Korruption war wie die Luft zum Atmen
Früher ging in der Ukraine nichts ohne Bestechung. Dann wurde es besser. Nun kommt das alte Übel zurück.
Ukrainische Antikorruptionsermittler haben die Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko ins Visier genommen. Verhinderte ihr Bestechungssystem die Ernennung von Ministern?
Früher ging in der Ukraine nichts ohne Bestechung. Dann wurde es besser. Nun kommt das alte Übel zurück.
Das ukrainische Parlament stimmt am Donnerstag über ein Gesetz ab, das den Antikorruptionsbehörden ihre Unabhängigkeit zurückgeben soll. Parlamentsbeobachterin Vita Dumanska fürchtet eine tiefe Krise, sollte das Vorhaben scheitern.
Amerikas Präsident Donald Trump attackiert Wolodymyr Selenskyj scharf. Das empört viele in der Ukraine – selbst die schärfsten Kritiker des Staatschefs.
Die Hälfte der Abgeordneten im neuen ukrainischen Parlament wird nach der Wahl am Sonntag keine nennenswerte politische Erfahrung haben. Davon profitiert vor allem die Partei von Präsident Selenskyj.
Das wichtigste Ereignis der letzten Tage vor der Präsidentenwahl in der Ukraine war der Start einer Fernsehserie. Darin spielt ein Komiker das ideale Staatsoberhaupt. Der Darsteller kann heute tatsächlich gewählt werden. Aber wer steht hinter ihm?
Am Sonntag wählt die Ukraine ihren künftigen Präsidenten. 39 Kandidaten treten an. Doch eine realistische Chance zu gewinnen, haben nur drei von ihnen.
Nach ihrer Haft tritt Julia Timoschenko abermals als Präsidentschaftskandidatin in der Ukraine an. Im Interview spricht sie über die Annexion der Krim, den Minsker Friedensprozess und ihre Ziele für das Land.
Der Fernsehkomiker Selenskyj hat gute Chancen, in der Ukraine die Präsidentenwahl zu gewinnen. Ganz unerwartet führt er die Umfragen zur Wahl am 31. März an. Warum das Kabarett als Waffe im politischen Kampf dient.
Die ehemalige Regierungschefin der Ukraine hat ihre Kandidatur bei den Präsidentenwahlen bekanntgegeben. Viele sind auf ihrer Seite.
Der russische Präsident Wladimir Putin macht es gerne spannend für seine Gäste. Wie viele Stunden er welche Staatsführer warten ließ, listet jetzt ein Statistikportal auf.
Sie war Kampfpilotin, in Gefangenschaft, in russischer Haft und im Hungerstreik. In der Ukraine ist Nadija Sawtschenko ein Popstar. Und will Präsident werden
Ihre Männer wurden inhaftiert, misshandelt, getötet. Mutige Frauen kämpfen dafür, dass ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten.
Weil die Fraktion der Partei Samopomitsch (Selbsthilfe) ihren Austritt aus der Regierungskoalition erklärt hat, steht Ministerpräsident Jazenjuk ohne Mehrheit da. Nach dem neuen Schlag gibt er sich jedoch kämpferisch.
Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Timoschenko hat mit ihrer Partei die Regierungskoalition verlassen. Sie kritisierte, dass die eigentliche Politik in Hinterzimmern bestimmt werde.
Die Regierung in Kiew schwankt, viele glauben nicht, dass sie die nächsten Monate überleben wird. Zwei Jahre nach der Flucht von Viktor Janukowitsch ist die Macht der Oligarchen ungebrochen, der Konflikt mit Russland dauert an und es droht der Staatsbankrott.
Am Sonntag tritt Vitali Klitschko bei der Stichwahl um das Amt des Kiewer Bürgermeisters an. Die Wiederwahl gilt als sicher. Doch der frühere Boxer muss hart darum kämpfen, sich als großer Politiker zu behaupten.
Das Kopftuch zeugt von der Unterdrückung der Frau, da sind sich viele sicher. Für die vielschichtigen Motive der Trägerinnen bleibt da kein Platz. Was für eine Anmaßung!
Vor einem Jahr brannte das Gewerkschaftshaus in Odessa. Es gab Tote und Verletzte. Unabhängige Experten ermitteln, doch die Stadt kommt nicht zur Ruhe.
Patriotischer Geschichtsunterricht und militärische Früherziehung für die Kleinen sind im Kommen, Ausbildung an der Waffe ist eingeschlossen. Wie die Ukraine ihre Identität sucht.
Gegen ihre Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs legte die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julija Timoschenko Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Diese wird nun zu den Akten gelegt - weil sich Timoschenko mit der neuen Regierung in Kiew geeinigt hat.
Die Partei von Präsident Poroschenko wurde bei der Parlamentswahl keineswegs so stark wie angenommen. Die Erben des gestürzten Janukowitsch finden im Osten noch immer Zustimmung. Und es gibt einen Überraschungssieger. Eine Analyse.
Nicht überall in der Ukraine kann gewählt werden. Die Bürger im Osten des Landes und auf der Halbinsel Krim müssten für ihre Stimmenabgabe extra verreisen. An Separatistengebiete angrenzende Wahlbezirke stehen gar unter besonderem Schutz.
Die Ukraine und Russland haben für den kommenden Winter ihren Gasstreit beigelegt. Ukraines Präsident Poroschenko sprach von einer Einigung. Von russischer Seite gibt es bislang keine Bestätigung des vereinbarten Preises.
Mitglieder der Vaterlandspartei um Julija Timoschenko fordern das Gesetz über einem Sonderstatus für die Ostukraine zurückzunehmen. Bei der Abstimmung habe es Unregelmäßigkeiten gegeben. Zudem könnten die Truppen der Separatisten legalisiert werden.
Kiew bereitet die erste Parlamentswahl seit dem Sturz des autoritären Präsidenten Janukowitsch vor, während russischen Truppen im Südosten des Landes intervenieren.
Der ukrainische Präsident Poroschenko will mit einer vorgezogenen Parlamentswahl seine Macht festigen. Doch noch fehlt ihm die Partei dazu. Das könnte sich bald ändern. Eine Analyse.
Nach dem Auseinanderbrechen der Regierungs-Koalition machen in Kiew wilde Gerüchte die Runde. Es ist nicht einmal klar, wer das Amt des Ministerpräsidenten innehat.
Der Sieger der Präsidentenwahl in der Ukraine, Petro Poroschenko, hat eine Offensive gegen prorussische Milizen angekündigt. Am Flughafen von Donezk und in der Stadt kommt es zu heftigen Schusswechseln. Die Separatisten sprechen von mindestens zwei Todesopfern.
In der Ukraine könnte der Oligarch Petro Poroschenko die Präsidentschaftswahl schon im ersten Wahlgang für sich entschieden haben. Sein Verbündeter Vitali Klitschko hat offenbar die Bürgermeisterwahl in Kiew gewonnen.
Zur ukrainischen Präsidentenwahl gibt es in weiten Teilen des umkämpften Ostens kaum Möglichkeiten zur Stimmabgabe. Russlands Präsident Putin versicherte Kanzlerin Merkel, er werde das Ergebnis akzeptieren.
Julija Timoschenko hat schon viele Rollen im ukrainischen Machttheater gespielt. Jetzt will sie Präsidentin werden und meidet im Wahlkampf weitere aggressive Töne. Trotzdem misstrauen ihr viele.
Petro Poroschenko hat gute Chancen, nächster Präsident der Ukraine zu werden. Vom Kriegsgeschrei muss er dann aber zu moderaten Tönen zurückfinden.
Trotz bürgerkriegsähnlicher Zustände im Osten des Landes soll in der Ukraine am kommenden Sonntag ein neuer Präsident gewählt werden. In den Umfragen führt Petro Poroschenko mit großem Abstand. Bleibt es damit beim Oligarchen-System?
Auch die allerlangweiligsten nationalen Ereignisse werden neuerdings zu TV-Events verarbeitet. Und weil hierzulande ja genug langweilige Dinge passieren: Anregungen für weitere 90-Minüter, mitsamt Besetzungsvorschlägen (spielen ja eh immer dieselben).
Russlands Präsident Putin hat in einem Telefonat mit Barack Obama abermals eine Einmischung seines Landes in die Ereignisse im Osten der Ukraine bestritten. Obama ist hingegen von einer Beteiligung Russlands überzeugt.
Der ukrainische Interimspräsident Turtschinow hat in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Ban die Stationierung von Blauhelmen angeregt. Nach dem folgenlosen Ende eines Ultimatums an prorussische Milizen erwägt Washington Waffenlieferungen an Kiew.