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SPD-Kanzlerkandidat : Wie Linke Scholz die Grenzen aufzeigen

  • -Aktualisiert am

Bundesfinanzminister Olaf Scholz am 1. Juli 2020 im Bundestag Bild: dpa

Seit die SPD Olaf Scholz zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht hat, taucht hinter jeder Äußerung aus einer der beiden Parteien diese eine Frage auf: Passen Rot und Rot zusammen?

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          Am Dienstag um 12.11 Uhr verschickte Sevim Dagdelen eine Mitteilung, in der sie ein Ende der „EU-Strafmaßnahmen“ gegen Russland forderte. „Statt Russland mit einem immer stärkeren Wirtschaftskrieg zu überziehen, braucht es eine Normalisierung der Beziehungen“, schrieb die Obfrau der Linke-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Ebenfalls um die Mittagszeit wurde vom Besuch des deutschen Außenministers Heiko Maas in Moskau berichtet.

          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Der Sozialdemokrat wurde mit der Warnung an die Adresse seines Gastgebers, des russischen Außenministers Sergej Lawrow, zitiert, Russland müsse mit weiteren Reaktionen rechnen, sollte sich im bevorstehenden Gerichtsprozess herausstellen, dass die russische Führung hinter der Ermordung eines Georgiers in Berlin stecke. Deutschland hat in diesem Zusammenhang schon zwei russische Diplomaten ausgewiesen, Moskau zwei deutsche. Nach „Normalisierung der Beziehungen“ klingt das nicht gerade.

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