„Ocean Viking“ rettet 374 Bootsmigranten vor Libyen
Die Crew sucht für die Menschen nun nach einem sicheren Hafen. Sie wandte sich mit ihrer Bitte um Aufnahme unter anderem an Italien und Malta, teilte die Betreiberorganisation SOS Méditerranée mit.
Die Crew sucht für die Menschen nun nach einem sicheren Hafen. Sie wandte sich mit ihrer Bitte um Aufnahme unter anderem an Italien und Malta, teilte die Betreiberorganisation SOS Méditerranée mit.
Deutschland hat seit Mitte 2018 nur gut 800 schiffbrüchige Flüchtlinge und Migranten aus dem Mittelmeer aufgenommen. Zugesagt waren rund 1300. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor.
EU-Länder wie Zypern und Malta verkaufen ihre Staatsbürgerschaft gegen teures Geld. Ist das in Ordnung? Christian Kaelin, der als „König der Pässe“ bekannt ist, verteidigt das Geschäftsmodell.
Sieben Milliarden Euro hat allein Zypern in den vergangenen Jahren mit dem Verkauf von Staatsbürgerschaften verdient. Die EU-Kommission geht dagegen nun vor – und betritt damit rechtliches Neuland.
Der Mord an der Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia im Oktober 2017 ist bis heute nicht aufgeklärt. Nun setzen ihre Söhne ihre Arbeit fort.
Der Kabinettschef des früheren maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat soll 100.000 Euro Schmiergeld von einer russischen Familie erhalten haben, um den Kauf maltesischer Pässe zu beschleunigen.
Auch die Niederlande, Monaco und Malta sind von der neuen Regelung betroffen, die eine massenhafte Rückreise von rund einer halben Million britischer Urlauber auslösen dürfte. Paris „bedauert“ die Entscheidung und kündigt „reziproke“ Maßnahmen an.
Im Hafen von Valetta auf Malta legte ein Kriegsschiff an, das 78 Flüchtlinge an Bord hatte, die zuvor im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet worden waren. Einige von ihnen waren offenbar in einem schlechten gesundheitlichen Zustand.
Andere Länder senken die Belastung ihrer Unternehmen. In Deutschland passiert in dieser Hinsicht nichts. Zumindest aus einem Bundesland kommt nun ein deutlicher Weckruf.
Innenminister Seehofer will möglichst bald eine Reform des Asyl- und Migrationssystems in der EU. Nach einer Videoschalte mit seinen Kollegen gibt er sich optimistisch.
Die Migranten seien zwischen Mittwoch und Freitag von drei verschiedenen Booten gerettet worden, erklärte die Hilfsorganisation. Derzeit befindet sich die „Sea-Watch 3“ zwischen Malta und der italienischen Insel Lampedusa.
Immer wieder fordert Papst Franziskus einen menschlichen Umgang mit Migranten. Doch viele Staaten haben in der Corona-Krise einen Kokon um sich gebildet – und sogar Europas Bischöfe verweigern ihm in großen Teilen die Gefolgschaft. Warum?
Malta sieht sich von Europa im Stich gelassen. Nun mehren sich die Berichte, dass das Land in der Flüchtlingspolitik zu illegalen Mitteln greift. Doch die Regierung schweigt.
Die Migranten müssten dann zwei Wochen in Corona-Quarantäne. Das deutsche Frachtschiff hatte die 79 Menschen bereits am Sonntag gerettet. Die UN kritisiert die restriktiven Politik europäischer Staaten gegenüber Bootsflüchtlingen.
Vor der Küste Maltas sind mindestens fünf Flüchtlinge ertrunken. Bürgerrechtler machen Regierungschef Robert Abela verantwortlich. Gegen ihn ermittelt nun die Justiz.
Am Montagabend hat eine spanische Rettungsorganisation 43 Personen von einem Schlauchboot gerettet. Zuvor hatte es Berichte über ein Bootsunglück gegeben, die die EU-Grenzschutzagentur Frontex jedoch zurückwies.
Die „Alan Kurdi“ hat am Montag 150 Flüchtlinge aufgenommen. Am Dienstag hat Italien alle Häfen des Landes für private Rettungsschiffe geschlossen. Müssen die Menschen nun nach Deutschland?
In Malta folgt auf den zurückgetretenen Regierungschef Muscat sein Parteifreund Abela. Kann er das verlorene Vertrauen in die Politik zurückgewinnen? Der ungesühnte Mord an der Journalistin Galizia erschüttert den Inselstaat bis heute.
Der Anwalt Robert Abela ist zum Chef der regierenden Labour-Partei in Malta gewählt worden - und wird damit automatisch Regierungschef in dem EU-Land. Abela folgt Joseph Muscat nach, der im Skandal um die Ermordung einer Enthüllungsjournalistin seinen Rücktritt ankündigte.
Maltas Regierungspartei hat entschieden: Robert Abela wird Nachfolger des umstrittenen Muscat an der Parteispitze. Bereits am Montag soll der 42-Jährige auch als neuer Regierungschef vereidigt werden. Er steht für einen klaren Neuanfang.
Die Aufhebung des Urteils gegen Claus-Peter Reisch durch ein maltesisches Gericht kam unerwartet – und mitten in einer schweren politischen Krise des Landes, ausgelöst durch den jüngsten Durchbruch im Fall Daphne Galizia.
„Lifeline“-Kapitän Reisch reagiert überrascht nach seinem Freispruch am Dienstag in Malta. Beim Anlegen in Valletta im Juni 2018 war dem Kapitän vorgeworfen worden, das Schiff falsch registriert zu haben.
Malta und andere EU-Staaten müssten „goldene Staatsbürgerschaftsprogramme“ einstellen, sagt der Sprecher der Grünen im EU-Parlament. Die EU-Kommission solle ein Vertragsverletzungsverfahren gegen diese Länder einleiten.
Nach einer jahrelangen Hasskampagne wird die Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia 2017 von der mafiösen Elite in Malta ermordet. Ihre Berichte über das organisierte Verbrechen bleiben als Vorbild.
Nach der Rettung am zweiten Weihnachtsfeiertag durften die Migranten am Sonntag in Pozzallo an Land gehen. Eine Schwangere und ein sechs Monate altes Baby wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Im nationalen Aquarium von Malta ist der Weihnachtsmann auf Tauchstation gegangen.
Dutzende Demonstranten mit Trommeln, Pfeifen, Fahnen und Megafonen überrumpelten die Sicherheitskräfte und drangen in das Gebäude in der Hauptstadt Valetta ein. Maltas Regierungschef Muscat hat seinen Rücktritt bereits Anfang Dezember angekündigt.
Dutzende Aktivisten sind in das Gebäude eingedrungen und fordern den sofortigen Rücktritt von Joseph Muscat. Hintergrund ist der Fall der ermordeten Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia.
Angefangen hat alles mit der Diskussion um ein neues Stromkraftwerk. Nun lasten etliche Skandale auf dem Finanzplatz Malta. Der Geldwäsche hat die EU-Kommission nun den Kampf angesagt.
Am Montagabend haben Demonstranten einige Parlamentarier in Valetta mit Eiern beworfen. Andere wurden daran gehindert, das Gebäude zu verlassen. Die Protestler forderten den sofortigen Rücktritt des Ministerpräsidenten.
Maltas Regierungschef Joseph Muscat zieht die Konsequenzen aus dem Skandal um die Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia. Der Vorwurf gegen Muscat lautet, dass er seinen früheren Stabschef gedeckt habe, der in die Tat verwickelt sein soll.
Schon zuvor war es durchgesickert, jetzt ist es offiziell: Maltas Premierminister zieht die Konsequenzen aus dem Skandal um die Ermordung der Journalistin und tritt zurück.
Dem Unternehmer Yorgen Fenech wird Mittäterschaft an dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia vorgeworfen. Vor Gericht weist er die Schuld von sich.
Der Mord an der Enthüllungsjournalistin Galizia wird immer mehr zur Belastung der Regierung in Malta. In der Hauptstadt Valletta protestierten Tausende gegen die mutmaßliche Verwicklung höchster Regierungskreise in die Tat.
Die Ermittlungen zum Mord an der Reporterin Daphne Caruana Galizia auf Malta führen in höchste Regierungskreise. Premierminister Muscat steht vor dem Rücktritt. An seinem Amtssitz werden „Mafia“-Rufe laut.
Nach einer nächtlichen Krisensitzung hat Maltas Regierung entschieden, nicht auf das Angebot des Hauptverdächtigen im Mordfall Galizia, Yorgen Fenech, einzugehen. Dieser wollte gegen Straffreiheit umfassend aussagen.