den Kampf gegen andere, teils viel ältere Pandemien: zum Beispiel Aids oder Tuberkulose.
  • Wo die Twin Towers standen, blieb nur noch Schutt und Rauch zurück. In diesen giftigen Dämpfen arbeiteten Rettungskräfte monatelang - meist ohne Atemschutz.

    9/11 : Die kranken Helden vom 11. September

    Monatelang kämpften sich Rettungskräfte nach dem 11. September durch den Schutt, der vom World Trade Center übrig geblieben war. Das hat viele krank gemacht – der Staub war giftig, Tausende leiden an Krebs oder Lungenerkrankungen. Doch die kranken Helden wurden lange ignoriert.