Bolivien :
Kandidatenflut vor Präsidentschaftswahl

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Von Tjerk Brühwiller, Lima
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Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Añez spricht im Regierungspalast in La Paz.
Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Añez spricht im Regierungspalast in La Paz.EPA

Boliviens Übergangspräsidentin Jeanine Añez will nun doch Präsidentin werden. Sie ist bereits die fünfte Kandidatin der Opposition für die Neuwahlen im Mai. Davon könnte die Partei des ehemaligen Präsidenten Evo Morales profitieren.

Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Añez hat sich entgegen früherer Aussagen entschlossen, zur Präsidentenwahl am 3. Mai anzutreten. Noch bis vor kurzem hatte Añez, die nach dem forcierten Rücktritt des früheren Präsidenten Evo Morales im November am die Regierung kam, eine Kandidatur ausgeschlossen. Auch im Gespräch mit dieser Zeitung sagte Añez, dass ihre Kandidatur nicht zur Diskussion stehe. „Diese Regierung ist vorübergehend und hat die Aufgabe, transparente Neuwahlen zu ermöglichen. Ich bin lediglich ein Instrument.“

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