Regierungskrise in Spanien :
Warum sich „Empörte“ und Kommunisten vereinigen

Von
Leo Wieland, Lissabon
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Am zentralen Platz in Madrid versammeln sich die „Empörten“, aus der Bewegung ist die Partei „Podemos“ entstanden.
Am zentralen Platz in Madrid versammeln sich die „Empörten“, aus der Bewegung ist die Partei „Podemos“ entstanden.AP

Die zwei linkspopulistischen Parteien Spaniens haben sich zusammengeschlossen. Beide verfolgen für den Wahlkampf ein klares Kalkül.

Seit dem Pfingstsonntag hat der Pakt einen Namen: „Unidos Podemos“ – „Vereint können wir“. So heißt das Wahlbündnis, welches die Partei der „Empörten“ mit den grünen Kommunisten der Vereinigten Linken (Izquierda Unida) eingegangen ist. Gemeinsam wollen sie bei der vorgezogenen spanischen Abstimmung am 26. Juni die traditionelle Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) schlagen, dann mit dieser als Juniorpartner die konservative Volkspartei (PP) des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mariano Rajoy verdrängen und erstmals das Land regieren.

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