Warum spricht im Wahlkampf keiner über Islamismus und Rechtsterrorismus?
Es ist erstaunlich, wie wenig Islamismus und Rechtsextremismus Themen in diesem Wahlkampf sind. Dabei brauchen wir dringend neue Brandschutzmauern.
Es ist erstaunlich, wie wenig Islamismus und Rechtsextremismus Themen in diesem Wahlkampf sind. Dabei brauchen wir dringend neue Brandschutzmauern.
Nichts ist vergessen in der ostdeutschen Hansestadt: In einer Doppelfolge erinnert der ZDF-Krimi „Stralsund“ an die Wunden der Wendezeit. Das könnte zeitgeschichtlich spannend werden. Könnte.
Über die aktuelle Gefahr des Rechtsextremismus besteht Konsens, seine Kontinutitäten sind dagegen kaum im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Umso wichtiger ist eine nun erschienene Analyse.
Im Schmerz wiedergeboren: Die ergreifende dänische Serie „Wenn die Stille einkehrt“ huldigt dem Leben im Moment seiner Infragestellung durch den Terror.
Im Katastrophengebiet mischen sich Rechtsextreme und „Querdenker“ unter die Helferinnen und Helfer. Doch die Unterstützung der zum Teil vorbestraften Akteure hat politische Motive – und es fließt viel Geld.
Dass der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen CDU-Kandidat für den Bundestag geworden ist, stößt auch in der eigenen Partei auf Kritik. Besonders deutlich wird eine CDU-Politikerin aus NRW.
Wie kann Rassismus bekämpft werden? Auf einer Podiumsdiskussion fordern Angehörige von Opfern rassistischer Gewalt Aufklärung, Umdenken und einen Opferfonds. Die Politik müsse aktiv werden und Verantwortung übernehmen.
Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow sind die neuen Vorsitzenden der Linken. Sie kommen aus unterschiedlichen Lagern der Partei. Beide werden gebraucht, sollte es die Chance auf eine Regierungsbeteiligung geben.
Ein zwölfstündiges Dokumentarhörspiel rekonstruiert den NSU-Prozess anhand von Originalprotokollen. Die Tiefenbohrung in den rechten Terror sollte gehört werden – vor allem in der Schule.
Mehr als eine Geschichte: Hengameh Yaghoobifarahs Debütroman „Ministerium der Träume“ steht unter Hochspannung. Eine Kolumne der nicht-binären Autorin über die Polizei hatte im vergangenen Jahr eine heftige Kontroverse ausgelöst.
In Frankfurt hat der Prozess gegen den Mann begonnen, der immer wieder Feuer an linken Zentren gelegt haben soll. Angeklagt sind jedoch vor allem andere Fälle, weil die Ermittlungen noch laufen. Das sorgt für Verstimmungen.
Das Ende des Prozesses zum Mord an Walter Lübcke ist absehbar, doch schon jetzt steht fest, dass es bei einer juristischen Aufarbeitung allein nicht bleiben darf.
Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert will das Schweigen zur islamistischen Ideologie beenden. Denn die Kritik am politischen Islam überließ die Linke bisher den Rechtspopulisten.
Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle ruft Außenminister Heiko Maas zu mehr Zivilcourage auf. Auch der Verfassungsschutzchef warnt vor „steil ansteigendem Antisemitismus“. Die Gefahr gehe zunehmend von radikalisierten Einzeltätern aus.
Die Journalisten Ulrich Chaussy und Daniel Harrich werfen die Frage auf, warum das Oktoberfestattentat von 1980 und ein Doppelmord in Erlangen von Ermittlern nicht als das erkannt wurden, was sie waren: Rechtsterror.
Im Prozess gegen den Attentäter von Halle kann die Justiz ihren Gegenstand nicht erfassen: die gefährliche rechte Online-Kultur. Eine Künstlerin, die den Anschlag miterlebt hat, hilft, den Terror zu entschlüsseln.
Berlin hat die große Corona-Demonstration verboten. Virusleugner werden sich bestätigt fühlen. Worum geht es ihnen wirklich? Und warum sind sie gerade in Deutschland so zahlreich?
Für den Verfassungsschutz sind Rechtsrock-Konzerte für die rechtsextreme Szene von großer Bedeutung. Zudem gilt Rechtsrock als Einstiegsdroge zur Radikalisierung. Zu Recht?
Mit einer Kundgebung des Bündnisses gegen rechten Terror Hessen ist in Wächtersbach an die Schüsse auf einen Asylbewerber erinnert worden. Das Bündnis will auch auf andere rassistisch motivierte Taten aufmerksam machen.
Stephan B. konnte seinen geplanten Massenmord nicht ausführen, weil die Tür zur Synagoge in Halle standhielt. Er erschoss zwei Menschen, bevor er floh. Jetzt wird ihm der Prozess gemacht.
Die hessische Fraktionsvorsitzende hat ein weiteres rechtsextremes Drohschreiben erhalten, das mit „NSU 2.0“ unterzeichnet ist. Sie spricht von einer „klaren Bedrohung“ gegen ihr Leben. Derweil meldet der Verfassungsschutz mehr rechtsextremistische Gewalt.
Während für den rechten Rand eine Kontaktsperre bis in die kleinste Gemeinde gilt, wird eine radikale Linke zur Verfassungsrichterin gewählt. Sie gehört dazu.
Die Sicherheitsbehörden glauben, dass Linksextremisten über eine Klimaschutz-Gruppe anschlussfähig werden wollen. Das sehen auch die Geheimdienste in anderen Ländern so. Das Bündnis „Ende Gelände“ wehrt sich gegen die Einstufung.
Nach Erhebung der Anklage gegen den mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke rückt ein Untersuchungsausschuss des Landtags näher. SPD, FDP und Linke wollen wissen, ob die Tat hätte verhindern werden können.
Der Lübcke-Mörder wollte ein Fanal setzen. Das ganze Gemeinwesen ist gefordert, solchen Terror schon im Keim zu ersticken.
14 Jahre konnte der NSU unbehelligt rechten Terror verbreiten. Nachzulesen auf 3000 Seiten Urteilsbegründung. Ersatz für Staatsversagen ist das nicht.
Ein Massengrab an der Bahnschnellstrecke Mailand–Turin führt in Davide Longos neuem Roman direkt in die bleiernen Jahre Italiens.
Im Prozess gegen die mutmaßliche rechtsextreme Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ verurteilt das Oberlandesgericht Dresden acht Angeklagte zu teilweise langen Haftstrafen.
Nach dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau gibt es feige, weil anonyme Beifallsbekundungen für den Mehrfachmörder. Sie zeigen abermals, wie verblendet ein Teil der Gesellschaft ist. Eines wiegt dabei besonders schwer.
Die AfD will im Bundestag den Spieß umdrehen: Nicht sie sei der Brandstifter, vielmehr sei sie der Feuermelder. So sieht politische Geisterfahrt aus.
In einer Bundestagsdebatte über Rechtsextremismus bezeichnet der SPD-Fraktionsvorsitzende Mützenich die AfD als „Feind der Demokratie“. Diese weist jede Mitschuld für Gewalttaten von sich.
Während die Trauer und der Kampf um die Demokratie nach dem Anschlag in Hanau wohl andauern werden, ist Thüringens Politposse beendet – zumindest vorerst. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Unbekannte haben der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken damit gedroht, sie mit einem Beil oder einer Rohrbombe anzugreifen. Esken hat die E-Mail nun veröffentlicht – und wendet sich mit einer deutlichen Botschaft an die Behörden.
Nach dem Terrorakt von Hanau wird die Frage laut, ob die AfD eine Mitschuld an den Toten trägt. Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei?
In Deutschland steigt die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen immer weiter. In Hanau werden zwei weitere Opfer des rassistischen Anschlages beigesetzt. Alles was wichtig ist, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In Brandenburg wollte der Landtagsvizepräsident der AfD eine Aktuelle Stunde über Rechtsterrorismus verhindern. Die CDU klagte – und bekam recht.