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Einer von zwölf unveröffentlichten Briefen, geschrieben von Dichterin Else Lasker-Schüler, als Sammlung taxiert auf 25.000 Euro bei Bassenge

Auktion in Berlin : Lasker-Schüler bestürmt Cassirer

Unveröffentlichte Briefe, die Else Lasker-Schüler an ihren Verleger Paul Cassirer schrieb, kommen bei Bassenge in Berlin zur Auktion – und Seltenes von George Grosz.

Eine Brandrede wird zur Satire : Gojda!

Der russische Schauspieler Iwan Ochlobystin wollte seine Landsleute mit dem Kampfruf der Schergen von Iwan dem Schrecklichen ermutigen. Fehlanzeige!

Energie sparen : Licht aus!

Um Strom zu sparen, muss in diesem Winter sogar Weihnachtsbeleuchtung dran glauben. Aber ist das wirklich so schlimm?

NS-Malerei im Museum : Georg Baselitz leidet unter Kunstscham

Georg Baselitz fordert, dass die Münchner Pinakotheken ein Bild von Hitlers Lieblingsmaler Adolf Ziegler abhängen. Ist NS-Kunst keine Kunst? Diese Ansicht verharmlost den Nationalsozialismus und idealisiert die Kunst.

Chaos bei Pro7Sat.1 : Plattgeformt

Rainer Beaujean muss als Chef von Pro Sieben Sat.1 gehen, sein Nachfolger Bert Habets war mal Boss der RTL Group in Luxemburg. Wer meint, das deute darauf hin, dass die beiden großen TV-Gruppen zusammengingen, dürfte falsch liegen.

Floskel „Schön, hier zu sein“ : Mehr Kälte wagen!

Eine Floskel breitet sich zur Begrüßung aus: „Schön, dass ich hier sein darf!“ Dabei wäre das erst mal zu beweisen. Woher kommt die übertriebene Nettigkeit?

Neues Mediengesetz der EU : Tom Buhrow kapiert, was der Pressefreiheit droht

Die ARD hat zurzeit mit sich selbst zu tun. Der Intendant Tom Buhrow verliert aber zum Glück nicht aus dem Auge, was die EU macht. Die will nämlich die Presse beaufsichtigen. Das geht auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an.

Gasumlage : Deckel drauf!

Niklas Luhmann würde weinen: Die chaotischen Debatten um die Gasumlage zeigen, dass es auch Delegitimierung durch Verfahren geben kann.
Traum vom Ancien Régime: der von Hamad al Thani mit Objekten seiner Sammlung bestückt Salon Doré des Hôtel Lambert

Ein Palais für den Scheich : Sonnenköniglich

Ein Pariser Palais, historisch ausgestattet: Bei Sotheby’s kommt die einzigartige Sammlung der qatarischen Herrscherfamilie aus dem Hôtel Lambert zur Auktion. Sie erzählt nicht nur vom Lebensstil vergangener Epochen.

Russlands Kunstmesse Cosmoscow : Das Gelage während der Pest

Erstmals ohne internationale Aussteller: Russlands Messe für zeitgenössische Kunst Cosmoscow bietet Glamour für den inneren Gebrauch, aber auch Kunst des russischen Faschismus und meldet trotz Ukrainekrieg und Sanktionen Rekordumsätze. Gestohlenes Geld soll sie befeuern.

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  • Bild von Frida Kahlo zerstört? : Brandstifter

    Ein amerikanischer Unternehmer hat nach eigenen Angaben ein Werk Frida Kahlos verbrannt, um es in NFTs zu Geld zu machen. Mexikos Kulturministerium prüft, ob es sich um einen Straftatbestand handelt. Die Strafe wäre verdient.
  • Was für eine Aussicht: Henry Moores Skulpturengruppe einer Familie aus dem Jahr 1949 schaut von San Miniato al Monte hinab auf Florenz.

    Kunst-Biennale in Florenz : Hier gibt es nicht nur Renaissance zu sehen

    Auf der Florentiner Biennale für Kunst- und Antiquitäten (BIAF) lassen sich wieder Werke von höchster Qualität bewundern und erwerben. Doch die Traditionsmesse schaut nach vorn. Passend dazu gastiert Henry Moore in der Stadt.
  • Adolph von Menzel, „Kaffeezeit in Kissingen“, 1886, Gouache und Wasserfarben auf Papier, 11,6 mal 18,4 Zentimeter, Preis auf Anfrage

    Zeichner Adolph von Menzel : Was für ein Trubel!

    Die Hamburger Galerie Le Claire zeigt Arbeiten von Adolph von Menzel. In seinen rasch aufs Blatt geworfenen Skizzen wird das 19. Jahrhundert gegenwärtig. Sie sind direkt aus dem Leben gegriffen.
  • Wendezeitgenossen: Werner Tübke, „Letzte Wahrnehmung I“, 1990, Öl auf Leinwand, 55 mal 75 Zentimeter, Startpreis 35.000 Euro

    Leipziger Kunstauktionshaus : Deutsch-deutsche Bildergeschichte

    Schon vor Jahrzehnten baute der Galerist Carlo Schwind von Frankfurt am Main aus Brücken zwischen Ost und West. Nun stellt er das Kunstauktionshaus Leipzig neu auf - und widmet seine erste Versteigerung der Leipziger Schule.
  • Aus der Sammlung Gerlinger: Emil Nolde, „Philister“,1915, Öl auf Leinwand, 85,5 mal 116 Zentimeter

    Sammlung Gerlinger : Schenkung für das Nolde Museum

    Hermann Gerlinger übergibt 36 Werke seiner bedeutenden Expressionismus-Sammlung dem Nolde Museum. Damit findet wenigstens ein kleiner Teil der großen Kollektion eine museale Bleibe. Der Rest wird versteigert.
  • Bei Koller: Dirck van Baburen, „Opfergabe an Ceres“, um 1621, Öl auf Leinwand, 137 mal 186,7 Zentimeter, Taxe 500.000 bis 800.000 Franken

    Auktion in Zürich : An Selbstbewusstsein fehlt es nicht

    Ein Caravaggio-Nachfolger aus den Niederländerin und Angelika Kauffmann setzen Glanzlichter bei Kollers kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhunderts.
  • Gesichtslose Frauenfigur, die an Kolonialismus und die „Purple Rain“-Proteste erinnern soll: „Ascension of the Purple Figure“ von Mary Sibande aus dem Jahr 2013 bei Kavi Gupta Gallery

    Kunstmesse Armory Show : Politische Kunst für Amerikas Sammler

    Die Armory Show ist eine der wichtigsten Kunstmessen Amerikas. Dieses Jahr kehrt sie zu vorpandemischer Normalität zurück und rückt gesellschaftspolitische Diskussionen ins Zentrum.
  • Skandinavische Auktionen : Was der Norden zu bieten hat

    Von ABBA-Memorabilia über Designklassiker bis zu Ausstattungsstücken aus einem Schloss: Vorschau auf Auktionen bei Bukowskis in Stockholm und Bruun Rasmussen in Kopenhagen.
  • Saisonstart der Galerien : Segeltörn in die Zukunft

    Zum 28. Mal laden die Frankfurter Galerien vom 9. bis 11. September zum Saisonstart in ihre Ausstellungsräume. Viele regionale Künstler sind dabei und zeigen ihre Werke.
  • Sie malte ihn im Garten des gemeinsamen Haues in Bonnières-sur-Seine: Georgette Agutte, „Marcel Sembat lesend“

    Sammlerpaar Sembat und Agutte : Aus Liebe zur Avantgarde und zueinander

    Beim Sammlerpaar Marcel Sembat und Georgette Agutte gingen die Künstler des Montmartre ein und aus. Das Erbe der vor hundert Jahren Verstorbenen bewahrt ein kleines Museum an der Seine. Es ist eine Reise wert.