Ehefrauen von Soldaten, die im Stahlwerk von Mariupol eingeschlossen sind, kämpfen auf ihre Weise um eine Lösung der schrecklichen Situation. Auch der Papst hört ihnen zu. Ein Interview.
Russland stellt Stromlieferungen nach Finnland ab Samstag ein +++ Bundesregierung will 430 Millionen Euro gegen Ernährungskrise bereitstellen +++ Kiew fordert: G 7 soll russische Vermögen beschlagnahmen +++ alle Entwicklungen im Liveblog.
Um das Leistungsschutzrecht für die Presse wurde lange gekämpft. Inzwischen ist es da. Doch Facebook ignoriert es, Google zahlt Kleingeld. Die Verlage sehen alt aus. Und was macht das Bundeskartellamt?
Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.
Hier hatte sich einst Puschkin unsterblich verliebt, und Sergej Eisenstein drehte „Panzerkreuzer Potemkin“. Putin hat Odessa als einzige Stadt in seiner Rede vom 9. Mai erwähnt. Eine Abendstimmung.
Elon Musk findet es „moralisch falsch und einfach nur dumm“, dass Donald Trump auf Twitter gesperrt wurde. Wirklich dumm aber wäre, Trump zurückzuholen. Denn der ist eine Gefahr für die Demokratie.
Für eine Handvoll Dollar: Eine Frau erwarb für sehr wenig Geld einen unschätzbaren römischen Marmorkopf in einem Secondhand-Laden im texanischen Austin. Der aber stellte sich als Beutekunst aus der Alten Welt heraus.
Auf deutschsprachigen Telegram-Kanälen dichtet die russische Propaganda Mitgliedern der Bundesregierung Nazi-Vorfahren an. Sie nimmt damit ein populäres Selbstbild der heutigen Deutschen auf, auf das sich auch Harald Welzer bei „Anne Will“ berief.
Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, greift Elon Musk an, weil der mit seinem Starlink-Internet die Ukraine unterstützt. Musk reagiert mit einem Scherz. Das ist schon etwas anderes als die „German Angst“.
Wer darf die böseste aller Shakespeare-Figuren spielen? Und wer darf es nicht? Warum nicht nur körperlich beeinträchtigte Menschen körperlich beeinträchtigte Figuren darstellen dürfen.
Sie wies mit Leichtigkeit, Wärme und Präzision der Rossini-Renaissance den Weg und war eine Carmen von gefährlicher Intelligenz. Jetzt trauert ihr Heimatland Spanien um eine seiner größten Sängerinnen der Nachkriegszeit: Teresa Berganza ist tot.
Deniz Yücel ist nach einer turbulenten Jahrestagung des Schriftstellerverbands PEN als Präsident zurückgetreten. Zuvor wurde der Journalist noch mit knapper Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
Wie man einen Präsidenten abwählt? Ganz gewiss nicht so, wie es der PEN bei seiner Tagung in Gotha angegangen ist. Ein Zwischenbericht, Dokumentation einer Groteske.
Nach jahrelangem Warten und unzähligen Gerüchten erscheint nun Uwe Tellkamps neuer Roman. In „Der Schlaf in den Uhren“ finden sich die Figuren aus „Der Turm“ in einer anderen Welt wieder, die ihnen aber unheimlich vertraut ist.
Erlernte Hilflosigkeit: Die Bewohner Russlands fühlen sich für die Verbrechen ihres Staates nicht verantwortlich. Selbst liberale Regime-Kritiker distanzieren sich nicht vom Chauvinismus des Kremls.
Wie eine Operation am offenen Herzen: „Die Schlange von Essex“ ist ein neoviktorianisches Gruseldrama mit viel Gefühl und Wissenschaftspathos. Die Symbolik könnte subtiler sein, doch die Serie hat andere Qualitäten.
Im italienischen Fernsehen tauchen „Putinversteher“ auf. Die nennen das Massaker von Butscha „Fake News“ und wollen, dass die Ukraine kapituliert. Im Parlament kommt die Frage auf, ob das noch Journalismus ist.
Gerhard Schröder ist zum Paria und zur peinlichsten Figur in ganz Deutschland geworden. Kann es aber sein, dass seine Verächter die schlimmsten Heuchler sind?
Der Gegensatz von urbanem und ländlichem Raum sollte schon vieles erklären, nicht nur den Erfolg von Trump und Le Pen. Aber gilt die These von der abgehängten Peripherie auch für uns?
In Dschenin ist Shireen Abu Akleh ums Leben gekommen. Für den Tod der Mitarbeiterin von Al Dschazira machen sich Palästinenser und Israelis gegenseitig verantwortlich.
Bestandteil des geschriebenen Deutschen mit besonderen Eigenschaften: Ein paar Hinweise und Anmerkungen zum richtigen Gebrauch des Bindestrichs. Ein Gastbeitrag.
Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.
Merkwürdige helvetische Allianzen und Debatten über Moral und Ideologie: Das Land vor der Abstimmung über ein neues Filmgesetz und die Unterstützung beim Ausbau von Frontex.
Astronomen veröffentlichten 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs. Jetzt haben sie nachgelegt und das geliefert, was damals von vielen vermisst wurde.
Zwischen Malerei, Installation und Pop: Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt die vielfältigen Künstlerbücher des legendären Verlags Walther König.
Zwischen Diplomatie und Weltgeschehen: In seinem Roman „Eine Liebe in Kairo“ beleuchtet Amir Hassan Cheheltan die ersten Jahre nach der Thronbesteigung des Schahs und dabei auch allerlei Unliebsamkeiten.
Herman Heijermans „Duczika“ erstmals auf Deutsch: Zu den vielen Krimis, die im Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelt sind, gesellt sich nun ein Roman, der weitab der Klischees liegt.
Erst durch Distanz kommt die Kunst zur Geltung, die Anteilnahme erzwingt: Der Bariton Christian Gerhaher hat ein „Lyrisches Tagebuch“ über Lieder von Franz Schubert bis Wolfgang Rihm geschrieben, das von immenser Reflexionsgabe zeugt.
Um das Leistungsschutzrecht für die Presse wurde lange gekämpft. Inzwischen ist es da. Doch Facebook ignoriert es, Google zahlt Kleingeld. Die Verlage sehen alt aus. Und was macht das Bundeskartellamt?
Google macht Verlagen ein Angebot, um deren Inhalte dem europäischen Urheberrecht gemäß anzuzeigen. Die Verwertungsgesellschaft Corint Media hält die Offerte für skandalös. Die Verlagsverbände fürchten noch etwas ganz anderes.
Am 1. Mai war es in der chilenischen Hauptstadt zu Plünderungen gekommen. Drei Menschen wurden angeschossen. Die Fernsehreporterin Francisca Sandoval erlag nun ihren Verletzungen.
Bei den 68. Kurzfilmtagen in Oberhausen gab es einmal mehr experimentelle Arbeiten zu sehen, die sich dem Zugriff der Zusammenfassung und der Deutung entziehen.
Aus Untoten werden Jugendliche: Der iranische Regisseur Majid Majidi spricht über Straßenkinder in Teheran, Zensur und über seinen Film „Sun Children“.
Die legendäre britische Rockband Pink Floyd sucht nach Käufern für ihre Musikrechte. Die Altstars könnten damit noch mehr verdienen als Bob Dylan und Bruce Springsteen.
„TV-Glotzer“ aus dem Jahr 1978 begründete Nina Hagens Ruf als Stimmwunder und „Godmother of Punk“. Aus einer amerikanischen Vorlage macht sie den vielleicht ersten nihilistischen Songtext deutscher Sprache.
Der Trompeter Till Brönner ist nicht nur Deutschlands bekanntester Jazzmusiker, sondern auch ein engagierter Hochschullehrer. Ein Gespräch über die Anforderungen an junge Musiker und die heutige Jazzszene.
Altmeisterin Brigitte Fassbaender inszeniert Benjamins Brittens Oper „A Midsummer Night’s Dream“ ideenreich und atmosphärisch dicht im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Dem Zuschauer bietet sich ein Raum der Fantasie.
Harry Vogt hat die Wittener Tage für Neue Kammermusik 33 Jahre lang geleitet und vielen Komponisten den Weg in die Welt geebnet. Jetzt endet seine Ära mit Werken, auf die er lange hatte warten müssen.
Wie man zu Techno tanzt: Die Frankfurter Choreographin Paula Rosolen bringt mit „16 Bit“ eine Hommage an die frühe Techno-Kultur auf die Bühne des Frankfurter Mousonturms.
Schlechte Stimmung am Frankfurter Museum für Moderne Kunst: Zum zweiten Mal schreibt eine Mehrheit der Mitarbeiter einen Brief an die Direktorin, mit Vorwürfen – aber auch der Hoffnung auf gemeinsame Verbesserungen.
Er war neben Friedrich dem Großen der meistporträtierte Preuße seiner Zeit: Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin ehrt den Philosophen Moses Mendelssohn.
Eine ungewöhnliches Aktbild von Marie-Thérèse Walter weckt hohe Erwartungen: Bei seiner Auktion in New York könnte „Femme nue couchée“ 60 Millionen Dollar teuer werden.
195 Millionen Dollar für einen Siebdruck von Andy Warhol – ist der Kunstmarkt verrückt geworden? Was der Preis das teuersten Kunstwerk des 20. Jahrhunderts bedeutet.
Sechs Wochen unterwegs mit kleinen Kindern? Über große Pläne und kleine Änderungen, Heimweh nach einer Woche, Lego im Café und die große Frage, wo diesmal das Nachtlicht versteckt ist.
Ist die Generation Z wirklich so progressiv, wie sie dargestellt wird? Im Interview spricht die Autorin Valentina Vapaux über ihr erstes Buch, wie aktuell der Feminismus noch ist und welche Rolle der Existenzialismus dabei spielt.
Leistungsschutzrecht : Google gibt der Presse ein paar Almosen
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Michael Hanfeld
Offener Brief von Ruangrupa : Die schlechtesten deutschen Sitten
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Patrick Bahners
Eine Stadt und ihre Zukunft : In Odessa
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Melanie Mühl
Elon Musk und Twitter : Wer Trump hofiert, ist dumm
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Römerbüste in der Wüste : Austin, we have a problem!
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Stefan Trinks
Russische Propaganda : Fingierter Nazihintergrund
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Russische Drohung : Elon Musk bleibt cool
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Royal Shakespeare Company : Wer darf Richard III. spielen?
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Russischer Kunstbetrug : Fakes für Waffen
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