Ermittlungen erschüttern Maltas Regierung
Die in Malta bekannte Journalistin Galizia hatte ausführlich über Korruption berichtet und war bei einer Explosion einer Autobombe im Oktober 2017 getötet worden.
Die in Malta bekannte Journalistin Galizia hatte ausführlich über Korruption berichtet und war bei einer Explosion einer Autobombe im Oktober 2017 getötet worden.
Das Europaparlament will nach dem Rücktritt ranghoher Politiker im Zusammenhang mit dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia Abgeordnete nach Malta schicken.
Ein Verdächtiger im Mordfall Caruana Galizia soll Keith Schembris Namen genannt haben. Deshalb will die Polizei den Büroleiter des maltesischen Ministerpräsidenten verhören.
Der Autobombenanschlag auf Daphne Caruana Galizia im Oktober 2017 hatte europaweit Entsetzen ausgelöst. Jetzt ist im Zusammenhang mit der Ermordung der maltesischen Journalistin ein Geschäftsmann aus Malta festgenommen worden. Möglicherweise handelt es sich um den Drahtzieher des Mordes.
Wieder sind es rumänische Anhänger: Beim EM-Qualifikationsspiel in Bukarest wird Schwedens Stürmer Alexander Isak von den Rängen rassistisch verunglimpft. Anschließend fliegt sogar ein Golfball.
Wie Italien bezahlt offenbar auch der Inselstaat Malta die libysche Küstenwache dafür, Flüchtlingsboote im Mittelmeer abzufangen. Andernfalls, fürchtet ein Regierungsmitglied, würde Malta „unter Migranten ertrinken“.
Von einem neuen System zur U-Boot-Bekämpfung bis zur besseren Cyberabwehr – die EU geht weitere Projekte zum Aufbau einer Verteidigungsunion an. Doch Großbritannien, Malta und Dänemark wollen sich nicht daran beteiligen.
Mit 90 Menschen an Bord sucht das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ einen sicheren Hafen. Im Interview berichtet der Einsatzleiter Joshua Wedler von der Bedrohung während der Rettung und der aktuellen Situation an Bord.
Mittel aus Russland oder China kommen über verschiedene Wege nach Deutschland. Auch über den Finanzplatz Frankfurt.
Die Deutsche Bank wird nicht mehr als Korrespondenzbank für Banken aus Malta und Litauen tätig sein. Grund ist die Häufung von Geldwäschefällen.
Sollte die Zahl der ankommenden Migranten stark steigen, sei Bundesinnenminister Seehofer bereit, die eingegangen Verpflichtung zu widerrufen, sagt er. Die deutsche Diskussion über die Flüchtlingsaufnahme kritisiert er.
Mehr als fünfzig Prozent der Deutschen wollen nicht ein Viertel der Migranten aufnehmen, die von Seenotrettern auf dem Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht wurden. Das war der Vorschlag von Horst Seehofer im europäischen Rahmen.
Selbst solche Bewerber, die vorbestraft oder zuvor schon abgelehnt worden waren, hatten mit einer maltesischen Anwaltskanzlei gute Chancen auf einen EU-Pass – weil die Anwälte alte Schulfreundschaften pflegten.
Nicht nur die Familie der Journalistin Daphne Caruana Galizia ist empört: Der spektakulärste Mordfall in der Geschichte Maltas ist weiterhin unaufgeklärt.
Immer wieder sitzen aus Seenot gerettete Bootsflüchtlinge teils wochenlang auf zivilen Rettungsschiffen fest. Damit könnte bald Schluss sein. Eine wichtige Grundsatzeinigung steht.
Auf dem Minigipfel auf Malta wird sich zeigen, ob es in der Flüchtlingsfrage eine Lastenteilung in der EU gibt oder ob es beim Widerstreit nationaler Interessen bleibt. Selbst eine Einigung könnte noch viele Probleme offen lassen.
Malta verwahrt sich dagegen, zum „Verteilzentrum“ für Bootsflüchtlinge aus Afrika zu werden. Auch Rom stellt sich quer. Kann Europa eine Einigung erreichen?
Horst Seehofers Ankündigung, ein Viertel der aus dem Mittelmeer vor dem Ertrinken geretteten Migranten aufzunehmen, verdient Anerkennung.
Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat wieder Flüchtlinge von einem in Seenot geratenen Holzboot aufgenommen. Unterdessen streiten Italien und Malta, wer für 90 zuvor gerettete Migranten verantwortlich ist.
Eine Hängepartie ist beendet – auch der letzte Migrant darf von der „Alan Kurdi“ in Malta an Land gehen. Nun erheben die Seenotretter schwere Vorwürfe gegen die Regierung.
Noch immer liegt die „Alan Kurdi“ mit 13 Geretteten an Bord ohne Erlaubnis, einen Hafen anzusteuern, im Mittelmeer. Die Situation auf dem deutschen Rettungsschiff wird unterdessen immer dramatischer.
Gegen den Bescheid habe man Widerspruch eingelegt, erklärte die Mission Lifeline. Das Schiff habe sich in einem Notstand befunden. Die „Alan Kurdi“ wartet derweil mit elf Migranten an Bord auf die Einfahrt in einen sicheren Hafen.
Eindringlich appelliert die Crew der „Alan Kurdi“ an Malta, seine Verantwortung zu übernehmen. 13 Migranten harren seit Samstag bei Wind und Wetter auf dem deutschen Rettungsschiff aus.
Das deutsche Rettungsschiff „Eleonore“ wartet mit 101 Migranten an Bord vor Malta auf die Einfahrt in einen sicheren Hafen. Kapitän Claus-Peter Reisch über die Situation auf dem kleinen Schiff – und seine Wut über fehlende Hilfe.
Für das auf dem Mittelmeer blockierte Rettungsschiff „Ocean Viking“ mit 356 Migranten an Bord gibt es eine Lösung. Malta will die Menschen erst einmal aufnehmen, bevor alle auf andere EU-Staaten verteilt werden.
Das neue Rettungsschiff von Ärzte ohne Grenzen hat 85 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Nun sucht die „Ocean Viking“ nach einem sicheren Hafen. Salvini macht bereits klar: In Italien darf das norwegische Schiff nicht anlegen.
Pedro Sánchez schlingert bei der Seenotrettung: Einerseits bieten Regionalregierungen Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen an. Andererseits warnt die Opposition den spanischen Ministerpräsidenten vor Alleingängen.
Auf Bitten der Bundesrepublik hat Malta die 40 Migranten auf dem Schiff der Seenotretter von „Sea-Eye“ an Land gehen lassen. Anschließend sollen sie auf andere EU-Länder verteilt werden. Seehofer sprach von einem „wichtigen Zeichen der Solidarität“.
Sie kreuzen im Mittelmeer, sie starren durch Ferngläser, sie warten auf Notrufe, und sie retten Migranten. Dann beginnt der heikelste Teil der Mission. Drei Wochen an Bord der „Alan Kurdi“.
Die Hälfte der EU-Staaten hat sich nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron zu einem deutsch-französischen Vorschlag für einen neuen Verteilungsmechanismus für Flüchtlinge bekannt. Doch vor allem Italien mauert weiter.
Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.
Nach ihrer Vernehmung in Agrigent fordert die Sea-Watch-Kapitänin eine rasche Lösung bei der Verteilung von Migranten. Der Bundesinnenminister wirbt unterdessen für einen „kontrollierten Notfallmechanismus“. Doch eine Einigung scheint fern.
Der Europastaatsminister setzt im Umgang mit im Mittelmeer geretteten Migranten auf die Zusammenarbeit williger EU-Staaten. Bundesinnenminister Seehofer will aber weiterhin auf einen „festen Verteilmechanismus“ hinarbeiten.
Die Migranten würden allerdings umgehend auf andere EU-Mitgliedsstaaten verteilt, twitterte Maltas Regierungschef Joseph Muscat am Sonntag.
Malta holt 65 Migranten der „Alan Kurdi“ von Bord. Die Debatte um die dramatische Situation auf dem Mittelmeer ist damit nicht beendet. Alles, was am Montag sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Die Regierung von Malta hat alle 65 Migranten von Bord des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ geholt und lässt sie an Land. Die Menschen würden allerdings umgehend auf andere europäische Länder verteilt.