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F.A.Z. exklusiv : Elliott bringt Thyssen-Krupp in Bedrängnis

Verschmelzung: Ein Stahlarbeiter in einem Werk von Thyssen-Krupp in Duisburg Bild: dpa

Der Vorstandschef von Thyssen-Krupp erhält einen der gefürchteten Briefe des amerikanischen Fonds. Elliott stellt ein strategisches Kernprojekt in Frage – und das zu einem heiklen Zeitpunkt.

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          Der Mischkonzern Thyssen-Krupp gerät in Bedrängnis mit einem strategischen Kernprojekt: dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen mit Tata Steel. In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden Heinrich Hiesinger, der der F.A.Z. am Sonntag vorlag, kritisiert der gefürchtete amerikanische Investor Elliott den Plan für die Stahl-Allianz zu den bisher verabredeten Bedingungen. Denn während Thyssen-Krupps Hüttenwerke ihre Gewinne kräftig steigern, entwickelte sich der designierte Partner Tata Steel Europe zuletzt mäßig.

          Klaus Max Smolka
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Darüber zeigt sich dem Vernehmen nach intern auch Großaktionär Cevian unglücklich. Sein Vertreter im Thyssen-Krupp-Aufsichtsrat, Jens Tischendorf, schrieb im April an Mitaufsichtsräte einen kritischen Brief zu dem Thema, wie von Kennern der Angelegenheit zu hören ist. Die Arbeitnehmer sind ebenfalls besorgt.

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