FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Euro-Geldpolitik :
Wie die EZB abhängig wird

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EZB in Frankfurt
EZB in Frankfurtdpa

„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle an die Bundesbank.“ Über die Europäische Zentralbank sind solche Bonmots nicht bekannt. Denn die EZB verzettelt sich – zum Schaden der Euro-Europäer.

„Mit der Bundesbank ist es wie mit Schlagsahne – je mehr man sie schlägt, desto fester wird sie.“ Das Lob von Wim Duisenberg, dem ersten Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), ist in die Geschichte eingegangen. Duisenbergs Bonmot bezog sich auf die Zeit, in der die unabhängige Deutsche Bundesbank noch die deutsche Geldpolitik verantwortete und zum geldpolitischen Stabilitätsanker in der ganzen Europäischen Union wurde.

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