Spanien hat die Brexit-Signale gehört
Der erwartete Sieg der Linkspopulisten ist ausgeblieben. Die Traditionsparteien haben bei den Wahlen in Spanien die Oberhand behalten. Ein Glück für Spanien – und möglicherweise Folge des Brexit.
Der erwartete Sieg der Linkspopulisten ist ausgeblieben. Die Traditionsparteien haben bei den Wahlen in Spanien die Oberhand behalten. Ein Glück für Spanien – und möglicherweise Folge des Brexit.
Zwar geht der „geschäftsführende“ Ministerpräsident Mariano Rajoy gestärkt aus den Parlamentswahlen hervor, doch der Sieger ist er noch lange nicht. Er hat nur eine zweite Chance bekommen. Ein Kommentar.
Bei der erneuten Parlamentswahl in Spanien ist die konservative Volkspartei stärkste Kraft geblieben. Die Regierungsbildung bleibt dennoch mangels klarer Mehrheiten im Parlament schwierig
Was würde wohl passieren, wenn es in Spanien eine Art AfD gäbe? Als Erstes würde die Partei auf Mallorca aufräumen. Nun sind aber die Spanier kaum populismusanfällig. Am Sonntag, bei der Neuwahl, wird man das wohl sehen.
Die Spanier empfinden die Neuwahlen am Sonntag als Zumutung. Es wird ein ähnlicher Ausgang wie im ersten Anlauf erwartet. Nur Podemos könnte sich noch verbessern. Wird das Land wieder regierbar?
Spanien hat aktuell gerade einmal hundert Flüchtlinge aufgenommen – dennoch liefert das Thema Munition im Wahlkampf.
Die zwei linkspopulistischen Parteien Spaniens haben sich zusammengeschlossen. Beide verfolgen für den Wahlkampf ein klares Kalkül.
Bei den Neuwahlen in Spanien will die linkspopulistische Podemos-Partei die Sozialisten überflügeln und sucht im Vorfeld nach Verbündeten. Eine Regierung ist damit längst nicht garantiert.
Alle Versuche einer Regierungsbildung in Spanien sind endgültig gescheitert. König Felipe wird daher am Dienstag das Parlament auflösen. Die Neuwahlen sollen am 26. Juni stattfinden.
Alle Versuche einer Koalitionsbildung in Spanien sind gescheitert. Nun muss am 26. Juni wieder gewählt werden.
Spanien wird weiterhin von der geschäftsführenden Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy geführt. Noch zwei Monate Zeit für eine Regierungsbildung – sonst Neuwahlen.
Spaniens Konservative und Linke lassen den Traum des Sozialisten Sánchez von der Wahl zum Regierungschef platzen. Aber das ist noch nicht das Ende für ihn.
Der Sozialist Pedro Sánchez möchte Spanien regieren – doch der Weg dahin wird nicht einfach werden.
Nach einem Treffen mit König Felipe VI. hat Podemos-Generalsekretär Pablo Iglesias angekündigt, sich an einer Regierung mit den Sozialisten beteiligen zu wollen. Ein Linksbündnis brauchte allerdings die Unterstützung weiterer Parteien.
Die Systemgegner sind im System. In Spanien ist nicht nur der Aufschwung in Gefahr, der auf fragilen Fundamenten steht.
Spanien muss das Paktieren lernen oder sich auf Neuwahlen vorbereiten. Unterdessen fordern Mario Vargas Llosa und andere das Unerhörte: eine große Koalition der demokratischen Parteien.
Mariano Rajoy hat sich zu einem ersten Sondierungsgespräch mit dem Vorsitzenden der Sozialisten getroffen. Der will eine Wiederwahl des konservativen Ministerpräsidenten weder unterstützen noch tolerieren.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi startet eine Generalkritik an der deutschen Politik. Am Freitag ging es beim EU-Gipfel los, jetzt legt er in einem Interview nach. Offenbar sieht Renzi eine Chance, Deutschland zu isolieren.
Die Wahl in Spanien ist ein historischer Einschnitt. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten kann künftig keine der beiden Traditionsparteien mehr allein regieren. Es ist nun eine Reihe von schwierigen Koalitionen denkbar.
Der amtierende spanische Regierungschef, Mariano Rajoy, will auch künftig das Land führen. Für Podemos-Chef Pablo Iglesias steht Spanien dagegen vor einem „neuen Zeitalter“.
Spanien steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. Zwar haben die Konservativen sich als stärkste Kraft behauptet, die Volkspartei PP musste jedoch herbe Verluste hinnehmen. Die neue linkspopulistische Podemos feierte einen beachtlichen Erfolg.
Nach Jahren der Wirtschaftskrise und hoher Jugendarbeitslosigkeit ist es eine Wahl von historischer Bedeutung. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur heutigen Parlamentswahl in Spanien.
In der Wählergunst liegt die konservative Partei von Spaniens Regierungschef Rajoy vorne - das liegt aber nicht an ihrem unbeliebten Spitzenkandidaten. Übernimmt seine Stellvertreterin nach der Wahl an diesem Sonntag die Macht in Madrid?
Alle vierzig Jahre passiert in Spanien etwas Wichtiges, Historisches. Jetzt ist es wieder so weit: Zur Wahl am Sonntag tritt eine neue Generation an, die Politik wird komplizierter, vielleicht auch besser.
Die Sanierung des Landes ist nicht abgeschlossen, die Arbeitslosigkeit weiter hoch. Bei einem Linksruck in Spanien droht dem Euro eine neue Bedrohung aus dem Süden.
Die Fernsehdebatte zwischen den Kandidaten der beiden Traditionsparteien in Spanien wird zu einer rhetorischen Schlammschlacht. Zum Vorteil der neuen Rivalen Ciudadanos und Podemos, die nicht eingeladen waren.
Die Wahlen in der kommenden Woche werden weitreichende Folgen für das gesamte spanische System haben. Statt zwei großen Parteien wird es im Parlament künftig vier geben.
Sein Vater brachte die Krone in Verruf. Jetzt arbeitet König Felipe erfolgreich daran, die Monarchie-Debatte vom spanischen Wahlkampf fernzuhalten.
In Spanien macht eine Zeitung dem Fernsehen vor, wie man im Internet eine Wahldebatte führt: Bei „El País“ steigen junge Kandidaten in den Ring. Premierminister Rajoy hingegen traut sich nicht in Studio.
Schlechte Nachrichten für Spanien: Die neue katalanische Regierung will ihre absolute Mehrheit dazu nutzen, den „Unabhängigkeitsprozess“ in Gang zu setzen. In achtzehn Monaten soll er mit der Schaffung eigener „staatlicher Strukturen“ vollendet sein.
Den beiden konservativen Regierungschefs in Spanien und Portugal steht das Wasser bis zum Hals. Sie gehören zu den schärfsten Kritikern der griechischen Regierung. In der Bevölkerung der Iberischen Halbinsel will aber keine Empörung aufkommen.
Schlau, selbstbeherrscht, berechnend und mit kaltem pragmatischem Machtsinn benutzte der spanische Generalissimus Franco alle und alles: das Militär, die Falange, die Monarchisten, die Kirche, das Opus Dei und seine Technokraten und nicht zuletzt den jungen Prinzen Juan Carlos.
Nach dem Linksruck bei den Kommunalwahlen in Spanien treffen manche Amtsträger unsanft auf die Realität. Nicht einmal eine Woche seit ihrer Machtübernahme müssen sich die neuen Amtsinhaber mit Fehltritten und Rücktritten auseinandersetzen.
Es gibt viel Bewegung in Europas Parteiensystemen: Linksruck in Spanien, Rechtsruck in Frankreich. Vor allem populistische Parteien profitieren von der Unruhe. Die Stabilität der deutschen Wähler sticht heraus.
In Spanien haben die Regionalwahlen den Linksruck verstärkt. Selbst Griechenlands Finanzminister Varoufakis wirkt gegen die Wahlversprechen der Linkspopulisten wie ein Waisenknabe.
In Amerika rückt die Zinswende näher und im Euroraum werden unsichere Zeiten befürchtet. Mehrere Faktoren sorgen für Verunsicherung an den Märkten und einen drastischen Kursverlust des Euro.