Wie die EZB abhängig wird
„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle an die Bundesbank.“ Über die Europäische Zentralbank sind solche Bonmots nicht bekannt. Denn die EZB verzettelt sich – zum Schaden der Euro-Europäer.
Der Internationale Währungsfonds erklärt Japans Deflationsphase für beendet und lobt die robuste Fiskalpolitik. Doch Auslandsgewinne stellen das Land vor neue Investitionsfragen.
„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle an die Bundesbank.“ Über die Europäische Zentralbank sind solche Bonmots nicht bekannt. Denn die EZB verzettelt sich – zum Schaden der Euro-Europäer.
Die relative Stärke des M-Dax nimmt kontinuierlich zu. Der Binnenkonjunkturbezug und die Fiskalpolitik treiben die Kursentwicklung an. Die Technische Analyse.
Die Bundesregierung knüpft an Merkels Finanzpolitik an. Trotz Schuldenbremse steigen Transferausgaben und Subventionen weiter. Das kann so nicht bleiben.
Die Bundesregierung knüpft an Merkels Finanzpolitik an. Trotz Schuldenbremse steigen Transferausgaben und Subventionen weiter.
Mit einer aktiven Geld- und Fiskalpolitik will China seine Wirtschaft ankurbeln. Auch soll der Aufbau von Arbeitsplätzen gefördert werden.
Die Preise für Häuser und Wohnungen fallen weiter. Vielerorts entbrennt eine Debatte: Soll der Staat die Belastung für Bauwillige aus den höheren Zinsen der Notenbanken aus Steuermitteln ausgleichen?
Der Kampf gegen die Inflation hängt nicht nur an der Notenbank. Auch andere müssen mitspielen. Was wird von der Inflation hängen bleiben?
Mit großen Rettungspaketen haben große Koalition und Ampel die wirtschaftlichen Schocks durch Pandemie und Putins Krieg gelindert. Ökonomen haben nun untersucht, was sinnvoll war und was nicht. Ein Gastbeitrag.
Man könnte es fast für ein kleines Wunder halten.
Isabel Schnabel ist Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank. Im Interview spricht sie über die Unterschätzung der Inflation – und die Notwendigkeit einer langfristig ausgerichteten Stabilitätspolitik.
Die deutsche Wirtschaft muss unter erschwerten Umständen digital und klimafreundlich werden. Da helfen manche Vorschläge des Sachverständigenrats nicht. Ein Gastbeitrag von drei ehemaligen Mitgliedern der „Wirtschaftsweisen“.
Emmanuel Macron hat sich gegen den Vorwurf zur Wehr gesetzt, die Teuerung in Europa durch eine zu expansive Fiskalpolitik weiter anzuheizen.
Auch in den Siebzigern stiegen die Preise schnell. Damals machte die Politik einige Fehler, die nun nicht wiederholt werden dürfen. Ein Gastbeitrag.
In den USA steigt die Inflation, der Drogenkonsum auch. Und die Schüler lernen weniger.
Mit dem Krieg in der Ukraine erleben wir jetzt in kurzer Abfolge einen zweiten, noch gewaltigeren Schock.
Der Ökonom Moritz Schularick kritisiert die Risikoscheu der deutschen Corona-Politik. Im Gespräch erklärt er, wie wir erfolgreich aus der Pandemie kommen.
Der Stanford-Ökonom Hanno Lustig spricht über steigende Preise, große Rettungspakete und finanzielle Abenteuer in Deutschland. Dass nach großen Ausgabenprogrammen die Inflation grassiert, hält er für logisch – und für eine schwerwiegende Gefahr.
FDP-Chef Christian Lindner warnt vor politischer Abhängigkeit der EZB. Im Gespräch mit der F.A.Z. schiebt er noch höheren Schulden einen Riegel vor und kontert den Angriff eines Nobelpreisträgers.
Wer Staatseinfluss begrenzen will, muss Freiheit auch leben, mahnt der frühere Verfassungsrichter. Ein Interview in unserer neuen F.A.Z.-Serie zur Sozialen Marktwirtschaft.
Der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sagt, wieso er mehr Insolvenzen erwartet, der Finanzmarkt zum Klimaschutz beitragen soll und was Digitalwährungen bringen.
Am langen Ende steigen die Renditen, weil die Anleger eine expansive Fiskalpolitik der Demokraten erwarten. Einen zu steilen Anstieg wird die Notenbank verhindern.
Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben in der Corona-Krise schlecht. Die Geld- und Fiskalpolitik lässt die Kurse vieler Wertpapiere gefährlich hoch steigen.
Der japanische Ministerpräsident tritt zurück. Wie viel von seiner Wirtschaftspolitik bleiben wird, ist ungewiss – und wird auch davon abhängen, wie gut sei Nachfolger die Mechanik der Macht im Tokioter Regierungsviertel versteht.
Das Preisziel gehört in den Mittelpunkt der Geldpolitik-Debatte. Es geht dabei um die Frage der relevanten Flexibilität – und einer sinnvollen Definition von Preisstabilität.
Da niedrigere Zinsen nach Ansicht von Jens Wilhelm nichts mehr bringen, sieht der Experte der Fondsgesellschaft Union Investment die Stunde staatlicher Investitionen für gekommen.
Die Vereinigten Staaten verzeichnen ein Haushaltsdefizit von einer Billion Dollar – obwohl die Wirtschaft läuft. Was soll das?
Europas Stabilitätsregeln nehmen nur wir Deutsche ernst. EZB-Präsident Mario Draghi wäre es lieber, niemand würde sich darum scheren.
Die Aussichten für die Konjunktur trüben sich ein. Bundesbankpräsident Weidmann hält einen Großeinsatz der Geldpolitik aber für falsch. Im Interview spricht er über den drohenden Abschwung, übertriebene Angst vor Inflation – und warum die Zinsen noch tiefer sinken können.
Die Bundesregierung macht in der Währungsunion ständig Zugeständnisse. Diese Schwäche will Italien jetzt ausnutzen.
In der EU sind zahlreiche Spitzenämter neu zu vergeben. Warum eigentlich macht man nicht Angela Merkel zur Kommissionspräsidentin?
Rentenfondsmanager Nicholas Gartside kann auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Für 2017 heißt das Motto: Keine Angst und nach Edelsteinen suchen.
Die Wirtschaftspolitik des amerikanischen Präsidenten könnte kurzfristig die gewünschten Effekte erzielen. Auf lange Sicht ist sie schädlich - was blüht uns dann? Ein Gastbeitrag.
Donald Trump steuert auf einen tiefen Konflikt mit Amerikas Notenbank zu. Eine schlechte Nachricht für Amerika – und für den Rest der Welt.
Konsequenzen der US-Präsidentschaftswahl: Vier Szenarien und ihre Folgen für Schwellenländer.