Ausharren ohne Lebensmittel, Strom und Wasser
Die humanitäre Lage in Sudan spitzt sich weiter zu. Die Menschen können kaum noch versorgt, Verletzte oft nicht behandelt werden. Hinzu kommt die Angst vor einer neuen Eskalation.
Die humanitäre Lage in Sudan spitzt sich weiter zu. Die Menschen können kaum noch versorgt, Verletzte oft nicht behandelt werden. Hinzu kommt die Angst vor einer neuen Eskalation.
Die Bundesregierung will das Zeitfenster für die Evakuierung aus Sudan möglichst lange nutzen. Pistorius und Baerbock fordern eine Verlängerung der Feuerpause.
Trotz der schweren Kämpfe in der sudanesischen Hauptstadt Khartum konnte die Bundeswehr am Sonntag 300 Deutsche und Angehörige anderer Staaten nach Jordanien ausfliegen. Die ersten hundert Geretteten landeten am Morgen in Berlin.
Die „Letzte Generation“ will Berlins Straßen blockieren, die Bundeswehr holt Deutsche aus Sudan und in Berlin kann die große Koalition regieren. Der F.A.Z.-Newsletter
Deutschland hat eine Evakuierungsmission gestartet, um Staatsbürger vor den Kämpfen in Sudan in Sicherheit zu bringen. Auch viele andere Länder bemühen sich – doch die Aktionen sind nicht ohne Risiko.
Seit Tagen hatte die Bundesregierung die Rettung deutscher Staatsbürger aus Sudan vorbereitet. Nun sind dafür Militärtransporter der Luftwaffe in das von schweren Kämpfen erschütterte Land geflogen.
Angesichts der schweren Kämpfe in Sudan haben die Vereinigten Staaten ihre Diplomaten außer Landes gebracht. Auch mehrere europäische Länder haben mit der Evakuierung begonnen.
Ein Armeesprecher sagte, die USA, Großbritannien, Frankreich und China würden „in den kommenden Stunden“ mit der Evakuierung aus Khartum beginnen. Die Bundeswehr trifft Vorbereitungen für einen neuen Anlauf zur Rettung Deutscher.
Die Bundesregierung bereitet nach Angaben von Außenministerin Annalena Baerbock mehrere Optionen für eine Evakuierung aus Sudan vor. Die Lage sei „absolut dramatisch und unübersichtlich“.
Vor den Feiertagen zum Ende des Fastenmonats Ramadan gab es viele Appelle an die Konfliktparteien in Sudan, die Waffen ruhen zu lassen. Doch die Kämpfe gehen unvermindert weiter.
Offenbar war eine Geheimoperation der Bundeswehr für die Evakuierung von rund 150 Deutschen in dem Krisenstaat Sudan geplant. Die Mission wurde nun kurzfristig abgesagt.
Offenbar war die Geheimoperation der Bundeswehr für rund 150 Deutsche in dem Krisenstaat Sudan geplant. Die Mission wurde nun kurzfristig abgesagt.
Wegen eines Streit über die Integration des RSF in das Militär dauern die Kämpfe in Khartum seit Samstag an. Auf Druck der USA wurde eine Waffenruhe vereinbart – beide Seiten werfen sich nun jedoch eine Nichteinhaltung der Vereinbarung vor.
Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen toben in Sudans Hauptstadt Khartum weiter heftige Kämpfe. Armeechef al-Burhan verspricht, er werde seine Gegner „definitiv“ besiegen.
Mitten im schwelenden innerstaatlichen Machtkampf in Sudan wurde der EU-Botschafter Aidan O'Hara angegriffen. Aus Diplomatenkreisen hieß es, er sei wohlauf.
Die einander bekämpfenden sudanesischen Militärführer al-Burhan und Hamdan haben jeweils mächtige Unterstützer im Ausland. Immer stärker wird der Einfluss Russlands. Auch die Söldnertruppe „Wagner“ soll involviert sein.
Die Kämpfe zwischen Armee und einer Miliz dauern an. Mindestens 97 Menschen seien schon getötet worden, berichten Ärzte. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde offenbar nach wenigen Stunden gebrochen. Nun will der UN-Sicherheitsrat über die Lage beraten.
In Sudan gab es am Sonntag den zweiten Tag in Folge schwere Kämpfe zwischen zwei rivalisierenden Fraktionen des Militärs. Die Armee flog Luftangriffe.
In Sudan bekämpfen sich die Armee und eine mächtige Miliz offen. Ihre Allianz war seit Langem immer brüchiger geworden.
Armee und Paramilitärs kämpfen weiter erbittert um die Macht in Sudan. Die Gefechte in dem nordostafrikanischen Land reißen immer mehr Menschen in den Tod – auch die UN beklagen drei Opfer in ihren Reihen. Die Lage bleibt unübersichtlich.
Panzer, Kampfflugzeuge und Artillerie: Am Samstag kommt es in Sudans Hauptstadt zu schweren Gefechten. Die Lage ist unübersichtlich. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Machthaber al-Burhan und dessen Stellvertreter.
Mehr als ein Jahr hat die Zivilgesellschaft den Druck auf die Putsch-Regierung in Sudan aufrechterhalten. Nun unterzeichnet sie ein Abkommen mit dem Militär. Doch wichtige Punkte bleiben ausgeklammert.
Von der Stärke sudanesischer Frauen und dem Massaker in Khartum berichtet die Künstlerin Amna Elhassan in der Schirn Kunsthalle.
Amna Elhassan in der Rotunde: Die sudanesische Künstlerin erzählt in ihrem Panoramagemälde in der Schirn Kunsthalle vom Massaker in Khartum.
Seit das Militär im Sudan die Macht übernommen hat, kämpft die Demokratiebewegung des Landes für eine zivile Regierung. Das Militär wehrt sich mit Gewalt.
In der sudanesischen Hauptstadt Khartum ist ein Demonstrant von Einsatzkräften erschossen worden. Seit dem Militärputsch im Oktober starben bereits fast 100 Menschen bei der Niederschlagung von Protesten.
Zehntausende Sudanesinnen und Sudanesen sind am Montag in ihrer Hauptstadt Khartum auf die Straßen gegangen, um erneut gegen den Militärputsch von Oktober zu demonstrieren.
Zehntausende demonstrierten in Khartum und Omdurman für eine demokratische Zivilregierung. Laut dortigem Ärzteverband wurden vier Personen erschossen und eine weitere sei an Tränengas erstickt.
Sudans Militärmachthaber entlässt eine Reihe von Spitzendiplomaten. In den Straßen Khartums und in anderen Städten protestieren die Menschen am „Nationalen Tag des Widerstands“ gegen die Putschisten.
Abdalla Hamdok sei am Dienstag in seine Residenz gebracht worden, teilte dessen Büro mit. Ob er sich frei bewegen darf, ist unklar. Außenminister Maas droht den Putschisten mit dem Entzug finanzieller Hilfe.
General Abd al-Fattah al-Burhan versucht, seinen Coup zu rechtfertigen. Die EU-Sonderbeauftragte für das Horn von Afrika hat die Hoffnung auf ein gutes Ende noch nicht aufgegeben.
Nach dem Putsch in Sudan schießen Soldaten auf Demonstranten. Amerika stoppt vorerst Hilfen in Höhe von 700 Millionen Dollar. An diesem Dienstag will der UN-Sicherheitsrat über die Lage beraten.
Vor dem Umsturz am Montag haben sich Militärs und Zivilisten die Macht in Sudan geteilt. Allen Beteuerungen des Armeeführers zum Trotz glauben die zivilen Kräfte nicht an den Willen zur Teilung der Macht.
Der höchste Militärvertreter des Sudan hat die Übergangsregierung für abgesetzt erklärt. Im ganzen Land gelte der Ausnahmezustand. Außenminister Maas verurteilte den Putschversuch.
Tausende Menschen fordern in Sudans Hauptstadt einen Putsch der Armee gegen die Regierung. Die Demonstration wurde offenbar von Gruppen organisiert, die dem Militär nahe stehen.