Scheidender Thyssen-Krupp-Chef erwartet Millionenbetrag
Nach nur 14 Monaten muss Guido Kerkhoff den Chefposten räumen. Doch vor seinem anstehenden Rauswurf verhandelt der Thyssen-Krupp-Vorstandsvorsitzende über eine Auszahlung in Millionenhöhe.
Seit Anfang dieses Jahres sitzt Heinrich Hiesinger im Aufsichtsrat des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen. Zum Jahreswechsel soll der ehemalige Siemens- und Thyssen-Krupp-Manager den Vorsitz übernehmen.
Von 1986 bis 1992 war Dr.-Ing. Heinrich Hiesinger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität München. Nachfolgend war er von 1992 bis 2000 im Bereich Energieübertragung und -verteilung des Siemens-Konzerns in unterschiedlichen Positionen und Ländern tätig. 2000 wurde er zum Vorsitzenden des Bereichsvorstands Power Transmission und Distribution sowie 2003 zum Vorsitzenden des Bereichsvorstands und Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Siemens Building Technologies AG, Zug/Schweiz, berufen.
2007 erfolgte die Berufung zum Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Zusätzlich wurde er 2008 zum Sector CEO Industry des Siemens-Konzerns ernannt und übernahm ferner die Betreuung der Zentralstelle Corporate Information Technology.
Von Oktober 2010 bis Januar 2011 war Herr Dr.-Ing. Hiesinger stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG. Seit Ablauf der Hauptversammlung war Herr Dr.-Ing. Hiesinger vom 21. Januar 2011 bis zum 6. Juli 2018 Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG. Seit 2022 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG.
Nach nur 14 Monaten muss Guido Kerkhoff den Chefposten räumen. Doch vor seinem anstehenden Rauswurf verhandelt der Thyssen-Krupp-Vorstandsvorsitzende über eine Auszahlung in Millionenhöhe.
Thyssen-Krupp war mal der größte Konzern Europas. Davon ist nicht mehr viel übrig. Jetzt fliegt das Unternehmen auch noch aus dem Dax. Die Rekonstruktion eines Niedergangs.
Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff will den Konzern aufspalten und so das Geschäft auf Rendite trimmen. Nicht nur Kleinaktionäre äußern auf der Hauptversammlung große Zweifel an den Plänen.
Eine drohende Kartellstrafe kostet Thyssen-Krupp den Gewinn dieses Jahres. Ganz konkret weniger Geld bedeutet das auch für einen Mann: Ex-Chef Heinrich Hiesinger. Der Aktienkurs sackt weiter.
Die schlechten Nachrichten von und für Thyssen-Krupp nehmen kein Ende. Es stellt sich die Frage, ob der ehemalige Vorstandschef Hiesinger und Aufsichtsratchef Lehner ein ohnehin sinkendes Schiff verlassen haben. Ein Kommentar.
Guido Kerkhoff gibt sich redlich Mühe, bei Thyssen-Krupp Aufbruchstimmung zu verbreiten. Manchmal auch mit Bierflasche in der Hand. Ein Portrait.
Was war anfangs nicht alles über ihn geunkt geworden? Der historische Umbauplan nützt Guido Kerkhoff, um sich bei Thyssen-Krupp für die Konzernspitze zu empfehlen.
Paukenschlag: Mitten in der Führungskrise bereitet sich das Essener Industrieunternehmen auf seine Zerteilung vor. Die Anleger reagieren begeistert.
Der im Kodex empfohlene Deckel wird formal erfüllt – und doch oft überschritten. Abfindungshöhen wie die von Heinrich Hiesinger bei Thyssen-Krupp sind schwer nachzuvollziehen.
Heinrich Hiesinger hat selbst entschieden, von der Spitze des deutschen Traditionsunternehmens abzutreten. Zum Abschied bekommt er nach Informationen der F.A.Z. mindestens 2,7 Millionen Euro.
Der traditionsreiche Industriekonzern Thyssen-Krupp steht mächtig unter Druck. Investoren wollen mit ihren Anteilen deutlich mehr Geld verdienen als bisher – und könnten damit eines der letzten Industrie-Imperien Deutschlands zerschlagen.
Nach dem Sturz des alten Vorstandschefs von Thyssen-Krupp ist Guido Kerkhoff jetzt der Chef. Doch die Investoren, die den Vorgänger gestürzt haben, sind auch mit dem Nachfolger nicht zufrieden.
Erst Stada, jetzt Thyssen-Krupp: Aktivistische Aktionäre treiben Vorstände vor sich her. Macht sie das zu Katalysatoren für Veränderung – oder stiften sie schlichtweg Unruhe?
Bei Thyssen-Krupp geht es gerade drunter und drüber – und Schuld daran hat vor allem eine Vorsitzende. Welcher Streit dagegen ein jähes Ende finden könnte, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Die Krise bei Thyssen-Krupp spitzt sich zu: Nach Vorstandschef Hiesinger legt nun auch der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner sein Amt nieder. Das müsse der allerletzte Weckruf sein, warnt die IG Metall.
Heiß geht es her um Thyssen-Krupp. Während Großaktionäre einen Verkauf des Aufzugsgeschäfts fordern, spricht der Aufsichtsratschef von „Psychoterror“. Dem Aktienkurs tut der Konflikt nicht gut.
Der Großaktionär von Thyssen-Krupp, Cevian, will die Geschäfte im Konzernverbund auf höhere Renditen trimmen. Mit dem Rückzug des Vorstandschefs Hiesinger scheint der Weg für neue Strategien frei zu sein.
Während sich bei Thyssen-Krupp die Investoren zofften, ging die einst einflussreiche Krupp-Stiftung auf Tauchstation. Das fehlende Bekenntnis von Stiftungschefin Ursula Gather brachte Konzernchef Hiesinger zum Rücktritt.
Die Rücktrittsankündigung von Konzern-Chef Heinrich Hiesinger verleiht der Aktie von Thyssen-Krupp am Freitag Rückenwind. Der Titel ist der größte Gewinner im Dax. Manch Analyst traut der Aktie nun viel zu.
Eigentlich wollte er kommende Woche noch seine Strategie vorlegen, nun tritt der Chef von Deutschlands größtem Stahlkonzern überraschend zurück. Die Gründe sind offen.
Das unberechenbare Stahlgeschäft passt nicht mehr ins Programm. Denn die nächste Krise wird kommen.
Joint-Venture mit Indien: Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp fusioniert mit Tata Steel. Läuft Vorstandschef Heinrich Hiesinger trotzdem die Zeit davon?
Der Vorstandschef von Thyssen-Krupp erhält einen der gefürchteten Briefe des amerikanischen Fonds. Elliott stellt ein strategisches Kernprojekt in Frage – und das zu einem heiklen Zeitpunkt.
Die Niederlage bei einem Milliardenauftrag der Bundeswehr lässt im Dax-Konzern Planspiele aufleben, das Militärgeschäft zu veräußern. IG Metall fürchtet ein „Desaster im Schiffsbau“.
Die Nachricht schlug mächtig ein: Nachdem bekannt wurde, dass der Hedgefonds Eliott sich bei Thyssen-Krupp eingekauft hat, stieg der Aktienkurs steil an.
Gute Geschäfte in Essen: Thyssen Krupp verdient mehr. Ausgerechnet in einer Sparte, die das Unternehmen gerade umbaut.
Die Hauptversammlung von Thyssen-Krupp steht im Zeichen der Kritik von Investoren. Konzernchef Heinrich Hiesinger will unter anderem mit einer Schärfung der Unternehmensstrategie bei den Aktionären punkten.
Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat den Stahlkochern des Konzerns für die Fusion mit Tata Steel eine Reihe von Zugeständnissen gemacht.
Thyssenkrupp und Tata wollen zusammen einen der größten Stahlkonzerne der Welt schmieden – gegen den erbitterten Widerstand der Beschäftigten. Jetzt kommen die Verhandlungen einen entscheidenden Schritt voran.
Die Gewerkschaften eskalieren den Streit mit der Führung des Stahlkonzerns Thyssen. Es geht um die Fusion mit einem indischen Wettbewerber – und eine Drohung kommt hinterher.
Manager sind skrupellos? Wer das sagt, kennt Heinrich Hiesinger nicht. Der Chef von Thyssen-Krupp mag es aufrichtig. So hat er es auf dem Bauernhof gelernt.
Ein Stahlkonzern ohne Stahlproduktion? Thyssen-Krupp gliedert seine Hochöfen aus. Wichtiger ist längst anderes.
Thyssen-Krupp will weg vom Stahl. In dieser Woche könnte eine Vorentscheidung fallen. Die Hängepartie muss endlich ein Ende haben.
Die mögliche Allianz mit dem indischen Rivalen Tata sorgt für Aufruhr in der Belegschaft von Thyssen-Krupp. Die Börse hingegen spekuliert auf einen raschen Abschluss.
Europas Stahlindustrie rückt zusammen. Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp soll ihre Kosten um eine halbe Milliarde Euro senken. Das wird Hunderte Arbeitsplätze kosten.
Die Strategie von Thyssen-Krupp steht, so Vorstandschef Hiesinger gegenüber der F.A.Z. Der Konzernumbau könnte sich allerdings länger hinziehen.