Ausschreitungen in Bolivien :
Übergangspräsidentin droht Morales mit Konsequenzen

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Die Übergangsregierung von Bolivien
Die Übergangsregierung von BolivienAP

Bei schweren Ausschreitungen in Bolivien werden fünf Morales-Anhänger getötet. Die Übergangsregierung wirft Venezuela und Kuba vor, die Proteste zu unterstützen. Sie will daher Diplomaten ausweisen und aus zwei linken Staatenbündnissen aussteigen.

In Bolivien spitzt sich die Lage zwischen Anhängern des ins Exil geflohenen Ex-Präsidenten Evo Morales und der Übergangsregierung von Jeanine Anez zu. Anez drohte dem linksgerichteten Morales am Freitag im Falle einer Rückkehr mit juristischen Konsequenzen. Morales müsse sich in Bolivien wegen der Unregelmäßigkeiten bei den Präsidentschaftswahlen am 20. Oktober sowie wegen „zahlreicher Korruptionsvorwürfe“ vor Gericht verantworten, sagte Anez in der Hauptstadt La Paz. Morales hatte am Mittwoch angekündigt, nach Bolivien zurückkehren zu wollen, um sein Land zu „befrieden“.

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