Begegnung mit dem Angstgegner Rente
Zu sagen, dass es unbequeme Wahrheiten in politischen Konflikten gibt, ist nicht das gleiche, wie eine unbequeme Debatte darüber zu führen: Bei „Maybrit Illner“ wurden wieder Antworten auf die Rentenfrage gesucht.
Moderatorin Sarah Tacke nutzt den Sendeplatz am Donnerstagabend für konstruktiven Journalismus und konzentriert sich auf wenige Gäste. Auf einmal lässt sich auch über das Bürgergeld lehrreich debattieren.
Zu sagen, dass es unbequeme Wahrheiten in politischen Konflikten gibt, ist nicht das gleiche, wie eine unbequeme Debatte darüber zu führen: Bei „Maybrit Illner“ wurden wieder Antworten auf die Rentenfrage gesucht.
In „Hart aber fair“ war Louis Klamroth eifrig bemüht, Kanzleramtschef Thorsten Frei als kalten Kapitalisten zu entlarven. Das ging schief. Wären die Gäste nicht so nett gewesen, hätte man abgeschaltet.
Ehrlich und entschlossen präsentierten Manuela Schwesig und Carsten Linnemann den viel gescholtenen Koalitionsvertrag: Das ließ Zuversicht keimen. Eine Liebesheirat wird diese Regierung wohl nicht – aber zu einer Vernunftehe könnte es reichen.
Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping ruft den Notstand bei der Unterbringung von Flüchtlingen aus. Schuld seien die anderen Bundesländer, die die Hauptstadt alleinlassen würden. Die Statistik gibt das jedoch kaum her.
Zum 1. Mai dominierten die Sorgen der Gewerkschafter vor den wirtschaftlichen und sozialen Folgen wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.
Jeden Tag kommen rund 10.000 Flüchtlinge aus der Ukraine nach Berlin. Sozialsenatorin Katja Kipping fordert eine verbindliche Verteilung auf die Länder.
Etliche Flüchtlinge kommen täglich nach Berlin. Bald könnten es noch mehr werden, sagt Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping. Im Interview fordert sie eine verbindliche Verteilung auf die Länder.
Was dürfen Vertriebene aus dem Kriegsgebiet vom deutschen Sozialstaat erwarten? Vor allem die Kommunen mit ihren Behörden brauchten dringend Klärung. Nun sind die Eckdaten klar.
Mehr als zehn Jahre hat Katja Kipping die Linkspartei geführt und sich mit Sahra Wagenknecht gestritten. Im Februar gab sie das Amt ab. Nun wurde sie für eine neue Aufgabe vorgeschlagen.
Der Klassismus will die vernachlässigte soziale Frage in die politische Debatte zurückholen. Doch kennt er überhaupt die Personen und Gruppen, für die er Partei ergreift?
Ahnungslos in Somalia: Die neue Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Schade nur, dass sie nicht weiß, welche das eigentlich genau sind.
Ein Online-Parteitag wählte die beiden Politikerinnen erwartungsgemäß als Nachfolgerinnen der bisherigen Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, die nicht wieder angetreten waren.
Die scheidende Vorsitzende Katja Kipping wirbt für das neue Führungsduo, das auf dem Parteitag gewählt werden soll. Ihre Partei ruft sie auf, Verantwortung zu übernehmen. Doch die streitet lieber über Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Die Linke wählt am Wochenende ein neues Führungsduo. Gegenkandidaten gibt es nicht. Doch die Spitzen von Partei und Fraktion sind weiter verfeindet.
Der Bundesparteitag der Linkspartei dürfte die erste weibliche Doppelspitze wählen und sich zu radikalen Zielen bekennen. Auch eine Vermögenssteuer von 5 Prozent gehört dazu.
Ein Rechts-Links-Bündnis in Forst in Brandenburg sorgt für Aufregung. Die Linke im Ort sagt: Es geht um Sachpolitik. Und die AfD meint: „Für uns ist die Sache Gold wert.“
Die hessische Fraktionsvorsitzende der Linken sieht ihre Partei als „Pol der Hoffnung von links“. Zum Thema Putin schweigt sich Janine Wissler aus – im Gegensatz zu einigen Parteifreunden.
Die Linkspartei steht wieder einmal am Scheideweg. Und wieder geht es in die alte Richtung: Eine rot-rot-grüne Perspektive gibt es mit Hennig-Wellsow und Wissler nicht.
Nach Janine Wissler aus Hessen hat die zweite Frau ihre Kandidatur für den Bundesvorsitz der Linken angekündigt. Die Thüringer Landesparteichefin Susanne Hennig-Willsow wurde Anfang des Jahres bundesweit bekannt.
Die Linkspartei braucht eine neue Führung: Nach dem Rückzug von Katja Kipping und Bernd Riexinger läuft alles auf eine weibliche Doppelspitze hinaus. Wer sind die beiden Favoritinnen?
Der Weg für eine neue Parteispitze der Linken ist frei: Nach Katja Kipping hat auch Bernd Riexinger den Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Vorsitz erklärt.
Am Freitag gab bereits Katja Kipping bekannt, nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren. Nun will auch Ko-Vorsitzender Bernd Riexinger den Spitzenposten bei den Linken aufgeben.
Acht Jahre lang stand sie an der Spitze der Linkspartei und führte einen erbitterten Richtungsstreit mit Sahra Wagenknecht. Nun will Katja Kipping nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren – auch aus Respekt „vor unserer Satzung“.
Lange dominierten in der Linkspartei die Unterstützer autokratischer Regime wie in Belarus. Doch jetzt stellt sich die Führung der Linken gegen Lukaschenka. Woher kommt der Sinneswandel?
Die Linke spricht sich für eine „generelle Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche in Vollzeit“ aus. Dann bleibe mehr Zeit für andere Dinge. So steht es in einem neuen Positionspapier.
Seit die SPD Olaf Scholz zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht hat, taucht hinter jeder Äußerung aus einer der beiden Parteien diese eine Frage auf: Passen Rot und Rot zusammen?
Die Linksparteichefin nimmt die Corona-Krise zum Anlass, um eine 30-Stunden-Woche zu fordern. Bei der Verkürzung der Arbeitszeit solle der Staat helfen, sagt sie.
Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten in Deutschland ist weiterhin hoch. Sorgen bereitet den Experten vor allem ein latenter Antisemitismus, der hinter den Verschwörungstheorien in der Coronakrise hervortritt.
Frank Plasberg sucht in der Corona-Krise nach dem Wirtschaftsaufschwung. Doch die Gästeliste leidet an einer eklatanten Lücke – und der anwesende Hauptakteur versteckt sich hinter gebetsmühlenartigen Vertröstungsphrasen.
Das Auschwitz-Komitee Deutschland würde den Tag der Kapitulation der Wehrmacht gerne zum Feiertag machen. Alexander Gauland ist dagegen. In Berlin vergewaltigte Frauen sähen das anders als damalige KZ-Insassen, sagt er.
Mit der Corona-Krise ist das kulturelle Leben jenseits der Netzwelt ausgebremst. Sofortpakete von Bund und Ländern sollen leidtragenden Künstlern helfen. Doch es gibt Lücken.
Die 154. Sitzung des Parlaments steht im Schatten der Corona-Krise. In ernstem Ton und Eile geht die Beratung der Maßnahmen gegen die Krise vonstatten. Die große Koalition erstreckt sich nun auch auf die Opposition.
In der Thüringer Krise gab sich die Linke als pragmatische Retterin der Demokratie gegen Rechtsaußen. Doch dann schlugen die Radikalen und Sektierer in der Partei wieder zu – und die Führungsriege brachte sich darüber selbst in Schwierigkeiten.
Sandra Maischberger verlässt ihr Studio und lässt in Erfurt die dortigen Bürger zu Wort kommen. Das tut der Moderatorin wie auch den anwesenden Politikern gut. Doch es verschiebt auch den Fokus der Sendung.
Maybrit Illner identifiziert die brisanten Fragen der Woche: Wer gewinnt den Kampf um den CDU-Vorsitz? Und zerbricht die CDU am internen Richtungsstreit? Der Boden für eine spannende Sendung ist bereitet.
Die verfeindeten Lager der Linkspartei können sich auch nach dem Weggang von Sahra Wagenknecht nicht einigen – statt um Migration geht es nun um Klimaschutz.