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  • Die Deutschen, die in Prag nach der Einheit riefen, hatten Mut.

    Deutsche Einheit : Mut, der Zäune überwindet

    Europa ist nicht das Paradies geworden, von dem viele Bürger geträumt hatten, sondern ungemütlich und voller neuer Unsicherheiten. Doch den Kopf in den Sand zu stecken ist keine taugliche Strategie für die Zukunft – es braucht Mut.
  • Mitarbeiter der indischen Kongress-Partei feiern den 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi.

    150. Geburtstag von Gandhi : Das Erbe der „Großen Seele“

    Vor anderthalb Jahrhunderten wurde Mahatma Gandhi geboren, der bis heute als Ikone des gewaltlosen Widerstands gilt. Dennoch haben im heutigen Indien viele ein zwiespältiges Verhältnis zum Gründungsvater der größten Demokratie der Welt.
  • Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1917 in Potsdam

    Wilhelm II. : Des Kaisers Kreuzzug gegen die Juden

    Die Hinweise sind mehr als deutlich und dürfen nicht verschwiegen werden: Der Antisemitismus Wilhelms II. war keine zeitweilige Verirrung, er hatte System, erklärt der Historiker John Röhl in seinem Gastbeitrag.
  • Hans-Dietrich Genscher, damaliger Außenminister, am 30. September 1989 auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag

    Genschers Balkonrede : Wie Beckenbauer allein auf dem Spielfeld

    Nachdem der Außenminister den freien Weg in die BRD angekündigt hatte, flüchteten noch mehr DDR-Bürger in die deutsche Botschaft in Prag. Zwei ehemalige Flüchtlinge und ein früherer Botschaftsnachbar berichten.
  • Mal wieder mit roter Farbe beschmiert: das Denkmal für Marschall Konew auf dem Interbrigandenplatz im sechsten Prager Stadtbezirk am 23. August 2019

    Denkmalstreit in Prag : Die Verräter sind die anderen

    Es ist ein Krieg der Erinnerungen: Um die Prager Statue des Sowjetmarschalls Iwan Konew entbrannte eine heftige Kontroverse. Auch russische und tschechische Diplomaten mischen mit.
  • Erinnerungen aus den Kindheitstagen: Spielszene aus einer Partie der New York Giants gegen die Green Bay Packers im November 1929

    100 Jahre NFL : Für Hand und Kopf und ein paar Milliarden Dollar

    Die NFL ist mit Blick auf ein Jubiläum in die Saison gestartet: Als im Spätsommer 1920 die American Professional Football Association gegründet wurde, war der Sport von dem milliardenschweren Spektakel heutiger Tage noch weit entfernt. Doch vor allem eine Erfindung sollte das ändern.
  • Menage a trois: Lidia, ihr Mann Wassilkow und der Zyniker Glumow (gespielt von Elfriede Irrall, Jan Hendricks und Karl Heinz Kreienbaum) in einem DDR-Fernsehspiel von 1964.

    Theaterserie Ostrowski : Armut ist die größte Sünde

    Das vergessene Theaterstück „Tolles Geld“ von Alexander Ostrowski ist eine Wundertüte mit einer aufreizenden Heroine und einem trällernden Lustgreis. Höchste Zeit, es wieder auf einer deutschen Bühne zu spielen.
  • Hochzeit kriegsbedingt: Zwölf Tage nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen heirateten Charlotte und Ludwig Piller am 12. September 1939 in Memmingen. Er war damals Soldat und flog als Kampfpilot Hunderte Einsätze. Sie blieb in Memmingen, wo sie heute noch leben.

    Charlotte und Ludwig Piller : 80 Jahre verheiratet

    Charlotte und Ludwig Piller haben am 12. September 1939 geheiratet – zwölf Tage nach Kriegsbeginn. Der Zweite Weltkrieg stellte das noch junge Paar auf die Probe. Jetzt feiern sie Eichenhochzeit.
  • Warum soll Deutschland gespalten bleiben? Berlin, 10. November 1989

    Frankfurter Allgemeine : Zeitung der Einheit

    Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
  • Clara Schumann auf CD : Kannst du das Lied verstehn?

    Vor zweihundert Jahren wurde Clara Schumann geboren. Neue CDs stellen sie als Komponistin und als Pianistin vor. Ihre Musik erzählt vom Glück des Schwebens ebenso wie von der Beklemmung des Unsicherseins.
  • Erfolg durch Gewalt: Deutsche Truppen beim Einmarsch in Warschau am 5. Oktober 1939

    Nazi-Propaganda : Das Volk soll selbst nach Gewalt schreien

    Die Nationalsozialisten haben den Überfall auf Polen mit Berichten über angebliche Greuel an der deutschen Minderheit über Monate propagandistisch vorbereitet. Dabei konnten sie an ältere antipolnische Feindbilder anknüpfen. Ein Gastbeitrag.