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Ski alpin : Blanca Fernández Ochoa ist tot

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Tot aufgefunden: Blanca Fernandez Ochoa in einem Bild von 2014 vor einem Foto aus ihrer Karriere. Bild: EPA

Spanien trauert um einen früheren Skistar: Blanca Fernandez Ochoa ist in den Bergen nahe Madrid tot aufgefunden worden. Sie gewann für Spanien die bislang letzte olympische Medaille im alpinen Skisport.

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          Die seit elf Tagen vermisste ehemalige Skirennläuferin Blanca Fernández Ochoa ist am Mittwoch tot in einem Gebirge nahe Madrid gefunden worden. Die Leiche der 56-jährigen Olympia-Medaillengewinnerin sei auf dem Gipfel La Peñota (1945 Meter) in der Sierra de Guadarrama entdeckt worden, berichtete die spanische Zeitung „El País“ unter Berufung auf Polizeiquellen. Den Angaben zufolge soll sie eine schwere Kopfverletzung aufweisen, die vermutlich von einem Sturz stammt.

          Seit Tagen hatten hunderte Einsatzkräfte - darunter Polizisten mit Spürhunden, die Zivilgarde und freiwillige Helfer - das Wandergebiet durchkämmt. Zuletzt waren auch Drohnen in dem teilweise unwegsamen Gebiet eingesetzt worden.

          Mehrere Spitzenpolitiker drückten der Familie auf Twitter ihr Beileid aus. „Sie hat für unseren Sport Geschichte geschrieben und uns viel zu früh verlassen“, schrieb Albert Rivera, der Chef der liberalen Partei „Ciudadanos“.

          Die frühere Sportlerin hatte 1992 als Höhepunkt ihrer Karriere in Albertville im Slalom Olympia-Bronze gewonnen. Es war die zweite und bis heute letzte olympische Medaille für Spanien in den alpinen Wettbewerben. Ihr Verschwinden hatte in ihrer Heimat in den vergangenen Tagen viele Schlagzeilen gemacht.

          Ihrer Familie soll sie gesagt haben, sie wolle fünf Tage wandern gehen. Als sie nach dieser Zeit nicht zurückgekehrt war, hatten die Angehörigen die Behörden informiert. Am Sonntag wurde schließlich ihr Auto nahe Cercedilla in der Sierra de Guadarrama auf einem Parkplatz gefunden - in einer Gegend, wo viele Trekkingpfade starten.

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