Wird Koka das neue Superfood?
Wegen des Kokains hat die Kokapflanze einen schlechten Ruf – dabei soll sie an sich ungefährlich und sogar gesund sein. In Südamerika gibt es bereits Tee oder Gebäck aus Koka. Bald auch bei uns?
Wegen des Kokains hat die Kokapflanze einen schlechten Ruf – dabei soll sie an sich ungefährlich und sogar gesund sein. In Südamerika gibt es bereits Tee oder Gebäck aus Koka. Bald auch bei uns?
Die derzeitige De-Facto-Staatschefin in Bolivien, Jeanine Anez, hatte vor einigen Tagen angekündigt, dass sie selbst als Präsidentschaftskandidatin für das rechtsgerichtete Lager antreten wolle.
Boliviens Übergangspräsidentin Jeanine Añez will nun doch Präsidentin werden. Sie ist bereits die fünfte Kandidatin der Opposition für die Neuwahlen im Mai. Davon könnte die Partei des ehemaligen Präsidenten Evo Morales profitieren.
Der Machtkampf zwischen Anhängern und Gegnern des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales spaltet Bolivien. Für diesen Mittwoch sind Kundgebungen geplant, Morales soll aus dem Exil eine Ansprache halten.
Brennende Barrikaden, fliehende Präsidenten und Ausnahmezustand: Soziale Unruhen haben Lateinamerika 2019 geprägt. Das Militär greift wieder wie einst in die Politik ein – und genießt das Vertrauen vieler Bürger.
In Südamerika spielt sich ein Krimi um den begehrten Rohstoff ab, der vor allem für die Batterien von Elektroautos gebraucht wird. Mittendrin: ein deutsches Unternehmen, das die Welt nicht mehr versteht.
In Bolivien hätten deutsche Mittelständler den Chinesen endlich einmal ein Projekt wegschnappen können. Doch der inzwischen gestürzte Präsident macht mit einer seiner letzten Amtshandlungen einen überraschenden Rückzieher.
Wegen „Terrorismus“ und „Aufruhr“ will die Justiz in La Paz Evo Morales festgesetzt wissen. Der frühere Präsident Boliviens bezeichnete den Haftbefehl als „illegal, unfair und verfassungswidrig“.
Evo Morales ist nach Stationen in Mexiko und Kuba in Argentinien angekommen und hat dort den Flüchtlingsstatus erhalten. Er will seinen Anhängern näher sein, die Regierung in Buenos Aires sieht das aber kritisch.
Luis Fernando Camacho organisierte Proteste gegen Boliviens Präsidenten Evo Morales. Jetzt will der Unternehmer, der gerne mit Bibel auftritt, dessen Nachfolger werden.
Libanon, Hongkong, Bolivien, Kolumbien, Chile, Irak, Iran: Überall begehren Menschen auf. Wir haben Autoren, die mittendrin sind oder waren, gefragt: Worum geht es euch? Und was hat das mit uns im Westen zu tun?
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Für eine 80 Jahre alte Frau wurde die Heimreise nach Bolivien zu einem längeren Aufenthalt beim Frankfurter Zoll. Die Seniorin hatte versucht, mit Coca-Bonbons im Handgepäck ihren Flug anzutreten.
Nach zahlreichen gewaltsamen Protesten soll ein neues Gesetz in Bolivien nun für „saubere, faire und transparente“ Wahlen sorgen. Dem zuvor gestürzten Staatschef Morales ist eine Kandidatur untersagt.
Über 70 Blockaden steigern den Unmut der bolivianischen Bevölkerung, bei Zusammenstößen gibt es weitere Tote. Die Übergangsregierung und Präsident Morales weisen sich gegenseitig die Schuld zu.
Boliviens Interimspräsidentin Jeanine Añez erklärt im Interview, warum sie Neuwahlen notfalls ohne Zustimmung des Parlaments anordnen will – und Soldaten nach den Protesten Straffreiheit gewährt.
Der frühere Präsident Boliviens, Evo Morales, fordert die Interimspräsidentin Áñez auf, der „Demokratie einen großen Gefallen“ zu tun. Bei seinen eigenen Zukunftsplänen gibt er sich bescheiden.
224 kubanische Ärzte sind auf dem Flughafen in Havanna gelandet. Nach Anfeindungen in Bolivien hatte Kuba sie zurückgerufen. Kuba steht weiter fest an der Seite des zurückgetretenen bolivianischen Präsidenten Evo Morales, der nach Mexiko geflohen ist.
Bei schweren Ausschreitungen in Bolivien werden fünf Morales-Anhänger getötet. Die Übergangsregierung wirft Venezuela und Kuba vor, die Proteste zu unterstützen. Sie will daher Diplomaten ausweisen und aus zwei linken Staatenbündnissen aussteigen.
In Bolivien hat Übergangspräsidentin Jeanine Áñez zügige Neuwahlen in Aussicht gestellt. Evo Morales kündigte unterdessen seine Rückkehr an.
Trotz seiner Rücktrittserklärung und seiner Flucht ins Ausland sieht sich Evo Morales immer noch als rechtmäßiger Staatschef Boliviens. Der Interimspräsidentin wirft er Verfassungsbruch vor.
Eine eher unbedeutende Stellvertreter-Position hat Jeanine Áñez nach dem Rücktritt Morales’ an die Spitze des bolivianischen Staates befördert. Um Neuwahlen zu organisieren, hat sie nun 90 Tage Zeit – und die werden ihr alles abfordern.
Nachdem Präsident Morales ins Exil ging, ist die Nachfolgefrage in Bolivien kompliziert. Weil das Parlament nicht beschlussfähig war, erklärte Senatorin Jeanine Añez, sie rücke nun an die Staatsspitze auf. Es soll Neuwahlen geben.
Nachdem Präsident Morales ins Exil ging, ist die Nachfolgefrage in Bolivien kompliziert. Weil das Parlament nicht beschlussfähig war, erklärte Senatorin Jeanine Añez, sie rücke nun an die Staatsspitze auf. Es soll Neuwahlen geben.
Der inzwischen ins mexikanische Exil geflohene Evo Morales war das letzte Relikt des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Der Sturz des bolivianischen Präsidenten frustriert die Linke in Lateinamerika.
Der vom russischen Staat finanzierte Sender RT hat dem ehemaligen Präsident Boliviens, Evo Morales, ein Angebot gemacht. Aber was steckt wirklich dahinter?
Mit „Poncho und Krawatte“ feierte Evo Morales fast zwei Jahrzehnte lang Erfolge. Nach seinem selbstzerstörerischen Abgang ist Bolivien nun wieder mit der lateinamerikanischen Frage aller Fragen konfrontiert: der Wiederherstellung von Recht und Ordnung.
Boliviens Ex-Präsident Evo Morales flüchtete in der Nacht zu Dienstag nach Mexiko. Er hatte seine Ausreise kurz zuvor auf Twitter bekanntgegeben und seinen Anhängern versprochen, „mit mehr Kraft und Energie“ zurückzukehren.
„Bald komme ich mit mehr Kraft und Energie zurück“, schreibt der frühere bolivianische Präsident vor seinem Abflug auf Twitter. Die Armee will gegen Ausschreitungen seiner Anhänger vorgehen – und der Verteidigungsminister legt sein Amt nieder.
In seiner Heimat Bolivien soll ein Haftbefehl gegen ihn vorliegen: Nach seinem Rücktritt als Boliviens Präsident will Evo Morales in Mexiko Zuflucht suchen.
Am Sonntagabend ist Boliviens Präsident Evo Morales unter großem Druck zurückgetreten. Gegen ihn soll inzwischen ein Haftantrag vorliegen. Das Land befindet sich in einem politischen Schwebezustand ohne Regierung. Die Lage ist angespannt.
Nach anhaltenden Unruhen in Bolivien hat Präsident Morales den Rückhalt des Militärs verloren und trat zurück. Nun spricht er von einem „Bürgerputsch“ und behauptet, dass die Polizei gegen ihn vorgehe. Mexiko bietet ihm Asyl an.
Nach wochenlangen Protesten gegen ihn hat Boliviens Präsident Evo Morales seinen Rücktritt erklärt. Er verlor den Rückhalt in der Armee und von den Gewerkschaften. Dann schickte er dem Parlament ein Rücktrittsschreiben.
Er wolle dem bolivianischen Volk die Möglichkeit geben, seine Regierung auf demokratische Weise zu wählen, sagt Evo Morales. Seit der Präsidentenwahl im Oktober gibt es heftige Proteste in dem Land.
Auch Polizisten haben sich mittlerweile den Demonstranten angeschlossen. Ihre Wut richtet sich gegen Präsident Evo Morales, dem sie Wahlbetrug vorwerfen.
In Bolivien spitzt sich der Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Evo Morales zu. Eine Bürgermeisterin wird entführt, geschoren, mit Farbe übergossen und durch den Ort getrieben – als Vergeltung für einen getöteten Studenten.