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Zustände in Zügen : Klagegesang eines Schaffners

Was macht man als Zugbegleiter mit Berufsethos, wenn an einem winterlichen Vorabend nach stundenlanger Wartezeit eine ausgehungerte Fahrgastschar in die Waggons stürmt, aber kein Personal fürs Restaurant verfügbar ist? Man träumt.

Asteroid „2023 BU“ : Himmel!

Noch unentdeckte Brocken sind das eigentliche Problem: Der Asteroid „2023 BU“ war auf Kollisionskurs mit der Erde, passiert ist nichts, auch zur Freude der Kelten.

Künstliche Intelligenz : Turing-Test

Künstliche Intelligenz kann kenntnisreiche Texte über Hegels Logik schreiben. Trotzdem würden wir uns nicht mit einem Algorithmus zum Cappuccino verabreden. Worin genau unterscheiden sich Apparatur und Mensch?

„Im Westen nichts Neues“ : Großes Kino sieht anders aus

Edward Bergers Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von Erich Maria Remarque ist für neun Oscars nominiert. Zu viel der Ehre für den deutschen Regisseur?

Verhafteter Mafiaboss Denaro : Paten-Joker

Für die Mafia bedeutete „Der Pate“ enormen Imagegewinn. Nahm auch der verhaftete Cosa-Nostra-Boss Denaro Anleihen aus der Welt des Films? Zwei Gemälde, in seinem Versteck gefunden, weisen in unterschiedliche Richtungen.
Hunter Biden mit seinem Vater Joe Biden im August 2022

Im Visier der Republikaner : Sind Hunter Bidens Bilder zu teuer?

Der Sohn des amerikanischen Präsidenten ist unter die Künstler gegangen und verkauft seine Werke für viel Geld. Die Republikaner mutmaßen: Soviel zahlt womöglich nur, wer indirekt Einfluss auf Joe Biden ausüben will.

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  • Bei Sotheby’s auf 12 bis 20 Millionen Pfund taxiert: Edvard Munchs mehr als vier Meter breites Leinwandbild „Tanz am Strand“ von 1907

    Munchs „Tanz am Strand“ : Dichtung über Leben, Liebe und Tod

    Für Max Reinhardts Theater gemalt, in der NS-Zeit verkauft, in Norwegen versteckt und später im Zentrum einer Familienfehde: Die bewegte Geschichte von Munchs „Tanz am Strand“, der bald bis zu 20 Millionen Pfund einbringen soll.
  • Aus der Sammlung eines Zuckerbäckers: Jean-Étienne Liotards spätes Pastell „Jardinière de pommes“, 36 mal 45 Zentimeter, Taxe bei Sotheby’s bis 1,8 Millionen Dollar

    New Yorker Altmeisterauktionen : Aufbruch in die neue Welt

    Traditionell ist London das Zentrum des Handels mit Alten Meistern. Verliert die britische Hauptstadt die Position an New York? Ein Blick auf das Angebot der großen Auktionshäuser dort verrät es.
  • Auction Alliance : Hat sich der Schulterschluss gelohnt?

    Seit vergangenem Herbst kooperieren Karl & Faber und Van Ham bei der Vermarktung ihrer Auktionshighlights. Nun zeigt sich, wie die Angebote beider Häuser ineinandergreifen.
  • Österreichs Auktionsmarkt : Hoch hinaus mit Fernblick

    Heimische Künstler und internationale Stars lassen Österreichs Auktionshäuser Höhenluft atmen – und erweisen sich als sichere Geldanlage für Sammler. Dorotheum und Kinsky blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
  • Gute Laune ist Programm: Robert Indianas Installation „Love“ empfängt die Besucher der Messe ART SG.

    Konkurrenz zu Hongkong : Singapurs Traum von der Kunstmetropole

    Dass China Hongkong an die Kette gelegt hat, kommt Singapur zugute: Auf seiner Art Week präsentiert der Stadtstaat sich als Kunstmetropole, die das Elend der Welt vergessen machen will.
  • Fragwürdige Eigentumsverhältnisse: Vincent van Gogh, „Die Romanleserin“, 1888

    Kunstkriminalität : Ist das mein geklauter Van Gogh?

    Ein Museum in Detroit leiht ein Werk Vincent van Goghs aus Privatbesitz. Zu unrecht, behauptet nun ein Sammler und zieht vor Gericht.
  • Aus der Sammlung Gerlinger: Karl Schmidt-Rottluff, „Lesende (Else Lasker-Schüler)“, 1912, Öl auf Leinwand, 102 mal 76 Zentimeter

    Ein Meisterwerk fürs Museum : Else Lasker-Schüler kehrt heim

    Das Wuppertaler Museum Von der Heydt kann seine Sammlung um eine bedeutende Dauerleihgabe bereichern: Karl Schmidt-Rottluffs Porträt der Dichterin Else Lasker-Schüler aus der Sammlung Hermann Gerlinger.
  • Pop-up-Galerie des Studierenden Kunstmarkts in Leipzig

    Neue Formen des Kunsthandels : Kunst nicht nur für Reiche

    Der Kunstmarkt ist intransparent und elitär, fast schon ausgrenzend? Das muss nicht so sein. Neue Initiativen demokratisieren den Markt. Zumindest ein bisschen.
  • „Fragile“ von Banksy: Attacken von einer russischen IP-Adresse aus störten den Onlineverkauf.

    Kunst für die Ukraine : Cyberangriff auf Banksy-Verkauf

    Der britische Künstler Banksy verkauft Werke zugunsten der Ukrainehilfe im Internet – und seine Aktion wird zur Zielscheibe von Hackern aus Russland.
  • Mit 57.064 Euro der teuerste Buchverkauf 2022 auf der Onlineplattform ZVAB: Erstausgabe von An­drea Palladios Architekturtheorie „I quattro libri dell’architettura“, 1570

    Markt für rare Druckwerke : Diese Bücher bleiben heiß begehrt

    Karten, Reiseliteratur und persönliche Leseexemplare berühmter Personen sind bei Buchauktionen in Königstein und München besonders gefragt. Über gesteigertes Interesse an wertvollen Druckwerken können sich auch Antiquare im Netz freuen.
  • An der Spitze bei Lempertz: Alberto Giacometti, „Projet pour un monument pour Gabriel Péri“, 1946, zwei Bronzeplastiken. 39,2 und 18,5 Zentimeter hoch: Zuschlag 2,2 Millionen Euro (Taxe 1,8/2,2 Millionen)

    Kölner Auktionsmarkt : Mit Giacometti als Schrittmacher

    Ein Denkmalentwurf von Alberto Giacommeti war der Star des Jahres 2022 beim Auktionshaus Lempertz. Das Kölner Unternehmen kann sich über stabile Umsatzzahlen freuen.
  • Hans Mayer im Jahr 2012

    Galerist Hans Mayer gestorben : Immer im Beat zeitgenössischer Kunst

    Mit seiner Galerie schrieb er Kunstgeschichte: Zum Tod des Düsseldorfer Kunsthändlers Hans Mayer, der die amerikanische Nachkriegsmoderne nach Deutschland holte und sein Berufsleben als ständigen Aufbruch verstand.
  • Kunstmarkt international 2022 : Tanz auf dem Vulkan

    Der Verkauf privater Megasammlungen und eine investitionshungrige Kundschaft bescheren den Auktionshäusern Boomzeiten inmitten zahlreicher Weltkrisen.
  • Womöglich ein Selbstbildnis: Bronzinos „Porträt eines nach links blickenden Mannes mit Federkiel und Papier“ entstand um 1527 und ist auf drei bis fünf Millionen Dollar taxiert.

    Provenienzforschung : Auf der Spur eines Florentiners

    Spektakuläre Wiederentdeckung: Das Porträt eines jungen Mannes von Bronzino, das bald in New York versteigert wird, fasziniert mit seiner bewegten Geschichte.
  • Deutsche Kunstauktionen 2022 : Expressionistisch stark

    Getragen von hiesiger Sammelleidenschaft, übertrifft der deutsche Auktionsmarkt sich wieder selbst. An der Spitze steht ein neuer Rekord für das teuerste je versteigerte Kunstwerk.
  • Auktion lüftet ein Geheimnis : Joan Didions Porträtist

    Wer war der geheimnisvolle Unbekannte, der die berühmte amerikanische Autorin zeichnete? Eine Auktion ein Jahr nach Joan Didions Tod erzählt die Geschichte hinter dem Bild, um das Dutzende Bieter kämpften.