UN zeigen sich wegen tödlicher Drohnenangriffe alarmiert
Drohnenangriffe treffen Märkte und Sudans Hauptstadt Khartum. Die UN warnt vor zivilen Opfern. Für die Angriffe werden beide Kriegsparteien verantwortlich gemacht.
Beide Kriegsparteien in Sudan setzen vermehrt auf bewaffnete Drohnen. Als verstörend bezeichnet ein UN-Beobachter die zahlreichen Angriffe auf Flüchtlingslager.
Drohnenangriffe treffen Märkte und Sudans Hauptstadt Khartum. Die UN warnt vor zivilen Opfern. Für die Angriffe werden beide Kriegsparteien verantwortlich gemacht.
In Sudan bekämpfen sich die Armee und die Rebellengruppe RSF ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Es geht um Macht, Gold und die Interessen von Regionalmächten wie Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Millionen Sudanesen sind vor dem Krieg in ihrem Land geflohen. Aus Kairo und Berlin koordinieren sie Hilfe für die Zurückgebliebenen.
In den vergangenen drei Wochen sind nach Angaben der UN mindestens 542 Zivilisten in Sudan getötet worden. Es gibt zunehmend Berichte über außergerichtliche Hinrichtungen.
Laut der Organisation Emergency Lawyers hat die sudanesische Luftwaffe einen „wahllosen Luftangiff“ auf einen Markt in Nord-Darfur verübt. Zuletzt hatte die Armee auch Teile der Hauptstadt Khartum zurückerobert.
Im Krieg gegen die RSF-Miliz hat die sudanesische Armee einen Erfolg erzielen können: Nach fast zwei Jahren eroberte sie den Präsidentenpalast zurück.
Die Einnahme wäre ein prestigeträchtiger Erfolg im Kampf gegen die RSF-Miliz. Die Soldaten haben die Milizionäre im Kampf um die Hauptstadt Khartum weiter zurückgedrängt.
Sexuelle Gewalt, Hunger und immer mehr Vertriebene: In Sudan herrscht unvorstellbares Leid. Doch fehlt den Vereinten Nationen Geld, um den Menschen zu helfen.
Ein Film aus Sudan kann nicht einfach irgendeine Geschichte erzählen: Mohamed Kordofani gibt mit seinem Debüt „Goodbye Julia“ eine Visitenkarte fürs internationale Kino ab.
Im Sudan-Krieg gibt es kein Nachlassen. Vermittler hoffen auf neue Gespräche in der Schweiz. Ernährungsexperten sprechen von einer Hungersnot.
Eine Abschlussfeier für Kadetten im seit über einem Jahr schwer umkämpften Sudan wird zum Ziel eines Drohnenangriffs. Sudans De-facto-Präsident Al-Burhan entkommt nur knapp.
Luftangriffe, Vertreibungen und sexuelle Gewalt: Im Konflikt in Sudan gibt es vor allem zivile Opfer. Nun mehren sich Stimmen, die mehr Schutz für die Opfer und Konsequenzen für die Täter fordern.
In Sudan dauern die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Miliz RSF an. Alle Ausländer sollen sich nun aus Khartum und der Region um die Hauptstadt in Sicherheit bringen.
Klimaveränderungen könnten den längsten Strom Afrikas einst gezwungen haben, nach Westen zu fließen und in den Atlantik zu münden. Ein Geologe hat neue Indizien für diese gewagte These.
Der Krieg zwischen zwei Fraktionen des Militärs hat Sudan ins Chaos gestürzt. Viele Hilfsorganisationen haben ihre Arbeit eingestellt. In Paris gibt es jetzt einen neuen Versuch, die Gewalt zu beenden.
In Sudan bringt die Miliz RSF weite Teile von Darfur unter ihre Kontrolle. Es mehren sich Berichte über Angriffe auf Flüchtlingslager und ethnisch motivierte Massentötungen. An den Übergang zur Demokratie glaubt niemand mehr.
Die Kämpfe in Sudan weiten sich auf immer größere Teile des Landes aus - humanitäre Helfer können die Bedürftigen aber oftmals nicht erreichen. Die UN warnen davor, dass Hunderttausende Kinder sterben könnten.
In mehreren Vierteln von Khartum sind Zivilisten Augenzeugen zufolge zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. In Sudans zweitgrößter Stadt wurden Wohngegenden bei Luftangriffen getroffen.
Bei dem Luftangriff auf die Stadt Omdurman wurde ein Wohnviertel getroffen. Dabei starben Zivilisten und es gab zahlreiche Verletzte. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff.
In der tunesischen Stadt Sfax steigen jeden Tag Hunderte Migranten in klapprige Metallkähne nach Europa. Die EU bietet viel Geld – doch Tunesien will nicht ihr Grenzwächter werden.
Nach dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe kommt es zu neuen Kämpfen in Sudan. Flüchtlinge sprechen von großflächiger Zerstörung, Tötungen und Vergewaltigungen in Darfur.
Die USA und Saudi-Arabien verkünden, die Konfliktparteien in Sudan hätten sich auf eine Feuerpause geeinigt. Solche Vereinbarungen waren zuletzt immer wieder gebrochen worden.
In der sudanesischen Hauptstadt Khartum nehmen die Gefechte wieder zu. Die USA haben nun erstmals Strafmaßnahmen gegen die beiden Kampfparteien verhängt – und mehrere Personen mit Einreisesperren belegt.
Die Verlängerung soll Gespräche über einen längerfristigen Waffenstillstand ermöglichen. Zuvor war es in der Hauptstadt Khartum abermals zu heftigen Kämpfen gekommen.
Der neu ausgehandelte Waffenstillstand sollte für eine Woche gelten. Doch die Feuerpause zwischen Armee und RSF-Miliz in Sudan wird offenbar nicht eingehalten.
Außenministerin Annalena Baerbock hat Frankreich für die Hilfe bei der Rettungsaktion gedankt. Rückblick auf eine erfolgreiche europäische Mission.
Die Gewalt in Sudan greift auch auf die Region Darfur über. Manche fürchten, dass der Konflikt eine ethnische Dimension bekommt – so wie der Bürgerkrieg, der in den Nullerjahren zum Völkermord führte.
Unter Vermittlung von Südsudan einigen sich die sudanesische Armee und die paramilitärische RSF abermals auf eine Feuerpause. In der Vergangenheit wurden entsprechende Übereinkünfte allerdings nicht eingehalten.
Die Vereinten Nationen wollen Sudans Kampfparteien an einen Tisch bringen. Doch die Hürden für eine diplomatische Lösung sind hoch.
Die Vereinten Nationen rechnen mit einer Flüchtlingswelle, sollte sich die Lage in Sudan und vor allem der Hauptstadt Khartum nicht beruhigen. Bestehende Lager für Binnenflüchtlinge stoßen bereits an ihre Grenzen.
Volker Perthes ist UN-Sonderbeauftragter und Leiter der Mission UNITAMS. Im Interview spricht er über die Lage in Sudan, Verhandlungen über einen Waffenstillstand – und die Kritik, die Vereinten Nationen seien blind gewesen für die Eskalation.
Der Konflikt in Sudan könnte die gesamte Region destabilisieren. Einige Nachbarstaaten scheinen sich schon eingemischt zu haben – auch die russische Wagner-Miliz liefert wohl Waffen.
Die UNICEF-Mitarbeiterin Daphne Francois war eine Woche inmitten der Kämpfe in Sudan in ihrem Haus gefangen. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen – und der Sorge um die Bevölkerung, die weiter um ihr Leben bangt.
Die Situation für die Zivilbevölkerung in Sudan wird immer prekärer. Während die deutsche Evakuierungsmission vorerst endet, beginnt die britische Regierung erst damit, ihre Staatsbürger auszufliegen.
Die Bundeswehr hat am Dienstag Menschen von Sudan nach Jordanien gebracht. Damit liege die Gesamtzahl bei mehr als 500, sagte ein Sprecher. Die Regierung möchte den Einsatz bis Ende Mai erlauben.
Die humanitäre Lage in Sudan spitzt sich weiter zu. Die Menschen können kaum noch versorgt, Verletzte oft nicht behandelt werden. Hinzu kommt die Angst vor einer neuen Eskalation.