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Guido Kerkhoff Bild: EPA

Guido Kerkhoff : Widerstand gegen Thyssen-Krupp-Chef

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Nach dem Sturz des alten Vorstandschefs von Thyssen-Krupp ist Guido Kerkhoff jetzt der Chef. Doch die Investoren, die den Vorgänger gestürzt haben, sind auch mit dem Nachfolger nicht zufrieden.

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          Der amtierende ThyssenKrupp-Chef Guido Kerkhoff soll laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ nicht dauerhaft den Konzern führen. Dies berichtet das Blatt unter Berufung auf maßgebliche Aktionäre. Die Finanzinvestoren Cevian und Elliott, die beide den Sturz von Vorgänger Heinrich Hiesinger betrieben haben, sprechen sich demnach gegen Kerkhoff als dauerhafte Lösung für die Konzernspitze aus. Mit einer neuen Strategie verlangen sie einen neuen Vorstandsvorsitzenden.

          Kerkhoff wird von Investoren angelastet, dass er im Vorstand jahrelang den aus ihrer Sicht falschen Kurs von Heinrich Hiesinger mitgetragen hat, wenngleich er jetzt in die Offensive geht und am Freitag (10.8.) professionellen Investoren in Frankfurt einen Antrittsbesuch abgestattet hat.

          Union Investment fordert einen Chef von außen

          „Thyssen-Krupp braucht einen Strategieschwenk“, sagte Union-Investment-Fondsmanager Ingo Speich der F.A.S. und plädiert für einen „Chef von außen“, als „Signal an den Kapitalmarkt für den Neuanfang.“

          THYSSENKRUPP

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          Kerkhoff stehe für die alte, gescheiterte Strategie, so Speich, der für ihn allenfalls eine Rolle als fürs Tagesgeschäft zuständigen COO sieht, unter eine neuen Vorstandsvorsitzenden, der außerhalb des Konzerns zu suchen sei. Einig sind sich alle Beteiligten, dass die Machtfrage schnell zu klären ist: „Es muss zügig eine Lösung her“, fordert Speich, „dazu muss aber erstmal ein neuer Aufsichtsratschef gefunden werden.“

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