Wieso verstreute er ihre Leichenteile über hundert Kilometer?
Ein Eritreer soll seine Ehefrau getötet, sie zerstückelt und das gemeinsame Kind in der Kälte ausgesetzt haben. Nun hat der Prozess gegen den unauffällig wirkenden Mann in Bonn begonnen.
Im neuen Konflikt im Norden Äthiopiens mischt auch Eritrea mit. Addis Abeba droht mit Vergeltung. Das hätte unabsehbare Folgen für die Region.
Ein Eritreer soll seine Ehefrau getötet, sie zerstückelt und das gemeinsame Kind in der Kälte ausgesetzt haben. Nun hat der Prozess gegen den unauffällig wirkenden Mann in Bonn begonnen.
Als Jugendlicher flieht Amanal Petros nach Deutschland. In seiner Autobiographie beschreibt er, wie der Sport ihm beim Ankommen hilft – und wie er mit der Frage ringt, wohin er gehört.
Die Volksbefreiungsfront von Tigray rückt in Äthiopien vor. Die Regierung wirft Eritrea vor, die Konflikte im Land zu schüren – und eskaliert die ohnehin angespannte Lage.
Im Vielvölkerstaat haben sich sieben Gruppen zu einer Allianz gegen Ministerpräsident Abiy zusammengeschlossen. Dieser macht dafür Eritrea verantwortlich.
Schweden hatte die liberalste Migrationspolitik Europas. Jüngst wurden aber gut integrierte junge Menschen abgeschoben. Das nennt selbst einer, der sich im Einwandererviertel fremd fühlt, „dumm“.
1096 Euro reichen für eine Alleinerziehende aus Eritrea und ihr Kind. Doch die Richter üben auch Kritik.
Der Staat darf sich nicht ohnmächtig zeigen: Wer trotz Ausreisepflicht bleibt, sollte in Arrest genommen werden können – die Türen nach Deutschland bleiben zu, der Weg in die Heimat offen.
Bis heute denken viele an hungernde Kinder, wenn sie Äthiopien hören. Doch schreibt das einstige Kaiserreich in Ostafrika inzwischen an einer Wachstumsgeschichte, wie unsere Chronik zeigt.
Das Potential auf dem Kontinent ist riesig. Viele Länder investieren – doch die neue Abhängigkeit birgt Risiken.
Sie engagiert sich als ehrenamtliche Kinderkrankenschwester in Eritrea und arbeitet in Frankfurt. Nun ist Katharina Nesswetter zur beliebtesten Pflegerin Hessens gekürt worden.
Er flüchtet vor dem Militärregime in Eritrea und entwickelt sich in der Vulkaneifel zum deutschen Rekordhalter. Samuel Fitwi setzt vermeintliche Gesetzmäßigkeiten außer Kraft.
Anhänger der eritreischen Opposition griffen 2022 auf einem Festival in Gießen Helfer und Polizisten an. Am Mittwoch gingen Ermittler in sechs Bundesländern gegen mutmaßliche Hintermänner der Krawalle vor.
„Ohne sie hätten wir zusperren müssen“: Eine Bäckerei aus Bayern und ein Bauunternehmen aus Berlin setzen stark auf Geflüchtete. Mit Erfolg – aber ohne die Probleme zu verklären.
Im Handwerk herrscht Fachkräftemangel, auf Flüchtlinge warten gute Jobs. Aber der Staat macht es beiden Seiten nicht leicht.
Schweres Erbe der europäischen Kolonialherrschaft und auch eigene Schuld: Warum die afrikanischen Staaten nicht vorankommen – und was zu tun wäre. Ein Gastbeitrag.
Der Zielsprint auf der zwölften Etappe der Tour de France erhitzt die Gemüter: Der Pfälzer Pascal Ackermann fordert die Disqualifkation eines Konkurrenten. Schon zuvor kommt es zum Massensturz.
Der Eritreer Biniam Girmay gewinnt als erster schwarzer Afrikaner eine Etappe der Tour de France. In seiner Heimat gibt es viel Potential. Doch für den Durchbruch weiterer Radsport-Talente fehlt es an Geld.
Er ist über mehr als 230 Kilometer nicht aufzuhalten: Biniam Girmay aus Eritrea schreibt bei der Tour de France sensationell Radsportgeschichte. Tadej Pogacar verliert das Gelbe Trikot.
Die Rangliste der Pressefreiheit hat ein neues Schlusslicht. Deutschland steigt in die Top Ten auf – aber nicht aus eigener Leistung. Was die Lage besonders besorgniserregend macht.
Die Leiter der deutschen Gedenkstätten kritisieren in seltener Einmütigkeit das Konzept der Kulturstaatsministerin zur Erinnerungskultur. Ein Blick in das Papier zeigt: Sie haben recht.
Die Frankfurter Unternehmerin Senayt Kesete engagiert sich gegen Rechtsextremismus. Sie sagt: Ohne Migration würde Deutschland deutlich schlechter dastehen.
Gewalttätige Auseinandersetzungen junger Männer aus Eritrea in Stuttgart sorgten bundesweit für Empörung. Einer der verurteilten Schuldigen soll nun so schnell wie möglich das Land verlassen.
Wegen der Krawalle auf dem Eritrea-Festival in Stuttgart muss ein Mann drei Jahre und neun Monate in Jaft. Das Gericht in Stuttgart blieb damit nur wenig unter der Höchststrafe.
Auch vier Monate nach dem Eritrea-Festival in Gießen sind die Krawalle noch nicht aufgearbeitet. Ein Haftbefehl ist aber schon vollstreckt. 181 Ermittlungsverfahren laufen bisher.
Ist es möglich, das Drama der Fluchtbewegungen über das Mittelmeer konsequent aus der Perspektive eines Schleusers zu schildern? Stéphanie Coste versucht es in ihrem Romandebüt.
Nach den Auseinandersetzungen zwischen Eritreern in Stuttgart wurden Abschiebungen gefordert. Das hilft in diesem Fall nicht weiter. Die Bundesrepublik muss Druck auf Eritreas Diktator machen.
Nach der Gewalt am vergangenen Wochenende wuchsen die Sorgen vor einem abermaligen „Seminar“ in Stuttgart an diesem Samstag. Nun haben sich Stadt und Verband darauf geeinigt, den Mietvertrag aufzuheben.
Veranstaltungen in geschlossenen Räumen können faktisch nicht verboten werden. Die Stadt Stuttgart ist dennoch gegen ein zweites Eritreer-Seminar.
Nach der Eskalation in Stuttgart verteidigt Baden-Württembergs Innenminister Strobl die Polizei gegen Kritik. Manch ein Politiker fordert nun, gewalttätige Eritreer abzuschieben. So leicht ist es aber nicht.
Sergej Lawrow und Wolodymyr Selenskyj nehmen an der UN-Vollversammlung teil. Die Letzte Generation will in Berlin wieder Straßen blockieren. Und sollte man die Straftäter der Stuttgarter Ausschreitungen ausweisen? Der F.A.Z. Newsletter.
27 Polizisten werden bei Auseinandersetzungen zwischen Einwanderern aus Eritreas schwer verletzt, die Polizei ist der Prellbock.
Oppositionelle und regimetreue Eritreer geraten in Stuttgart aneinander. Politiker reagieren entsetzt. „Ausländische Konflikte dürfen nicht in unserem Land ausgetragen werden“, sagt Bundesinnenministerin Faeser.
Mit Steinen, Flaschen und Holzlatten greifen bis zu 200 Personen eine Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart an. 24 Beamte werden verletzt, es kommt zu mehreren Festnahmen. Die Union fordert sofortige Ausweisungen.
In Tel Aviv demonstrieren Hunderte Gegner der eritreischen Regierung gegen eine Veranstaltung in der Botschaft des ostafrikanischen Landes. Dabei bricht Gewalt aus. Zahlreiche Demonstranten und Polizisten werden verletzt.
Die Polizei leitet immer mehr Verfahren nach der Gewalt rund um das Eritrea-Festival in Gießen ein. Die Messe zeigt sich nach viel Kritik nun bereit, nicht mehr an den Eritreer-Zentralrat zu vermieten. Doch es bleiben Fragen.