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Leuchtreklame mit Botschaft: Ja’Tovia Garys „Cituational Ethics“ bei Paula Cooper für 150.000 Dollar

Art Basel Miami Beach : Kunst, die jetzt gefragt ist

Zurück aus der Pause zeigt sich die Art Basel in Miami bunt, engagiert und handelsfreudig. Mit politischer und digitaler Kunst trotzt die Kunstmesse der anhaltenden Pandemie.
Wurde auf der Weltausstellung 1900 präsentiert und ist nun wieder zu haben: Gustave Max Stevens, „Les douze princesses“, 1899, Öl auf Leinwand, 197 mal 291 Zentimeter, 1,4 Millionen Euro bei der Galerie Ary Jan.

„Biennale des Antiquaires“ : Neustart in Paris

Sind zwei Antiquitätenmesse besser als eine? In Paris hat man die Qual der Wahl. Die „Biennale des Antiquaires“ präsentiert jedenfalls wieder exquisite Objekte in großer Bandbreite und bietet ihrer jungen Konkurrentin „Fine Arts Paris“ die Stirn.
Geschichte einer Patrizierfamilie: Sebald Schürstab,  Salbüchlein u. Familienchronik, um 1484, Deutsche Handschrift auf Pergament, für 42.000 Euro verkauft

Alte Handschriften und Drucke : Europa kommt

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Drucke waren wieder der Renner. Die Ergebnisse der jüngsten Auktion bei Hartung & Hartung übertreffen Erwartungen, auch dank einem ungebrochenen europäischen Interesse.

Italien und Merkel : Frauenhaus

Ein italienisches Schmuckhaus lädt zur Präsentation einer neuen Merkel-Biographie. Schicke Mailänderinnen erscheinen in Scharen, aber nicht des Buches wegen.

Wort des Jahres : Staatliches Versagen beschwichtigen

Die Kür zum „Wort des Jahres“ ist diesmal besonders ärgerlich: „Wellenbrecher“ zeugt wie das zweitplazierte „SolidAHRität“ vom Geist der Beschwichtigung angesichts staatlichen Versagens.

Intendantenwahl beim HR : Wählt Krupp!

Die Rundfunkräte des Hessischen Rundfunks tun sich schwer, den Nachfolger des Intendanten Manfred Krupp zu bestimmen. Vielleicht macht der einfach weiter?

Folgen neuer Corona-Regelungen : Bühnen in Not

Hilferufe aus der Kultur: Der Frankfurter Opernintendant sieht sein Haus in Gefahr und schreibt einen Brandbrief an den hessischen Ministerpräsidenten, sein Schauspiel-Kollege schließt für fünf Tage.

Krypto-Kunst : Influencer aus der Blockchain

NFT sind die neuen Celebrities im Kulturbetrieb. Kein Wunder, dass Art Review ein Blockchain-Protokoll, das dem boomenden Handel mit den digitalen Token zugrunde liegt, zum einflussreichsten Player in der Szene kürt.

Innovation in Italien : Lernen von Leonardo

Ein italienischer Minister sorgt sich um die Innovationskraft seines Landes, er will mehr technische Kultur und weniger Antike an den Schulen. Er könnte es besser wissen.

Hohenzollerndebatte : Preußen gegen Jakobiner

In Berlin wurde ein Sammelband mit Beiträgen zur Debatte um die Hohenzollern vorgestellt. Einer der Herausgeber bezeichnete die Kritiker Preußens als „Stubenjakobiner*innen“. Zur Begründung berief er sich auf die Freiheit des Humoristen.

Zapfenstreich für Merkel : Das Rosenlied

Wer geht, darf sich die Abschiedsmelodien selbst zusammenstellen. Angela Merkel hat beim Großen Zapfenstreich noch einmal Überraschendes zu bieten.
Vertieft ins Buch: Félix Vallotton, „La Liseuse“, 1922, Öl auf Leinwand, 81,5 mal 100 Zentimeter, Taxe 250.000 bis 350.000 Euro.

Auktionen in Zürich : Verführerische Lektüre

Seltsames Getier und Werke hervorragender Provenienz gehören zu den Highlights der anstehenden Winterauktionen bei Koller in Zürich.
Spitzenlos bei Grisebach: Max Beckmann, „Badende mit grüner Kabine und Schiffern mit roten Hosen“, 1934,  Öl auf Leinwand, 80 mal 60 Zentimeter: Taxe 1 bis 1,5 Millionen Euro

Auktionen in Berlin : Für freie Geister

Ein neu auf den Auktionsmarkt kommender Max Beckmann steht an der Spitze der Offerte moderner und zeitgenössischer Kunst bei Grisebach in Berlin. Doch es gibt noch mehr zu entdecken.
Bei Van Ham: Cindy Sherman, „Clown“, 2004, C-Print, 182,5 mal 123,5 Zentimeter, Taxe 160.000 bis 220. 000 Euro.

Auktionen in Köln : Clown am Kaiserstuhl

Werke von Camille Pissarro, Paula Modersohn-Becker und Cindy Sherman führen die Offerten moderner und zeitgenössischer Kunst bei Lempertz und Van Ham in Köln an. NFT gibt es auch.

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  • Schreibzeug „Sarkophag Napoleons“, zweites Viertel des 19. Jahrhunderts, Eisenguss, 12 Zentimeter hoch: Taxe 1000 bis 2000 Euro.

    Auktionsvorschau : Souvenirs vom Empereur

    Für Freunde des Kaisers und Liebhaber schöner Gärten: Bei Neumeister in München kommen Napoleonica und Kunst vom 15. bis zum 21. Jahrhundert zum Aufruf.
  • François-Xavier Lalanne, „Hippopotame Bar“, 1986, patinierte Bronze, Kupfer, Stahl und Nickel-Silber, 140 mal 250 mal 73 Zentimeter: verkauft für 6.139.800 Euro.

    Auktionen in Paris : Einstein und das Flusspferd

    Eine Bar in Flusspferdform und ein Manuskript des berühmtesten Physikers der Welt gehörten zu den Stars der vergangenen Auktionswoche in Paris. Die Zuschläge fielen denkbar hoch aus.
  • In Aktion: Simon de Pury 1995, damals Europachef von Sotheby’s, bei der Auktion der Markgrafensammlung Baden im Neuen Schloss in Baden-Baden.

    Auktionator Simon de Pury : Er liebt das große Spiel

    Stets dort zu finden, wo sich eine Bühne für seine vielfältigen Talente öffnet: dem Auktionator, Kunsthändler, Unternehmer, Sammler und Künstler Simon de Pury zum Siebzigsten.
  • Bei Pearl Lam Galleries: Zanele Muholi „Ndoda“, 2021, Perlen auf Sperrholz geklebt, 84 mal 60 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

    Art Cologne : Denke global, handele lokal

    Die Art Cologne ist zurück und trotzt der vierten Corona-Welle: Rheinischer als zuvor macht sie aus der Not eine Tugend.
  • Kriegerin beim Lanzenwurf: „Reitende Amazone“ von Franz von Stuck, 1905, Bronze, schwarz patiniert, 108 cm, bei Van Ham auf 20.000 bis 30.000 Euro taxiert.

    Auktionen in Köln : Wenn die Amazone durchs Zimmer reitet

    Neues auf dem Markt von hoher Qualität: Die Kunsthäuser Lempertz und Van Ham locken zum Auftakt der Kölner Herbstauktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhundert.
  • Gehörte dem Sammlerpaar Macklowe und wird bei Sotheby’s versteigert: Cy Twombly, „Untitled“, Acryl und Kreide auf Holzplatte, 252,1 mal 552,5 Zentimeter, Taxe 40 bis 60 Millionen Dollar.

    Abendauktionen in New York : Die Milliarde in Reichweite

    Markttest für das oberste Preissegment: Die Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Sotheby’s und Phillips in New York haben eine außerordentliche Privatsammlung, Kryptisches und junge, angesagte Kunst im Angebot.
  • Taxe über 50 Millionen Dollar, verkauft für 53 Millionen brutto: Gustave Caillebotte, „Jeune homme à sa fenêtre“, 1876, Öl auf Leinwand, 116 mal 81 Zentimeter.

    Rekordauktion in New York : Dieser Mann gehört ins Museum

    Das Getty Museum hat bei Christie’s in New York ein Gemälde von Gustave Caillebotte ersteigert – für 53 Millionen Dollar. Das ist ein neuer Spitzenwert für den Maler. Auch ein Aquarell von Van Gogh stellte einen Rekord auf.
  • Doppelte Untersuchung am Stand der Galerie Thomas Zander: Tarrah Kraknak,  „Master Rituals II: Weston’s Nudes“, 2020 – 2021, 18 Silbergelatineabzüge, Edition von  5 + 2,  23,8 mal 18.8 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

    Messe „Paris Photo“ : Vom Glück der visuellen Überforderung

    Menschenmassen drängen sich durch die Korridore im Grand Palais Ephémère. Die Messe Paris Photo präsentiert unter regem Zuspruch Klassiker, vor allem aber zeitgenössische Werke noch kaum bekannter Fotografen.
  • Spitzenlos: Lucas Brandis, „Rudimentum novitiorum“,1475, 39,3 mal 29,2 Zentimeter, Hammerpreis 900.000 Euro bei Reiss & Sohn.

    Autographen und seltene Bücher : Eine Chronik zum Millionenpreis

    Vor allem Bibeln begeisterten das Publikum der Jubiläumsauktion von Reiss & Sohn mit wertvollen Handschriften, Drucken, Büchern und Landkarten. Das Spitzenlos, die Chronik „Rudimentum novitiorum“, verfehlte zwar die Taxe, enttäuschte aber nicht.
  • Im Angebot der Galerie de Jonckheere: Jan Brueghel de Jüngere, Allegorien des Geschmacks- und des Gehörsinns, je 53 mal 88 Zentimeter, zusammen 950.000 Euro.

    Fine Arts und Biennale Paris : Duell der Kunstmessen

    Im Schatten der zerstrittenen „Biennale“ von Paris hat sich die Kunstmesse „Fine Arts“ etabliert. Mit Malerei und Skulptur der alten Meister bis zur Moderne von hoher Qualität punktete sie auch dieses Jahr. Ein Modell für die Zukunft.
  • Dekoartikel, Fälschung oder echtes antikes Kulturgut? Die App KIKu soll per App binnen Sekunden Aufschluss geben, ein Foto genügt.

    Kunstfahndung : KI hilft bayerischen Ermittlern

    Um verdächtige Kulturgüter an der Grenze schnell zu identifizieren, haben Bayerns Kunstfahnder nun eine App am Start. Sie arbeitet mit Künstlicher Intelligenz.
  • Nachbau der Zelle, wie er in der Galerie KOW zu sehen war: Mario Pfeiffer, „What must not be, cannot be“, 2021.

    Forensische Kunst : Spurensuche im Fall Jalloh

    Dass der Asylbewerber Oury Jalloh sich 2005 in seiner Zelle selbst anzündete, bezweifelt ein neues Gutachten. Es basiert auf einem Filmprojekt. Warum muss Kunst die Arbeit der Erkennungsdienste übernehmen?
  • Geballte Star-Power: Andy Warhols Porträt „Jean-Michel Baquiat“,1982, Metallpigment, Acryl, Tinte und Urin auf Leinwand, 101,6 mal 101,6 Zentimeter, soll mehr als 20 Millionen Dollar einspielen.

    Abendauktionen in New York : Treffen der Superstars

    Impressionisten aus der Cox Collection, van Gogh, Richter und natürlich Basquiat: Vorschau auf die Abendauktionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Christie’s in New York.
  • Maria lässt grüßen: Katja Seib, Jimmy Schuh, 2021, Öl auf Leinwand, 50,8 mal 40,64 Zentimeter, bei Kaufmann Repetto, Preis auf Anfrage

    Feministische Galerie : Frauen, die machen, was sie wollen

    Die italienische Galerie Kaufmann Repetto setzt auf weibliche Künstler – mit Erfolg. Aktuell widmet sich ihre Gruppenausstellung „An ego of her own“ der Frau als Dandy.
  • Bei Giorgio Persano: Michelangelo Pistoletto, „Smartphone“, 2018, Serigraphie auf Spiegel, 150 mal 250 Zentimeter, Preis auf Anfrage.

    Kunstmesse Artissima in Turin : Hungrig auf Begegnungen

    Auf die Auswahl kommt es an: Die Artissima, Italiens kuratierte Messe für zeitgenössische Kunst, präsentiert sich nach der Covid-Pause erschlankt und agil. Eine indische Sektion zeigt, was Neues aus Fernost kommt.
  • Am Chicago River: Egon Erwin Kisch 1929, Bild aus einem Konvolut von 17 Bildern des Schriftstellers, bei Bassenge verkauft für 5500 Euro.

    Auktion in Berlin : Kisch kommt ins Museum

    Der „rasende Reporter“ ist immer noch aktuell: Bei Bassenge in Berlin trafen Briefe, Fotos und Memorabilia Egon Erwin Kischs auf ein bietfreudiges Publikum.
  • Ausverkauft im „Museum of Forgeries“ von MSCHF: „Possibly Real Copy Of ‚Fairies‘ by Andy Warhol“, Edition von 1000.

    Geld machen mit Warhol-Fakes : Echt jetzt?

    Ist ein gefälschter Warhol soviel wert wie ein echter? Für die Künstlergruppe MSCHF sogar sehr viel mehr. Und NFT-Künstler Beeple hat wieder einen neuen Orginalitätsbegriff, der Kasse machen dürfte.