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FAZ.NET-Sprinter : Turbulente Zeiten

Logo von Thyssen-Krupp: Dem Traditionskonzern geht es nicht gut. Bild: dpa

Bei Thyssen-Krupp geht es gerade drunter und drüber – und Schuld daran hat vor allem eine Vorsitzende. Welcher Streit dagegen ein jähes Ende finden könnte, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          Geht es tatsächlich nur noch um Trump? Der deutsche Traditionskonzern Thyssen-Krupp hat sich auch ohne sein Zutun ins Chaos gestürzt. Erst warf der Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger überraschend das Handtuch, nun ist ihm Aufsichtsratschef Ulrich Lehner gefolgt. Der Grund: Ihnen fehle die Unterstützung durch die Großaktionäre. Aggressive Investoren arbeiten hartnäckig an der Aufspaltung des Unternehmens, Hiesinger und Lehner warnten öffentlich vor dem Schritt. Hätte die Krupp-Stiftung als größte Aktionärin das Chaos abwenden können? „Natürlich darf der Konzern umgebaut werden. Aber gute Manager sollte man nicht vertreiben, wie es Ursula Gather, die Chefin der Stiftung, gemacht hat“, kommentiert F.A.Z.-Mitherausgeber Holger Steltzner in der heutigen Ausgabe. Sie soll gar Zweifel an der geplanten Fusion der deutschen Stahl-Sparte mit Tata Steel gestreut haben. Sein Fazit: „Für Thyssen-Krupp wäre es besser gewesen, wenn die überforderte Kuratoriumsvorsitzende zurückgetreten wäre.“

          Nelson Rolihlahla Mandela, Häuptlingssohn aus der Nähe von Umtata, Freiheitskämpfer und Südafrikas erster schwarzer Präsident, wäre heute hundert Jahre alt geworden. Er gilt als großer Versöhner in einem einst so tief gespaltenen Land – in dem nach wie vor vieles im Argen liegt. Der Wirtschaft machen die hohe Arbeitslosigkeit und die ausufernde Korruption zu schaffen. Für politische Unruhe sorgen vor allem die linksradikalen „Economic Freedom Fighters (EFF)“, eine Absplitterung der Mandela-Partei. Sie profitieren davon, dass sich viele Schwarze betrogen fühlen. Ob das heutige Südafrika so aussieht, wie es sich Mandela gewünscht hatte? Viele Südafrikaner ziehen zum wichtigen Jahrestag ihre persönliche Bilanz. Die Idee einer Regenbogennation ist für sie nicht mehr als „pure Phantasie“, berichten unsere Afrika-Experten Claudia Bröll und Thilo Thielke.

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          Ein Streit, der die Deutschen schon seit Jahren beschäftigt, könnte an diesem Mittwoch tatsächlich zu Ende gehen: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet darüber, ob der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form rechtmäßig ist. Im Kern geht es dabei um zwei Fragen: Zum einen müssen die Richter feststellen, ob es sich bei dem Beitrag nicht vielmehr um eine Steuer handelt. In diesem Fall hätte der Bund die Gesetzgebungskompetenz und die Länder, die den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag aufgesetzt haben. Zum anderen muss geklärt werden, ob es zulässig ist, dass der Beitrag von derzeit monatlich 17,50 Euro pauschal je Haushalt erhoben wird. Für Spannung ist also heute gesorgt.

          Und sonst? Berät sich das Bundeskabinett zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Stellt die Technische Universität Berlin die Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Judenhass im Internet vor. Trifft die EU-Kommission wohl eine Entscheidung darüber, ob sie eine Milliardenstrafe gegen Google verhängt.

          Die Nacht in Kürze

          Donald Trump rudert zurück: Der amerikanische Präsident will seine Äußerungen beim Gipfel mit Putin ganz anders gemeint haben – und geht in einem Interview wieder in die Offensive. Doch der Spott ihm gegenüber hört nicht auf.

          Heftige Angriffe auf Nawa: Die Stadt im Süden Syriens wird massiv bombardiert. Dort halten sich derzeit viele Flüchtlinge auf. Augenzeugen berichten von Leichen auf den Straßen.

          Alphabet muss wohl Rekordstrafe bezahlen:
          Die EU-Kommission wird laut einem Medienbericht eine deutlich höhere Kartellstrafe gegen die Google-Mutter verhängen als zuletzt. Schon im vergangenen Jahr musste der Internetkonzern rund 2,3 Milliarden Euro Strafe zahlen.

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          Maja Brankovic

          Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Woche.

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