Start-ups
Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Allgemeine Infos über Start-ups

Als Start-ups gelten junge, noch nicht etablierte Unternehmen. Zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee verfügen die Gründer meistens über ein geringes Startkapital. Erfolgreiche Start-ups benötigen ein skalierbares Geschäftsmodell. Das bedeutet: Ein Produkt oder eine Dienstleistung erzielt durch das Wachstumspotenzial bereits in kurzer Zeit Gewinne. Dafür sind eine wirtschaftliche Produktion und die optimale Vermarktung entscheidend.

Startkredite schieben den Weg in die Selbstständigkeit an
Ein überzeugender Businessplan erhöht die Chancen auf eine Anschubfinanzierung. Existenzgründer erhalten beispielsweise von Förderbanken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das benötigte Fremdkapital. Startkredite mit geringem Zinssatz finanzieren die Betriebsmittel oder Investitionen. Der Antrag erfolgt über die Hausbank. Neben den bundesweiten Angeboten gibt es in jedem Bundesland eigenständige Förderbanken mit zahlreichen Förderprogrammen für Existenzgründer. Bezieher von Arbeitslosengeld I können zudem einen Gründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit beantragen.

Das Wachstum beschleunigen
Damit ein junges Unternehmen in Fahrt kommt, kann ein sogenannter Accelerator als Wachstumsbeschleuniger wirken. Existenzgründer bewerben sich bei entsprechenden Programmen. Bei einer Zusammenarbeit profitieren Gründer von den Erfahrungen des Accelerators und können typische Anfängerfehler vermeiden. Zusätzlich nutzen sie das bestehende Netzwerk und kurbeln damit den Erfolg des Start-ups schneller an. Die meisten Accelerator-Programme helfen mit einer geringen Anschubfinanzierung. Sie liegt überwiegend im fünfstelligen Bereich. Manchmal dürfen Start-ups auch vorhandene Geschäftsräume nutzen und sparen dabei in der Anfangsphase erhebliche Kosten für Gewerbeflächen ein.

Mehr zum Thema

Alle Artikel und Videos zu:
Start-ups

VIDEOS
Quelle: dpa
1
/
first
prev
1
2345
...
next