Putschversuch im Sudan vereitelt
Die sudanesische Übergangsregierung berichtet von einem vereitelten Umsturzversuch. Stecken Unterstützer des früheren Machthabers al Baschir dahinter?
Die sudanesische Übergangsregierung berichtet von einem vereitelten Umsturzversuch. Stecken Unterstützer des früheren Machthabers al Baschir dahinter?
Seit mehr als einem Jahrzehnt wurde Omar al-Baschir per internationalem Haftbefehl „gesucht“. Doch unbehelligt reiste er durch die Region. Nun soll ihm doch noch der Prozess gemacht werden.
Sudan liefert den ehemaligen Präsidenten Omar al-Baschir an den Internationalen Strafgerichtshof aus. Den Haag wirft dem früheren Staatschef Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.
Äthiopien füllt zum Beginn der Sommerregenzeit eine riesige Talsperre mit Wasser. Ägypten und Sudan haben deswegen mit Engpässen zu kämpfen – und wenden sich an den UN-Sicherheitsrat.
Israel und Sudan wollen ihre Beziehungen normalisieren. Doch trotz der Annäherung erheben in Khartum die Israelfeinde wieder ihre Stimme.
Der Nahe Osten ist im Umbruch: Nach den Emiraten und Bahrein nähert sich nun auch der Sudan an Israel an. Für das afrikanische Krisenland ist dies ein wichtiger Schritt aus der politischen Isolation – und für den amerikanischen Präsidenten Trump ein Erfolg kurz vor der Wahl.
Der Nil steht bei 17,5 Metern: Sudan kämpft gegen die schlimmsten Überschwemmungen seit drei Jahrzehnten. Mittlerweile hat die Regierung den Notstand ausgerufen. Doch die Flut ist nur eines von vielen Problemen.
Nach mehr als ein Jahr dauernden Verhandlungen einigt die neue sudanesische Regierung sich mit Rebellengruppen auf einen Friedensvertrag. Ob die Gewalt dadurch wirklich endet, ist aber fraglich – insbesondere in Darfur.
Auf seiner Reise durch die Nahost-Region wirbt Pompeo in arabischen Ländern für eine Annäherung an Israel. Vor allem zwei Länder könnten dafür offen sein.
Die sudanesische Krisenregion Darfur kommt nicht zur Ruhe. Trotz Lockdown plündern Bewaffnete Dörfer und ermorden die Bewohner. Das weckt schlimme Erinnerungen.
„Große Talsperre der äthiopischen Wiedergeburt“ heißt der Nil-Staudamm, den Äthiopien baut. Doch wie viel Wasser kommt dann noch in Sudan und Ägypten an? Ein internationaler Vermittlungsversuch ist jetzt offenbar gescheitert.
Die Übergangsregierung will den früheren Machthaber an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern. Dem 2019 gestürzten Omar al-Baschir werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Im Löwengehege in der sudanesischen Hauptstadt Khartum herrschen erschreckende Zustände. Eine Löwin starb vor einigen Tagen offenbar an Unterernährung, eine Kampagne setzt sich jetzt für die überlebenden vier Löwen des Zoos ein.
Jahrelang hatte Omar al-Baschir in Sudan diktatorisch regiert. Ein Jahr nach seinem Sturz wurde er nun wegen Korruption verurteilt. Staatsanwälte wollen auch den Beginn seiner Herrschaft aufarbeiten.
Sudan brauche in dieser Phase die Unterstützung Deutschlands und Europas, sagt Außenminister Maas in Khartum. Kanzlerin Merkel verspricht, Deutschland werde sich als verlässlicher Partner erweisen.
In der sudanesischen Hauptstadt Khartum feierten tausende Menschen auf den Straßen, um die Einigung auf eine Übergangsregierung zu zelebrieren. Seit April kämpfen Militärrat und Opposition um die Macht im Land am Roten Meer.
In Sudans Hauptstadt Khartum im Nordosten Afrikas gehen seit mehreren Tagen Tausende Demonstranten auf die Straßen.
Seit 30 Jahren regiert Sudans Präsident das Land schon. Nun scheint Omar Al-Baschir erste Schritte zu einem Rückzug von der Macht einzuleiten.
In Sudan tauchen mutmaßlich russische Söldner auf. Die sind inzwischen in vielen afrikanischen Ländern unterwegs. Es geht um Macht – und um viel Geld.
Sudan ist nicht nur ein Land voller Leid und Gewalt. Es hütet auch einen ungeheuren Schatz: eine Nekropolis in der Wüste, die zu den Wiegen der Zivilisation gehört.
Weil sich der Brotpreis verdreifacht hat, protestieren im Sudan seit Tagen Tausende gegen die Regierung in Khartum. Droht dem Land nun ein arabischer Frühling?
„Das Volk will den Sturz des Regimes“, sollen Demonstranten in Sudan gerufen haben. Sie protestierten damit gegen die Erhöhung des Brotpreises auf umgerechnet fünf Cent.
Das Abkommen soll helfen, den Bürgerkrieg in dem Land zu beenden. Rebellenchef Machar warnte allerdings schon: „Der Teufel liegt manchmal in der Umsetzung“.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat offenbar erstmals Kriegsverbrechen der sudanesischen Regierung gegen die Zivilbevölkerung nachgewiesen. Hunderte Menschen sollen durch Giftgangriffe getötet worden sein.
Der sudanesische Oppositionsführer Turabi war ein Weggefährte Usama Bin Ladins. Aber auch ein belesener Charismatiker. Unser Afrika-Korrespondent hat ihn mehrmals getroffen.
Die Beziehungen zwischen dem Sudan und dem seit 2011 unabhängigen Nachbarstaat entspannen sich. Nun hat Khartum die Grenzen öffnen lassen.
Der Kampf gegen den islamistischen Terror ist das neue politische Kapital der Regierung Sudans. Im Westen gilt das Land als Schurkenstaat – und doch nähert man sich an.
Die zum Tode verurteilte sudanesische Christin Mariam Yahya Ibrahim Ishag ist nach Italien ausgereist. Sie wurde von Italiens stellvertretendem Außenminister Pistelli in Khartum abgeholt.
Das Todesurteil gegen eine Christin in Sudan hat weltweite Proteste ausgelöst. Jetzt soll die Frau überraschend freigelassen werden. Doch ihr Anwalt ist skeptisch.
Weil sie sich weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, ist eine Christin in Sudan zum Tode verurteilt worden. Dass die Frau ein Kind erwartet, soll die Hinrichtung nur aufschieben.
Der Waffenstillstand in Südsudan wird nur sporadisch eingehalten. Der jüngste Staat der Welt steht nur zweieinhalb Jahre nach Erlangen der Unabhängigkeit wieder am Abgrund.
Sudans Präsident Baschir schaltet sich in den Konflikt im südlichen Nachbarland ein. Bei einem Besuch in Juba verhandelte er mit Südsudans Präsident Kiir über die Aufstellung gemeinsamer Armeeeinheiten, um die Ölfelder zurückzuerobern.
Rebellen in Südsudan haben die Kontrolle über Ölfördergebiete übernommen. Die Truppen kämpfen mittlerweile unter dem Befehl des abgesetzten Vizepräsidenten Riek Machar.
Die Demonstrationen gegen das sudanesische Regime bringen Präsident Baschir in Bedrängnis. Sein Land befindet sich zumindest wirtschaftlich im freien Fall.
Bei Demonstrationen gegen die Regierung Sudans sind in den vergangen Tagen rund 50 Menschen gezielt von Sicherheitskräften getötet worden. Die Regierung schloss zwei Fernsehsender und stellte das Internet ab.
Südsudan hat dem Norden eine Eskalation des Konflikts um Grenz- und Rohstofffragen vorgeworfen. Juba beschuldigt Khartum des Einmarsches auf eigenes Territorium. Sudan droht mit der Schließung von Ölpipelines aus Südsudan.