Spanien :
Der Linksruck beginnt als Amateurstunde

Von
Leo Wieland, Madrid
Lesezeit:
In der U-Bahn zur Arbeit: Manuela Carmena an ihrem ersten Tag als Bürgermeisterin von Madrid
In der U-Bahn zur Arbeit: Manuela Carmena an ihrem ersten Tag als Bürgermeisterin von MadridAFP

Nach dem Linksruck bei den Kommunalwahlen in Spanien treffen manche Amtsträger unsanft auf die Realität. Nicht einmal eine Woche seit ihrer Machtübernahme müssen sich die neuen Amtsinhaber mit Fehltritten und Rücktritten auseinandersetzen.

Die „Revolution in den Rathäusern“ Spaniens begann mit viel Symbolik. In Madrid und Barcelona, den beiden größten Städten des Landes, kürzten sich die frisch gewählten Bürgermeisterinnen Manuela Carmena und Ada Colau die Gehälter und fuhren mit der Metro ins Büro, nachdem sie frühmorgens schon ein paar Zwangsräumungen gestoppt hatten. In Valencia, der drittgrößten Stadt, kam der linksgerichtete Ökologe Joan Ribó mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Trio, das die zum Teil jahrzehntelang regierenden Konservativen aus den Rathäusern vertrieben hat, kündigte ein „neues Zeitalter“ mit mehr sozialer Gerechtigkeit und weniger Korruption an.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen Bad Reichenhall Marienheim
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leiterin (w/m/d) des Referats Recht & Finanzen
Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt