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Die Konferenz von Jalta : Europas Schicksal in Stalins Händen

Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin im Februar 1945 in Jalta Bild: dpa

Im Februar 1945 verhandeln der sowjetische Diktator, der britische Premier Churchill und der amerikanische Präsident Roosevelt eine Woche lang über die Weltordnung nach dem Sieg über die Nazis. Ihre Beschlüsse wirken bis heute nach.

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          Das Wort „Jalta“ kam nicht vor in der Rede, die der russische Präsident Wladimir Putin beim Holocaust-Gedenken in Jerusalem vor drei Wochen gehalten hat. Aber es klang mit, als er vorschlug, eine Konferenz der Gründerstaaten der Vereinten Nationen einzuberufen, „der fünf Mächte, die eine besondere Verantwortung für die Bewahrung der Zivilisation haben“, um über die Bedrohungen für den Frieden in der Welt zu reden.

          Reinhard Veser

          Redakteur in der Politik.

          Viele Zuhörer haben das als Anspielung auf die Konferenz verstanden, bei der vom 4. bis zum 11. Februar 1945 der sowjetische Diktator Josef Stalin, der amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill in Jalta auf der Krim über die Weltordnung nach dem damals schon absehbaren Sieg über das nationalsozialistische Deutschland beraten hatten.

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