Postfaktisches Eritrea
Eritrea gilt als repressiver Staat, in dem systematisch Menschenrechte verletzt werden. Europäische Diplomaten schätzen die Lage jetzt anders ein. Das könnte Folgen haben für die Flüchtlinge aus diesem Land.
Eritrea gilt als repressiver Staat, in dem systematisch Menschenrechte verletzt werden. Europäische Diplomaten schätzen die Lage jetzt anders ein. Das könnte Folgen haben für die Flüchtlinge aus diesem Land.
Christen seien die am stärksten verfolgte religiöse Gemeinschaft, ist für ein christliches Hilfswerk klar. Hundert Millionen Menschen seien – auch in Europa – betroffen, schätzt die Organisation.
Die Handwerkskammer will Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt öffnen, und sie so integrieren. Die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ sammelt Geld für das Projekt.
Mit Willkommensprogrammen werben hessische Hochschulen um Flüchtlinge. Erste Teilnehmer beginnen zum Wintersemester ein Studium. Es sind weniger als erwartet.
Mengi Zeleke und seine Brüder sind als Clubbetreiber bekannt und wegen eines Rechtsstreits mit einer Bank. Jetzt machen sie wieder eine Disko auf.
Bis nach Deutschland reichen die Fesseln des eritreischen Regimes. Wer hier lebt, der bleibt trotzdem in Geiselhaft. Einblick in eine Parallelwelt, aus unserem F+Archiv.
Orte wie Friedland fürchten um ihre Zukunft, weil sie langsam auszusterben drohen. Jetzt kommen die Flüchtlinge. Sie sind eine Art Rettung. Es dürften deshalb gerne noch mehr sein.
Amanuel durchquerte den Sudan, die libysche Wüste, sein Schiff kenterte auf dem Weg nach Italien - jetzt ist er in Deutschland. Eine Frage, die das ganze Land bewegt, lautet: Wie werden Flüchtlinge wie er zu Fachkräften? Ein Ortsbesuch.
Horst Sichert hat einen Flüchtling aus Eritrea eingestellt. Beide wissen, wie wichtig gute Deutschkenntnisse im Beruf und für die Integration sind. Ein Projekt, für das die Rhein-Main-Zeitung um Spenden bittet, soll gezielt bei der Sprachförderung helfen.
Anfang des Jahres starb Khaled B. in Dresden durch ein Gewaltverbrechen. Sein Tod löste Spekulationen über einen möglicherweise fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Nun wurde ein Landsmann aus Eritrea wegen Totschlags verurteilt.
Hunderttausende Eritreer fliehen vor lebenslangem Militärdienst, Terror und Verfolgung. Die Lage in ihrer abgeschotteten Heimat wird immer bedrohlicher. Als Flüchtlinge kommen sie nach Europa, viele bleiben in Deutschland.
Mehret Teklekaimanot Kidane, 34, stammt aus Eritrea. Als sie 18 wurde, kam der Einberufungsbescheid von der eritreischen Armee: Militärdienst, ein Leben lang, brutalstmöglich. Mehret haute einfach ab. Schlepper brachten sie über den Sudan, Libyen und Italien nach Deutschland. Zurück nach Eritrea? Niemals, sagt sie.
Nach einem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Saalfeld ist die Leiche eines Mannes aus Eritrea entdeckt worden. Einen Anschlag schließt die Polizei mittlerweile aus.
Erst die lateinische Schrift lernen, dann deutsche Wörter, dann Grammatik. Vielleicht irgendwann ein Praktikum machen. Ein Projekt in München zeigt, wie mühsam es ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen.
Hunderttausende Flüchtlinge strömen nach Deutschland, sie fliehen vor Krieg und Zerstörung, Hunger und Verfolgung. Wie ergeht es ihnen bei uns? Wie kommen sie in ihrer neuen Heimat zurecht, wie planen sie ihre Zukunft? In unserem Blog "Hier. Und jetzt? Als Flüchtling in Deutschland" begleiten wir einige auf ihrem Weg in Deutschland - nicht nur einmal, sondern über einen langen Zeitraum hinweg.
Die Plätze für Flüchtlinge in den Integrationskursen an der Volkshochschule sind knapp. Verschiedene Projekte sollen weitere Kapazitäten schaffen.
Es gibt Gerüchte, Hintermänner einer der größten Schlepperorganisationen säßen in Frankfurt. Doch die meisten Flüchtlinge schweigen dazu, wer sie aus ihrer Heimat geschleust hat. Nicht selten sollen es ehemalige Flüchtlinge sein.
In Syrien tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg, Albanien und Kosovo waren noch nie für ihren Wohlstand bekannt und in Somalia und Eritrea sind die Lebensbedingungen seit Jahren schwer. Die Krisen sind nicht neu. Warum fliehen die Menschen gerade jetzt?
Der erst 19 Jahre alte Ghirmay Ghebreslassie aus Eritrea läuft den Favoriten aus Äthiopien und Uganda beim WM-Marathon überraschend davon. Er ist der erste Weltmeister für Eritrea in der Leichtathletik-Geschichte.
Flüchtlinge wollen arbeiten und Betriebe suchen Lehrlinge. Könnten Flüchtlinge also dem Fachkräftemangel ein Ende setzen? Es liegen einige Hindernisse zwischen Flüchtling und Firma.
Hunderte Flüchtlinge kommen jeden Tag über die sogenannte Brennerroute nach Deutschland. Nicht nur Italien lässt sie gerne passieren – auch die österreichische Polizei hält sich mit Kontrollen auffallend zurück.
Über die österreichische Grenze kommen täglich hunderte Flüchtlinge, die ihr Glück in Deutschland suchen. Sie lernen in Rosenheim eine Polizei kennen, die anders ist als in ihren Heimatländern Eritrea oder Syrien.
Um die südafrikanische Equipe MTN-Qhubeka und Profis wie Daniel Teklehaimanot aus Eritrea ranken sich viele Geschichten. Aber der Rennstall wird von alten Fahrensmännern geführt – nicht alle mit dem besten Leumund.
Warum in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Hamburg alle überfordert sind: die Asylbewerber, der Wachschutz, die Ehrenamtlichen – und vor allem die Behörden.
Wir können die Zäune noch so hoch machen, wir können uns noch so sehr um die Integration der in Europa Strandenden bemühen: Das Problem wird fortgeschrieben. Es gilt, die Ursachen zu bekämpfen.
Unter den Asylsuchenden, die über das Mittelmeer kommen, stammen die meisten aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Das legt andere Schlüsse über die Gründe ihrer Flucht nahe als wirtschaftliche.
Die verschärften Grenzkontrollen wegen des G-7-Gipfels haben tausende Flüchtlinge an der Weiterreise nach Nordeuropa gehindert. Nun sitzen sie wieder in Italien. Dort weiß man nicht, wohin mit ihnen.
Sie nennen ihn „Papa“: Peter Junge trainiert in Bitterfeld Flüchtlinge im Laufen, im Fußball, im Alltag. Kein leichtes Unterfangen in der mitteldeutschen Provinz. „Dies ist unsere Antwort auf Pegida“, sagt er.
7644 Kilometer Odyssee: Auf ihrer Flucht von Eritrea übers Mittelmeer hat Theresa Entsetzliches erlebt. In einem Dorf im Sauerland ist sie nun „dezentral“ untergebracht. Und endlich frei.
Im Universitätsklinikum werden auch HIV-infizierte Kinder aus dem Ausland behandelt. Betreuer helfen ihnen und den Angehörigen, mit ihrem Schicksal zurechtzukommen.
Viele der Flüchtlinge, die übers Mittelmeer nach Europa wollen, kommen aus Eritrea, obwohl es dort keinen Hunger und keinen Krieg gibt. Die Menschen fliehen vor dem menschenverachtenden System des Diktators aus dem „Nordkorea Afrikas“.
Nach Deutschland kommen so viele Flüchtlinge wie nie. Sie wollten nur das Sozialsystem ausnutzen, lautet ein Vorurteil. Im Alltag vieler Afrikaner in Hessen geht es um ganz andere Dinge.
Zerai Abraham hat als „HannsM“ monatelang 50-Euro-Scheine in der Stadt Frankfurt versteckt. Jetzt will er für Flüchtlinge Geld sammeln.
Auch vier Flüchtlinge aus Eritrea haben am Lufthansa-Halbmarathon in Frankfurt teilgenommen. Für sie war Laufen lange ein „sich in Sicherheit bringen“.
Nach der Tötung eines Flüchtlings aus Eritrea wurden vorschnell Rechtsextreme verdächtigt. Das hat die Stimmung in der Nachbarschaft vergiftet, beklagen andere Asylbewerber aus Dresden. Sie wollen weg.