Der Autorenfilmer („Der Himmel über Berlin“, „Paris, Texas“) erhielt die Auszeichnung zum Auftakt des 27. Filmfests in der bosnischen Hauptstadt. Dem 76-Jährigen ist dort eine Retrospektive gewidmet
Der weltweit bekannte Street-Art-Künstler Banksy hat über Instagram die Echtheit seiner Werke an der Nordseeküste Englands bestätigt. Er stellte dafür ein Video mit dem Titel „A Great British Spraycation“ online.
Zwischen Hillbilly-Psychopathen und Meth-Süchtigen: S.A. Cosby schickt in seinem Thriller „Blacktop Wasteland“ einen Familienvater mit Benzin im Blut auf Raubtour.
Erst nass, dann polternd: In Locarno schwebt beim diesjährigen Filmfestival die Melancholie mit dem schlechten Wetter davon, dann kommen die Überraschungen.
Aus der fürs Jahr 2024 avisierten Mondlandung der Amerikaner wird nichts. Die Raumanzüge werden nicht fertig. Sie sollten, auch modisch, überarbeitet werden.
Ein Kulturfunktionär in der Vojvodina lehnt Ödön von Horvaths Stück „Kasimir und Karoline“ ab und wünscht sich mehr Märchen auf der Bühne. Eine gute Idee?
Ist die Erinnerungspolitik in Deutschland ein Projekt quasi priesterlicher Meinungskontrolle? Diese Polemik ist überzogen, aber mit der Stolperstein-App des WDR kündigt sich ein Formwandel der Geschichtskultur an.
„Wir sind keine Foto-Sharing-App mehr“: Nachdem Instagram jüngst angekündigt hatte, massiv auf Videoinhalte zu setzen, bekommen Fotografen und Künstler kalte Füße.
Armin Laschet sagt lauter Medien-Auftritte ab und erinnert darin an eine literarische Figur. An Bartleby aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung. Der sagt: „Ich möchte lieber nicht“.
Um Kinder und Tiere im Griff zu behalten, selbst wenn sie nicht in physischer Reichweite sind, gibt es immer mehr technische Möglichkeiten. Wo führt dieses Ausspionieren noch hin?
Oft wirkt der Ausnahmefußballer Lionel Messi der Wirklichkeit entrückt. Aber sein offenbar ungewollter Vereinswechsel trägt Züge einer kollektiven Siesta.
Die deutschen Auktionshäuser erlangen internationale Aufmerksamkeit. Der Grund sind ihre guten Ergebnisse – Tendenz steigend. Ein Blick auf 2020 und die Bilanz des ersten Halbjahres 2021.
Die diplomatischen Spannungen zwischen Russland und Großbritannien weiten sich aus. Moskau verlängerte das Visum einer BBC-Journalistin nicht und wirft den Briten vor, russische Journalisten in ihrem Land zu verfolgen.
In der Türkei brennen nicht nur die Wälder, auch die finanziellen Polster stehen in Flammen. Und allmählich ahnen immer mehr Menschen, ein und derselbe Mann kann beides nicht löschen.
Über Momente der Ablehnung im Ausland und eine große Anhänglichkeit, eine norwegische Erfindung und einen englischen Witz: ein Gespräch mit dem Schauspieler und Kanzlersohn Matthias Brandt.
Wer sich ausgegrenzt fühlt, ist anfälliger für Krankheiten – und für Verschwörungstheorien. Ausgerechnet jene, die am stärksten vernetzt sind, betrifft die Vereinzelung ganz besonders: die Generation Z.
Sieg der Volksdiplomatie: Der Sohn eines Wehrmachtoffiziers gibt wertvolle Bücher an die Universität von Woronesch zurück. Sein Vater hatte sie im Zweiten Weltkrieg dort geraubt.
Wie eine ganze Generation junger Menschen traumatisiert wurde: Der Roman „Was von Dora blieb“ taucht spannungsvoll und lebensnah in die Abstürze und Höhenflüge einer Familie ein.
Warum wird es bei Dante in der Hölle eigentlich immer kälter? Die Commedia gleicht viel mehr der nordischen Unterwelt als den gängigen Vorstellungen vom Höllenfeuer.
Mit Samthandschellen in die neue Zeit: Die raffinierte, pessimistische Thriller-Serie „Die Schläfer“ beleuchtet das Ende der kommunistischen Tschechoslowakei aus der Innenperspektive.
Fingierter Konsens zum Schutz idealisierter Pluralität: Der Karlsruher Beschluss zur Rundfunkgebühr kam nicht überraschend. Gerade darin liegt das Demokratieproblem.
Gezeichnet im doppelten Sinn: Die Trickfiguren „Tom & Jerry“ bekommen einen Spielfilm, in dem sie neben realen Darstellern agieren. Das ist leider gar nicht gut gemacht.
Aufklärung kann ein böses Wort sein, wenn Hauptverwaltung davor steht. Franziska Stünkels Film „Nahschuss“ erzählt im Genre des Thrillers von einer DDR, die nicht mehr ist als bloßes Design.
Wie schafft man es, trotz großer Konflikte noch zusammenzuleben? Ein Gespräch mit Viggo Mortensen über Hass in Familien, die eigene Kindheit, sein Regie-Debüt „Falling“ und Fragen, mit denen sich unsere Gesellschaft insgesamt beschäftigen muss.
Zum Elvis-Festival in Bad Nauheim ist eine Statue des King of Rock’n’Roll enthüllt worden. Möglich gemacht haben dies zwei Fans und viele Spender. Die Stadt hat den Standort nach alten Vorbildern saniert.
In Städten auf der ganze Welt treten am 25. September berühmte Musiker auf. Die Veranstaltung von Global Citizen steht im Lichte der Armutsbekämpfung und des Planetenschutzes. Künstler wie Ed Sheeran, Billie Eilish und Metallica sind dabei.
Bühne frei für die nächste Generation: Russlands nationales Jugendorchester gibt die Ouvertüre vor der Eröffnung des Lucerne Festivals. Der Dirigent Valentin Uryupin beweist, dass Bedachtsamkeit zu genaueren Einsichten beim Hören führt.
Königin der Schmerzen: Warum die irische Dramatikerin mit ihren Stücken über Vergewaltigungsopfer, Transgenderfragen und Familientraumata auf die deutsche Bühne kommen muss.
Gespaltenes Verhältnis zur Mutter Natur: Baden-Baden zeigt, was alte Landschaftsbilder mit Naturkatastrophen, Amazon-Drohnen und der Restitutionsdebatte verbindet. Aus tosenden Gewässern wird Kunst.
Eine Ausstellung in Rouen würdigt zu Flauberts zweihundertstem Geburtstag dessen Karthago-Roman „Salammbô“: eine Inspirationsquelle für zahllose Künstler.
Das Bild von Jena wandelt sich. Die Bürger werden in die Planungen einbezogen und befürworten den Bau von Türmen. Damit könnte die Stadt zum Vorbild werden.
In der Corona-Krise schlug die Stunde von Erich Reichs Online-Plattform „Studentenkunstmarkt“. Sie hilft jungen Künstlern, sich zu etablieren – auch wenn sie die klassischen Rundgänge an den Hochschulen nicht ersetzen kann.
Spitzenzuschläge für einheimische Künstler und ein mysteriöses Bild von Edouard Vuillard: Ergebnisse der Auktionen von moderner und zeitgenössischer Kunst bei Koller in Zürich.
Im Urlaubsstau auf der Autobahn, beim Warten am Gate auf dem Flughafen oder wenn die Bahn bestreikt wird, kann man sich schon mal fragen, wie man eigentlich am besten in die Ferien kommt. Kommt darauf an, wie man rechnet.
Ein gutes Eis gehört zum Sommer. Doch nicht an jeder Eisdiele bekommt man gute Qualität, während an anderen die Preise pro Kugel astronomisch hoch sind. Lohnt sich das Selbstmachen – auch wenn man keine Eismaschine hat?
Das höchste Scheidungsrisiko haben Paare, wenn die Kinder aus dem Haus gehen. Dann fällt die Leere auf. Wichtig ist es deshalb, sich gemeinsam weiterzuentwickeln – nur wie?
Filmfestival in Locarno : Kippmoment
Ein Kommentar von
Elena Witzeck
Mode fürs Weltall : Was trägt man auf dem Mond?
Ein Kommentar von
Claudius Seidl
Jugendliche auf Instagram : Damit sie nicht zu Zirkusäffchen werden
Ein Kommentar von
Fridtjof Küchemann
Ungarn : Sind Volksmärchen politisch gefällig?
Ein Kommentar von
Tilman Spreckelsen
Stolperstein-App : Geschichtsmoralische Grundversorgung durch den WDR
Ein Kommentar von
Patrick Bahners
Instagram und die Kreativszene : Bling und Bilder
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Axel Weidemann
Der Absagen-Laschet : Ich würde lieber nicht
Ein Kommentar von
Julia Encke
Überwachung mit Wearables : Ich weiß, was du tust
Ein Kommentar von
Melanie Mühl
Messis Vereinswechsel : Alle haben ein bisschen geschlafen
Ein Kommentar von
Paul Ingendaay
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