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Schreibzeug „Sarkophag Napoleons“, zweites Viertel des 19. Jahrhunderts, Eisenguss, 12 Zentimeter hoch: Taxe 1000 bis 2000 Euro.

Auktionsvorschau : Souvenirs vom Empereur

Für Freunde des Kaisers und Liebhaber schöner Gärten: Bei Neumeister in München kommen Napoleonica und Kunst vom 15. bis zum 21. Jahrhundert zum Aufruf.
François-Xavier Lalanne, „Hippopotame Bar“, 1986, patinierte Bronze, Kupfer, Stahl und Nickel-Silber, 140 mal 250 mal 73 Zentimeter: verkauft für 6.139.800 Euro.

Auktionen in Paris : Einstein und das Flusspferd

Eine Bar in Flusspferdform und ein Manuskript des berühmtesten Physikers der Welt gehörten zu den Stars der vergangenen Auktionswoche in Paris. Die Zuschläge fielen denkbar hoch aus.

Osman Kavala bleibt in Haft : Erdogans Gefangener Nummer eins

Staatspräsident Erdogan hasst zivilgesellschaftliches Engagement. Ein Istanbuler Gericht hat deshalb entschieden, dass der Kulturförderer Osman Kavala ohne Urteil im Gefängnis bleibt.

Urheberrecht im Koalitionsvertrag : Praxistauglich?

Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP erhebt Kultur in ihrer Vielfalt zum Staatsziel. Doch was die Urheberrechtsreform angeht, sieht es fast nach einer Rolle rückwärts aus.

Balletskandal in Berlin : Ist der Nussknacker rassistisch?

Das Staatsballett Berlin setzt den „Nussknacker” ab – weil die Darstellung der Chinesen und Orientalen darin rassistisch sei. Für wie dämlich hält man das Publikum?

Presse und Corona-Pandemie : Willkommen zum Impfkonzert

Youtube will nicht alle Videos von #allesaufdentisch verbreiten. Das lässt sich begründen. Die These, „die“ Medien machten Meinung und unterdrückten Andersdenkende, hingegen hängt in der Luft.

Meghan Markles Medientour : Sie macht immer weiter

Auf ihrer PR-Tour in eigener Sache hat Meghan Markle zuletzt Station bei ihrer Freundin Ellen DeGeneres gemacht. Das war sehr peinlich. Was kommt als nächstes?

Pandemie und Politik : Wortbrüche

Die Corona-Fallzahlen sind extrem hoch. Sie liegen weit über den Werten, die im Frühjahr noch akzeptiert worden wären. Die Politiker reden sich derweil um Kopf und Kragen.

Edith Sitwells Adressbuch : Der Fluch der alten Dame

Höchstpreis für eine Sammung köstlicher Namenseinträge: Edith Sitwells Adressbuch ist versteigert worden. Es liest sich wie eines ihrer berühmten Werke.

Medien-Bericht : Wurde der Ex-Bild-Chef unfair behandelt?

Die #MeToo-Debatte handelt auch von Übergriffen, die sich in jenen Grauzonen abspielen, in denen zwischen einer angeblich einvernehmlichen Beziehung, Abhängigkeit und sexueller Belästigung nicht klar zu unterscheiden ist.

Verträge mit Verlagen : Google zahlt

Gibt es ein Gesetz, gerät sogar Google in Bewegung: Der Digitalkonzern schließt Verträge mit Medienhäusern über das Leistungsschutzrecht ab. Das ist für Urheber eine gute Nachricht.
In Aktion: Simon de Pury 1995, damals Europachef von Sotheby’s, bei der Auktion der Markgrafensammlung Baden im Neuen Schloss in Baden-Baden.

Auktionator Simon de Pury : Er liebt das große Spiel

Stets dort zu finden, wo sich eine Bühne für seine vielfältigen Talente öffnet: dem Auktionator, Kunsthändler, Unternehmer, Sammler und Künstler Simon de Pury zum Siebzigsten.
Bei Pearl Lam Galleries: Zanele Muholi „Ndoda“, 2021, Perlen auf Sperrholz geklebt, 84 mal 60 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

Art Cologne : Denke global, handele lokal

Die Art Cologne ist zurück und trotzt der vierten Corona-Welle: Rheinischer als zuvor macht sie aus der Not eine Tugend.

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  • Kriegerin beim Lanzenwurf: „Reitende Amazone“ von Franz von Stuck, 1905, Bronze, schwarz patiniert, 108 cm, bei Van Ham auf 20.000 bis 30.000 Euro taxiert.

    Auktionen in Köln : Wenn die Amazone durchs Zimmer reitet

    Neues auf dem Markt von hoher Qualität: Die Kunsthäuser Lempertz und Van Ham locken zum Auftakt der Kölner Herbstauktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhundert.
  • Gehörte dem Sammlerpaar Macklowe und wird bei Sotheby’s versteigert: Cy Twombly, „Untitled“, Acryl und Kreide auf Holzplatte, 252,1 mal 552,5 Zentimeter, Taxe 40 bis 60 Millionen Dollar.

    Abendauktionen in New York : Die Milliarde in Reichweite

    Markttest für das oberste Preissegment: Die Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Sotheby’s und Phillips in New York haben eine außerordentliche Privatsammlung, Kryptisches und junge, angesagte Kunst im Angebot.
  • Taxe über 50 Millionen Dollar, verkauft für 53 Millionen brutto: Gustave Caillebotte, „Jeune homme à sa fenêtre“, 1876, Öl auf Leinwand, 116 mal 81 Zentimeter.

    Rekordauktion in New York : Dieser Mann gehört ins Museum

    Das Getty Museum hat bei Christie’s in New York ein Gemälde von Gustave Caillebotte ersteigert – für 53 Millionen Dollar. Das ist ein neuer Spitzenwert für den Maler. Auch ein Aquarell von Van Gogh stellte einen Rekord auf.
  • Doppelte Untersuchung am Stand der Galerie Thomas Zander: Tarrah Kraknak,  „Master Rituals II: Weston’s Nudes“, 2020 – 2021, 18 Silbergelatineabzüge, Edition von  5 + 2,  23,8 mal 18.8 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

    Messe „Paris Photo“ : Vom Glück der visuellen Überforderung

    Menschenmassen drängen sich durch die Korridore im Grand Palais Ephémère. Die Messe Paris Photo präsentiert unter regem Zuspruch Klassiker, vor allem aber zeitgenössische Werke noch kaum bekannter Fotografen.
  • Spitzenlos: Lucas Brandis, „Rudimentum novitiorum“,1475, 39,3 mal 29,2 Zentimeter, Hammerpreis 900.000 Euro bei Reiss & Sohn.

    Autographen und seltene Bücher : Eine Chronik zum Millionenpreis

    Vor allem Bibeln begeisterten das Publikum der Jubiläumsauktion von Reiss & Sohn mit wertvollen Handschriften, Drucken, Büchern und Landkarten. Das Spitzenlos, die Chronik „Rudimentum novitiorum“, verfehlte zwar die Taxe, enttäuschte aber nicht.
  • Im Angebot der Galerie de Jonckheere: Jan Brueghel de Jüngere, Allegorien des Geschmacks- und des Gehörsinns, je 53 mal 88 Zentimeter, zusammen 950.000 Euro.

    Fine Arts und Biennale Paris : Duell der Kunstmessen

    Im Schatten der zerstrittenen „Biennale“ von Paris hat sich die Kunstmesse „Fine Arts“ etabliert. Mit Malerei und Skulptur der alten Meister bis zur Moderne von hoher Qualität punktete sie auch dieses Jahr. Ein Modell für die Zukunft.
  • Dekoartikel, Fälschung oder echtes antikes Kulturgut? Die App KIKu soll per App binnen Sekunden Aufschluss geben, ein Foto genügt.

    Kunstfahndung : KI hilft bayerischen Ermittlern

    Um verdächtige Kulturgüter an der Grenze schnell zu identifizieren, haben Bayerns Kunstfahnder nun eine App am Start. Sie arbeitet mit Künstlicher Intelligenz.
  • Nachbau der Zelle, wie er in der Galerie KOW zu sehen war: Mario Pfeiffer, „What must not be, cannot be“, 2021.

    Forensische Kunst : Spurensuche im Fall Jalloh

    Dass der Asylbewerber Oury Jalloh sich 2005 in seiner Zelle selbst anzündete, bezweifelt ein neues Gutachten. Es basiert auf einem Filmprojekt. Warum muss Kunst die Arbeit der Erkennungsdienste übernehmen?
  • Geballte Star-Power: Andy Warhols Porträt „Jean-Michel Baquiat“,1982, Metallpigment, Acryl, Tinte und Urin auf Leinwand, 101,6 mal 101,6 Zentimeter, soll mehr als 20 Millionen Dollar einspielen.

    Abendauktionen in New York : Treffen der Superstars

    Impressionisten aus der Cox Collection, van Gogh, Richter und natürlich Basquiat: Vorschau auf die Abendauktionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Christie’s in New York.
  • Maria lässt grüßen: Katja Seib, Jimmy Schuh, 2021, Öl auf Leinwand, 50,8 mal 40,64 Zentimeter, bei Kaufmann Repetto, Preis auf Anfrage

    Feministische Galerie : Frauen, die machen, was sie wollen

    Die italienische Galerie Kaufmann Repetto setzt auf weibliche Künstler – mit Erfolg. Aktuell widmet sich ihre Gruppenausstellung „An ego of her own“ der Frau als Dandy.
  • Bei Giorgio Persano: Michelangelo Pistoletto, „Smartphone“, 2018, Serigraphie auf Spiegel, 150 mal 250 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

    Kunstmesse Artissima in Turin : Hungrig auf Begegnungen

    Auf die Auswahl kommt es an: Die Artissima, Italiens kuratierte Messe für zeitgenössische Kunst, präsentiert sich nach der Covid-Pause erschlankt und agil. Eine indische Sektion zeigt, was Neues aus Fernost kommt.
  • Am Chicago River: Egon Erwin Kisch 1929, Bild aus einem Konvolut von 17 Bildern des Schriftstellers, bei Bassenge verkauft für 5500 Euro.

    Auktion in Berlin : Kisch kommt ins Museum

    Der „rasende Reporter“ ist immer noch aktuell: Bei Bassenge in Berlin trafen Briefe, Fotos und Memorabilia Egon Erwin Kischs auf ein bietfreudiges Publikum.
  • Ausverkauft im „Museum of Forgeries“ von MSCHF: „Possibly Real Copy Of ‚Fairies‘ by Andy Warhol“, Edition von 1000.

    Geld machen mit Warhol-Fakes : Echt jetzt?

    Ist ein gefälschter Warhol soviel wert wie ein echter? Für die Künstlergruppe MSCHF sogar sehr viel mehr. Und NFT-Künstler Beeple hat wieder einen neuen Orginalitätsbegriff, der Kasse machen dürfte.
  • Bei Hartung & Hartung auf 30.000 Euro taxiert: Sebald Schürstab, Salbüchlein und Familienchronik, Nürnberg 1484, Handschrift auf Pergament,  21,3 mal 15,4 Zentimeter.

    Auktion in München : Mutig gegen Hexenverfolgung

    Bei Hartung und Hartung in München kommen zur Herbstauktion die Familienchronik eines Nürnberger Partiziers, ein Aufruf Friedrich von Spees und weitere Kostbarkeiten.
  • Visionär und Kunsthändler zugleich: Bernd Schultz im Oktober 2018

    Bernd Schultz zum Achtzigsten : Handeln mit Bürgersinn

    Seinem unermüdlicher Dienst für die Öffentlichkeit lag eine Vision zugrunde: Ein Deutsches Auktionshaus von Weltrang zu eröffnen. Nun wird der Grisebach-Gründer Bernd Schultz achtzig Jahre alt.
  • Auge in Auge: Frida Kahlo, „Diego y yo“, 1949, Öl auf Leinwand auf Holz, 29,8 mal 22,4 Zentimeter, Taxe 30 bis 50 Millionen Dollar.

    Frida-Kahlo-Auktion : Eine Frau schaut auf sich

    Nie weckte ein Gemälde von Frida Kahlo größere Erwartungen als ihr Selbstbildnis „Diego y yo“. Seine Auktion dürfte Rekorde brechen - und die Künstlerin auf eine neue Ebene der Wertschätzung heben.
  • Glanzstück der frühen Anatomie: Vesalius, „De humani corporis fabrica libri septem“, Basel, J. Oporinus, 1543, 41 mal 29 Zentimeter, Taxe 700.000 Euro.

    Bücher und Autographen : Weltwissen nicht nur für Mediziner

    Sein fünfzigjähriges Bestehen feiert das Auktionshaus Reiss & Sohn mit einer herbstlichen Jubiläumsauktion. Meilensteine der Wissenschaftsgeschichte könnten für Rekorde sorgen.
  • Im Auktionssaal: Pablo Picasso, „Femme au béret rouge-orange“, 1938, Öl auf Leinwand, 46 mal 38 Zentimeter, verkauft für 40,47 Millionen Dollar brutto (Taxe 20/30 Millionen).

    Picasso-Versteigerung : Begehrter „alter weißer Mann“

    Die Sammlung des Bellagio in Las Vegas soll diverser werden. Deshalb trennte sich der Betreiber des Luxushotels von elf Werken Picassos. Bei der glamourösen Auktion wechselten sie für mehr als 100 Millionen Dollar die Besitzer.