Lulas Rückkehr
Brasiliens linker Ex-Präsident Lula da Silva will zurück an die Macht. Seine Chancen stehen gut. Die Wirtschaft ist nicht begeistert.
Brasiliens linker Ex-Präsident Lula da Silva will zurück an die Macht. Seine Chancen stehen gut. Die Wirtschaft ist nicht begeistert.
. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Der belgische Regisseur Luk Perceval inszeniert Lion Feuchtwangers „Exil“ am Berliner Ensemble. Ein Gespräch über Theater als Gegenentwurf zur Realität.
Die Adria-Insel Rab, als kroatisches Arkadien gerühmt, erkundet ihre Vergangenheit und stößt dabei auf archäologische Kostbarkeiten und ein dunkles Kapitel.
Georgien ist ein begehrtes Ziel, nicht nur der russischen Expansionsgelüste. Es gibt gerade viele gute Gründe für eine Reise in den Kaukasus, zu Stalins Wiege und in eine der angesagtesten Hauptstädte der Welt.
Als Provokateur ist er aus deutschen Debatten nicht wegzudenken, als Literat zeigt er, wie jüdische Geschichten heute aussehen können: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Maxim Biller über das Handwerk des Schreibens.
Die Dekolonisierung der russischen Geschichte ist nötig, um die Entstalinisierung zum Abschluss zu bringen. Ein Gastbeitrag.
Traumatische Erinnerung an den Überfall durch ein vermeintliches Brudervolk: Bittere Verse, die das Ende des „Prager Frühlings“ durch Moskaus Panzer beschwören.
George Orwells Rosen, Stalins Zitronen und warum die Liebe zu Blumen kein Regime stürzt, aber subversiv sein kann: Die Schriftstellerin Rebecca Solnit im Gespräch.
Der Papst bittet die Gläubigen um Unterstützung für das ukrainische Volk. Zur russischen Aggression bleibt er aber undeutlich. Vielleicht sollte er sich an Ort und Stelle ein Bild machen.
Die Humboldt-Universität passt ihre Nobelpreisträger-Galerie den Zeitläuften an. Man sieht nun auch Frauen, Schwarze, Schriftsteller oder Politiker. Ganz überzeugen kann das nicht.
Meine Freundin Violetta harrt in Kiew aus, den Tod vor Augen. Wir telefonieren. Ich greife zu Walerjan Pidmohylnys altem Kiew-Roman „Die Stadt“. Er ist traurig aktuell. Und dann kommt das Manuskript zu Violettas neuem Buch.
Valentina Melnikowa von den „Soldatenmüttern“ Russlands fordert eine humanitäre Feuerpause, in der es einen Austausch von Gefangenen und Gefallenen gibt. Ein Interview.
Die moderne Kunst wird wieder einmal zum Sündenbock gemacht. Sie wird mit Kolonialismus und Rassismus in eins gesetzt. Ein Beitrag des ZDF macht bei diesem „Wokeism“ feste mit.
Vor mehr als 60 Jahren teilte der Koreakrieg das Land endgültig in Nord und Süd. Die Wiedervereinigung bleibt ein politisches Ziel – doch kann niemand sicher sein, sie selbst zu erleben.
Aus einem möglichen neuen Kalten Krieg will China als Sieger hervorgehen. Seit Jahrzehnten stellt man sich daher die Frage: Woran ist die Sowjetunion gescheitert?
Die Dumawahl hat gezeigt, dass in Russland die Staatsmacht klüger ist als das „kluge Wählen“. Abgeordnete anderer Parteien sind Putin-Gnome – mit Ausnahme der Parfüm-Partei. Ein Gastbeitrag.
Die russische Frauenrechtlerin Aljona Popowa hilft Opfern sexualisierter Gewalt und engagiert sich für die Verabschiedung eines Gesetzes gegen häusliche Übergriffe. Jetzt kämpft sie um ein Dumamandat.
Im Ausland - vor allem in Deutschland - gefeiert. Zu Hause vielen verhasst. Eine neue „Gorbi“-Biographie.
In der Debatte um den spanischen Rapper Pablo Hasél wird viel von Meinungsfreiheit gesprochen. Darüber sind Gewalt und Vandalismus aus dem Blick geraten.
Leonid Wolkow ist der Stabschef des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj. Im Interview spricht er über seinen inhaftierten Chef, Putin, Stalin und Demokratie.
Adam Boniecki hat sein Leben in den Dienst der polnischen Kirche gestellt. Doch weil er Kritik an Polens Regierung übte und einen Black-Metal-Musiker verteidigte, hat ihm der Marianerorden Redeverbot erteilt.
Seit zehn Jahren ist Kim Jong-un der starke Mann in Nordkorea – seit knapp neun an der Spitze des Regimes. Dabei ist der skurrile Diktator Projektionsfläche für Wünsche und Erwartungen. Doch als Reformer enttäuscht er auf ganzer Linie.
Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erschütterte das SED-Regime. Vorausgegangen waren fatale Fehlentscheidungen Ulbrichts und seiner Genossen. Teil sechs unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Videospiele +++ Moskauer Störfeuer +++ Corona +++ Mondpostkarten +++ Claude Debussy
Im März 1952 schlägt der sowjetische Diktator Josef Stalin den drei Westmächten vor, die Besatzungszonen Deutschlands zu einem neutralen Staat zu formen. Selbstlos ist die Offerte nicht. Teil fünf unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Obwohl das Deutsche Reich schon kapituliert hatte, war es die letzte „Kriegskonferenz“ der alliierten Siegermächte. In Potsdam entschieden Truman, Churchill und Stalin über das zukünftige Deutschland. Teil eins unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand.
Am 25. Juni 1950 begann der Koreakrieg, der die Halbinsel bis heute teilt. Aus einem lokalen Konflikt wurde eine militärische Auseinandersetzung, der die Aufrüstung im Kalten Krieg beschleunigte.
Nur zwei Tage nach seiner Corona-Genesung wurde der britische Premierminister Vater eines Sohnes, den er unter anderen nach seinen Ärzten benannte. In einem Interview mit der „Sun“ spricht er über Notfallpläne, harte Momente und Dankbarkeit.
Arte zeigt in einer Doku, wie Moskau jahrzehntelang die Verantwortung für das Katyń-Massaker an 4400 polnischen Militärangehörigen im Jahr 1940 ablehnte. Aber auch der Westen hatte seinen Anteil.
In der Linken haben Trotzkisten einen großen Einfluss, bis hin zur stellvertretenden Parteivorsitzenden: Janine Wissler gehört „Marx21“ an. Die Radikalen in der Partei übernehmen eine Scharnierfunktion ins linksextreme Milieu.
Die kommunistische Regierung unter Josef Stalin radikalisiert sich immer mehr und kämpft jetzt offen gegen jede religiöse Institution. Offenbar nicht nur aus ideologischen Gründen – sondern aus Kalkül.
Im Februar 1945 verhandeln der sowjetische Diktator, der britische Premier Churchill und der amerikanische Präsident Roosevelt eine Woche lang über die Weltordnung nach dem Sieg über die Nazis. Ihre Beschlüsse wirken bis heute nach.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Ein Gastbeitrag über eine bemerkenswerte Metamorphose.