Parlamentswahl in Spanien :
Rechtspopulisten im Aufwind

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Santiago Abascal, Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Partei Vox, gibt bei der Parlamentswahl in Spanien am Sonntag in Madrid seine Stimme ab.
Santiago Abascal, Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Partei Vox, gibt bei der Parlamentswahl in Spanien am Sonntag in Madrid seine Stimme ab.AFP

Vor der zweiten Parlamentswahl in diesem Jahr versucht der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, mit der Angst vor Rechtsextremisten und Separatisten zu punkten. Doch Demoskopen sagen den Rechten Gewinne voraus.

Der angedrohte Proteststurm blieb dieses Mal aus. Noch vor Mitternacht machten sich in Barcelona die letzten Demonstranten auf den Heimweg. Nur einige hundert radikale Separatisten waren zuvor am Samstag mehreren tausend Polizisten gegenübergestanden. Regierung und Sicherheitskräfte hatten befürchtet, dass die gewaltsamen Proteste, die nach den Urteilen gegen zwölf führende Separatisten im Oktober begonnen hatten, auch die Parlamentswahl am heutigen Sonntag beeinträchtigen und ihren Ausgang beeinflussen könnten. Die neue Eskalation des Katalonien-Konflikts hatte den spanischen Wahlkampf geprägt.

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